James Bond in Reiskirchen
Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

Match Nr. 2: Unter den Augen der Kamera

Nach der Enttäuschung über die nicht auf das Gelände stürzende Polizei verlegten die FederballspielerInnen für ein zweites Match ihren Standort. Jetzt ging es zum Innenhof zwischen den beiden Amtsgerichtsgebäuden. Die SpielerInnen wussten: Hier werden sie gefilmt. Hinter einem peinlichen Aktenordner versteckt lugte eine Überwachungskamera aus dem Gerichtsgebäude. Vielleicht würde das Match hier mehr beachtet, hofften die SpielerInnen.


Die Überwachungskamera im Amtsgericht

MEK taucht wieder auf

Während des Spiel fuhr ein Auto auf das Gerichtsgelände. Hoffnung keimte auf: Die Polizei? Das Auto hielt auf einem der Parkplätze am Gerichtsgebäude A. Dann geschah nichts weiter. Als die Federballgruppe nachgucken ging, saß schon niemand mit in dem Auto. Es war ein ziviles, ganz normal aussehendes Auto mit Metallic-Farbe und Münchener Kennzeichen. Da nichts Auffälliges zu erkennen war und an dieser Stelle durchaus auch Privatpersonen parken konnten, schlichen die FederballspielerInnen wieder zurück zu ihrem Match. Was sie nicht ahnten: Das war ein MEK-Fahrzeug. Tja, hätten sie es gewusst, wäre ihnen viel Enttäuschung über die langweilige Nacht erspart geblieben ...

So aber spielten sie noch eine Weile. Einmal flog ein Federball auf das Vordach des Amtsgerichts-Hintereingangs. Zum Glück hatten sie noch einen zweiten dabei. Der erste aber blieb noch Wochen auf dem Vordach liegen.

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