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Direct-Action-Kalender

Besetzen, Besuchen, Blockieren

Abschnitte dieser Seite: Flächen sichern ++ Häuser ++ Militärgelände ++ Technik: Lock-ons ++ Tripods ++ Türme ++ Rechtstipps ++ Links

Kurzfilme mit Beispielen und Anleitungen: Feldbesetzungen ++ Blockade Schlachtfabrik ++ Klettern

Flächen sichern

Eine Straße soll gebaut werden, ein Industriegebiet erweitert, ein Genversuchsfeld eingerichtet oder ein Golfplatz in die Landschaft planiert werden ... Was nun tun?

Bäume

Baumhaus
Baumhaus bei der Waldbesetzung am Frankfurter Flughafen

Flächen
Markante Punkte besetzen
Sperrgrundstücke ... wie man Bürokraten hindert

Aus der FR vom 3.1.1984
Ein findiger Engländer hat sich eine neue Methode ausgedacht, um auch einmal der Bürokratie ein Schnippchen zu schlagen. Roger Joanes aus Filleigh in Südwestengland, der aus seinem Haus mit Schrebergarten ausziehen muß, weil der Staat dort eine Straße zu bauen beschloß, hat jetzt sein 926 Quadratmeter großes Grundstück in 500 Teile aufgeteilt und diese einzeln an Käufer in exotischen Ländern wie Vanuatu oder Sri Lanka verkauft. )eder Käufer erhielt für umgerechnet zwölf Mark eine Besitzurkunde und eine Katastereintragung. Die britischen Behörden werden sich füglich an die 500 neuen Besitzer wenden müssen, um den Erwerb der Grundstücke und die Entschädigungssummen zu regeln. loanes hofft, daß die in den einzelnen Ländern recht unterschiedlichen Prozeduren so verwickelt sein werden, daß der britische Staat schließlich von dem Bauvorhaben abläßt.

Vermessenheit? Sabotage auf Baustellen

Aus Pieper, Werner: "Widersteh' Dich!", W. Piepers Medienexperimente in Lörrach
Landvermesser haben ja, oberflächlich gesehen, einen recht netten Job. Dauernd im Freien herumlaufen, viel an der frischen Luft sein, durch Wald und Flur wandern und ab und an Stäbe setzen und durchs Objektiv schauen. Jeder Zentimeter wird festgehalten, schriftlich. Lassen wir sie erst mal. Aber Fragen kostet ja nichts, also nichts wie hin und ergründen, was sie denn da genau tun, wozu diese Vermessung denn dienen soll. Es kann ja durchaus sein, daß sie die Wegbereiter für üble Projekte sind: Startbahnen, Atomkraftwerke, Industrieanlagen u.ä. Anwohnern wird ja oft erst durch die Anwesenheit von Vermessungsbeamten bewußt, daß da was „im Busch“ ist.
Also, ich nehme es dir nicht übel, wenn du im angebrachten Fall nächstens die gesteckten Stäbe wieder rausziehst, als Brennholz hortest und zum Wohle aller im Nirgendwo endlagerst.

Besetzungen von Gebäuden

Häuser
Fabriken
Räume, Büros, Veranstaltungssäle
Aktionen bei Räumungen
Buchvorstellungen

Peter Birke/Christ Holmsted Larsen (Hrsg.)
Besetze Deine Stadt!
(2007, Assoziation A in Berlin, 222 S.)
Ein Buch über den Häuserkampf von Kopenhagen - mit einigen Querverweisen z.B. auf die Rote Flora in Hamburg und abgeschlossen mit einem kritischen Blick auf die Innenverhältnisse in solchen "Freiräumen". Als zentrale Objekte und Auseinandersetzungspunkte werden das 2007 staatlich zerstörte Jugendzentrum Ungdomshuset und das große Projekt Christiania vorgestellt. Berichte, Analyse und Interviews wechseln einander ab.

Truppenübungsplätze

Ideensammlung zu Aktionen rund um das "Bombodrom" (auf den Aktionstagen 2003)

Zunächst fand auf dem Campgelände der Freien Heide in Schweinrich um 13 .00 h eine Einführung in Direct-Action als Workshop statt. Es ging vor allem darum, Ideen zu sammeln für Aktionen im Rahmen den der kommenden Aktionstage gegen die Nutzung der anliegenden Heide als "Bombodrom". Diese Liste soll ein kompakter Überblick über Formen und Möglichkeiten direkter Aktionen. Sie wurde nacheinander von verschiedenen Leuten immer weitergeführt und wird hier in dem Zustand dokumentiert, wie er am letzten Tag auf dem Computer der Direct-Action-Plattform zu finden war.
Erster Überblick über Aktionsformen insgesamt

