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Strategien der BefürworterInnen

Aus: "Es kommt auf den Führungsstil an" in Tu Was, Agenda 8+9/99 (S. 2)
Es erscheint nahezu aussichtslos, nur "von unten" und gegen den Widerstand eines Bürgermeisters einen Agenda-Prozeß zu starten. ...
Mit dem Agenda-Prozeß schaffen wir die strukturelle und prozessuale Basis für eine erfolgreiche Anpassung an die Dynamik der zivilisatorischen Entwicklung, die immer mehr "Markt", "Individualisierung", "Autonomie", "Interdependenz" und "Globalisierung" erzeugt.

Aus: ToolBox für Agenda-ModeratorInnen, punkt.um 6/2001 (S. 13)
... Natürlich will der Bürgermeister als Befürworter des Agenda-Prozesses gelten, bwohl er gleicheztig betont, dass "es kein Geld kosten darf". Statt den Bürgermeister deshalb anzugreifen, wird man als Agenda-ModeratorIn den BürgerInnen raten, das manipulatorische Spiel aufzunehmen. Das könnte edeuten, die positive Seite der Bürgermeister-Einstellung so oft als möglich zur Legitimation ds eigenen Handelns heran zu ziehen, den Bürgermeister dafür zu loben, zu zitieren ...
Auf einen Angriff nicht mit einem Gegenangriff antworten, sich gegenüber Beschuldigungen und Anklagen nicht verteidigen oder das Fehlverhalten anderer  - mag es uns noch so klar sein - nicht kritisieren

Aus: ToolBox für Agenda-ModeratorInnen, punkt.um 12/2001 (S. 17)
Der Check prüft alle Bereiche ab, die für die Qualität einer kommunalen Agenda 21 wichtig sind, wie beispielsweise Führung, Prozessmanagement, gesellschaftliche Wirkung und die Ergebnisse.

Malte Schophaus, Motivation: Streit belebt, in: punct.um 12/2001
... hat die Lokale Agenda eine Organisationskultur hervorgebracht, die durch die Arbeit an Runden Tischen und Beteiligungsverfahren gekennzeichnet ist. Diese Konsensorientierung birgt die Gefahr, dass Widersprüche und Konflikte nicht ausgetragen, sondern systematisch hinter konsensfähigen Entscheidungen zurückgestellt werden. ... Mittlerweile ist das Vertrauen vieler Agenda-Aktiver in dieses konsensuelle Vorgehen aufgebraucht. "Die Menshen glauben nicht an das Funktionieren der Lokalen Agenda" und "Wir haben die Nase voll vom Konsens-Gerede", sind häufige Antworten auf die Frage nach der geringen Beteiligung am Berliner Agenda-Prozess.

Aus Richard Häusler, "Das Aktionsprogramm als Führungsinstrument" in: punkt.um 6/2002 (S. 14)
... an diesem Modell wird sehr gut sichtbar, dass das Aktionsprogramm ein Führungsinstrument ist. Das macht zweierlei klar: 1. Ein Aktionsprogramm, daß alleine von den "MitarbeiterInnen" (in den Agenda-Arbeitskreisen engagierten BürgerInnen) formuliert und postuliert wird, hat keine reale Bedeutung für die Agenda-Organisation.

Aus der "ToolBox für Agenda-ModeratorInnen", Autor: Richard Häusler von TuWas, in: punkt.um 11/2003 (S. 12)
Zwar spricht man landläufig von der lokalen Agenda 21 als Prozess, aber das scheint eher eine Verlegenheitsbezeichnung zu sein. natürlich können Prozesse auch ergebnisoffen und variantenreich sein, aber die definieren sich grundsätzlcih als eine kontrollierbare Folge von Ablaufschritten und spezifizierten Inputs, bekannten Regelgrößen und erwarteten, messbaren Outputs. Von einem solchen Prozessverständnis ist die lokale Agenda 21 allerdings noch weit entfernt.

Etliche Texte und Zitate sind mit, andere ohne Namen - das liegt zum einen daran, wie wir die Texte bekommen haben, zum anderen können die, deren Texte hier abgedruckt sind, auch selbst bestimmen ... Mail mit Begründung genügt und der Name wird, wenn das Argument überzeugt, gestrichen bzw. hinzugefügt.