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Geschichte

Aktionen und Feldbefreiungen in Deutschland ++ Europa ++ USA ++ Weltweit ++ Nachrichten

Deutschland

2009

Einschätzungen zur Lage, Links zu Internetseiten mit Übersichten über die zu erwartenden Felder usw. auf (veraltet). Was schon festzustehen scheint (erste Einschätzung auf Indymedia):

2008

Jahresstart-Aktion 2008 ++ Extra-Seite ++ Saisonstart: Mehrere Feldbesetzungen mit großem Erfolg ++ Indymedia und Infodienst Gentechnik ++ GWR-Text ++ Auswertungstext ++ Hessen gentechnikfrei! Gießen,Groß Gerau ++ Feldbefreiungen im Frühsommer 2008 ++ Gendreck weg 26.-29.2008 (Fotoseite) ++ Abschluss für 2009: Fotokalender mit spektakulären Bildern der Aktionen

Aus der Rede einer Gatersleben-Befreierin am 12.5.2008 in Bonn (Planet diversity Demo)
Die diesjährige Freiland-Saison für die Gentech-Anbauer und -Freisetzer hatte noch gar nicht richtig begonnen, da gab es schon jede Menge Aktionen, um die Aussaat und Verbreitung des gefährlichen genmanipulierten Saatgutes zu verhindern. Denn immer mehr Menschen wehren sich auch mit Mitteln des Zivilen Ungehorsams gegen den Wahnsinn der Agro-Gentechnik. Wir tun dies zur rechten Zeit, denn in ganz Europa ist eine Diskussion über die Zukunft der Gentechnik entbrannt.
So wurden innerhalb weniger Tage in Gießen, in Oberboihingen bei Stuttgart, in Northeim bei Göttingen, in Rheinstetten-Forchheim bei Karlsruhe, in Bütow bei Greifswald und im Wendland Felder besetzt, die für die Forschung und Vermehrung von gentechnisch manipulierten Pflanzen vorgesehen waren. Teilweise konnte durch diese Besetzungen wie auch durch eine sogenannte Gegensaat in Falkenberg an der Elster die Freisetzung verhindert werden – ein toller Erfolg!
Eine weitere Aktion fand am Morgen des 21.April statt. In einer Gruppe von 6 Feldbefreierinnen und Feldbefreiern habe ich Genweizen auf einem 1000 qm großen Versuchsfeld in Gatersleben in Sachsen- Anhalt unschädlich gemacht. Die Versuchsbetreiber bestätigten mittlerweile, dass die Auswertung nicht mehr möglich sei. ...
Wir brauchen ein starkes Miteinander aller verschiedenen Formen des Protests, um die Agro-Gentechnik zu stoppen: vom Unterschriften sammeln und bewußt Konsumieren bis hin zur Feldbesetzung, von Informationsveranstaltungen bis hin zu Feldbefreiungen, von Gentechnikfreien Regionen bis hin zu Gegensaaten.

2007



Film von der Gendreck-weg-Aktion 2007 im Oderbruch

Übersicht über Anti-Gentech-Aktionen 2007 Auf ganzer Seite ++ Aktionsideen-Wiki

2006


Film: Feldbefreiung 2006 in Oberboihingen

2005
Gesamtüberblicke

Aktionen gegen die Grüne Gentechnik
Aus Thomas Deichmann (2009): "Warum Angst vor Grüner Gentechnik?" (S. 248 ff.)

Feldzerstörungen und Protestaktionen gegen die Grüne Gentechnik in Deutschland haben seit 2004 deutlich zugenommen. Im Zeitraum 1993 bis 2003 gab es über zehn Jahre etwa 60 Feldaktionen. Von 2004 bis 2006 sind rund 35 registriert worden. In den Folgejahren war ein weiterer Anstieg zu verzeichnen. Greenpeace hat seine Kampagne gegen die Grüne Gentechnik 2004 forciert, sich aber zu keinem Zeitpunkt für Feldzerstörungen ausgesprochen. Dagegen hat sich 2005 die Initiative „Gendreck Weg“ formiert, die regelmäßig zu ,,Feldbefreiungen“ aufruft. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin wurde schon 2004 in Deutschland jedes Jahr jeder fünfte Freisetzungsversuch zerstört oder beschädigt. Der Bundesverband der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP) schätzte die damaligen Schäden auf jährlich 1,5 bis 2,5 Mio. Euro. Besonders relevant für den behinderten Züchtungsfortschritt sind auch die Wert und Registerprüfungen. Dabei handelt es sich um kleinparzellige Anbauten von Maissortenkandidaten, die zur nationalen Sortenzulassung anstehen. Die Prüfungen führt das Bundessortenamt (BSA) durch, und der Anbau von GV-Kulturen muss ebenfalls im öffentlichen Standortregistergemeldet werden. Zahlreiche Wertprüfungsanbauten wurden in den letzten Jahren zerstört. Das gleiche gilt für Testanbauten im Rahmen der Biosicherheitsforschung.