Als besondere Wünsche für die Vertiefung wurden genannt

Ideensammlung zum Bombodrom
  1. Friedenskarawane um den Platz machen
    Mit Rädern, zu Fuß, mit Pferden usw. rund um den Platz. Am besten mit verschiedenen Aktionen an Orten und Stationen unterwegs.
  2. Kunstwerk/Monument gestalten welches die Abneigung der Bürger zeigen soll
    Der konkrete Vorschlag war ein größeres und höheres Monument aus Ton, hergestellt aus kleineren Teilen, die dann zusammenpassen und am Ort zusammengebaut werden.
  3. Kriegsspielzeug-Statue
    Menschen bringen ihr Kriegsspielzeug mit und das ganze wird (z.B. mit Beton) zu einem Denkmal zusammengefügt - u.a. wird damit alles unbrauchbar gemacht. Idee aus einer ähnlichen Aktion woanders: Kindern den Tausch gegen andere Spielsachen anbieten.
  4. Boot gestalten für den großen Umzug am Samstag-Abend in Alt-Ruppin
    Konkrete Aktion für den jährlichen Bootsumzug in Alt Ruppin (eigenes Boot, Theatergruppen am Ufer ...).
  5. Stop-Schilder ergänzen
    Die roten (8-eckigen) Verkehrsschilder in der Landschaft und in den Städten lassen sich (ohne daß ihre Funktion als Verkehrszeichen unkenntlich wird) schnell umgestalten durch ein zusätzliches Wort unter "Stop", z.B. "Bombodrom" oder "Kriegsübungen" u.ä. Die läßt sich z.B. als Schablone machen und dann unter dem "Stop"-Schriftzug aufsprühen mit Autolack u.ä.
  6. Bundeswehr-Fakes
    Es ist denkbar, selbst die Gegenrolle zu spielen und mit Rundschreiben, die in Briefkästen geworfen werden, oder Pressemitteilungen auf dem Briefbogen der Bundeswehr (z.B. Standortverwaltung des Übungsplatzes) die Debatte zu bereichern. Spannend wäre, die tatsächlichen Ziele der Bundeswehr (internationale Interventionsstreitmacht usw.) dort als Begründung für die Notwendigkeit der Bombenübungen zu benennen.
    Umfangreicher wäre die Idee einer Studie, die von der Bundeswehr in Auftrag gegeben wurde und deren Kurzform (z.B. ein Vierseiter) in Umlauf gebracht wird. Darin finden sich Tabellen und Kurven über Arbeitsplätze, Kosten usw., die durch den Flugbetrieb entstehen. Ganz "nebenbei" finden sich dort auch Kosten für Verletzungen, Tote, Umweltschäden und deren Beseitigung als Positivaspekte mit verrechnet.
  7. Diskussionen, Veranstaltungen usw. mit Fluglärm stören
    Wo BundeswehrvertreterInnen auftreten, werden deren Beiträge mit lautem Fluglärm gestört.
  8. Fakes von Behörden, Persönlichkeiten
    Ähnlich wie unter 6. können auch Fakes von Bürgermeisters (z.B. dem von Wittstock) in Umlauf gebracht werden. Idee ist immer, die Argumentationen für den Flugplatz so darzustellen, daß die Hintergründe offensichtlicherichtig werden im Gegensatz zu den Lügengebilden von Bundesregierung, Bundeswehr & Co. Denkbar ist ein Fake als Pressemitteilung oder als Massenflugblatt in Hausbriefkästen.
  9. Guerilla-Methode, der Wachschutz befährt ständig das Gelände betimmte Straßen und Wege welche durch geschaufelte Gräben und getarnte Nagelbretter, die Fahrzeuge lahm legen können.
    (Material: Hacke, Spaten)
    10.Bemalen der Straßen mit Sprüchen, Symbolen (dann wenn sie nicht befahren werden-nachts)
  10. Wachschutz durch eine Aktion auf sich lenken und dann das Fahrzeug heimlich mit PINKER FARBE bemalen und besprühen
    Wachschutz und Feuerwehr einbeziehen durch Anruf: "Ich möchte ein Feuer melden, ich glaube ich sehe ein Feuer mitten in der Heide (Bindung von Kräften)
