Antirepression: Räumungen

Siehe auch:  Antirepression +++ Anti-Knast-Seite +++ Direct Action

Diese Ideenliste enstand in einem Workshop vor einer Hausbesetzung - solche Brainstormings in ungezwungener Atmossphäre sind selbst bereits ein wichtiger Teil, kreative Umgangsformen mit Repression zu finden und natürlich für alle anderen Themen verwendbar. Sie wird hier nur zur Dokumentation und Veranschaulichung veröffentlicht - natürlich wird nicht zu Straftaten aufgerufen.

Antirepression bei Räumungen

  • Mars-TV: Drei oder mehr Personen mit skuriler Optik und Transparent in Bildschirmform simulieren ein Fernsehteam von einem Planeten, wo es keine Herrschaft gibt. Daher stellen die Marsies
  • Sport: Wasser- oder Volleyball über Polizeireihen hinweg spielen (z.B. mit Luftballons)
  • Gegendemo: Eine Gruppe adrett gekleideter BürgerInnen demonstriert für Eigentum, feuert PolizistInnen an usw.
  • Anbetabteilung: Religiöse Eigentums-"Fans" knien mit umgeschriebenen Gebeten und Liedern vor Polizeiautos nieder und huldigen der heiligen Eigentumsordnung
  • OP: Eine OP simulieren, die natürlich nicht unterbrochen werden kann
  • Musik, Tanz, Jonglieren als Mittel, um selbst in Aktion zu bleiben und zu deeskalieren
  • Klamauk-Attacken: OrdnungshüterInnen mit Konfetti-Regen, Luftschlangen, Seifenblasen und Parfum "angreifen"
  • Pink-Silver: Eine Gruppe in queerem Outfit und Püscheln bringt die Polizei mit Tanzeinlagen und Cheerleading aus dem Konzept
  • Ungreifbar: Ausziehen und mit Öl einschmieren, um sich dem Zugriff der Polizei zu entziehen ...
  • Passiver Widerstand: Sitzblockaden, Barrieren aus Matratzen, Räume voller Luftballons
  • Sabotage (Fahrzeuge der Polizei lahmlegen usw.)
  • Ablenkungsmanöver: z.B. kurzzeitige Straßenblockaden, massenhafte Scheinbesetzungen oder in die Irre führende Anrufe bei der Polizei

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