Attacke auf "Mono für alle!"

Siehe auch: Eingangsseite zur Polizeidokumentation ++ Bericht 15.3.2004
Anti-Knast-Seiten +++ Antirepression +++ Polizeigewalt +++ Zum laufenden Gerichtsprozess

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Der Stein des Anstoßes

Von "Mono für alle!" stammt das Lied "Amoklauf" ...

Das passte dem berüchtigten Antifa-Jäger, Staatsanwalt Millionis aus Stuttgart nicht. Er gab das Verfahren aber ab an die zuständigen Behörden, denn die Heimatstadt der Band war Gießen. Gießen - ja, die Stadt jahrelanger politischer Justiz. Und genau die Personen traten nun wieder auf: Staatsschützerin Cofsky, Staatsanwalt Vaupel usw.

Everybodys darling: Bob Geldofs ganz ähnliches Lied ...

Das Thema "Amoklauf" ist in Songs schon länger vertreten - selbst Sir Bod Geldof hat in seiner früheren Zeit ein ganz ähnliches Lied gemacht. Daran stört sich natürlich niemand ... Geldof gehört zur bildungsbürgerlichen Eliten, quasi der Vorzeige-Gutmensch dieser Welt. Blick zurück, als Geldof noch bei den Boomtown Rats sang ...

Der SWR übersetzte den Text des Liedes wie folgt:

Der Chip in ihrem Kopf ist auf Crash programmiert.
Heute würde keiner in die Schule wollen,
sie würde schon dafür sorgen.
Der Schulhof ist leer. Keiner da.
Sie will jetzt spielen, mit ihren eigenen Spielsachen.
Und bald ist die Schule aus, und dann werden wir merken,
dass man heute lernt, wie schwer es sich stirbt.
Und dann werden die Sirenen heulen,
und dann kommen die Herren von der Polizei
und werden sich um alle Probleme und Wie’s und Warum’s kümmern.

Dann kommt die Nachricht über den Ticker.
Fein säuberlich, ohne Rechtschreibfehler an die ganze Welt.
Mutter ist geschockt, Vater ist erschüttert.
Und sie denken an ihr süßes kleines Mädchen.
Süße sechzehn, schick, klug.
Niederlagen gibt man nicht so gerne zu.
Daddy hat’s nie kapiert. Mama auch nicht. Niemand hat’s kapiert.
Für sie war sie immer das goldgute Mädchen.
Sie haben sie nie kapiert, und den Grund auch nicht.
Wobei sie den nicht kapieren konnten, weil es keinen gab.
Weil es dafür auch keinen braucht.

„Weil ich keine Montage mag.
Weil ich einfach mal am helllichten Tag rumschießen wollte.“

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