Gerichtspossen
Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz

Fußspuren- und Farbgutachten

Als die beiden Gutachten aus dem Verfahren genommen wurde, vereinbarten Richter und Verteidiger, dass entlastende Punkte in das Verfahren eingebracht werden können. Das tat der Angeklagten in den folgenden Fällen:

  • Hinweis auf gefundenen Fußabdruck eines Schuhs, den der Angeklagte getragen haben könnte. Für diesen Abdruck wurde kein genauer Ort genannt - anders als bei allen anderen Gipsabdrücken, die aber keine Schuhähnlichkeit ergaben. Der Angeklagte vermutet daher, dass der Gipsabdruck von der Polizei konstruiert/erfunden wurde.
  • Ergebnis der Farbanalyse, dass die sichergestellten, aber dann wieder aus dem Verfahren genommenen Fahrradhandschuhe die gleiche Farbe aufwiesen wie an der Wand des Amtsgerichts gefunden worden sein soll. Der Angeklagte vermutet hier, dass Spuren, die von ihm weg auf andere bzw. unbekannte Personen hindeuteten, gezielt aus dem Verfahren genommen wurden, um ihn als Täter im Rennen zu halten.
  • Ergebnis der Farbanalyse, dass an allen in Frage kommenden Kleidungsstücken, die der Angeklagte getragen haben könnte, wenn er der Täter sein sollte, keine (!) passenden Farbspuren gefunden wurden. Zudem waren alle beschlagnahmten Klebstoffe aus der Projektwerkstatt andere Fabrikate als das Zeux in den Schlössern.


Spurenbericht - die als Beweismittel vorgelegte Fußspur fehlt!

Links und Infos zum Thema

Vor ++ Zurück ++ Zum Anfang.