Projektwerkstatt

GETROFFEN WERDEN EINIGE, GEMEINT SIND WIR ALLE!

Einleitung


1. Einleitung
2. Castor ist nur ein anderes Wort für Herrschaft! – von der verkürzten Kritik der Anti-Atom-Bewegten
3. Grauschleier und Strohpuppen, oder: Wie führen Hirten ihre Herden
4. Kein Herdentier? Kein Platz für Dich!
5. Von hierarchischen Strukturen und WortführerInnen

Einige Randbemerkungen zu hierarchischen Strukturen innerhalb der Linken allgemein und den Lüneburger Castor Tagen im November 2002 im Besonderen.
Die Überschrift ist seit geraumer Zeit ein wohlbekannter Slogan in linken Zusammenhängen. Sie charakterisiert die Strategie und Form staatlicher Repression und Angriffe gegen einige wenige Aktivisten zum Zwecke der Abschreckung anderer.
Eindeutig abzulehnende Herrschaftsstrukturen, nix Neues also...!

Auch nicht neu, aber eigentlich überhaupt nicht thematisiert, ist die Tatsache, daß gerade innerhalb linker bis linksradikaler Kreise eine durchaus vergleichbare Strategie von Ausgrenzung und Angriffen gegen Einzelpersonen oder weniger elitäre Zusammenhänge als Mittel in der politischen Auseinandersetzung scheinbar zur „Streitkultur“ gehört.

Einleiten möchte ich diesen Text jedoch mit inhaltlichen Streitpunkten und Kritik an verkürzten Positionen der Anti-Atom-Bewegung. Ich denke, daß gerade auch die verkürzten Kritikansätze eine Verschleierungsfunktion erfüllen. Ohne Herrschaftskritik läßt’s sich besser mauscheln und den Blick aller Beteiligten (Untergebenen) auf’s „Wesentliche“ reduzieren.
Es wird mit den Mitteln der Herrschenden Politik für das Fußvolk gemacht, gut verpackt und verkauft...mitkriegen soll’s am besten niemensch, also wird Verdächtiges mal lieber ausgeklammert.

Mitmachen dürfen viele, wo’s langgeht sagen wenige!

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