  11. Es gibt eine öffentliche Aussage das der Platzkomandant(Engel) gerne mit uns ins Gespräch kommen will ein solches Gespräch verhalb deror dem Tor in Kuhlmühle einberaumen und im Wald eine Verstärkeranlage verstecken -dann das Gespräch beginnen und immer beim Ansatz der Gegenrede-Düsenlärm abspielen -die Bundeswehr kommt so in die Situation unter ihrer eigenen Lärmbelästigung nicht mehr dialogfähig zu sein.
  12. Schildertauschbörse
  13. Spiel ohne Grenzen
    - Disziplinen entwickeln, die innerhalb des Geländes Wettkämpfe darstellen, z.B. Baum klettern
  14. Luftballons steigen lassen
  15. Tag X- die Heide begehen
  16. bei Bomenabwürfen sich als menschliches Schutzschild in die Heide setzen
    mit Presseinfo und vielleicht unter Einbeziehung des Wachschutzes-wenn der Wachschutz im
    Gelände ist, kann nicht sondere Aktion auch Hausmüll abgegeben werden kann gebombt werden?
  17. Annoncenaktion - eine Anonce aufgeben, das bei der Bundeswehr in Kuhlmühle nicht nur Militär-
    schrott sondern als Zeichen der Bürgernähe auch an einem Tag Hausschrott abgestellt werden kann.
  18. Soldaten als Schrottskulpturen in die Heide bauen/setzen/basteln
  19. Biertrinken in der Heide
  20. Iritationen-die Nummern an den Schranken rund um das Gelände auswechseln oder unkenntlich machen (ebenso etwas in die Schlösser spritzen, damit die Leute selbst nicht mehr ins Gelände gelangen.
  21. Plakat entwerfen, auf dem der Komandant das der Bombenabwurf am soundsovielten beginnt und deswegen die
    Durchfahrtstraße gesperrt werden muß-bzw. Alle Personen sich unter der Tel.Nr., der Komandantur eine
    Durchfahrtsgenemigung einholen müssen, bzw.bei Zuwiederhandlung mit Ingewahrsamname rechnen müssen.
  22. Dementi der Komandatur anfertigen in dem sie darauf hinweißt, das der Bombenabwurf erst später, nähmlich am soundsovielten beginnt alles andere aber zutreffend ist.
  23. Veröffentlichung der Komandatur anfertigen in dem sie darau hinweißt, das der Zaunbau um den Platz aufgrund angekündigter Proteste, Anschläge etc... vorgezogen wird und am soundsovielten beginnt und deswegen mit Behinderungen im Straßenverkehr etc von der Bevölkerung in Kauf genommen werden müssen. Unter der TelNR.:...... können Infos eingeholt und Beschwerden abgegeben werden können.
  24. Initative "Pro Bundeswehr" gründen und am 1. August zur Komandatur eine Gegendemo veranstalten. In Zeitung etc. Dazu aufrufen. Prinzip "Überindentifikation" einbaue
  25. Vermssungen ankündigen in Vorgärten und auf Behinderungen hinweißen und zur Zusammenarbeit aufrufen.
  26. Probeabwürfe ankündigen in Verbindung mit Lärmschutzmessungen an Häusern, öffentlichen Gebäuden etc. Das MLT (Mobiles Lärmschutztteam) als Ansprechpartner unter TelNr.:...... ankündigen. Darauf hinweißen, das mit ihm Terminvereinbahrungen getroffen werden müssen.
  27. Bekantmachung: Bekantmachung das die Bundeswehr die militärische Nutzung des Platzes aufgibt aus finanziellen Gründen. Da es an Leuten fehlt, die Schilder abzubauen wird die Bevölkerung aufgefordert am...........in der Zeit von .....bis.......mit eigenen Hilfsmitteln die Schilderbegrenzung zu entfernen. Die Schilder sind in Kühlmühle abzugeben oder dürfen auch als Erinnerung behalten werden (Der ehem. Platzkommandant)
  28. Merkheft anfertigen. Ev. Schäden während der Abwürfe klassifizieren. Versicherungstechnische Hinweise geben. Infostellen und Ansprech partner nennen. Mit Werbeeinlagen - Pro Bundeswehr -, -für Bombodrom- etc...
  29. Zu allen Ideen gibt es technische Tipps, aber auch weitere Beispiele für schon gelaufene Aktionen unter der Direct-Action-Seite im Internet: www.direct-action.tk