Aktionen 2004

Aktionen 2005

Aktionen 2006

Aktionen 2007

Aktionen 2008

Quellen: Eigene Recherchen sowie Informationen des Bundesverbands der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP).

Rezension
Thomas Deichmann
Warum Angst vor der Grünen Gentechnik?
(2009, Projekte-Verlag Cornelius in Halle, 257 S., 28,50 Euro)
Schön ... eine Sammlung von Ergüssen des Alles-wird-Gut-Propagandisten, der als einst als Marxist mit einfachen Erklärungsmodellen die Welt glücklicher zwingen wollte und nun zu einem fast religiös anmutenden Glauben an das Gute aus dem Fortschritt gewechselt ist. Das Buch ist eine Sammlung seiner Aufsätze in verschiedensten Zeitungen und Internetseiten. "Informiert ... wie kein zweiter" benannt ein Schweizer Professor im lobenden Vorwort den Autor. Aber von Wissen sind die Texte nicht geprägt. Eher wirken sie wie aus einer PR-Agentur. Genau das aber ist auch die Stärke des Buches: Für alle, die am Stammtisch die Gentechnik unterstützen wollen, finden hier kräftig Material. Und alle, die sich ein Bild machen wollen, wie platt hier oft argumentiert wird, sind mit dem Buch auch gut bedient. Klar, dass da auch der Angriff auf Greenpeace nicht fehlen darf: Dem Öko-Konzern wird Geldorientierung und interne Hierachie vorgeworfen. Das stimmt zwar, aber es demaskiert auch die Gentechnikbefürworter: Was bitte hat das mit dem Thema zu tun? Einen besonderen Spaß dürften AnhängerInnen direkter Aktionen haben: Deichmann listet am Ende des Buches minutiös auf, welche Felder wann zerlegt wurden ...

Aktionen im vermeintlich so gentechnikfreien Europa ...

Frankreich

Genfood: 1500 Aktivisten auf dem Schlachtfeld
23.08.2004: Protest gegen Genfood in Frankreich. 1500 Aktivisten melden sich als freiwilige MäherInnen und mähen ein Getreidefeld ab. Dies Aktionen sind öffentlich und gewaltfrei. Es ist bei den Gerichtsverfahren mit starker Repression zu rechnen. (Genauer Bericht)

Genfood: Gewaltsame Repression bei Aktionen
16.09.2004: Am 5. September 04, wollten ca. 1000 Leute öffentlich gegen die Genfoodlobby protestieren, indem sie ein Getreidefeld in Auch abmähen wollten. Die Aktionsforme ist nicht neu und wurde schon mehrmals erfolgreich ausprobiert. Aber dieses Mal wartete die Polizei auf die AktivistInnen. Die AktivistInnen wurden schon auf dem weg zum Feld gestoppt. Sie wurden ohne Vorwarnung angegriffen. Fliehende Personen, egal, ob Kinder, Erwachsene oder alten Menschen, wurden verfolgt. (Genauer Bericht)

Erneut Polizeigewalt gegen GenfoodmäherInnen
Am 25. September rief erneut das „Bündnis freiwilger MäherInnen“ dazu auf, ein Getreidefeld in der Nähe von Poitiers (bei La Puye) abzumähen. Die Anwesenden wurden wiederum ohne Vorwarnung angegriffen. Die Beteiligte sprechen von „Bürgekriegszustände“. Es wurden sogar Angriffsgranaten eingesetzt. Ein Feld wurde aber trotzdem zerstört. (Genauer Bericht)

Feldbefreiung in Frankreich, Widerstand lebt
23.06.2005: Der Widerstand gegen gentechnisch manipulierten Pflanzen (GMO) ist weiterhin lebendig in Frankreich. Am 16. Juni war’s internationaler Tag gegen GMO, zahlreiche Versammlungen fanden in Frankreich statt.. Angefangen hat alles in der 90er, als kleine Gruppen Felder nachts zu mähen anfingen. 2003 folgte dann ein großer Aufruf zu ziviler Ungehorsam, der von rund 4000 Personen unterzeichnet wurde. Das „Bündnis der freiwilligen MähenrInnen“ wurde gegründet. Zahlreiche Felder wurden im Sommer 2004 befreit (etwa die Hälfte). (Genauer Bericht)

