Projektwerkstatt

AUTOFREIE INNENSTADT FÜR GIEßEN

Forderungen, Wünsche, Ziele...


1. Fahrradstraßen, Tramlinien und eine Wieseck-Flaniermeile
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Unsere Verkehrs-Utopie für Gießen 2018-2025 ... eine autofreie Innenstadt in drei Schritten. Ein Plan für drei Regiotrams, Reaktivierung von Bahnlinien und mehr Haltestellen, Fahrradstraßen und Fußgänger*innen-Meilen - statt Lärm und Gestank!

Wir setzen uns für eine konsequente Änderung der Verkehrspolitik in und um Gießen ein.

Wir fordern ... bis spätestens 2018:
  • Citybikes in der Stadt verteilen ohne Gebühr für kurze Strecken (darunter einige Lastenräder)
  • Verbesserungen bei Fußgänger_innenampeln: Max. eine Ampelphase pro Überquerung, Einführung einer Gelbphase (vermeidet Einschüchterung durch direktes Springen auf Rot)
  • Keine Strafen für Schwarzfahren (Verkehrsbetriebe entscheiden, ob sie Anzeige stellen!)
  • Gekennzeichnete Mitfahr-Wartebereiche/-bänke an den Hauptstraßen aus Gießen raus

Bis 2020 wünschen wir uns noch mehr:
  • Einrichtung von Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer_innen stets Vorrang haben und Autos nur mit 20km/h unterwegs sein und Radler_innen nicht überholen dürfen. Die Strecken führen von allen Seiten in die Innenstadt, unter anderem über die Fröbelstraße, den Asterweg, die Schützenstraße und dann auf der halben Breite der Rodheimer Straße. Weitere Strecken siehe die Verkehrsutopie-Karte (grüne Linien).
  • Nulltarif in Bussen und Bahnen. Weitere Haltepunkte entlang der Bahnlinien von und nach Gießen (Rödgen, Lindenstruth)

Der Gesamtumbau gelingt dann bis 2025:
  • Autofreie Innenstadt (keine Autos mehr innerhalb des Anlagenrings)
  • Reaktivierung der Lumdatalbahn (Gießen - mind. bis Londorf).
  • Planung von vier Regio-Tramlinien. Dabei werden innerstädtische Gleise in der Straße mit normalen Bahngleisen nach außerhalb verknüpft. Die erste Linie läuft abwechselnd aus Marburg und dem Lumdatal kommend an einem neuen Haltepunkt „Gießen-Nord“ in die Nordstadt, die zweite verlässt nach Rödgen die Vogelsbergbahn über das (Ex-)Gleissystem im ehemaligen US-Depot und dann als Neubau auf der Eichgärtenallee (alternativ: unterhalb von Wieseck). Beide führen dann weiter durch die Innenstadt und zurück zu den Bahnlinien an den Bahnübergängen Schiffenberger Tal bzw. Frankfurter Straße. Eine dritte Tramlinie nutzt die Vogelsbergbahn bis ins Europaviertel, die vierte die Trasse der ehemalige Bahnlinie Wetzlar-Lahnau-Heuchelheim (Fotos zum aktuellen Zustand) und wird von dort dann in die Innenstadt verlängert. Straßenbahnen sind kompatibel mit Rad- und Fußverkehr und können deshalb Menschen bis direkt in die Innenstadt bringen.

Mehr Informationen zu den gewählten Trassen und möglichen Alternativen


Macht mit bei Aktionen für diese Forderungen und weitere Ideen! Termine zum Thema Verkehr siehe rechts (gesamter Kalender ++ Facebook-Terminkalender der Projektwerkstatt.

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