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Knoten für Türme

Auf dieser Seite: Einfache Knoten für Türme ++ Dreibock-Knoten ++ Knoten für Klettern

Einfache-Basis Knoten für Tripods und Türme

Der Mastwurf (nautisch Webeleinenstek)






Der Mastwurf wird sehr oft verwendet: Um das Seil zum Beispiel von den Rolle fest am Stamm anzuschlagen. Aber auch als Anfangsknoten bei weiteren Knotenverbindungen wie der Dreibock (siehe unten)




Der Mastwurf sollte immer mit einem weiteren einfachen Knote gesichert werden, wie zum Beispiel hier der einfache Spierenstich.

Sackstich (einfach Schlaufe) nicht gesteckt/gesteckt


Der Sackstich (gesteckt) wird zum Beispiel bei der Verbindung zwischen den 3 Seilen und dem dicken Seil zum Turm aufrichten benutzt.

Eine Schlaufe ist immer schön praktisch um Sachen die hochgezogen werden (Tasche und so) mit Karabiner einzuklicken.

Achtknoten (für Schlaufe) nicht gesteckt/gesteckt / Zum Verbinden von 2 Seilen




Schlaufe in der Hand nehmen und das ende ums Handgelenk nach oben drehen.



Das obere Teil der Schlaufe wieder nach vorne führen so dass die Seile sich vorne kreuzen. Die obere Schlaufen dann wie auf dem Bild zu sehen durchstecken. Der Achtknoten hat der den Vorteil, dass er nach grösserer Belastung einfacher zu lösen ist.

Gegengesteckter Achtknoten, um zwei Seile miteinander zu verbinden






In ein Seilende einen losegesteckten Achtknoten knüpfen. Das Ende des anderen Seiles parallel zum ersten durch den Knoten entgegen stecken.

Flachen Knoten für Bandschlinge

Selbes Prinzip wie bei der 8.

Dreibock-Bund (3 Stämme miteinander verbinden)

Vorlage für diesen Knoten ist der Behelfs-Dreibock wie teilweise bei den Feuerwehren gelehrt wird. Nachteilig ist das man ein sehr langes Seil braucht. Hier im Beispiel ca. 20 Meter müssen immer wieder um die Stämme gezogen werden! Es funktioniert am besten zu zweit.




Die Stämme müssen korrekt liegen (nach den Bemessungen) Anfang mit Mastwurf und Stopperknoten. Das Seil wird dann in Lagen ganz dicht beieinander 8-förmig um die Stämme gezogen.





Nach unserer Erfahrung müssen für einen sicheren Halt mindestens 8 bis 10 Lagen gelegt werden. Diese 8-förmigen Lagen werden relativ locker ausgeführt. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Stämme den gleichen Abstand behalten und nicht mit jeder Lager dichter zusammen gezogen werden.




Dann werden die Zwischenräume zwischen den Stämmen mit so vielen Lagen wie möglich dicht bei dicht gewickelt. Diese Lagen sollen so stramm wie möglich gezogen werden.




Ende mit Mastwurf festlegen. Der Bund spannt sich beim Aufrichten (durch das umschwenkende mittlere Bein) noch einmal sehr kräftig selber nach.

Zweibock-Bund / Kranbock-Bund (2 Stämme sehr fest miteinander verbinden)

Der Zweibock-Bund gibt eine sehr viel festere Verbindung zwischen zwei Stämmen, wenn deren Winkel nicht mehr wesentlich verändert werden soll. Wir benutzen ihn ausschließlich für das mittlere hoch zu ziehende Tripod. Er ist hier (für das 2-Etagen-Tripod) für die äußeren Tripods unpraktisch, weil entweder sie kompliziert aufzurichten sind oder die Beine zum Anbinden des Oberen falsch stehen würden.




Anfang mit Mastwurf um beide Stämme herum. Mastwurf in der Mitte des Seiles anbringen. Das Seil soll um die 15Meter lang sein. Zunächst um den Kreuzungspunkt herum in einfachen Buchten dicht bei dicht herumlegen. Sobald genügend Platz zwischen den Stämmen ist (Bild 3), das Seil in 8-förmigen Buchten umlegen. Im Gegensatz zum Dreibock-bund können und sollten die Windungen vom Anfang an so fest wie möglich gezogen werden.




