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Auszug aus der Rede von Peter Grottian am 3.4.2004, Demonstration gegen Sozialabbau in Berlin (Junge Welt, 5.4.2004, S. 10)
Ist unsere große Demonstration wirklich der Widerstand, der die Herrschenden das Nachdenken oder das Fürchten lehren könnte, der sie zwingen wird, ihre Fata-Morgana-Politik der völligen Fixierung auf die Wachstumsmorgenröte abzuändern? Nein, täuscht euch nicht, die Mächtigen und die Medien behandeln uns als Groß-Event - man wird raunend Verständnis äußern, das Anliegen scheinbar ernst nehmen - und die bisherige Politik fortsetzen! ...
Aufstehen für drei Stunden Protest ist zu wenig - Armuts- und Sozialproteste in die Reichtumszentren tragen, Arbeitsplätze instandbesetzen, Teilschließung von Arbeitsämtern, radikale Verweigerung sozialer Zumutungen. Wir müssen uns mehr zumuten als eine dreistündige Demonstration. Ja, wir sind nicht eingeübt in provozierende Sozial- und Armutsproteste wie in Italien oder Frankreich. Aber wir müssen jetzt mehr versuchen, so schwer es auch ist, die Hürde zu Protest- und Konfliktformen des zivilen Ungehorsams zu überspringen. Papierene Alternativkonzepte machen nur Sinn in Kombination radikalerer Protest- und Aktionsformen. ...
Wenn die sozialen Mobilitätsrechte der sozial Schwachen durch Streichen des Sozialtickets augenmaßlos verletzt werden, dann sollten wir mit den betroffenen solange Schwarzfahren, bis diese sozialen Grundrechte wieder hergestellt sind. Kurz: Die Herrschenden werden sich nur bewegen, wenn unsere hier gezeigte Massensolidarität ganz andere Protest- und Konfliktformen hervorbringt. Nicht klammheimlich doch auf die Erweichung des neoliberal getränkten Herzens der Sozialdemokratie hoffen, lautet die Devise, sondern uns zu menschenrechtlicher Radikalität ermuntern. Diese Demonstration ist sanftpfötig, ziehen wir zunächst für uns selbst radikalere Konsequenzen. Dann werden wir gute Karten haben.

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