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Ö-Punkte ... die andere Umweltzeitung
1997 bis 2001, dann eingestellt

Auf dieser Seite: Idee ++ Redaktionen ++ Organisatorisches ++ Ausgaben als PDF ++ Ende

Viermal jährlich erschienen die Ö-Punkte als gedruckte Zeitschrift - von 1997 bis 2001. Dann war Schluss. Neben vielen anderen Besonderheiten (marktkritische, emanzipatorische Ökologie, themenübergreifend, verbands-, konzern- und staatsunabhängig) boten die "Ö-Punkte" eine Vielzahl von Kurztexten aus allen Teilen der Umwelt"bewegung". Sie waren somit selbst vernetzend.
Allerdings hatte das einen Nachteil: Vieles konnte nur kurz&bündig abgedruckt werden. Oft war das schmerzlich, daher lief in der Endphase ein Test: Lange Texte und kurze Zusammenfassung wurden kombiniert - kurz in der "Ö-Punkte", lang im Internet.
Noch immer stehen Informationen und der Download der "Ö-Punkte" im Internet bereit. Alle bisherigen Hefte der Ö-Punkte (außer der vergriffenen Startausgabe) können zudem gegen 8 Euro bestellt werden beim Aktionsversand, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen. Bestellseite ...

Achtung! Von einigen Ö-Punkten sind noch richtig viele da - und wer davon welche haben, sollte sich mal melden. Wir verschicken auch gerne größere Mengen zum Verschenken/Verteilen. Nett wäre, wenn die Porto übernommen werden könnten. Meldet Euch doch einfach per Mail, damit wir Näheres abklären können.
Folgende Hefte sind in größeren Mengen da:

Hinweis: Die Startausgabe 1997 ist vergriffen. Daher haben wir sie komplett hier ins Netz gesetzt. Auch die zweite Ausgabe (Nr. 1/1998, Schwerpunkt Agenda 21) in hier zu finden.

Das waren die ...

Die Idee

Der Infodienst für aktive UmweltschützerInnen ,,, Termine, Tipps, Aktionen
Redaktion: c/o Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen

Zwei Lücken sollten die Ö-Punkte füllen. Zum einen fehlte überregional eine umfassende Umweltzeitung, die nicht auf die staats- und konzernnahe Jubelberichterstattung zu Agenda 21, Nachhaltigkeit, Ökosteuern oder sogar die Expo 2000 einschwenkte, sondern kritische Positionen enthielt und mitbestimmungsorientierte, radikale Umweltschutzideen vermittelte (Umweltschutz von unten). Zum zweiten waren die meisten Zeitungen nur auf ihr Thema, ihre Zielgruppe oder ihren Verband fixiert. Eine umfassende Vernetzungsarbeit erfolgte nicht.
Die Ö-Punkte sollten beiden Zielen dienen: Eine thematisch übergreifende Sammlung von Tipps, Berichten, Ankündigungen und Terminen aus allen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes sowie anderer politischer Themen und direkter Aktionsformen. Und ein Medium, das kritische Debatten anzettelte, neue Strategien entwarf usw.

Im Original: Das war der Aufruf zum Mitmachen ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Mitwirkende und UnterstützerInnen gesucht + "Ö-Punkte" ausweiten!
Die "Ö-Punkte" wollten mehr sein als eine Umweltzeitung, die sich vom Umwelt-Mainstream unterscheidet,  praxisorientiert ist und vernetzt - und sie sind längst auch deutlich mehr geworden. Über viele Grenzen von Verbänden und Themen hinweg schaffen sie einen verbindenden Austausch zwischen Umweltgruppen. Ebenso bedeutsam ist die Debatte um Strategien und Aktionsformen, die in den meisten Umweltorganisationen seit Jahren vernachlässigt wird.
Die ca. 20 Redaktionen der Ö-Punkte sind autonom. In der Regel sind sie selbst in den Zusammenhängen aktiv, über die sie schreiben, d.h. ihre Texte und Informationen entspringen der praktischen Umweltschutzarbeit und -politik. So spiegeln die Ö-Punkte immer auch sehr schnell neue Entwicklungen wider und können diese dadurch mit entwickeln: Der Anti-Expo-Widerstand, aktuell die Debatten um emanzipatorischen Umweltschutz oder um eine Verknüpfung mit internationalen Widerstandsbewegungen - die Ö-Punkte sind selbst Teil der solche Prozesse vorantreibenden Zusammenhänge. Das war gewollt, ist ein Stück erreicht, aber noch lange nicht vollendet. Daher würden wir uns über weitere Unterstützung und Mitwirkung freuen ... und zwar:

Ö-Kurs
In zwei Monaten richtig Zeitungsmachen erleben und erlernen ... Angebot für alle, die am Zeitungsmachen interessiert sind:
Jeweils die zwei „heißen“ Monate des Ö-Punkte-Machens in der Projektwerkstatt in Saasen dabei sein:
- erster Monat: Recherchieren, fehlende Rubriken zusammenstellen, Anzeigenakquise
- zweiter Monat: Layouten (DTP, Fotobearbeitung und mehr), Diskutieren um die Texte, alles belichten und zur Druckerei, Versand vorbereiten und machen
Bei allem gilt „learning by doing“ – richtig intensiv einsteigen, immer wieder mit Einführungen z.B. in die Computerprogramme, in Finanzierungsfragen usw.
Unterbringung und Verpflegung in der Projektwerkstatt – noch ein Grund mehr, denn da gibt es noch geniale Archive usw. Die Termine:
- Für die Ausgabe 4/2001 (Winter): ca. Oktober/November (heiße Phase des Endlayouts ab 4.11.).