Kontakte vor Ort: BI Freie Heide ++ Resist Now!

Technische Tipps

Lock-ons

Bedeutet das Festketten an Gegenständen, in der Erde oder untereinander, um etwas zu blockieren (berühmte Fälle: Castor).

Rechts: Blockadefibel mit vielen Tipps und Zeichnungen für Lock-ons, Anketten usw. ++ Bestellseite ++ Texte im Internet ++ Download der Text als HTML im ZIP

Schienenstrecken blockieren
Einfahrten dicht machen
Betonblöcke & Co.

"Rezept" für den Betonblock. Wer wir ihn bauen will, dann müssen für einen Block der Größe "Feldbesetzung Gießen/Groß-Gerau 2008" (600kg) beschafft werden:

Und dann geht es los - ein Betonmischer hilft, sonst mit der Hand in einer großen Plastikwanne oder Schubkarre mischen. Zuerst mit eine Form gebaut werden, in die der Beton gegossen wird. Unten z.B. eine Palette, daran an vier Ecken Streben, die sich oben treffen. Da der Beton sehr, sehr schwer ist, müssen die Streben unten gut fixiert sein. Oben können sie zusammengegurtet sein mit z.B. einer durchgehenden Schraube, damit es dabei nicht verrutscht.
Die Bretter dann von innen an die vier Streben, damit sie nicht rausgedrückt werden. Das geht direkt nur an zwei Seiten, dann sind die Streben nicht mehr zugänglich. Denkbar ist dann, die zwei anderen (gegenüberliegenden) Seiten von Außen anzuschrauben und mit einem Gurt, der unter der Palette verläuft, dann die eine Wand hoch über die Spitze und auf der anderen Seite wieder runter, zu sichern. Der muss gut festgezogen werden. Wer noch einen zweiten Gurt, sollte auch die andere Seite nochmal so sichern - oder noch einen dritten unten herum, damit die Streben nicht doch nach außen gedrückt werden. Je mehr, desto besser - die Gurte gehen ja nicht verloren, sondern müssen nur für ein paar Tage das Ganze sichern.

Dann von innen mit Folie auskleiden und die Konstruktion mit den Rohren für die Arme einbauen (z.B. an Bänder aufhängen). Dafür müssen möglichst passgenaue Löcher in der Außenseite vorhanden sein. Für einen Doppelblock (siehe unten) der unter sich in der Erde noch einen zweiten Block haben wird, muss zum Ankettpunkt zusätzlich noch ein Röhrchen nach unten geführt werden. Dieses endet auf der unteren Folie - später ist das ein Ausgang vom Ankettpunkt der Armrohre nach unten in die Erde. Durch dieses Röhrchen wird eine Kette gezogen zum vergrabenen Block in der Erde. An dieser Kette befestigen sich die Personen im Block.
Die Armrohre müssen nur dem Beton standhalten, ansonsten sollten sie eher brüchig sein - sonst können später die Polizei oder andere Betonblockzerstörer rabiater vorgehen, ohne Verletzungen zu befürchten.

Damit wäre die Form fertig. Für das Einfüllen des Betons kann es nützlich sein, an einer Seite noch nicht bis oben die Bretter anzubringen, sondern nach und nach, wenn aufgefüllt wird. Wenn nun alle Teile (Stahl, Gummistückchen ...) bereitlegen, kann es ans Mischen gehen. Gummistückchen und kleine Metallteile direkt in den Beton einmischen und diesen dann eimer- oder schaufelweise in die Form gießen. Dabei immer nachstochern, damit keine Hohlräume entstehen. Besonders die Rohre müssen ja fest umflossen sein. Während des Vollgießens dann immer wieder großere Metallstücke wie Stangen oder Felgen in das Ganze integrieren/stecken. Dieser Stahl verhindert das Auseinanderbrechen beim Schlägen oder Runterfallen des Blocks.

Nachdem alles fertig ist, muss der Block aushärten. Je länger, desto besser. 14 Tage mindestens, besser mehr. Achtung: Beim Bauen und Aushärten sollte der Block frostfrei stehen.

Besonders clever: Der Doppelblock

Sich in Betonblöcken festzuketten, verhindert das schnelle Abräumen. Mit ein paar Tricks lässt sich das noch verfeinern:


Foto: Doppelblock beim Castortransport 2008 im Wendland

Anketten: Armfesseln basteln

Irgendwie ja logisch: Die Kette ist ja nur auf einer Seite am Betonblock, in der Erde, im Baum-Lockon u.ä. fest - und auf der anderen Seite z.B. am Armgelenk. Die Befestigung dort sollte nicht nur gut halten, sondern auch weder zerreißen noch das Blut abdrücken.

Materialbedarf (Übersicht):

Für später:

Vorbereitung:

Andere Sachen abmachen:

Baumaschinen

Ein Beispiel aus Braunschweig: Arm-Lockons rund um einen Reifen. Der LKW wurde vorher mit einer Sitzblockade gestoppt.

LKW-Blockade mit Loch-ons

Tripods

Sie dienen dem Räumungsschutz auf Flächen, Straßen, Schienen oder wo sonst Bäume und Gebäude fehlen oder nicht reichen.

Für ein einfaches Tripod benötigst du:

Gerüstschellen
Die Schellen müssen so befestigt werden, dass ihr die drei Gerüststangen parallel auf den Boden legen, aber auch zu einem Tripod aufrichten könnt. Es ist nicht ganz einfach, die Schellen an der richtigen Stelle zu befestigen, da müsst ihr rumprobieren, bis es stimmt.

