Planung

jedem projekt liegt ein bestimmtes weltbild zugrunde, ob es nun expolizit kommuniziert wird oder nicht.
viele entwerfende tun so, als seien ihre vorgehensweise und schwerpunktsetzungen ganz "natürlich" und objektiv, obwohl sie subjektiv, bewußt oder unbewußt gewählt werden. selten wird offengelegt, in welcher wertehierarchie entscheidungen getroffen werden ...
motivation
... gewohnheitsmäßiges selbstausbeuten und ausbeuten anderer soll auch bei aller freiwilligkeit aller beteiligten nicht als normalisierte planungsgrundlage angenommen werden. die suche nach weitgehend selbstbestimmter arbeitsstruktur könnte ziel jeder planung sein, wenn nur das augenmerk darauf gerichtet wäre. ...
zur förderung der kreativität in der sozialen organisationsweise
ideell:
  • learning by doing: die förderung der kreativität in der sozialen organisationsweise ist für mich ein geistiger und körperlicher prozeß, der sich im experimentieren und neuordnen weiterentwickelt.
  • die form der souveränden institutionen, welche für den jeweiligen gesellschaftsteil regeln oder richtlinien beschließt soll selbst ebenso wie die inhalte zur debatte stehen. ...
  • da eine egalitäre gesellschaft wahrscheinlich aus begrenzten assoziationen besteht, soll die kommmunikation und gleichberechtigte verhandlung und föderation ohne wettbewerb zwischen jenen ausgelotet werden.
  • vom standpunkt der herrschaftsfreiheit aus gesehen soll menschen von klein auf der rahmen der selbstbestimmung groß gehalten werden und graduell bis zur auflösung erweitert werden, wobei gezogene grenzen deutlich markiert werden sollten. ...
(aus: autonome stadt, Entwurfsarbeit von Tomislav Knaffl im Wintersemester 2000/01 an der Uni Stuttgart)

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