Projektwerkstatt

JULI 2011: BIOTECHFARM ATTACKIERT

Interview mit den unbekannten FeldbefreierInnen Rückblicke

Juli 2011: BioTechFarm attackiert ++ Interview mit den unbekannten FeldbefreierInnen

Rückblicke: Fotos vom 26.4.2011 ...

Blick von der Badelebener Straße ++ Vollbild

Schaugarten am 26.4.2011 ++ Vollbild

Amflorafeld im Aufbau (nur im Hintergrund erahnbar) ++ Vollbild

Bisheriger Zugang zum Dorfpark - jetzt abgerissen ++ Vollbild

Garten in der Neustadt (Straße im Süden) mit ordentlich Nazi-Symbolik ++ Vollbild

Treckerdemo und Besuch am 7.6.2011 ...

Ankunft der Treckerkarawane im Ort ++ Vollbild

Polizei schützt mit einem fetten Aufgebot die arme Gentechnik-Lobbyschar ++ Vollbild

BesucherInnen am Eingang des Schaugartens ++ Vollbild

Am gv-Rübenfeld im Gespräch mit Kersten Schmidt und Uwe Schrader ++ Vollbild

gv-Weizenfeld der Uni Rostock ++ Vollbild

Wie jedes Jahr: Bruch der Sicherheitsauflage "Mäuseschutz". Der Zaun ist völlig untauglich. ++ Vollbild

Feld mit den "Plastikkartoffeln" der Uni Rostock im Schaugarten ++ Vollbild

Amflorafeld nördlich des Schaugartens (mit Kerstin Schmidt) ++ Vollbild

Phillip Brändle, junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, zum Besuch im GID Aug. 2011 (S. 8)
In der Tat - es war ein ungewöhnliches Szenario, mit dem die Sternfahrer in Üplingen empfangen wurden: meterhohe Wachtürme, schwarz gekleidete Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma und ein beachtliches Aufgebot von Polizisten, angerückt mit Räumpanzer. Doch auch wenn das gegenseitige „Kennenlernen“ nicht gerade optimal verlaufen war, wir machten uns neugierig auf den Weg durch den Gentechnik-Schaugarten. Wir wollten uns die neuen und alten Errungenschaften der Biotechnikindustrie vorführen lassen! Was uns vor Ort dann gezeigt und erklärt wurde, war an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Es wurde behauptet, die genmanipulierten Zellen eines Bt-Mais würden sich nach der Nutzung in einer Biogasanlage nicht mehr im Biogas-Substrat nachweisen lassen. Nur ein Beispiel für die Vielzahl haltloser Behauptungen, mit denen uns die Geschäftsführerin des Schaugartens, Kerstin Schmidt, im Laufe der Führung konfrontierte. Doch nicht nur die inhaltliche Auseinandersetzung war ein Trauerspiel - auch der Versuchsaufbau war mehr als fragwürdig. Das Feld mit den gentechnisch veränderten, herbizidtoleranten Rüben der KWS Saat AG werden - selbst frisch gespritzt und ohne einen einzigen Halm Unkraut - mit einer Nullparzelle verglichen - also einem Stück ohne jede Unkrautregulierung. Ein anderes Beispiel: Ein insektengiftiger Bt-Mais wird mit einer konventionellen Sorte verglichen. Letztere wurde aber vier Wochen später gesät, der Bt-Mais ist aus diesem Grund deutlich größer.
Fakt ist: Diese Eindrücke trugen nicht dazu bei, die Akzeptanz des Schaugartens bei uns zu erhöhen - im Gegenteil, wir wurden in unserer bisherigen Meinung nachdrücklich bestätigt: Der Schaugarten in Üplingen dient einzig und allein der Propaganda für eine Technologie, die in der Forschung bereits Unmengen an Geld verschlungen hat, aber in der Praxis keinerlei Erfolge vorweisen kann. Verständlich wäre dieses Projekt, würde es sich um eine Initiative handeln, die einzig durch die Industrie getragen wird. Aber bereits im Eingangsbereich des Schaugartens wird deutlich sichtbar: Die besondere Zierde des Geländes - die Flaggen Europas, Deutschlands und Sachsen-Anhalts - wehen im Winde der Politik. Es sind nicht zuletzt staatliche Institutionen, die europaweit den Üplinger Gentechnik-Schaugarten mit erheblichen Mitteln fördern und unterstützen. Und dies trotz der Tatsache, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung Produkte aus dem Gen-Labor auf ihren Feldern und Tellern ablehnt - absurd!


InnoPlanta-Forum 5. und 6.9.2011

Der Tripod als Blockade im Eingang des Hofgutes

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