Projektwerkstatt

AUTOFREIE INNENSTADT FÜR GIEßEN

Forderungen, Wünsche, Ziele...


1. Fahrradstraßen, Tramlinien und eine Flaniermeile
2. Forderungen, Wünsche, Ziele...
3. Verkehrsunternehmen, Politik und Medien
4. Zu Fuß unterwegs ... eine Flaniermeile entlang der Wieseck (und mehr)
5. Fahrradstraßen: Innerer Anlagenring, Innenstadtdurchfahrten, Trassen in alle Stadtteile
6. RegioTram: Gießen braucht zwei Straßenbahnlinien!
7. Eine seltsam anmutende Alternative, die es aber auch bringen würde: Seilbahnen
8. Das war der erste Vorschlag (2017): Plan, Text und Flyer
9. Aktionen und Projekte
10. Links


Unsere Verkehrs-Utopie für Gießen bis 2025 ... eine autofreie Innenstadt in drei Schritten. Ein Plan für drei Regiotrams, Reaktivierung von Bahnlinien und mehr Haltestellen, Fahrradstraßen und Fußgänger*innen-Meilen - statt Lärm und Gestank!

Wir setzen uns für eine konsequente Änderung der Verkehrspolitik in und um Gießen ein.

Wir fordern ... für 2019:
  • Einrichtung der ersten Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer_innen stets Vorrang haben und nur Anwohner*innen mit Autos bzw., wo nötig, der ÖPNV mit 20km/h unterwegs sein und Radler_innen nicht überholen dürfen. Unsere Vorschäge für die ersten Fahrradstraßen:
    • Verbindungen zwischen den Uni-Standorten (Goethestraße/Altenfeldsweg/Heegstrauchweg und Klingelbachweg/Durchstich zum Erdkauterweg/Wilhelmstraße/Ohlebergsweg)
  • Citybikes in der Stadt verteilen ohne Gebühr für kurze Strecken (darunter einige Lastenräder)
  • Verbesserungen bei Fußgänger*innenampeln: Max. eine Ampelphase pro Überquerung, Einführung einer Gelbphase (vermeidet Einschüchterung durch direktes Springen auf Rot)
  • Keine Strafen für Schwarzfahren (Verkehrsbetriebe entscheiden, ob sie Anzeige stellen!)
  • Gekennzeichnete Mitfahr-Wartebereiche/-bänke an den Hauptstraßen aus Gießen raus

Für 2020/21 wünschen wir uns noch mehr:
  • Einrichtung von weiteren Fahrradstraßen, vor allem den zentralen Innenstadtachsen:
    • Innere Spuren des Anlagenrings um die Innenstadt als Zwei-Richtungs-Fahrradstraße.
    • Achsen durch die Innenstadt, bestehend aus Neustadt/Schulstraße und, am Marktplatz kreuzend, Walltorstraße/Dammstraße/Bahnhofstraße.
  • Weitere Zubringerrouten aus den Stadtteilen zur Innenstadt. Beispiele sind Fröbelstraße, Asterweg, Schützenstraße plus halber Breite der Rodheimer Straße.
  • Nulltarif in Bussen und Bahnen, stufenweise je nach Ausbau der Infrastruktur. Beginn mit einkommensschwachen Fahrgästen und als Abwrackprämie für schadstoffreiche Autos.
  • Ausbau der Vogelsbergbahn mit weiteren Haltepunkten u.a. am Baugebiet "Alter Flughafen", in Rödgen, Buseck-Industriegebiet/Leppermühle und Lindenstruth. Dazu zweigleisige Strecke von "Alter Flughafen" bis Rödgen und am Bahnhof Saasen, um dichtere Taktzeiten zu erreichen (mehr Zugbegegnungen oder Überholungen möglich).
  • Formale Beschlüsse und Planungsverfahren für die zwei RegioTramLinien.
  • Renaturierung der Wieseck und Anlage einer Flaniermeile für Fußgänger_innen statt der bisher entlang der Wieseck liegenden Straßen (in der Karte am blauen Schleierstrich erkennbar): Breite Gehwege, viel Grün, keine Autos/Fahrräder zwischen Lahnstraße und Schwanenteich, Fußwege dann weiter zu Lahn und an Wieseck.
  • Verlängerung der Fußgänger*innenzone vom Selterstor auf der rechten (westlichen) Doppelspur der Frankfurter Straße bis zur Liebigstraße und dann als verbreiteter Fußgänger*innenweg bis zum Bahnhof.

