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Das Versammlungsgesetz der Bundesrepublik ist auch in anderen Punkten immer noch geprägt von einer staatsautoritären und vordemokratischen Haltung gegenüber Zusammenkünften des nach der Verfassung souveränen Volkes. Es stammt aus dem Jahre 1953 und damit aus der Zeit des beginnenden Kalten Krieges. Darüber hinaus gehen seine wesentlichen Bestimmungen auf das Reichsvereinsgesetz von 1908 zurück, als Deutschland noch eine Monarchie war. Im Obrigkeitsstaat galten freie Bürgerversammlungen als Hort der Unbotmäßigkeit und des Aufruhrs, weshalb man sie füglichst zu unterbinden suchte.
Aus Kutscha, Martin: "Streßfrei demonstrieren", in: Junge Welt, 21.8.2007 (S. 10 f.)

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Die einzelnen Seiten hier:
Immer wieder dabei: Repression
Es gibt Besseres als Latsch-Demos

Definition von Demonstration
Im Beitrag von Hans Peter Schmalzl: "Das Problem der Eskalation von Protestverläufen" in: Frank Stein (Hrsg.,2003): Grundlagen der Polizeipsychologie, Hogrefe in Göttingen (S. 83)
"als eng definierte Teilmenge der denkbaren Protestaktionen im öffentlichen Raum ... Demonstrationen sind standardisierter und ritualisierter Kollektivprotest"

Weitere Infos zum Thema

Weitere Internetseiten zu Demos
Positionen zu Strategien
Sonderthemen

Service

Bilder und Motivsammungen
Broschüren

Art. 8 Grundgesetz
(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes beschränkt werden.
(3 ... inoffiziell hinzugefügt) Das Lachen über die Absätze 1 und 2 bei tatsächlichen Demonstrationen und dem Verhalten von Gerichten und Polizei ist ... angemessen.

Demorecht immer kleiner ...

Kritisches Interview zu immer härteren Auflagen für Demos, in: Junge Welt, 4.2.2006 (S. 2), Auszüge:
Mit der Begründung, in der Vergangenheit seien wiederholt Festnahmen der Polizei über Lautsprecherwagen bekanntgegeben und kommentiert worden, fordert die Polizei ungehinderten Zugang zu den Lautsprecherwagen. ... Die Versammlungsbehörde und die Polizei verbieten diesmal nicht nur das Abspielen von Musiktiteln, die auf dem Index stehen oder strafbaren Inhalt haben. Selbst frei im Laden erhältliche Musikstücke dürfen nicht gespielt werden, wenn sie möglicherweise beleidigenden Inhalt haben. Dabei kann »beleidigender Charakter« mit »alles, was einfach nicht gefällt« übersetzt werden. ... In letzter Konsequenz heißt das, daß wir nur noch nackt und mit gefesselten Händen demonstrieren dürfen, sonst könnten wir uns ja noch die Hände vors Gesicht halten.

Links zu Auseinandersetzungen zum Demorecht

Termin-Übersicht (wenn nicht zu sehen, hier klicken ...)

Materialien

Direct-Action-Heft zu Demorecht und -organisation

 - A5, 16 Seiten, 1 Euro (plus Porto)
 - Download als .pdf (auch zum Kopieren und Weiterverteilen!!)

Weitere Direct-Action-Hefte

Tipps zu Gerichtsverfahren, kreativer Antirepression, subversiver Kommunikation, Blockaden, Demorecht- und organisierung usw. sind weitere Themen von Heften.

Bestellen und Download auf der Materialseite (viele weitere Hefte und Bücher ...)

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