Frankreich: Genfelder werden weiterhin zerstört
21.07.2005: Am 14. juli war es nationaler Feiertag in Frankreich. An diesem Tag
gibt’s militärische Scheiss-Parade ohne Ende ... Aber viele AktivistInnen haben diesen Tag für sinnvollere Aktionen genutzt! Die freiwilligen GenfoodmäherInnen versammelten sich in Verdun sur Garonne (Nähe Toulouse). Das Bündnis protestiert seit 2004 durch Aktionen des zivilen Ungehorsams (sprich abmähen) gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen. ... Über die laufenden Prozesse gegen freiwillige GenfoodmäherInnen wurde auch lange beraten. ... Am 7. Juli dieses Jahres wurde ein Feld in der Nähe von Orléans zerstört, das Verfahren gegen 6 Leute ist für den 9. August angesagt. (Genauer Bericht)

Gendreckweg Aktion in Frankreich: Repression
30.08.2005: Immer wieder wird gegen Genfood protestiert und die gentechnisch manipulierte Pflanzen werden zerstört. Nicht nur in Deutschland. In Frankreich sind die AktivistInnen seit Jahren aktiv. Die Staatsgewalt reagiert aber immer schärfer darauf. Die kalte Polizeigewalt mit Tränengas und Knüppeleinsazt genügt nicht mehr. Jetzt werden die AktivistInnen tagelang eingesperrt und schnell vor Gericht gestellt. Am Samstag den 27. August wurde eine Mähaktion bei Clemont-Ferrand von den „Faucheurs volontaires“ (Freiwillige Mähern) organisiert. Etwa 400 Menschen haben sich daran beteiligt. Die AktivistInnen haben sich in 3 Gruppen aufgeteilt, etwa wie am 14. Juli bei Toulouse. 3 Feldbefreiungen waren insgesamt geplant. 3 Gruppen haben sich insofern auf dem weg gemacht. Eine Gruppe hat es geschafft, das Feld bei Neschers (6000 Quadratmeter) zu befreien, die AktivistInnen mussten sich jedoch am ende ausweisen. (Genauer Bericht)

Laut einer AFP-Pressemeldung vom 23.06.06 haben „Die Genfoodmäher (französischen Feldbefreier) 2005 in Frankreich 40% der Genmais-Felder zerstört.“ Ferner heißt es „31 von 76 Versuchfelder wurden von den Feldbefreiern zerstört.“ Aus einer Reuters-Pressemeldung ist zu erfahren, dass es 1998 noch 1300 Versuchfelder mit GVO gab. 2005 waren es nur noch 11.

Ein erster Prozess gegen französische GenfeldzerstörerInnen endet jetzt mit Freisprüchen - wegen Notstand! Mehr im Indymedia-Bericht ... - das wird spannend, wenn in Gießen die Hardcore-JustizbeamtInnen ganz anders loslegen wollen ...
Das Berufungsgericht in Orleans hat am 2.6.2006 die Freisprüche wiederum aufgehoben und die Angeklagten verurteilt. Die Betroffenen ziehen jetzt in die letzte Instanz, einem französischen Bundesgericht.

aut einer AFP-Pressemeldung vom 23.06.06 haben die französischen Feldbefreier 2005 in Frankreich ganze Arbeit geleistet und 40% der Genmais-Felder zerstört. Ferner heißt es "31 von 76 Versuchfelder wurden von den Feldbefreiern zerstört." Mehr ...

Sommer-Feldbefreiungen 2006 in Frankreich
30. Juli 200 AktivistInnen zerstören Mais kommerzieller Anbau in St. Hilaire bei Toulouse
31. Juli, in Daux, Nähe Toulouse, 5 Personen blieben bis zum Dienstag in Gewahrsam, Prozess am 19. September
19. August, Gers 300 AktivistInnen zerstörten 3 Hekar Mais kommerzieller Anbau. (Antiatom- AktivistInnen kamen nach einem internationalen Treffen in der Dordogne noch spontan dazu... Die AKWs in der Nähe waren bewahrt, aber die Felder nicht, oder zu wenig :-)
Viele Aktionen in der Nähe von Orléans, etc...
Fakt ist: etwa 70% der Versuchsfelder wurde vernichtet.