Mitarbeit  
Texte zu Aktionen, Projekten, Diskussionen usw.: Mit Sicherheit fehlt auch in den Ö-Punkten noch vieles. Die Zeitung lebt davon, daß Umweltgruppen  und -zusammenhänge die jeweiligen Themenredaktionen als wichtigen Anlaufpunkt für ihre Informationen nutzen
und alles, was beispielhaft oder von überregionaler Bedeutung sein kann, dorthin schicken. Die einzelnen Rubriken sind so bunt, informativ und vollständig, wie aus verschiedenen Richtungen Texte eingehen - bitte gleich an die Themenredaktion senden.
  • Mitwirkung in bestehender Themenredaktion: Ein Schritt weiter wäre die direkte inhaltliche Mitarbeit. Die meisten Redaktionen sind noch schwach besetzt, zum Teil nur mit 1 bis 2 Personen. Viermal im Jahr zwei Seiten zusammenzustellen, ist aber ein begrenzter Zeitaufwand, der noch leichter, wenn mehrere zusammenarbeiten. Daher sind alle Redaktionen offen für weitere MitstreiterInnen ... bitte direkt an die Themenredaktionen wenden.
  • Fehlende Redaktionen aufbauen: Einige Themenredaktionen sind nicht besetzt (siehe Impressum). Hier würden wir uns über neue Mitwirkende freuen, die Lust haben, eine Redaktion zu übernehmen, d.h. viermal jährlich die Informationen aus dem Themenbereich zusammenzustellen. Kontaktaufnahme über die Ö-Punkte-Redaktion.
  • Mitmischen in der Endredaktion - Recherchieren, Nachhaken, Diskutieren, Anzeigen akquirieren, Gestalten (Bilder, Seitenlayout usw.), Druck, Versand: Im Kern geht es um das Endlayout, die Rubriken "Aus aller umWelt", Perspektiven  und die ganzen Seiten drumherum. Außerdem um die Regelung von Druck und  Versand, die Finanzierung, Abo- und Buchhaltung usw. Das alles macht zur Zeit eine Person ... sehr  dünne und anfällig! Hier sind weitere Menschen gesucht, die Lust auf eine Zeitungsarbeit haben, die schon einiges mehr an Präzision verlangt als kleinere Zeitungen, die auch mal verschiebbar sind usw. Übrigens: Endredaktionsort ist die Projektwerkstatt in Saasen. Die ist ohnehin einen Besuch wert – mit Archiven, Bibliotheken, politischen Werkstätten bis hin zu Platz für eine neue politische Kommune. Also angucken! Wer in der Endredaktion mitmischt, findet auch immer eine Unterkunft in der Projektwerkstatt (mehr zu Projektwerkstatt unter http://come.to/projektwerkstatt - dort sind auch die nächsten Termine zu finden).
  • Einen Schwerpunkt machen: Die Schwerpunkte können von externen Gruppen zusammengestellt werden, die ein Thema gesondert aufarbeiten und in die Ö-Punkte bringen. Wer Interesse hat, einmal aus der eigenen Arbeit heraus einen Schwerpunkt zu gestalten, sollte sich melden.
  • Einen organisatorischen Part übernehmen: Neben dem Mitwirken in der Endredaktion können auch dauerhaft organisatorische Teilbereiche ausgelagert werden. So wird z.B. der farbige Titel immer in der Projektwerkstatt in Bad Oldesloe gemacht. Das könnte auch in anderen Fällen so geregelt werden. Dringlich wäre (weil die Finanzierung noch immer ein fettes Problem ist), daß Anzeigen reingeholt werden – auch hier ist eine dauerhafte Auslagerung möglich. Wer hat Lust, z.B. eine Branche zu übernehmen ... sei es Solar, Windenergie, Veganversände, Verlage oder was auch immer – wer ohnehin an einem Thema Interesse hat, kann die Anfragen für Anzeigen bei Firmen auch immer verbinden mit dem Sammeln von Infos, was wo läuft.
Ö-Punkte in Städten/Regionen verteilen
Wir suchen in allen Städten bzw. Regionen Personen oder Gruppen, die die Verteilung der „Ö-Punkte“ übernehmen. Wir schicken dann jeweils ein Paket zu und Ihr verteilt die Ö-Punkte ...
  • je ein Heft als Leseexemplar in Cafes, Infoläden usw.
  • je ein Heft an alle politischen und Umweltgruppen (Verteilen direkt, über Fächer u.ä. in Zentren usw.)
  • je ein Heft (in Uni-Städten) an ASTA, Fachschaften, Uni-/FH-Gruppen usw.
  • und ein Heft für Euch
Darüberhinaus kann auch eine Verkaufsstelle gefunden werden (oder mehrere), wo Ihr die Hefte dann immer hinbringt und sie verkauft werden (Zentren, Bioläden, Buchhandlungen u.ä.). Oder Ihr verkauft noch direkt einige per Hand ... dabei wäre schön, wenn wir jeweils 10-20 DM für die Paketgebühr bekommen könnten, der Rest der Verkaufseinnahmen kann in Projekte bei Euch gehen.
Liste der Städte, wo es schon VerteilerInnen gibt: Bad Oldesloe/Stormarn, Berlin, Bochum, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Gießen, Göttingen, Gütersloh, Hannover, Heidelberg, Köln, Konstanz, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Marburg, Murrhardt, Recklinghausen, Schwabach, Tübingen, Verden, Wiesbaden.