Tripod
Wie auf der Zeichnung zu sehen, bilden die zwei Hauptstangen ein A und werden von der dritten Stange gestützt. Die Schelle für die dritte Stange wird etwa 30cm unterhalb der Hauptschelle befestigt, so dass die Hauptstangen davon nicht behindert werden. Das Gewinde der zweiten Schelle soll in einem Winkel von etwa 120 Grad zum Gewinde der ersten Schelle stehen. Das ist ein bischen tricky und ihr müsst einfach solange herumprobieren, bis die drei Stangen parallel am Boden liegen und sich zu einem Tripod öffnen lassen.

Tripod aufrichten
Wenn ihr Eisenstangen verwendet, braucht ihr mindestens fünf Leute, um das Tripod aufzurichten. Die beiden Hauptstangen werden zu einem A auseinandergezogen und an den Enden von zwei Personen mit den Füssen fixiert, damit sie nicht verrutschen. Eine weitere Person hebt die dritte Stange an. Zum Aufrichten muss mindestens je eine starke Person pro Hauptstange von der Spitze zum Ende des Tripods laufen und es dabei aufrichten. Mit der dritten Stange wird das aufgerichtete A abgestützt. Beim Aufrichten müsst ihr sehr konzentriert sein, vor allem dürfen die beiden fixierten Enden der Hauptstangen nicht wegrutschen, sonst stürzt das Tripod zusammen und verletzt womöglich jemanden.
Wenn ihr Alu-Stangen verwendet, schafft ihr das Aufrichten auch zu dritt, allerdings ist Eisen viel stabiler und belastbarer.

Schnell hochklettern
Sobald das Tripod steht, muss eine Person schnell an einer Stange hochklettern, bis sie außer Reichweite an der Spitze ist. Während eine Person hochklettert, sollten die drei Stangen gesichert sein (festhalten), damit sie nicht auseinander rutschen.

Hängematte
Am komfortabelsten sitzt es sich in einem Tripod mit einem Klettergurt. Hierfür muss einfach eine Schlaufe + Karabinerhaken an der Spitze befestigt werden, in die sich mensch mit seinem Gurt einklinken kann. Cool ist auch eine Hängematte, an der wie auf dem Bild ein Seil befestigt wird.

Besonders stabiles Tripod
Für Extra-Stabilität oder wenn mehrere Leute gleichzeitig auf das Tripod wollen könnt ihr noch drei kurze Stangen mit Schellen befestigen. Befestigt die Stangen jeweils nur an einer Schelle, bis das Tripod steht, dann könnt ihr die Stangen an den zweiten Schellen festschrauben. Vergesst den Schraubschlüssel nicht. Natürlich ist das Tripod mit den Zusatzstangen schwerer, vielleicht braucht ihr mehr Leute zum Aufrichten.

Ein Tripod ohne diese Extra-Stangen sollte durch ein Seil stabilisiert werden, damit die drei Stangen am Boden nicht auseinander rutschen. Wenn die Stangen am Fußende Ösen haben, kann das Seil einfach dadurch gezogen werden, ansonsten in ca. 1m Höhe das Seil um das Tripod spannen und so befestigen, dass es nicht nach oben rutscht.

Türme

Gab es zum Beispiel bei der legendären Bauplatzbesetzung von Gorleben und auf etlichen besetzten Genfeldern der 90er Jahre. Foto unten: Besetztes Feld Mitte der 90er in Melbach (Wetterau).

Um bei Flächenbesetzungen eine schnelle Räumung zu verhindern, loht es sich, einen Turm aufzustellen. Das wirkt offener als Befestigungsanlagen wie Zäune und Gräben, hindert die "Freunde und Helfer" aber trotzdem, euch einfach vom Platz zu fegen.

Zeit und Handlungsmöglichkeiten schaffen
Wenn erstmal Leute auf dem Turm drauf sind, werden Spezialeinheiten gebraucht, um sie da wieder runter zu kriegen. Solange kann von oben mit Kofetti und Krach für Stimmung gesorgt, mit Kompost und anderen unangenehmen Sachen auf Behelmte geworfen und die Vorgänge unten gefilmt werden. Wenn dann irgendwann ein Räumtrupp nach oben kommt, können sich die Aktivistis anketten, um den Beamten noch mehr Arbeit zu bereiten.

Die Baumstämme
Wenn sich Menschen auf dem Turm befinden, kann dieser nicht einfach umgesägt werden und die Leute nicht so leicht geräumt. Vorausgesetzt, der Turm ist so hoch, dass keine zur Verfügung stehende Leiter dran kommt. Lange Baumstämme bringen allerdings eine Schwierigkeit mit sich: Pro Meter eines frisch geschlagenen Stammes braucht es schon mindestens eine Person, um ihn von A nach B zu tragen. Ein Jahr abgelagerte Stämme sind leichter.
Für die Stämme müssen am Aufbauort Löcher gegraben werden, deren Boden im Idealfall noch mit Kies oder Schotter gefüllt wird. Damit die Stämme auch wirklich da reinrutschen, machen sich Ausrichtungsgräben ganz gut. Bei jahrelang stehenden Bauten sollten mindestens die in der Erde stehenden Enden geschält und abgeschmort werden.