Da wir mit der Mitte des Seils begonnen haben, arbeiten wir mit der einen Seil-Hälfte nach Oben und mit der anderen Hälfte anch Unten. Das können 2 Leute Zeitgleich machen. Der Mastwurf ist dann in der Mitte zu sehen.


Nachdem oben und Unten 3 bis fünf 8-förmige Buchten gezogen wurden, binden wir noch 3 bis 5 Wickungen diagonal über den Konten. Siehe Bild. Das Ganze soll dann mit einem einfachen Knoten (Kreuzknote zum Beispiel) beendet werden, was bei Seilenden miteinander verbindet..




Um aus dem Zweibeinkran ein Tripod zu machen, binden wir das dritte Bein wie beim Dreibein-Bund. !!! Auf dem Kreuzungspunkt achten!!! (siehe Rest der Doku)
Wir empfehlen grundsätzlich die ganze Sache mit 3 Besenstängen zu üben.

Vierfacher Diagonalbund mit Kreuzbund

Diesen verwenden wir, um Plattformstangen und die Queren zwischen den Tripods zu befestigen.





Es gibt mehrere Möglichkeiten anzufangen, siehe übrige Dokumentation (Mastwurf, Webeleinenstek). Wir verwenden hier eine 6mm-Schnur mit schon eingespleißten Auge.






Wir beginnen mit vier Windungen diagonal um die zu verbindenden Hölzer, dabei jede Windung so fest wie möglich spannen. Wichtig ist, dass die Leinen sauber nebeneinander gelegt werden, dies ist auch für die optimale Festigkeit wichtig und sieht hübsch aus.





Jetzt schlagen wir wieder diagonal vier Windungen um 90 Grad versetzt.




Diese Windungen werden durch zwei bis drei Wicklungen zwischen den Stangen zusätzlich gespannt.







Anschließend wird diese bereits sehr feste Verbindung durch einen Kreuzbund verstärkt.


Dieser wird wieder mit zwei strammen Windugnen zwischen den Stangen gespannt.




Den Abschluss bildet z.B. ein Webeleinenstek.
siehe auch: Kreuzbund: http://www.scout.at/wien36/infobox/knoten/kreuzbund.html
Diagonalbund: http://www.scout.at/wien36/infobox/knoten/diagonalbund.html

Knoten für Kletterer

Diese Knonten sind nur für Kletter die schon Klettern können und die Knoten schon gemacht haben. Die Beschreibung ist als Hilfe/Erinnerung gedacht, um zu überprüfen, ob man den Knoten noch kann. Diese Knoten sind besonders Sicherheitsrelavant und dürfen nicht falsch gemacht werden.

Doppelter Spierenstich

Dieser Knoten wird verwendet, um Reepschnurr (Prussikschlinge) für Klemmknote zusammen zu binden.




Die zwei Seilende in Gegenrichtung nehmen. Das Ende auf der rechten Seite um das andere Seil umwickeln - zunächst nach Rechts (Bild 2). Nach der ersten Wicklung das Seil (hier Schwarzes Seil) nach Links kreuzen und weiter
nach Links um das andere Seil (hier Orange) drehen. (Bild 3)





Nach 2 Umwicklungen, dass Ende vom Seil (Schwarz) durch die Knote stecken (Bilder 5-6) und ziehen. Die erste Hälfte ist geschaft!




Jetzt wird der Knoten umgedreht. Was zuvor Rechts lag, soll nach Links und umgekehrt. Mit dem Seilende rechts wird jetzt genauso wir zuvor verfahren. Die zwei letzten Bildern zeigen wie der Konten aussieht, von zwei verschieden Seiten aus gesehen.

Klemmknoten: Zum Beispiel der Prussik


Der Knoten hat den Vorteil, dass er sehr schnell fest klemmt.
Sehr nachteilig ist dass er sich erst nach völlig vollständiger Entlastung wieder lösen lässt.

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