Finanzielle Unterstützung
Die Ö-Punkte haben viel an Vernetzung und Diskussionen geschaffen. Gefährdet sind sie nachwievor finanziell, d.h. sie verbrauchen weiterhin die Rücklagen der tragenden Gruppen. Eine Finanzierung allein aus der Anzeigenakquise scheint unmöglich ... nur ca. die Hälfte der Kosten kommt so im günstigsten Fall (z.B. bei dieser Ausgabe) rein. Daher suchen wir:
  • FördererInnen: Wer ein Abo macht oder die Ö-Punkte so bekommt, kann regelmäßige FördererIn mit einem selbst festgelegten Betrag ab 40 DM/Jahr werden. Alles  was  Spende ist (also über den eventuellen Abobetrag hinweg), kann auch mit einer Spendenbescheinigung "honoriert" werden.
  • Finanzierung: Wir hoffen auf Menschen, die uns zu einer anteiligen Grundfinanzierung verhelfen. Für die Hälfte der jährlichen Kosten von Erstellung, Druck und Versand, d.h. der Hälfte von insgesamt 40.000 DM, suchen wir regelmäßige UnterstützerInnen, die z.B. 500 oder 1000 DM  pro Jahr für das Gesamtprojekt "Ö-Punkte" zahlen - und  dafür auf Wunsch auch jeweils eine Anzahl der Ö-Punkte erhalten können. Einzelpersonen, Gruppen ASTAs, Verbände usw. sind aufgerufen, diese Bitte zu prüfen. 20 mal 1000 DM ... und die Ö-Punkte wohl auf Dauer gesichert!!!
  • Materialspenden: Wir versuchen zur Zeit, an mehreren Orten weitere Redaktionsorte aufzubauen, um dezentral arbeiten zu können und damit unsere Einrichtungen auch regionalen Zusammenhängen und Zeitungen zugutekommen. Gesucht sind ein leistungsfähiger Computer und ebensolcher Laptop, 2 Großbildschirme, 2 ZIP-Laufwerke und Medien, ein 1200-dpi-Drucker, ein Kopierer (oder jemand, der den vorhanden repariert bekommt), ein Scanner, Festplatten. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden.
Jede Form der Mitwirkung und Unterstützung ist uns sehr herzlich willkommen. Die  "Ö-Punkte" sind nicht nur im Inhalt vielfältig, kreativ und autonom, sondern auch in der internen Struktur. Wir wollen ein lebendes Beispiel sein, daß Projektorientierung und Autonomie innerhalb von Projektzusammenhängen das bessere Konzept sind gegenüber Zentralismus und Hierarchie!

Die autonomen Themenredaktionen

Die "Ö-Punkte" wollten ein politisches Magazin innerhalb aktiver Bewegung sein. Staats- und konzernangepaßte Blätter waren ebenso nicht unser Ding wie einheitliche Kommentarsammlungen aus abgehobenen Kreisen.Die Redaktionen der "Ö-Punkte" waren jeweils Teil politischer Bewegung und berichteten aus diesen. Gegenüber der die Zeitung am Ende layoutenden Gruppe waren die Themenredaktionen autonom, d.h. sie entschieden über die Inhalte.
Für Mitarbeit in den Redaktionen oder für einzelne Texte und Fragen war der direkte Draht zu den Redaktionen am wichtigsten. Bei den Ö-Punkten gab es die folgenden Themenredaktionen:

Die "Querschnitts"-Redaktionen

Ganz neu war die Idee, Redaktionen zu schaffen, die grundsätzliche politische Positionen und Diskussionen in die anderen Redaktion hineintragen oder in Schwerpunkten bzw. auf den Debattenseiten der Ö-Punkte verwirklichen. Diese Redaktionen hätten keine eigene Rubrik, sondern arbeiten "querschnittsorientiert" mit allen Redaktionen zusammen.
Geplant war u.a.:
 - Gender/Antisexismus
 - Antifaschismus/Antirassismus/Antinationalismus
 - Esoterik
 - Jugendpolitik, Jugendaktionen

Zur Umsetzung kam es aber nicht mehr.