Technik
Als Technik zum Aufbau von dreibeinigen Türmen hat sich folgendes bewährt: Zwei Beine zeigen in die Zugrichtung wie ein A, das andere zeigt in die andere Richtung und wird beim Hochziehen hinterhergezogen. Dabei muss es ein wenig gelenkt werden. Bei der Methode, das Bein vorne weg zu schieben, würde es sich in den Boden bohren. Die Verbindung der drei Stämme muss bei der ersten Möglichkeit beweglich sein, weil sich der hintere Stamm um über 90° dreht. Als erstes werden also die beiden A-Stämme zusammengebracht und dann der dritte flexibel damit verbunden. Verstärkt werden kann die Konstruktion später, wenn der Turm steht.
Um den Turm direkt aus dem Liegen hochzuziehen ist der Winkel zu flach. Deshalb sollte der Turm vorher angehoben oder das Zugseil über ein Zweibein umgelenkt werden, um den Winkel herzustellen. Das Zweibein kann, nachdem es seinen Dienst getan hat auch zerbrechen. Das Seil dagegen muss wirklich viel aushalten, denn beim Hochziehen von drei 17m-Stämmen wirkt eine Last von 4t und bei Stößen kann sich diese Kraft vervielfachen. Mit 10mm Durchmesser aus Draht ist mensch auf der sicheren Seite. Damit das Drahtseil nicht die Verbindungsseile an der Spitze zerschneidet oder die Stäbe vom Zweibein zerdrückt, wird ein Schutzmantel (z.B. Metallrohre) gebraucht.

Aufbau
Wie der Turm hochgezogen werden kann, hängt vom Gelände ab. In dem Extremfall, dass es sich um Ackerboden handelt, reicht ein üblicher Traktor nicht aus. Ein schwerer LKW mit Allrad, Differentialsperren und Ballonreifen ist bei solchen Bodenbedingungen Pflicht. Um dieses Problem zu umgehen, kann das Seil umgelenkt werden, damit das Gefährt auf festerem Gelände in der Nähe fahren kann. Wenn der Turm nicht von einer Hebebühne erreichbar sein soll, muss er aber weit genug weg davon aufgebaut werden. Andere Möglichkeiten sind ein Seilzug (langsam) oder pure Muskelkraft. Hier ist eine Rücksicherung angebracht, falls das Seil aus der Hand gleitet.
Damit der Turm während dem Hochziehen nicht kippt, muss alles genau ausgerichtet werden: Die Spitze des Dreibeins, des Zweibeins und der Punkt, wo gezogen wird müssen sich auf einer Linie befinden. Nachts im Dunkeln eignen sich z.B. Fahrradblinklichter dazu - aber nur dort, wo es nicht bemerkt werden kann. Sonst muss viel hin- und hergerannt oder mit Seilen als Ausrichtungsschnur gearbeitet werden.
Und dann kann es endlich losgehen:


Schritt 1 ist, die Stämme zu holen, passend zuzusägen, Äste entfernen und sie dann so zu legen, dass zwei parallel liegen und einer gegenüber in der Mitte der beiden anderen. Die dünneren Enden liegen dann in der Mitte nebeneinander - sie bilden später den Knotenpunkt. Das Seil wird dann mehrfach um die Balken gewickelt (Beginn oben). Am Ende werde dann die Überkreuzstellen nochmals mehrfach umwickelt, damit der Knoten stramm sitzt (unten).


Dann werden die beiden bisher parallel liegenden Beine gespreizt und so gelegt, dass ihre dicken (später unteren) Enden vor den für sie gegrabenen Löchern liegen. Auch für das dritte Bein ist schon ein Loch vorbereitet, das aber vom Bein weit entfernt ist. Oben: Der gespreizte Knoten. Unten: Foto in die andere Richtung mit den beiden Beinen vor ihren Löchern. In der Mitte erkennbar das Loch für das dritte Bein.


Nun wird ein langes Zugseil befestigt. Auf dem Bild geschieht das an einem der beiden Beine direkt unter dem Knoten. Inzwischen ist klar, dass es besser geht: Das Seil wird ca. 1m vor dem unteren (dicken) Ende des nach hinten liegenden Stammes befestigt.
Die Mehrzahl der mithelfenden Personen postiert sich am Knoten, einige ziehen das Zugseil stramm. Dann geht es los:


Der Knoten wird angehoben (oben). Das Zugseil spielt noch keine Rolle, weil der Winkel dafür zu flach ist. Dann den Knoten so hoch wie möglich, um dann (kleinere Leute jeweils nach vorne) die drei Beine des Turms Zentimeter für Zentimeter hochzudrücken (unten). Nun kann auch schon am Seil gezogen werden, weil der Winkel immer besser wird. Hilfreich: Ein Balken mit Y-Aufsatz für Pausen - unter Stamm stellen.


