Projektwerkstatt

KREATIVE ANTIREPRESSION STATT LANGWEILIGE VERREGELUNG!

Streit um kreative Antirepression oder Schweigen in jedem Fall


1. Streit um kreative Antirepression oder Schweigen in jedem Fall
2. Einleitung

Für Schweigen: Stellungnahme zu kreativer Antirepression der Antirepressionsgruppe Profan (Reutlingen/Tübingen)

Kritik am Text aus der Hoppetosse-Mailingliste
  • Der Text behauptet zwar, eine Stellungnahme zur Idee „kreativer Antirepression“ zu sein, aber er ist es nicht. Ganz im Gegenteil (und in guter Tradition zu Diffamierungstexten der letzten Monate aus allen möglichen Richtungen) macht er zunächst selbst Behauptungen darüber, was „kreative Antirepression“ ist und kritisiert dann das. Das, was dort behauptet wird, hat allerdings genau NICHTS mit dem zu tun.
  • So wird als bedeutendster Grund benannt, daß „eine Zusammenarbeit mit dem VS“ sinnvoll sein, um „Informationen zu bekommen“. Selbstverständlich wird (in guter Tradition zu den ekligen Anpissen der vergangenen Monate aus allen möglichen Richtungen) keine Quelle genannt. Das hat einen einfachen Grund: Es gibt keine. Weder wird irgendwo in der Debatte um „kreative Antirepression“ die „Zusammenarbeit mit dem VS“ befürwortet - nicht einmal Gespräche werden befürwortet! Und ebenfalls wird nirgends behauptet, daß das Ziel kreativer Antirepression das Gewinnen von Informationen sei. Hier sitzt das Pamphlet dem eigenen Diskurs über „kreative Antirepression“ auf. Viele elitäre Zirkel innerhalb der linken haben ständig diesen Unsinn behauptet, um KritikerInnen zu diffamieren. Inzwischen glauben sie ihre eigenen Lügen selbst.
  • Mit keinem einzigen Wort geht die „Stellungnahme“ auf tatsächliche Texte und auch nicht auf bereits gelaufene Aktionen ein. Dabei gibt es inzwischen einige, z.B. die Internetseiten www.antirepression.tk oder verschiedene Aktionen in Gerichten oder gegenüber Polizeigewalt im Raum Mittelhessen.

Insofern ist das Papier keine „Stellungnahme“ zu einer Debatte, weil die Debatte gar nicht behandelt wird. Das Papier dient erneut der Verbreitung von Unsinn über die Menschen, die „kreative Antirepression“ für sinnvoll halten. Dazu gehört, daß Quellen nicht genannt werden, sondern einfach Lügen verbreitet werden. Hinzu kommt noch, daß der Sprachstil des Papiers (in guter Tradition zu jahrzehntelangen Gepflogenheiten in linken Eliten) in einem befehlstonartigen bis pathetischen Tonfall geschrieben ist. Das reicht von Verhaltensanweisungen bis zu Aussagen, daß Schweigen wahre Stärke zeige (was ist denn das für ein Kriterium!). Außerdem macht es auch viele weitere Behauptungen, ohne irgendwann mal Begründungen anzufügen (z.B. warum es nach dem Reden über das Wetter oder den hungernden Hund zuhause schwierig sein soll, zu schweigen usw.).
Summa summarum: Ein erneuter, schlecht versteckter Beitrag zur Schlammschlacht und zu Diffamierung von Begriffen, Ideen und Menschen. Auf die erste argumentative Kritik am Konzept der kreativen Antirepression darf weiterhin gewartet werden ...

Für kreative Antirepression! Bullen, VS und Justiz das Fürchten lehren!
www.projektwerkstatt.de/antirepression

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