Lasst Euch von den kreativen und oft mitreißenden Beispielen, den Anleitungen und Tipps anregen, aber nicht blenden. Direct Action heißt, selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Damit steigen die Chancen, nicht nur Begleit"folklore" (Nöhlen, Unterschreiben, Protestemails versenden und Spenden überweisen) zu sein, sondern direkt zu bewegen. Aber es wachsen auch die Gefahren: Schaden anzurichten, sich selbst in Gefahr zu bringen oder vom Staat für den Ungehorsam bestraft zu werden. Es ist daher wichtig, sich gut vorzubereiten sowie Wissen und Handlungsfähigkeit anzueignen. Übt, schafft kreativ-denkerische Freiräume, fördert Vielfalt und Kooperation statt Gruppenidentitäten - und übt, was später in der Praxis klappen soll. Dann können Aktionen, verbunden mit guter Vermittlung, zu einem echten Erfolg werden.