Organisatorisches

Die Verteiler

Die Ö-Punkte konnten abonniert werden, in der Hauptsache aber nutzte die Redaktion bestehende Verteiler. Das war auch wichtig, denn so kam die Zeitung z.Zt. an ca. 10-12.000 Basisgruppen - über die Verteiler von Verbänden, Rundbriefen, Netzwerken usw. Verteilt wurden die Ö-Punkte u.a. über ...

Außer erfolgte eine Verteilung über die Redaktionen und einige Büchertische. Der Zeitschriftenhandel wurde anfangs bedient, dann aber wieder eingestellt. Weitere Verteiler waren herzlich willkommen. Die Ö-Punkte wurden den Weiterverteilstellen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Da die Ö-Punke postalisch als Supplement galten, entstanden kaum Mehrkosten.
An Ende neu: Pro Stadt/Region wurde einer Person/Gruppe eine Anzahl von Ö-Punkten zur Verteilung zugeschickt. Je ein Exemplar ging dann von dort an ...

Abo und Finanzierung damals (nicht mehr gültig!)

Das Normalabo kostete 20 DM/Jahr. Förderabo waren gern gesehen (ab 40 DM/Jahr).
Sammel-Abo: Pro zusätzlich zugeschicktem Heft 3 DM/Jahr, d.h. z.B. für je 10 Hefte 47 DM/Jahr.
Zudem gab es das Perspektiven-Abo. Das bedeutete, daß zusätzlich zu den vier Heften noch der unregelmäßige Rundbrief zu den Perspektiven von "Umweltschutz von unten" sowie weitere Sondersendungen mit Infomaterial verschickt wurden. Das Perspektiven-Abo kostete 40 DM/Jahr (Förder-Abo ab 60 DM/Jahr).

Die Ö-Punkte warem finanziell nie gesichert, sondern mussten ständig durch Gelder vor allem aus der Projektwerkstatt in Saasen und den dort aktiven Gruppen unterstützt werden. Das war auf Dauer nicht möglich. Daher suchten wir einmalige und dauerhafte SpenderInnen. Ungefähr die Hälfte der Kosten ließ sich über Anzeigen und Abos abdecken. Für die andere Hälfte, ca. 20.000 DM pro Jahr, suchten wir UnterstützerInnen ... z.B. 20 zu je 1000 DM. Spendenbescheinigungen waren möglich.

Im Original: Das waren die Mediadaten für Anzeigen ... Diese Zitate ausblenden ++ Alle Zitate aus / einblenden
Mediadaten: Informationen für alle, die in den Ö-Punkten werben wollen

Hallo und guten Tag,
wir bieten zwei verschiedene Formen, sich über Werbung in den Ö-Punkten Gedanken zu machen - zum einen auf dieser Webseite eine Einführung in die Ideen der Zeitung und Möglichkeiten, dort zu werben. Das ist kreativ aufgemacht, denn wir wollen ein kreatives Projekt sein und freuen uns besonders über kreative Werbung. Zum anderen gibt es aber auch den nüchternen Weg: Mediadaten als PDF downloaden und durchgucken. Dieser zweite Weg ist kurz ... einfach hier klicken (Tipp: Rechte Maustaste und "Speichern unter ...", dann im Acrobat Reader laden).

Die Übersicht zu Ö-Punkten und Anzeigenpreisen
Ö-Punkte:
  • Kreativ und direkt!
  • Direkt aus aktiven Umweltgruppen!
  • 12.000 bis 14.000 MultiplikatorInnen viermal im Jahr!
  • Über Themen- und Verbandsgrenzen hinweg!
  • Quer zum "mainstream", kritisch, praxisorientiert!
  • Herausgeber: Institut für Ökologie e.V. (gemeinnützig)
Die Übersicht über die kommenden Ausgaben und die Anzeigenpreise
Ausgabe Thema Redaktionsschluß
2/2001 (Sommer) Klimaschutz 1. April
3/2001 (Herbst) Utopien, Perspektiven 1. August
4/2001 (Winter) Grünes Geld 1. November
Anzeigenpreise Download Mediadaten Rabatte
Normal (schwarz-weiß) 2,40 DM pro Spalte und mm Beispiel: ca. A6 = 620 DM
Feste Formate jeweils Preisnachlässe Beispiel: ganze Seite 1950 DM
Rückseite (Farbe) ca. 50 % Aufschlag Beispiel: ganze Seite 2850 DM
Beilage 0,55-0,78 DM je nach Menge Rabattiert: 0,25-0,30 DM

Noch mehr erfahren ...

Ein verschlungener Weg durch die Ö-Punkte - zum Kennenlernen von Zielgruppen, Hintergrund, RedakteurInnen und kreativen Möglichkeiten für die Anzeigengestaltung und -unterbringen ... klicken Sie sich von einer Info zur anderen, nach jedem Infoblock können Sie neu wählen, wie es weitergehen soll.

