Chronik November 2011

Siehe auch: Übersicht ++ Übersicht 2002 ++ Übersicht 2001 und vorher

  • Mittwoch, 2.11., 19.30 Uhr in Löhne (Bioladen Fruchtboden, Ulenburger Allee 70 - 32584 Löhne): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften deutscher Agrogentechnik" (Beschreibung siehe 4.11.)
  • Donnerstag, 3.11., 19 Uhr in Osnabrück (Kulturzentrum Lagerhalle, Rolandsmauer 26): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - der Kampf gegen die grüne Gentechnik geht weiter" (Beschreibung siehe 4.11.) ++ Bericht in der NOZ am 8.11.2011
  • Freitag, 4.11. um 19.30 Uhr in Wuppertal (in der Anthroposophischen Gesellschaft/Therapeutikum, Martin Luther Str. 8): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen"
    Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
    In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.
    Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: "Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!".
    Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches "Monsanto auf Deutsch", in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.
  • Samstag, 5.11. in Düsseldorf Jahrestagung 2011der Coordination gegen Bayer-Gefahren unter dem Motto "Gentech-Mafia: Die Seilschaften von BAYER, MONSANTO und Co."
    Umweltzentrum Düsseldorf, Merowinger Straße 88, Düsseldorf-Bilk
    ab 9.30 Uhr Anmeldung
    10.00 Uhr Begrüßung: Uwe Friedrich, Stadtplaner, Coordination gegen BAYER-Gefahren
    10.10 Uhr Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“: Jörg Bergstedt, Ökoaktivist, Feldbefreier und Buchautor, Projektwerkstatt Saasen
    12.00 Uhr Nachfragen und Diskussion
    12.30 Uhr Mittagspause
    14.30 Uhr LibertyLink, Patente und Auskreuzungen: Gentechnik bei BAYER: Philipp Mimkes, Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.
    15.00 Uhr Nachfragen und Diskussion
    15.30 Uhr Pause
    15.45 Uhr Konzernkritik in Gefahr: Finanzkrise der CBG: Axel Köhler-Schnura, Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V.
    16. 30 Abschlussdiskussion ++ Ende gegen 17 Uhr
    ANMELDUNG und weitere INFOS: Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Tel 0211 - 33 39-11, Fax -40
    Eintritt frei (Spende erbeten)
  • Sonntag, 6.11. um 19 Uhr in Düren, Evangelisches Gemeindehaus, Wilhelm-Wester-Weg 1 (Eingang A, Raum Banane, 1. Stock): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (Veranstalter: BUND, Inhalt: siehe 4.11. ++ Flyer ++ Plakat)
  • Montag, 7.11. um 19.30 Uhr in Köln (Ateliergemeinschaft "Irgendwas mit Kunst", Leyendeckerstr. 16, 50825 Köln ++ U-Bahnlinien 3+4 Haltestelle Leyendeckerstr.): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (Inhalt: siehe 4.11.)
  • Donnerstag, 10.11. um 20 Uhr in Frankfurt (Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5): Informationsgespräch zu Willkür von Justiz und Polizei, "Tatort Gutfleischstraße. Rechtswidriger Polizeigewahrsam" (Vortrag von Jörg Bergstedt)
    Jemand sprüht einen Tag ans Nachbarhaus des damaligen Innenministers Bouffier.Wenig später nimmt die Polizei einen Politaktivisten fest - obwohl den sie zur Tatzeit woanders observiert hat. Ein Richter ordnet Gewahrsam an. Erst das OLG Frankfurt vergleicht das mit der Nazi-"Schutzhaft" und stellt die Rechtswidrigkeit fest. Aber die Staatsanwaltschaft kann den dafür Schuldigen nicht ermitteln... Veranstalter: Humanistische Union in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire. Eintritt frei – Spenden erwünscht ++ Bericht bei der HU und in der taz
  • 19. 11. 2011: Tagesseminar am Berlin "Für eine andere Landwirtschaft"