So geht es weiter Zentimeter um Zentimeter. Oft stockt es, weil der Kraftaufwand hoch ist. Dann auf Kommando drücken und das Ganze ruckweise aufrichten. Zurückfallen kann der Turm nicht, da das hintere Bein nachgezogen wird und immer wie eine Sicherung wirkt. Wichtig noch: An den unteren Enden der Beine sind kleine Seile (Ruckelbänder) befestigt, an denen die Richtung der Beine korrigiert werden kann. Sie sollen ja in die Löcher rutschen.


Am Ende steht der Turm fast aufrecht. Die Hauptzuglast kommt jetzt über das Seil, weil dieses nun einen besseren Kraftansatz hat, während das Hochdrücken der Turmbeine kaum noch geht. Deshalb sollten im Laufe der Zeit Leute von den Turmbeinen an das Seil wechseln.

Achtung: Test ergaben, dass die Kraft des Zugseils besser genutzt wird, wenn dieses am hinteren Ende befestigt wird, also am Fuß des dritten Turmbeines. Das Seil muss dann entsprechend länger sein und dort am Fuß so befestigt werden, dass es nicht abrutscht, andererseits aber auch noch nach dem Einlochen bzw. direkt vor dem Moment des Einlochens entfernt werden kann. Wichtig dann: Das Zugseil muss durch eine Führung genau mittig zwischen den beiden vorderen Turmbeien laufen, um das hintere nicht seitlich wegzuziehen. Dafür hilft ein Querseil in ca. 1m Höhe zwischen den vorderen Beinen, das in der Mitte eine Schlaufe hat (dort Zugseil durchziehen).


Dann: Vorsicht! Kurz vor dem Einlochen des hinteren Beines erstmal Stoppen. Es besteht die Gefahr, dass durch hektisches Ziehen am Seil der Turm zu weit gezogen wird und dann Richtung Seil rüberkippt. Den letzten Meter vorsichtig und in Etappen vollziehen. Oft reicht es, wenn eine Handvoll Menschen am letzten Bein dieses direkt in das Loch hineindrückt.

Zusatzhebel für den hinteren Stamm (geht nur auf festem/trockenem Boden, sonst gräbt er sich nur in den Schlamm): Um mehr Kraft anwenden zu können, gibt es noch die Möglichkeit, den oben auf dem Foto abgebildeten hinteren Stamm (der nachgezogen wird) durch einen Hebel zum Knotenpunkt und nach oben zu drücken. Dazu wird ein Hebel gebaut und in ca. 30-50 cm vom unteren Stammende entfernt ein Querbalken befestigt (z.B. Gurt über Kreuz gebunden). Der Hebel hat zwei Beine und zwei Querhölzer (ähnlich einer Leiter mit zwei Sprossen). Das obere Querholz steht beidseitig über - dort können dann zwei möglichst gleich große Personen anfassen und den Hebel drücken, wenn er unten über das Stammende gestellt wird und die Hebelbeine gegen das am Stamm befestigte Querholz drücken. Dann immer nachfassen und neu drücken. Es ist an dieser Stelle dann keine weitere Person nötig. Wichtig: Kurz vor dem Loch muss das Querholz abgebaut werden, sonst fällt der Stamm nicht in das Loch!

Alternative für schlammigen/sandigen Boden: Querbalken (ca. 2 m lang) in 1,50m Höhe (bzw. optimaler Tragehöhe, also ca. Brusthöhe von vier ungefähr gleich großen Leuten) am hinteren Balken festgurten und dort mit vier Leuten heben. Das ist auch gut für die letzten Meter und das Einlochen. Dann braucht am Seil gar nicht mehr gezogen zu werden.


Irgendwann dann ist fertig. Der Turm kann geschmückt werden, zudem können durch Querstreben Auflagepunkte für eine Plattform geschaffen werden. Dieser Turm diente keiner Besetzung, sondern stand auf dem Camp der Aktion "Gendreck weg!" im Jahr 2008 - unter anderem als Blickfang neben der Bühne (unten).


Türme im Vergleich: Hinten ca. 12m (von Hand aufzurichten), mitte 17m (mit Traktor oder LKW hochgezogen), vorne Doppelstockturm (Hand)

Anwendungen

Sieben Feldbesetzungen in zwei Monaten: Der Widerstandsfrühling auf Genfeldern 2008 brachte viele Türme zum Einsatz.

Rechtstipps

Kurzfassung
Besetzungen von Flächen, die nicht "eingefriedet" sind (Zaun, Mauer, Betreten-verboten-Schilder, aktuell und sichtbar bewirtschaftete Flächen) sind kein Hausfriedensbruch. Wird dabei auch keine konkrete Sache auf dem Feld zerstört (kein Zaun, kein Gebäude, keine Anpflanzung u.ä.), dann ist es auch keine Sachbeschädigung.