Großer Erfolg für die Feldbefreier in Frankreich! Die Firma Biogemma hat viele Gen-Versuchfelder in Frankreich angebaut. Sie wurden fast alle befreit (12 von 18 Versuchfelder dieses Jahr zerstört)... Jetzt kündigt die firma an, dass sie nächstes Jahr in Frankreich KEINE Gentechnik anbauen wird!!! Biogemma beschwert sich über die Politiker, die "nicht genug Mut" zum Thema haben. Ferner erklärt sie, diese Entscheidung sei eine Folge von den Felbefreiungen. :-)
Die französische Firma will in anderen Länder anbauen, die gegenüber Gentechnik offener sind ( USA und Indien werden genant) Also der Kampf ist längst nicht gewonnen, aber...Widerstand lohnt sich :-P
Quelle AGRA Presse (Agenturmeldung für Landwirtschaft)

Großbritannien

Ein Protestler gegen Gentechnik ist mit über 400 britischen Pfund Bußgeld für die Beschädigung eines Metallzauns belegt worden, der unter seinem Gewicht zusammenbrach, als er versuchte, ein Feld voll genmanipulierter Kartoffeln zu zerstören. Der Aktivist Martin Shaw scheiterte beim Versuch, den einzigen Freisetzungsversuch genetisch manipulierter Nutzpflanzen in Großbritannien zu unterbrechen. Die Gen- Kartoffeln wurden jedoch Tage später durch andere Aktivisten zerstört. Mehr ...

Polen

In Polen haben sich alle Regionen für gentechnikfrei erklärt, d.h. formal gibt es in Polen keine gentechnisch veränderten landwirtschaftlichen Produkte mehr. Ein Feldbefreier soll freigesprochen worden sei, näheres folgt (zur Zeit ist nichts Genaueres bekannt).

Italien
Spanien

Eine Gruppe anonymer Aktivisten zerstörten in Torroella de Montgrí in Katalonien zwei Gentechnikversuchsfelder von Syngenta.

... im vermeintlich so bösen US-Amerika ...

US-BÜRGER KÄMPFEN GEGEN GV ZUCKERRÜBEN
Bewohner Michigans rufen zu einem Boykott von Kellogg auf, um die Firma dazu zu bewegen, den Gebrauch von Zucker aus Monsantos Roundup Ready gv Zuckerrüben abzulehnen. Sie wollen den Funken einer Marktweiten Ablehnung von gv Zucken in Produkten vom Müsli über Babynahrung bis zu Süßigkeiten entzünden. Mehr ...

DAVID VS MONSANTO
Lauren David ist der letzte in einer langen Kette von amerikanischen Bauern, die von Monsanto wegen Diebstahls von patentierten Genen verklagt wurden. David wurde für das Pflanzen von Saatgut, dass er von Roundup Ready Soja reproduziert hatte, mit einem Bußgeld von USD 786.989 belegt. Mehr ...

„SCHLIMMSTE KRANKHEIT SEIT DEM RÜSSELKÄFER“ TRIFFT US BAUMWOLLFARMER – WERDEN FARMEN AUFGEGEBEN?
Georgia's Baumwollfarmer sind von dem glyphosat-resistentem Superunkraut Amaranth, oder Schweinekraut [pigweed] überwältigt, schreibt The Times and Democrat in einem Artikel. Das Problem stellt sich als Ergebnis der großflächigen Nutzung von Monsanto’s glyphosat-resistenter Gentech Baumwolle heraus.
Baumwoll-, Soja- und Maisbauer John Olson sagte, eine gute Art das Jahr 2008 zu beschreiben könnte „Jahr der Unkräuter“ sein. „Wir müssen ganz neue Chemikalien, eine komplette Überprüfung unseres Chemikalienprogramms bekommen,“ sagte er.
Charles Davis, Vertreter der „Calhoun County Clemson Extension“ und Pflanzenspezialist sagte, dass es bei Nachbarn im Süden Georgias einige Totalausfälle durch das Schweinekraut gegeben habe, während keine lokale Bauern totale Ausfälle erlebt hätten. „Wir haben unsere Farmen noch nicht aufgegeben, wie in Georgia,“ sagte Davis. „Und wir wollen auch nicht dazu kommen.“ Mehr ...

US-FARMER KLAGEN WEGEN GENTECH-REIS
Bürger von Arkansas und Bauern haben Klage gegen diverse Chemieunternehmen und “Riceland Foods” eingereicht, da sie wegen der Kontaminierung mit gv-Reis Geld verloren hätten. Das Verfahren konzentriert sich auf Bayers Entwicklung und Erprobung eines nicht genehmigten gv-Reis (Liberty Link Rice 601, LL601). Mehr hier und hier ...