    Jeder große Supermarktkette hat inzwischen ihr eigenes Öko-Sortiment, wo Bio gleich neben Gentec-Ware steht. In vielen Großstädten boomen die Öko-Supermärkte und auch die südeuropäische und weltweite Agro-Peripherie hat sich auf den wachsenden Bio-Markt eingestellt. So gibt es das ganze Jahr über Salat, Tomaten, Äpfel und Auberginen – von woher und wem auch immer. Das Zertifikat ersetzt den direkten Kontakt zum Bauern auf dem Markt oder auf dem Hof. Die Preise und Qualität von Ökoprodukten fallen – „Bio“ wird zur billigen und anonymen Massenware. Doch in den vergangenen Jahren sind auch viele kleine Initiativen entstanden, denen es um ein grundlegend anderes Verhältnis zur LandwirtInnen, ihren Erzeugnissen und deren Konsum geht. Dieses Tagesseminar soll einen Blick in die Welt einer anderen Landwirtschaft geben und zur Diskussion über Perspektiven anregen. Wir wollen Einblick in die verschiedenen Ansätze alternativer Landwirtschaft geben und an der (Weiter-)Entwicklung unserer Ideen arbeiten. Das Seminar findet von 10.00 bis 18.30 Uhr in Berlin statt. Für Mittagessen und Getränke sorgen wir.
  • ab ca. 23.11.: Castor-Alarm
  • 25.-27. 11.: Wochen(end)seminar in Berlin "Globalisierte Landwirtschaft zwischen Gentechnik, Ökokatastrophen und Konzernstrategien"
    Die Industrialisierung und Globalisierung der Landwirtschaft schreitet in großen Schritten voran. Politiker und Konzernstrategen werden nicht müde, uns die Verheißungen der Gentechnik und der Agro-Industrie als vermeintlichen Ausweg aus Hunger und Elend in der Welt zu präsentieren. Doch was sind die Fakten? Wer profitiert vom Gentechnik-Geschäft und welche Interessen sind mit der Gentechnik verbunden? Welche Erfahrungen haben Bauern und Verbraucher gemacht und welche Alternativen gibt es?
    An diesem Wochenende wollen wir eine umfassende, kritische Abrechnung mit der Gentechnik und den Verheißungen der industrialisierten Landwirtschaft wagen sowie Handlungsmöglichkeiten und Alternativen aufzeigen. Wir werden dazu Gentechnik-kritische ExpertInnen aufsuchen, von globalen Auswirkungen der Agro-Gentechnik und der industriellen Landwirtschaft erfahren und gemeinsam über das Konzept der Ernährungssouveränität reflektieren.
    Zeitraum: Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 15.00 Uhr. Kosten: 20,00 € (Eigenanteil für Verpflegung und Unterbringung)
  • 27.-30.11. Erweiterungstage zum Seminar in Berlin "Anders handeln – Gut(es) Essen"
    Unter anderem mit einem Besuch bei Food Watch, Supermarkterkundungen, Besuch einer Food Coop, eines Weltladens und einer Landpartie zu einem Projekt nicht-kommerzieller Landwirtschaft. Teilnahme auch unabhängig vom Wochenendseminar möglich.
    Zeitraum: Sonntag 15.00 Uhr bis Mittwoch 15.00 Uhr. Kosten: 30,00 € (Eigenanteil für Verpflegung und Unterbringung)
    Die Veranstaltungen 19. und 25.-30.11. finden im Seminar- und Gästehaus des Kultur- und Bildungszentrums KuBiZ statt. Im dortigen Gästehaus wird für Verpflegung und Unterbingung auswärtiger Gäste gesorgt.
  • 29.11 bis 9.12. durch Bayern: Vortragstour mit der Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen"
    Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
    In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.
    Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: "Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!".
    Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches "Monsanto auf Deutsch", in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.
    Der Tourplan (nähere Orts-/Zeitangaben folgen)
    • Di, 29.11. um 19.30 Uhr: Gaststätte "Schwenksaal", 95447 Bayreuth, Pottensteiner Str. 12
    • Mi, 30.11. um 20 Uhr: Gasthaus "zur Wallfahrt", 86650 Wemding, Wallfahrtstr. ++ Plakat
    • Do, 1.12. um 19.30 Uhr: Bauernmarkt Dasing, 86453 Dasing, An der Brandleiten 6
    • Fr, 2.12. um 15 Uhr: Bauernmarkt beim Biller, 84174 Weixerau, Mühlenstr. 18 ++ Plakat
    • Fr, 2.12. um 20 Uhr: Gasthaus Burger, 84056 Oberhatzkofen, Hauptstr. 31
    • Sa, 3.12. um 19.30 Uhr: Gasthaus Kampenwand, 83233 Bernau, Aschauer Str. 12
    • So, 4.12. um 19 Uhr: Gasthaus Forster, 84434 Burgharting, Kirchberg ++ Plakat
    • Mo, 5.12. um 20 Uhr: Gasthaus "Spirklhof", 84155 Bodenkirchen, Rothenwörth 11
    • Di, 6.12. um 20 Uhr: Gasthof "Alter Hof", 85591 Vaterstetten, Fasanenstr. 4
    • Mi, 7.12. um 20 Uhr: Evang. Erlöserkirche Gemeindesaal, 82256 Fürstenfeldbruck, Stockmeierweg 7 ++ Plakat
    • Do, 8.12. um 19.30 Uhr: Gasthof "Mödl", 86633 Neuburg-Zell, Am Zeller See 12 ++ Plakat
    • Fr, 9.12. um 20 Uhr: Gasthaus "zur Adelburg", 92355 Hollerstetten, Zur Adelburg 4

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