Also los ...
Der Ausgangspunkt: "Na gut, ich habe Interesse, in den "Ö-Punkten" zu werben - zumindest überlege ich das ...".
Das bedeutet ja durchaus etwas Ungewöhnliches: Es gibt nicht viele auflagenstarke Zeitungen, die sich gegen den fast totalen Glauben an den Markt und die Weisheit der Regierenden wenden. Im Umweltschutz sind die "Ö-Punkte" sogar die einzige überregionale und thematisch übergreifende Zeitung.
Das sollte zu Beginn der Überlegung stehen.
  • Eins: Nee, ich will die Reichen ansprechen und Kohle abgreifen. Ö-Punkte sind nix für mich.
  • Zwei: O.K., ohne aktive Umweltbewegung interessiert sich auch niemand mehr für mich, daher bin ich in den Ö-Punkten richtig
  • Drei: Endlich ... mal eine Umweltzeitung, die nicht nur grün angestrichene Marktwirtschaft promoted.
  • Wer inseriert sonst so?
Protest und Neues verbinden!
Ohne Anti-Atom-Aktionen ließen sich wenig Wind- und Solaranlagen verkaufen ... Sehr wahr! Das aber haben viele inzwischen vergessen und kümmern sich nicht drum. Dabei wäre der Brückenschlag für alle wichtig - nur wenige verbinden z.B. den Kampf gegen Atomkraftwerke mit dem Engagement für regenerative Energien. Oder Aktionen gegen Straßen mit Ideen für Rad- und Fußverbindungen, für intelligente Nahverkehrssysteme und wohnnahe Versorgungsstrukturen. Oder ...
Solche Verbindungen von Widerstand und Perspektive können auch durch Anzeigen entstehen. In den "Ö-Punkten" können daher Anzeigen, die zu Protesten aufrufen oder die neue Produkte, Ideen usw. vorstellen, genau dort untergebracht werden, wo über konkrete Aktivitäten berichtet wird. Daher wäre eine Anzeige in den Ö-Punkten genau richtig. Und es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für Anzeigen und Beilagen ... Ich brauch keine Argumente mehr ... sondern Termine und Hinweise zur technischen Abwicklung.

Anzeigen und Beilagen in vielfältiger Form
Es gibt sehr viele Möglichkeiten für Anzeigen und Beilagen. Anzeigen lassen sich z.B. auf ein geplantes Thema in einer Rubrik oder im Schwerpunkt ausrichten und dann auch dort plazieren. Die Anzeigen in den Ö-Punkten stehen dann immer texteingebunden. Und sie können davon leben, daß die Ö-Punkte ein konsequentes Blatt, damit glaubwürdig sind.
Wer konkret überlegen will, welche Werbung sinnvoll ist, sollte sich die Mediadaten runterladen (als PDF). Und dann geht es mit dem Überlegen weiter:
  • Anzeige passend gestalten und plazieren: Wer vorher anruft, was an Themen geplant ist, oder die Anzeige gezielt in eine Rubrik bzw. einen passenden Schwerpunkt positioniert, kann noch mehr rausholen, wenn die Anzeige auch dazu passend gestaltet wird. Dazu beraten wird auch gern - einfach das Redaktionstelefon 06401/903283 anrufen oder oe-punkte@gmx.de anmailen.
  • Schwarzweiß bzw. Grautöne sind das normale, auf der Rückseite oder, auf besondere Absprache auch im Mittelteil, ist auch Farbe denkbar.
  • Besondere Ideen können z.B. das Schalten mehrerer Anzeigen auf Folgeseiten an gleicher Stelle sein (Daumenkino-Effekt) oder passend zur Zielgruppe Anzeigen im Outfit eines Flugblattes, mit passenden Überschriften usw.
  • Spannung auch beim Bezahlen ... es gibt kreative Möglichkeiten, Geld zu sparen.
So. Jetzt braucht es noch die Preise und Informationen zum Ablauf und den technischen Dingen.

Ö-Punkte: Die einzige Zeitung gegen Markt und Staat
Sehr wahr ... der Blätterwald im Ökologiebereich ist gaaaanz schön kapitalistisch geworden. Aktienkurse, die Vergeldlichung der Umwelt (Ökosteuer, Zertifikate & Co.), Öko-Lifestyle und mehr stehen im Mittelpunkt. Nicht, daß wir finden, eine Ökoaktie sei nicht besser als eine Großbank-/Großkonzernaktie ... und wer zuviel Geld hat, sollte es eher mit ethischer Oientierung anlegen als ohne. Aber dennoch sind und bleiben die Profit- und Verwertungslogik des Marktes sowie die untrennbaren Folgen von Macht, z.B. die Fähigkeit, die Folgen des eigenen Handelns auf andere abzuwälzen (siehe Abfallpolitik, Großkraftwerke, internationaler Handel usw.), die Hauptursachen der Umweltzerstörung. Sich nicht eindeutig dagegen zu wehren, ist der wichtigste Grund, daß Umweltschutz zwar heute überall benannt, aber nicht mehr umgesetzt wird.
Die "Ö-Punkte" sind die Zeitung, in der andere Ideen benannt werden  - direkte Ökonomie, Umweltschutz von unten, Aktionen, Alternativen (regenerative Energie oder Verkehrskonzepte usw.) bis hin zu den ohnehin einmaligen Seiten, auf denen "Ökos" auch darüber informiert werden, was in anderen Bewegungen so läuft.
Hier sind alle mit ihren Anzeigen richtig, die Markt, Staat und die neue Machtgruppe NGOs nicht als neue Götzen betrachten und nur mit ihnen Umweltschutz umsetzen wollen. Und glaubwürdig sind die "Ö-Punkte" mit all dem natürlich ganz besonders. Also: Richtige Entscheidung, ran an die Feinheiten.
Was gibts noch für Argumente pro "Ö-Punkte"?
Wer inseriert eigentlich sonst so in den "Ö-Punkten"?

