Chronik Februar 2017

Siehe auch: Übersicht ++ Übersicht 2002 ++ Übersicht 2001 und vorher

  • 30.1.-2.2. Globale-Nachspielzeit in der Provinz mit vier Filmabenden auch in der Projektwerkstatt Saasen ++ Ankündigung in der Gießener Zeitung ++ Bericht über die Globale, in: Gießener Allgemeine, 2.2.2017
    • Mo, 30.1. zum Thema Flucht: 18 Uhr Boza ++ 20.30 Uhr Asyland
    • Di, 31.1. zu Deutschland in der Welt: 18 Uhr Vom Töten Leben ++ 20.30 Uhr Tödliche Hilfe
    • Mi, 1.2. zum Thema Umwelt: 18 Uhr Bikes vs.cars 20.30 Uhr ++ Agrokalypse
    • Do, 2.2. zu Widerstandsformen: 18 Uhr tomorrow ++ 20.30 Uhr Beyond the red lines
    • Jeden Tag ab ca. 19 Uhr (nach dem ersten Film): Politcafe mit Kaffee, Tee, Knabbereien, Diskussion und mehr
  • Fr., 3.2. gleichzeitig in Wetzlar, Gießen und Saasen: "Direct Action" - der Einführungsfilm zu kreativen Aktionsmethoden ++ Flyer als PDF und JPG
    Der Mitschnitt eines Vortrags über Hunderte von Aktionsideen - zu sehen ist aber nicht der Referent, sondern die Aktionen, über die er berichtet. So ist der Film ein rasanter Durchgang durch alles, was möglich ist: Von einem Stück Kreide als "Waffe" bis zu Kunstwerken aus etlichen aufeinanderfolgenden Aktionen. Lasst Euch inspirieren: Eure Handlungsmacht ist deutlich größer, als mensch meistens meint. Die Orte:
    • Gießen: Aktions- und Kleinkunstraum im Antiquariat Guthschrift (Bahnhofstr. 26)
    • Wetzlar: Noahs Arche (Franziskanerstr. 6-8, Eingang neben Papiercontainer)
    • Reiskirchen-Saasen: Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11)
      Die Filmabende dienen auch als Auftakt zum Direct-Action-Training. Wer nicht nur kreative Aktionen kennenlernen, sondern auch genauer besprechen und üben will, der fährt dann am Folgetag (Samstag) in die Projektwerkstatt ...
  • Sa, 4.2. (10 bis 20 Uhr) bis 5.2., 10 bis 16 Uhr in der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen, Bahnhof: Reiskirchen-Saasen): Direct-Action-Training ++ Info-/Werbeflyer
    Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren. ++ Schon mal informieren? www.direct-action.tk ++ Einführung ins Thema mit vielen Bildern als Anschauung hier oder eben am Freitagabend in Wetzlar, Gießen und Saasen (siehe oben)!
  • Di, 9.2. um 19 Uhr in Bad Hersfeld (Buchcafe, ): Vortrag und Diskussion "Den Kopf entlasten - Kritik an vereinfachten Welterklärungen"
    Das Bündnisses 'bunt statt braun' Hersfeld-Rotenburg bringt den Politaktivisten Jörg Bergstedt auf die buchcafé-Bühne. Unter dem Motto 'Den Kopf entlasten: Kritik an vereinfachten Welterklärungen' diskutiert der bekannte Sachbuchautor mit den Gästen zum Thema Verschwörungstheorien. Mehr ...
  • Mi, 15.2. um 18.30 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift): Filmvorführung der Antizwangspsychatriegruppe
  • Mi, 15.2. um 19 Uhr in Gießen (Gemeinschaftswohnung von ProWo, Lincolnstr. 11&13): Film&FingerfoodKino "POPULATION BOOM"
    Wie viele sind wir auf dem Globus und ist das überhaupt wichtig zu wissen? Mit POPULATION BOOM macht sich Werner Boote auf die Reise nach den Anfängen und Hintergründen des weit verbreiteten Dogma von Überbevölkerung und Bevölkerungsexplosion. Ganze Generationen sind seit den Siebzigern medial mit diesem "Mantra" geimpft worden. Warum?
    Vier Jahre hat das Filmteam an der Doku im Kinoformat gewerkelt. Wären es drei Monate gewesen, so Boote, wäre ein Beitrag mehr bei rum gekommen, der die Apokalypse heraufbeschwörte. Zu Beginn des Drehs sollte der Film noch 'Ochlophobia' – die Angst vor Menschenmassen – heißen. Mit zunehmender Auseinandersetzung änderten sich Einschätzung und Haltung zu dieser Menschheitsfrage. Entstanden ist ein Menschenbild gezeichnet von Annahme, Respekt, Bewunderung und der Liebe zum Leben; und den Fragen nach Verteilung, Verantwortung, und Interessen.
  • Do, 16.2 ab 20 Uhr im Aktionsraum Gießen (im Antiquariat Guthschrift, Bahnhofstr. 26, erster Stock): Lesung zu Theodor Storm mit Musik
  • 17. bis 19.2. in Marburg: Bundesweites Planungstreffen des Ende-Gelände-Bündnisses ++ Infoseite
  • So/Mo, 19./20.2. in Usingen ... bitte anmelden per Mail): Gerichtsprozess-Training - sich selbst verteidigen, und zwar richtig! (zur Einstimmung: Film "Unter den Paragraphen" zum Thema)
    Wir wollen die Abläufe von Gerichtsprozessen genau kennenlernen und einüben. So, 19.2., von 15 bis 22 Uhr, Mo, 20.2. von 10 bis 20 Uhr. Schwerpunkte des Trainings sind:
    - theoretische Einführung in die Rahmenbedingungen und den Ablauf von Gerichtsverfahren
    - Einbindung von politischer Argumentation in der Verteidigung
    - Aufbau eines selbstbewussten Umgangs mit Justiz
    - Erproben offensiver, kreativer Prozessführung im Rollenspiel
  • Do, 23.2. um 20 Uhr in Gießen (Aktionsraum im Antiquariat Guthschrift): Monatliches Aktionsvernetzungstreffen im Aktionsraum
    Planung gemeinsamer Aktivitäten, neue Projekte, Aktionen und zur weiteren Nutzung bzw. Ausbau des Aktions- und Kleinkunstraumes
  • 24.-26.2. in der Projektwerkstatt Saasen: Laienverteidigungs-Fortbildung u.a. zu Revision, Verfassungsbeschwerde und § 138, Abs.-Rechtsfragen
    Ein Wochenende in der Projektwerkstatt Saasen als intensive Weiterbildung für alle, die schon das Grundwissen um offensive Gerichtsprozessführung haben (also ein Prozesstraining besucht und schon mal ein Gerichtsverfahren beobachtet/mitgemacht haben).Vorschlag für einen Ablauf:
    • Freitagabend: 19 Uhr Abendessen ++ danach: Kennenlernen, Durchsetzung des Rechts auf Verteidigung nach § 138, Abs. 2 und Anwendungsfelder (Strafverfahren, U-Haft, Polizeigewahrsam, Knast, Forensik ...)
    • Sa-morgen: Revision (Input zu Form und rechtliche Grundlagen, Fragen, Übungen), ab 14 Uhr Erfahrungsaustausch mit einem langjährigen Strafverteidiger
    • Sa-nachmittag/abend: Verfassungsbeschwerde (Input, Fragen, Übungen)
    • So: Fortsetzung und weitere Spezialfragen der Verteidigung je nach Wunsch ++ Infoseite zur Laienverteidigung

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