Der Gesamtumbau gelingt dann bis 2025:
  • Autofreie Innenstadt (keine Autos mehr über die äußeren zwei Spuren des Anlagenrings hinaus)
  • Reaktivierung der Lumdatalbahn (Gießen - mind. bis Londorf) sowie zusätzliche Haltestellen auf der Main-Weser- und Vogelsbergbahn im Stadtgebiet.
  • Bau der beiden RegioTramLinien. Dabei werden innerstädtische Gleise in der Straße mit normalen Bahngleisen nach außerhalb verknüpft. Die erste Linie läuft abwechselnd aus Marburg und dem Lumdatal kommend an einem neuen Haltepunkt „Gießen-Nord“ in die Nordstadt, die zweite verlässt nach Rödgen die Vogelsbergbahn über das (Ex-)Gleissystem im ehemaligen US-Depot und dann als Neubau auf der Eichgärtenallee. Beide führen dann weiter durch die Innenstadt, einmal auf die Bahnlinien am Bahnübergang Schiffenberger Tal, die andere verläuft über Rodheimer Straße und durch Heuchelheim zur Trasse der ehemaligen Bahnlinie Wetzlar-Lahnau-Heuchelheim (Fotos zum aktuellen Zustand). Eine dritte Tramlinie nutzt die Vogelsbergbahn bis ins Europaviertel.
    Eine (vermutlich billigere) Alternative wären Seilbahnen (siehe Extra-Planungsvorschlag auf diesen Seiten). Klingt exotisch, haben sich aber in vielen Städten schon bewährt!
    Straßenbahnen sind kompatibel mit Fußverkehr und können deshalb Menschen bis direkt in die Innenstadt bringen. Für die alternativ vorgeschlagenen Seilbahnen gilt das noch viel mehr.
  • Vollständige Einrichtung des Fahrradstraßennetzes im gesamten Stadtgebiet.

Das war der erste Vorschlag für einen Zeitplan (erstellt in 2017):
Wir fordern ... bis spätestens 2018:
  • Citybikes in der Stadt verteilen ohne Gebühr für kurze Strecken (darunter einige Lastenräder)
  • Verbesserungen bei Fußgänger*innenampeln: Max. eine Ampelphase pro Überquerung, Einführung einer Gelbphase (vermeidet Einschüchterung durch direktes Springen auf Rot)
  • Keine Strafen für Schwarzfahren (Verkehrsbetriebe entscheiden, ob sie Anzeige stellen!)
  • Gekennzeichnete Mitfahr-Wartebereiche/-bänke an den Hauptstraßen aus Gießen raus

Bis 2020 wünschen wir uns noch mehr:
  • Einrichtung von Fahrradstraßen, auf denen Radfahrer_innen stets Vorrang haben und Autos nur mit 20km/h unterwegs sein und Radler_innen nicht überholen dürfen. Die Strecken führen von allen Seiten in die Innenstadt und auf die inneren Spuren des Anlagenring, die zur Fahrradstraße werden. Beispiele sind Fröbelstraße, Asterweg, Goethestraße, Schützenstraße plus halber Breite der Rodheimer Straße. Weitere Strecken und die Vorschläge zu querenden Fahrradstraßen in der Innenstadt siehe die Verkehrsutopie-Karte (grüne Kreise).
  • Nulltarif in Bussen und Bahnen, stufenweise je nach Ausbau der Infrastruktur. Beginn mit einkommensschwachen Fahrgästen und als Abwrackprämie für schadstoffreiche Autos.
  • Ausbau der Vogelsbergbahn mit weiteren Haltepunkten u.a. in Rödgen, Leppermühle und Lindenstruth (mit Einrichtung eines Überholgleis).

Der Gesamtumbau gelingt dann bis 2025:
  • Autofreie Innenstadt (keine Autos mehr über die äußeren zwei Spuren des Anlagenrings hinaus)
  • Reaktivierung der Lumdatalbahn (Gießen - mind. bis Londorf) sowie zusätzliche Haltestellen auf Main-Weser- und Vogelsbergbahn.
  • Planung von RegioTramLinien. Dabei werden innerstädtische Gleise in der Straße mit normalen Bahngleisen nach außerhalb verknüpft. Die erste Linie läuft abwechselnd aus Marburg und dem Lumdatal kommend an einem neuen Haltepunkt „Gießen-Nord“ in die Nordstadt, die zweite verlässt nach Rödgen die Vogelsbergbahn über das (Ex-)Gleissystem im ehemaligen US-Depot und dann als Neubau auf der Eichgärtenallee. Beide führen dann weiter durch die Innenstadt, einmal auf die Bahnlinien am Bahnübergang Schiffenberger Tal, die andere verläuft über Rodheimer Straße und durch Heuchelheim zur Trasse der ehemaligen Bahnlinie Wetzlar-Lahnau-Heuchelheim (Fotos zum aktuellen Zustand). Eine dritte Tramlinie nutzt die Vogelsbergbahn bis ins Europaviertel.
    Eine (vermutlich billigere) Alternative wären Seilbahnen (siehe Extra-Planungsvorschlag auf diesen Seiten). Klingt exotisch, haben sich aber in vielen Städten schon bewährt!
    Straßenbahnen sind kompatibel mit Fußverkehr und können deshalb Menschen bis direkt in die Innenstadt bringen. Für die alternativ vorgeschlagenen Seilbahnen gilt das noch viel mehr.

Mehr Informationen zu den gewählten Trassen und möglichen Alternativen


Macht mit bei Aktionen für diese Forderungen und weitere Ideen! Termine zum Thema Verkehr siehe rechts (gesamter Kalender) ++ Facebook-Terminkalender der Projektwerkstatt.

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