Ö-Punkte: Themenübergreifend und bundesweit
Es gibt bundesweite Ökozeitungen. Und es gibt unabhängige Umweltblätter. Einige berichten auch themenübergreifend. Nur wenige halten sich nicht an Verbandsgrenzen. Aber nur die "Ö-Punkte" machen alles - das ist der Unterschied. Verbandsgruppen, Initiativen, Umweltzentren, Öko-Firmen, Fachschaften und Unigruppen, ASTA-Referate und Projektwerkstätten ... diese und viele mehr erhalten die "Ö-Punkte" vierteljährlich. Einmalig.
Ist mir nicht so wichtig, das Inhaltliche zählt.
Gut, nun aber zu den Feinheiten - welche Anzeigenmöglichkeiten gibt es.

Sonderkonditionen für kreative Ideen oder aktive Gruppen
Wer die Anzeigenpreise für die "Ö-Punkte" zu hoch findet, kennt zum einen die Preise anderer Blätter mit MultiplikatorInnen als Zielgruppe nicht. Oder ahnt nicht, daß die "Ö-Punkte" ein Projekt sind, wo nur ehrenamtliche Mitwirkende beteiligt sind - und oft genug aktive Umweltgruppen noch Geld beisteuern müssen, damit die Öffentlichkeitsarbeit via "Ö-Punkte" möglich ist. Das soll durch mehr Anzeigen beendet werden. Lieber ist uns, wenn Geld übrig bleibt - das wird in Umweltprojekte fließen!
Dennoch - es gibt eine ganz Menge von Ideen, Anzeigen und Beilagen zu günstigeren Konditionen hinzubekommen:
  • Nichtkommerzielle Umweltgruppen und -einrichtungen bekommen generell 50% Rabatt (allerdings nicht "stapelbar" mit anderen Rabatten!).
  • Rabatte gibt es auch für Mehrfachschaltungen, 8% für zwei aufeinanderfolgende, 15 für vier aufeinanderfolgende Ausgaben. Die Anzeigenmotive und -größen können gewechselt werden.
  • Wer eine gute Idee für einen Tausch hat, sollte sich gleich bei uns melden - wir lieben alles, was sich außerhalb von Marktorientierung bewegt. In der Vergangenheit haben wir schon getauscht: Anzeige gegen Ökostrom, Anzeige gegen Archivmaterial (fürs KABRACK!archiv), Anzeige gegen Solarmodul, Anzeige gegen Bücher ... meist brauchten Umweltgruppen im Umfeld der "Ö-Punkte" gerade Umweltprodukte, Bücher usw., so daß der Tausch Sinn machte. Zur Zeit suchen wir gerade Tauschpartner (oder auch SpenderInnen) für: Solardach auf der Projektwerkstatt, Kleinsolarstrom-Komplettanlage für Aktionsmobil, Computer/Bauteile/Peripherie, Videobeamer.
  • Wir machen auch Austauschanzeigen mit anderen Zeitschriften.
  • Bei den Beilagen gibt es drei Wege - den normalen, dann das Warten auf eine Ö-Punkte, wo ohnehin eine Eigenbeilage drin ist (dann gibt es einen Sonderpreis, der nur ein Drittel des normalen ist!!!) und drittens (vor allem für Umweltgruppen u.ä. interessant) die Mithilfe beim Ö-Punkte-Versand (einschließlich Beilegen - 2-3 Leute für 2 volle Tagen müssen es sein).
Konsequenz, wo immer möglich ...
Texte "kaufen", bei den meisten Zeitungen heute üblich (um das klarzustellen: Wer heute eine Zeitung in der Hand hat, liest die Texte, die von den Firmen, die da auch inserieren, mitgeliefert wurden!!!), ist in den "Ö-Punkten" nicht möglich. Wir sind unabhängig, voll und ganz. Das wird in der Zeitung auch deutlich. Wir lehnen auch Anzeigen ab, die umweltschädliche oder menschenverachtende Produkte, Verfahren bzw. dahinterstehende Firmen bewerben.
Wer in den "Ö-Punkten" inseriert oder beilegt, nutzt dieses glaubwürdige Image aus.
Und für alle SkeptikerInnen: Wir können nicht alles wissen - wer über Firmen, die in den "Ö-Punkten" werben, Böses zu berichten weiß, sollte sich gleich melden, z.B. per Telefon oder Mail. Danke!