USDA WILL GENTECH-VIEH ABTRENNEN
Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) will gv-Tiere von traditionellen Viehbeständen fernhalten, da die Risiken nicht bekannt seien. Bisher sind keine Produkte von gv-Tieren für den menschlichen Verzehr genehmigt, obwohl die US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration) die Sicherheit von Fleisch geklonter Tiere bestätigt hat.
http://online.wsj.com/article/SB121997565847182283.html?mod=special_page_campaign2008_leftbox
GM Watch-Kommentar: Genauso wie bei Pflanzen, ist Trennung ein Rohrkrepierer, insbesondere da gv-Versuchstiere bereits in die Nahrungskette gelangt sind. Siehe "Des Gentechnikers Mülltonne: Das US-Nahrungsangebot" ("The genetic engineer's garbage can: The US food supply") ...

“AMERICAN NURSES ASSOCIATION” LEHNT rBGH AB UND VERLANGT EINE KENNZEICHNUNG GENMANIPULIERTER LEBENSMITTEL
Die Delegiertenversammlung der “American Nurses Association” (Vereinigung US-amerikanischer Krankenschwestern) verabschiedete auf ihrer letzten jährlichen Konferenz einen Beschluss, sich offiziell gegen rBGH auszusprechen. Die ”ANA” unterstützt ebenfalls die Kennzeichnung aller GVOs. Mehr ...

WENDET SICH DER TREND IN AMERIKA GEGEN DIE GENTECHNIK?
Bedeutende neue Entwicklungen lassen annehmen, dass sich letztendlich der Trend gegen die Gentechnologie in den USA durchsetzt wird. Der Bio-Verband „Soil Association“ hat die Anzeichen dafür zusammengefasst:
- das Aufkommen einer neuen, erstarkten Bewegung für eine „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung;
- die Meldungen über us-amerikanische Farmer, die Gentech-Pflanzen ablehnen;
- der wackelnde Markt für Monsantos gentechnisch veränderte Milchhormone.
Dies sind wegweisende Entwicklungen, die bisher in der aktuellen Debatte um die Gentechnologie ignoriert wurden.

Die “Ohne Gentechnik”-Kennzeichnung wird im nächsten Jahr von mehr als 400 amerikanischen Verarbeitern und Einzelhändlern forciert und findet die Unterstützung des Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Peter Melchett von der Soil Association sagte: „Die Kennzeichnung sorgte dafür, dass Verbraucher keine Milch mehr von Kühen kaufen, die mit dem Wachstumshormon rBGH behandelt worden sind. Das führte dazu, dass Costco, Kroger, Publix, Safeway und Wal-Mart auf Milch „Ohne Gentechnik“ umstiegen. Das ist der Anfang vom Ende der Gentechnik weltweit. Mehr Infos zum Bericht ++ Der Bericht zum Download

Das Land „Ohne Gentechnik“? Wie sich die amerikanische Öffentlichkeit langsam gegen Gentechnik in Lebensmitteln wendet.
Artikel in der Daily Mail über den Bericht ++ Farmers Weekly über den Bericht ++ England außer Reichweite von GVO – Artikel im Farmers Guardian

USA: GENTECHNIKFREIE SOJA FEIERT IHR COMEBACK
Niedrige Kosten für Saatgut und Unkrautvernichtungsmittel sowie hohe Erträge haben das Interesse für gentechnikfreie Soja wieder geweckt, sagte Grover Shannon, Agrarwissenschaftler an der University of Missouri Delta Research Center. In Übersee steige die Nachfrage nach gentechnikfreier Soja, und die Verdreifachung der Kosten für Glyphosat-Herbizide machten konventionelle Soja für viele Anbauer attraktiv, sagte er. Infos ++ Infos

... und weltweit!

Indien

Monsanto bekommt Widerstand in Indien zu spüren: Die neun Baumwollstaaten Indiens wehren sich erstmals gemeinsam gegen die ausbeuterischen und aggressiven Praktiken der Agrokonzerne. Der Staat Uttaranchal verbietet Gentechpflanzen generell, um seine BioproduzentInnen zu schützen. Die Anti-Gentechnikbewegung in Indien ist stark! Mehr ...

Brasilien

Das Treffen zur Zulassung von genveränderten Eukalyptusbäumen wurde besetzt und abgesagt
300 Bauern besetzten das Gebäude, in dem Brasiliens Gentech-Pflanzen-Kontrollrat CTNBio ein Treffen zur Erörterung der Zulassung von gv Eukalyptusbäumen abhielt. Das Treffen wurde abgesagt. Am selben Morgen übernahmen 1000 Frauen landesweit brasilianische Betriebe der Gentech-Eukalyptus-Entwicklerfirma FuturaGene und zerstörten Eukalyptussamen. (aus: GM-Watch)

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