Projektwerkstatt

PLEITEN, PECH UND PANNEN

Behörden-Stress und mehr


1. Einleitung
2. Rausschmiß aus dem "Alten Bahnhof Trais-Horloff"
3. Das Ende der ersten Politkommune
4. Das Haus aufrechterhalten: Mit wenigen Menschen nicht so einfach ...
5. Behörden-Stress und mehr
6. Bücher, Geräte, Geld ... immer wieder "verschwunden"
7. Vandalismus und Pyromanie
8. Streit, Frustration und mehr
9. (Im Kopf) alt werdende Männer und Selbstorga-AnfängerInnen als Gäste

Papi Staat läßt und nicht in Ruhe. Örtliche PolitikerInnen, die Bullizei, die Gemeinde oder auch EinwohnerInnen aus dem Dorf zeigen uns immer wieder an. Immer wieder versuchen interessierte Kreise, per Baubehörde die Projektwerkstatt zu schließen. Bauanträge werden nicht bearbeitet, Nutzungsverbote nicht oder kaum begründet bzw. das Haus als nicht sanierungsfähig bezeichnet. Am 1. Mai 2001 begann eine besonders krasse Phase der Auseinandersetzung mit einem Angriff von 48 DorfbewohnerInnen, sozialrassistisch aufgehetzt, auf das Haus.
Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, örtliche Polizei und die Justiz haben die Projektwerkstatt und die dort Aktiven intensiv auf ihrem "Schirm" - Hausdurchsuchungen, als InformandInnen arbeitende NachbarInnen, Anquatschen im Umfeld der Projektwerkstatt und Gerichtsprozesse (auch mal ein paar Tage Polizeigewahrsam oder gar Knast) gehören zum Alltag. Kreativer Umgang damit und eine transparente Politik sollen dabei unsere Stärke sein - wir agieren nicht im Geheimen. Wir wollen eine Welt ohne Verwertung und Herrschaft, ohne Markt und Staat - das sagen wir offen und dafür agieren wir kreativ offen. Jede Gerichtversammlung oder Festnahme aus der Rolle des Anklagenden (wir greifen die Verhältnisse kreativ-selbstorganisiert an, Bullen und Staatsanwalt verteidigen sie mit den langweiligen Mitteln der Repression) kann eine Aktion und inhaltliche Vermittlung sein.
Im Jahr 2003 begann eine geradezu absurde Kriminalisierung der Projektwerkstatt: Die Presse hetzte und erfand Straftaten, die Polizei dachte sich immer mehr Straftaten aus und erfand am Ende sogar Brandsätze ... und die Staatsanwaltschaft deckte alles. Rechtsbeugung und Strafvereiteilung, Gefälligkeitsurteile für die Obrigkeit und einiges mehr sind seitdem in Gießen noch mehr an der Tagesordnung als dies ohnehin schon der Fall war. Anfang März 2004 legten verschiedene Gruppen eine umfangreiche Dokumentation zu all dem vor - die lohnt das lesen. Mehr hier ...

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