Inserate der Vergangenheit
Unsere Anzeigen sind so vielfältig wie die Zeitung. Wir empfehlen, die Zielgruppe offensiv anzugehen, also eine Anzeige zu schalten, die von ihrem Inhalt her zur Zielgruppe aktiver UmweltschützerInnen und zur hohen Glaubwürdigkeit der "Ö-Punkte" paßt.
Mit dabei waren schon:
  • Viele mit kleinen Anzeigen, z.B. Seminarhäuser, Baubiologieversände, Windenergieplaner usw.
  • Umweltgruppen mit Aufrufen, Informationsangeboten usw. (bekommen 50% Rabatt)
  • Die großen Anzeigen waren unter anderem: die GLS-Bank mit einer Ganzseitenanzeige auf der Rückseite, Wasserkraft- und Ökostromfirmen mit einfarbigen oder farbigen Anzeigen auf Rückseite oder im Innenteil.
  • Verlage (Bücher, Umweltzeitschriften) mit Beilagen oder Anzeigen.
  • Umwelt- und Eine-Welt-Versände, Seminarveranstalter
  • Ethische Geldanlagen oder Versicherungen
  • Umweltfreundliche Druckereien, Tonerrecyclingfirmen
Gut, dann ich auch ... wie muß ich vorgehen?

Die Ö-Punkte sind nix ...
O.K. Warum auch immer - die Ö-Punkte erscheinen unpassend. Gibt es keine Verbindung mehr zur Umweltbewegung? Das ist zwar gerade "in" (Ökofirmen beziehen sich mehr auf den Markt als auf den Umweltschutz), aber das ändert nichts daran, daß ökologische Betriebe erst möglich sind, seit Umweltschutzgruppen ein öffentliches Bewußtsein durchgesetzt haben. Die Trennung von Umweltbewegung und Betrieben, die in den letzten Jahren abgelaufen ist und noch läuft, ist gefährlich. Es gibt keine Diskussion mehr um die Qualität von Umweltprodukten, keine Öffentlichkeitsarbeit mehr für Veränderungen. Und der Umweltbewegung fehlen KooperationspartnerInnen, oft wichtige Aktive, die jetzt vor allem an Profite und Firmenführung denken. Wir befürchten, daß diese Distanz auf Dauer dem Umweltschutz schadet. Protest und Perspektive gehören zusammen ... auch dafür stehen die Ö-Punkte! Na gut, doch überzeugt.
Ich will noch mehr Argumente!
Wer inseriert denn sonst so?

Die Technik - wie alles abläuft

Also: Wer eine Anzeige schalten oder eine Beilage machen will, sollte sich melden: Ö-Punkte, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen, Tel. 06401/90328-3, Fax -5, oe-punkte@gmx.de. Je früher vor Redaktionsschluß, desto eher können wir kreative und genaue Absprachen treffen zu thematischer Einbindung, Gestaltung und Plazierung. Oder zu Sonderregelungen aller Art.
  • Die Anzeige selbst sollte zum Redaktionsschluß vorliegen, also für die Sommerausgabe Anfang April 2001. Die Technik:
  • Für die Rückseite (Farbe möglich): Als Datei, möglichst JPG, an joern@inihaus.de ... denn dort werden Titel und Rückseite gemacht. Raster: 48er.
  • Normale Anzeigen: Als Datei oder Film an die "Ö-Punkte" schicken oder mailen. Raster ebenfalls 48er.
  • Beilagen: Müssen bis zum Drucktermin (ca. 2-3 Wochen nach Redaktionsschluß) vorliegen. Format sollte A5 nicht überschreiten, sonst Ausnahmen bitte direkt abklären. Bei Beilagen kann der Verteiler genau bestimmt werden - oder eben Vollverteiler, d.h. alle 12-14.000 "Ö-Punkte". Der Verteiler ist in den Mediadaten angegeben.
  • Für alles: Bitte das Format der "Ö-Punkte" beachten. Die "Ö-Punkte" sind etwas kleiner als A4!
Wie können Anzeigen oder Beilagen aussehen?
Also ich weiß nicht, noch bin ich nicht überzeugt ...
Verdammt, hab die Termine vergessen!

Die erschienenen Ausgaben

Bereits erschienene Hefte können zum Preis von 1 Euro pro Heft nachbestellt werden (plus einmalig 1 Euro Porto). Außerdem sind sie als PDF-Datei (zu lesen mit dem Acrobat Reader, einer Freeware, die ebenfalls aus dem Internet zu "ziehen" ist) geladen werden durch anwählen auf der untenstehenden Liste. Alle Hefte der Ö-Punkte (außer der vergriffenen Startausgabe) gegen 8 Euro-Scheines an Aktionsversand, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen.

Zur Umweltschutz-von-unten-Homepage (auch über www.macht-und-umwelt.tk)

"Ende"-Text aus dem "Frechen Umwelt-Info"

