James Bond in Reiskirchen
Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

Crashpunkt 4.30 Uhr: James Bond

Um 4.30 Uhr treffen alle aufeinander. Zwei Polizeistreifen nehmen das allzu wörtlich. Der Fahrer des einen öffnet die Tür und brüllt einen Radler an: "Halt, stehenbleiben". Als der das nicht sofort macht, springt der Brüllende aus dem fahrenden Auto auf ihn. Was er offenbar vergessen hatte: Sein Wagen fuhr noch ...

Vermerk PKin Jabobeit, Beifahrerin des vorausfahrenden und dann von hinten kommenden Streifenwagens (Bl. 27)

Wirre Story des James-Bond-Nachahmers

Der aus dem Auto springende Fahrer schrieb eine ihn entlastende Story. Danach hätte er das Auto auf Höhe des Radfahrers angehalten, den Schalthebel auf N gestellt, die Handbremse gezogen und wäre dann "aus dem stehenden Funkwagen" ausgestiegen ... und der Radfahrer wäre immer noch auf der Höhe gewesen. Was schon physisch nicht geht, ist offensichtlich eine Lüge, um sich zu rechtfertigen. Im obigen Vermerk des entgegenkommenden Fahrzeuges befinden sich diese Hinweise auch gar nicht. Dass der Fahrer nicht einmal gemerkt haben will, dass das Fahrzeug weiterfährt, spricht vor allem gegen seine Story, alles sei ganz ruhig verlaufen. Er hat gar nichts mehr gemerkt, weil er in James-Bond-Manier auf den Fahrradfahrer zusprang und nicht mehr mitbekam, was um ihn herum geschah.


O-Ton des Fahrers, PK Freitag (Bl. 55 und 56)

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