Bomben-Haumann & Co.
Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

Mit dem Amtsantritt der CDU-Regierung in der Heimatstadt des Innenministers stand dort ein echter Männerbund an der Spitze: Bouffier, sein Kumpel Haumann als Bürgermeister, der Sicherheitsdezernent Rausch und zudem der Fraktionschef und Landtagsabgeordnete Möller - selbst erfahrener Kneipenschläger ...

Die Männerherrschaft in Gießen

Bouffier stammte aus Gießen, war der starke Mann und langjährige Vorsitzende der Stadt-CDU und hatte immer noch seine Wohnung im innenstadtnahen Altenfeldsweg 42. Nun, wo seine Parteifreunde und ebenso an einer Politik der harten Faust orientierten Kumpels Haumann, Rausch und Möller die Mehrheit in der Stadt übernommen hatten, plante er, hier einige seiner Überlegungen für neue Polizeitruppen und immer neue Regeln auszuprobieren. Die Gefahrenabwehrverordnung sollte ein wichtiger Baustein werden. Sie richtete sich vor allem gegen alle Menschen, die die CDU-Eliten als unerwünscht einstuften: Obdachlose und andere nicht-kaufwillige Menschen in der Innenstadt. Verboten werden sollte zum Beispiel das Alkoholtrinken mit mehr als zwei Personen – nein nicht an den Glühweinständen der Weihnachtszeit, da tauchte nach der Verabschiedung der Verordnung seltsamerweise nie ein polizeiliches Rollkommando auf. Auch das Wühlen in Papierkörben stand zunächst auf der Verbotsliste, wurde aber nach ersten Protesten wieder gestrichen.


Schlägertyp Möller als Frauenheld auf der Werbung der Edel-Kneipe "Change"

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