Ö-Punkte am Ende ... was wächst aus der Asche?
Es ist Schluß mit den Ö-Punkte in dieser Form (ob es eine andere Form gibt, lasse ich mal offen). Es sind viele Dinge, die zusammenkommen. Die katastrophalen Rahmenbedingungen (vom finanziellen Desaster bis zur Lage der politsichen Bewegung, in der einfache und dumme Lösungsvorschläge Hochkonjunktur haben und propagandistisch aufgeblähte Organisationen ohne emanzipatorische Inhalte wie attac oder die Antideutschen Massenzulauf haben) sind sehr entscheidend. Die Ö-Punkte hängen immer mehr in der Luft, sind immer mehr die letzte breit angelegte offene Zeitung - die aber keine Basis mehr hat.  Teil meiner Wut sind auch die vielen Zugriffe von außen, die ganzen Arschlöcher in der Bewegung, die ihren Dominanzkult, ihren Drang nach Führung gegen alles wenden, was unabhängig scheint ... der gewaltsame Rauswurf aus der anti atom aktuell, die nie diskutiert wurde, sondern von einigen selbsternannten Entscheidern (außerhalb der Redaktionen von Ö-Punkte und aaa) gewaltsam und ohne Wissen der beiden Redaktion am Versandort durchgezogen wurde; der Rauswurf aus Verteilern von Organisationen, die andererseits aber sogar die Ö-Punkte mitmachten; die Diffamierungen wahlweise als faschistisches, sexistischen, antisemitisches Blatt aus den Kreisen der damit typischerweise Dominanzpolitik betreibenden politischen Gruppen. Das trifft alles die Ö-Punkte nicht spezifisch, sondern ist Ausdruck einer antiemanzipatorischen Linken, wie sind in Deutschland halt hegemonial ist.
Ein Grund waren auch etliche Mitwirkende der Ö-Punkte, die auf meine Kosten ihre eigenen Sachen immer verschoben oder gar nicht gemacht haben. Es kostete Nerven, Nächte und mehr.
So ist ein Schlußstrich jetzt konsequenter als ein Weitermachen. Die Idee einer Zeitung inmitten von Bewegung ist nicht möglich, wenn die Bewegung gar nicht existiert. Würde ich weitermachen, wären die Ö-Punkte fortan auch nur ein Beispiel unter vielen, daß politische Bewegung in Deutschland ein Haufen konkurrierender oder nebeneinander agierender Gruppen ist, die vor allem ihr Dasein als Zweck haben. Wir brauchen kreative Bewegung von unten - daran muß zuerst gedacht werden. Eine Zeitung kann dann wieder Teil des Ganzen sein.
Mit dem Ende will ich ein bißchen Klartext reden, aber auch noch vermitteln, daß ich nicht mit allen brechen will, die an diesem Projekt mitgewirkt haben oder es vielleicht gemacht hätten – auch wenn es jetzt zu spät scheint. Denn: Die Ö-Punkte sind ein Projekt gewesen, das es nach der Lage von Bewegung nicht hätte geben können.  Sicherlich war ich der Hauptfaktor, daß es sie trotzdem gab. Aber auch viele andere waren ein guter Teil davon - die autonomen Themenredaktion, strategisch das Herzstück der Ö-Punkte ... wenn es tatsächlich kaum mal soweit kam.  Ich werfe an einem Zeitpunkt hin, wo ich noch Lust auf Neues habe. Es gibt einige erste Ideen, die mir Lust machen, weiterzudenken (siehe z.B. die Debatte unter „Organisierung von unten“ mit der Zeitungsidee - in den aktuellen Ö-Punkten oder unter www.hoppetosse.net nachzuleseen). Ich könnte mir ein kleines Ö-Punkte mit eingelegter Zeitung der dort beschriebenen Art vorstellen.  Die aktuellen Ö-Punkte sind in der Endredaktion zu zweit entstanden. Es war extrem kreativer als sonst - das wirft einen Blick auf eine zukünftige Situation, auf die ich hoffe. Ein kreativ offener Kreis der freien Kooperation (also kein Apparat, der konservativ das Alte bewahren will usw.). Guckt in die Ö-Punkte. Die mittleren Seiten (das Spiel) sind das Produkt der letzten drei Tage bei den Ö-Punkten ... neben dem Layout. Vielleicht könnt Ihr den Hauch nachspüren, der hier im Haus wehte, als über dieses Spielbrett gebeugt diskutiert wurde.
Ja. Es soll nicht zuende sein und ich würde Euch gerne (und trotz dieser Anpisse, die ich loswerden will nach den vier Jahren - und die nicht alle trifft, ich denke, es werden alle wissen und selbst entscheiden, was sie annehmen - oder ob überhaupt) mit Euch neu und weiter nachdenken, kooperieren (bzw. erstmals KOOPERIEREN). Nichts spricht dagegen, auch andersherum mal die Kritik auf den Tisch zu legen. Wer weiß, welchen Anteil an all dem ich aus Eurer Sicht trage ... die spannende Frage aber ist: Was wächst aus der Asche?

Hinweis: Ganz besonders am Herzen liegt mir die Diskussion um „Organisierung von unten“ – siehe auch im Text über das Hoppetosse-Netzwerk in diesem Heft ... dort ist auch eine neue Zeitung im Gespräch. Denkbar wäre auch eine kleinere Umweltzeitung, die mit der neuen Zeitung zusammen erscheint. Dann muß es aber eine umweltorientierte Redaktion dafür geben. Auch das FUI wäre ein Kooperationsparter bzw. vielleicht die richtige Zeitung, die in die Nachfolge der Ö-Punkte tritt ...

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Bis 2017 gab es als weitere emanzipatorische Umweltschutzzeitung die Zeitschrift "grünes blatt".
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