Genauer: Hausfriedensbruch

StGB § 123 Hausfriedensbruch
(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt.

Bei Gebäuden ist die Sache relativ klar. Gleiches gilt für Grundstücke, die sichtbar "eingefriedet" sind, also mit Mauern, Zaun oder ähnlichem umgeben sind. Ähnlich könnte es gewertet werden, wenn sehr deutlich (z.B. durch Schilder) das Betreten untersagt wird. Allerdings dürfte es in solchen Fällen ständig schwierig sein, auch nachzuweisen, ob jemand die Schilder gesehen hat. Solange aber eine Person ein Gelände betritt, ohne die Kenntnis gehabt zu haben, dass es nicht erlaubt sei, dieses zu betreten, kann sie auch nicht wegen Hausfriedensbruch bestraft werden.
Für die Praxis der Besetzung von Flächen und Gebäuden ist das von herausragender Bedeutung. Wo kein Zaun ein Gelände absichert, keine Nutzung sofort erkennbar ist und auch keine Schilder zu finden ist, ist der Fall recht einfach. Das Betreten ist nicht strafbar. Hausfriedensbruch entstände frühestens dann, wenn ein Berechtigter (Nachweis dafür ist aber nicht immer einfach zu führen ...) zum Verlassen auffordert. Die Situation kann aber geschickt so verändert werden, dass der Fall des eindeutigen Hausfriedensbruches nicht mehr zutrifft:

Also: Kreativität schafft Freiräume, sollte aber bedacht genutzt werden, um nicht zusätzliche Straftaten verfolgbar zu machen wie Amtsanmaßung - also immer schon vorsichtig, ohne untätig oder einfallslos zu werden.

Wichtig ist noch der Absatz 2. Das Begehen eines Hausfriedensbruchs reicht nicht zur Strafverfolgung. Der Berechtigte muss innerhalb einer kurzen Frist (drei Monate) auch einen Strafantrag stellen. Das bietet viele Handlungsoptionen:

Wie immer gilt: Kopf benutzen - und zwar kreativ. Die genannten Möglichkeiten sind nur wenige unter vielen.

Genauer: Sachbeschädigung

StGB § 303 Sachbeschädigung
(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Der Sachbeschädigungsparagraph wirkt eindeutiger - und dennoch ist er es nicht. Wann ist eine Sache beschädigt? In einigen Fällen haben erst Ergänzungen im Gesetz die Sachlage geklärt, z.B. bei Graffiti. Die waren jahrelang nur strafbar, wenn eine Substanzverletzung der Wand nachweisbar war. Nun ist geklärt, dass die Veränderung des Erscheinungsbildes auch zur Sachbeschädigung ausreicht. Kaputt gehen muss aber schon irgendwas. Regelmäßig keine Sachbeschädigung ist ...

Wichtig: Auch Sachbeschädigung wird im Normalfall nur auf Antrag verfolgt. Daher gilt das gleiche wie für Hausfriedensbruch. Allerdings kann die Staatsanwaltschaft ausnahmsweise auch aus eigener Überzeugung anklagen, wenn sie der Meinung ist, dass daran ein besonderes öffentliches Interesse besteht. Bei politischen Sachbeschädigungen ist das vorstellbar.

Die Strafhöhen sind bei Sachbeschädigungen oft sehr gering. Problematisch kann sein, dass einer Verurteilung oft eine Schadensersatzklage folgt. Das kann ein Grund sein, Einstellungen auch gegen Auflage zuzustimmen. Aber das sollte gut überlegt sein, weil es eine sehr defensive Strategie darstellt.

Hinzuweisen ist noch auf eine besondere Form der Sachbeschädigung, die gemeinschädliche Sachbeschädigung. Aber irgendwie ist das eine schöne Anklage, denn es ist eine Steilvorlage für eine offensive Prozessführung. Gemeinschädlich ist die Sachbeschädigung an Sachen, die der Allgemeinheit nützen. Die Staatsanwaltschaft dazu zu zwingen, nachzuweisen, warum etwas der Allgemeinheit nützen soll (Polizei, Bundeswehr, Arbeitsamt, Ausländerbehörde ...), könnte ein sehr interessanter Prozessgegenstand sein. In Gießen hat bei einer Attacke auf die Gerichtsgebäude und die Staatsanwaltschaft mal der Staatsanwalt den Vorwurf zurückgezogen, weil im nichts einfiel, was der Nutzen von Justizgebäuden sein soll.

Aus einem "Handout" des Greenpeace-Anwaltes Michael Günther für Attac-Aktivisten (17.4.2004)

Links