Rückblick ... 2001

Siehe auch: Rückblick 2002 +++ Chronikübersicht für Monatschroniken ab 0kt. 2002
Rückblick auf die Anfänge im "Alten Bahnhof Trais-Horloff"

Termine in und um die Projektwerkstatt oder mit unserer Beteiligung im Jahr 2001:
in der Projektwerkstatt bzw. in Saasen (Aktionen, Seminare, Treffen usw.)

Über Weihnachten

Diskutieren, kreative Aktionen und mehr in der Projektwerkstatt Saasen
 und 
24.12.: Direkte Aktion gegen Christentum in Giessener Kirchen. Mehr ... sowie Berichte auf Indymedia, Auswertung auf Indymedia und als rtf-Download

21.-23. Dezember

Ein Treffen für vieles:

  • Drittes Treffen "Organisierung von unten". Mehr ...
  • Planung für Seminare und Veranstaltungen zu Entscheidungsfindung von unten, Selbstorganisation in Alltag und Politik, Werkzeugseminare für politische Gruppen (Presse, Rechtsformen, Finanzen usw.), Organisierung von unten usw. - u.a. für ein gemeinsames Seminarprogramm 2002.
  • Treffen der Projektgruppe HierarchNIE! Mehr ...
  • Direct-Action-Seminar

Infos zum DA-Seminar:
vom 21. - 23. Dezember organisiert Risingtide ein Direct-Action-Wochenende in der Projektwerkstatt Saaßen (www.projektwerkstatt.de).
Wir versuchen gerade aus Amsterdam noch einen Trainer zu organisieren, der uns zum Beispiel tree and house climbing und andere Sachen beibringt.  Gleichzeitig findet in der Projektwerkstätte ein Hopetosse-Netzwerk-Treffen (Netzwerk für kreativen Widerstand) statt.
Der Ablauf:
Fr. 21.12   17.00 Uhr Anreise
18.00 Uhr Abendessen
Abends: Vorstellung, erste Einführung, Widerstands-Videos

Sa. 22.12.
Direktes Aktionstraining
nachmittags bis abends: Aktionsplanung fürs nächste Jahr
abends: Party

So, 23.12.
Aktionsplanung und Abschlussbesprechung
nach dem Mittagessen Abreise
Da wir noch Mittel offen haben, können wir sämtliche Kosten (Fahrtkosten, Miete etc.) vollständig übernehmen. (Essen muss noch abgecheckt werden).
Über eine verbindliche und möglichst schnelle Antwort freut sich 
Walter

PS: Wenn ihr noch Vorschläge zur Gestaltung/Diskussion habt, bringt Euch bitte ein.
PPS: Dieses Treffen ist für ALLE offen, je mehr kommen, desto besser.

Risingtide Bonn
c/o Buchladen Le Sabot
Breite Str. 76
53115 Bonn
Tel. (risingtide): 0228-9637773, Fax: 9637774
email: climate_bonn@yahoo.de
www.risingtide.de

4.-21. November

Die politischen Werkeltage in der Projektwerkstatt

  • mit Endredaktion der "Ö-Punkte" (gesamte Zeit)
  • politische Diskussionen, Perspektiven, Planen und mehr
  • Lesen und Sortieren in den Archiven
  • Um- und Ausbau von Archivräumen und Werkstätten
  • und was sonst noch gefällt ...

Genauerer Zeitplan für größere Aktionen (Hilfe besonders wichtig!):

  • bis 19.11.: Ö-Punkte layouten, lesen, diskutieren; parallel: Archivarbeit, Renovierungen
  • 19.11.: Druckdateien belichten und kleben
  • 21.+22.11.: Eintüten und Versand der neuen "Ö-Punkte"
  • aber auch dazwischen liegt genug an ...

Unterkunft frei! Verpflegungskosten werden gemeinsam getragen. Info: 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de

2.-4. November

Als Vorschlag im Hoppetosse-Netzwerk für kreativen Widerstand:

Zweites Treffen "Organisierung von unten"

Mehr ...

21.-23. September

Direct-Action-Seminar

  • Trainings zu Aktionstechniken
  • Diskussion über die Ziele direkter Aktion
  • Planung regionaler Aktionen
  • Konkrete Absprachen zum nächsten Wendland-Castor und zu den EU-Gipfel-Demonstrationen in Brüssel (19.10.)

Infos: 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de

14.-16. September

Hoppetosse-Treffen "Organisierung von unten". Mehr ...

5.-24.8.

5. Politische Werkeltage in der Projektwerkstatt (die nächsten ...)

Nach schwachem Start lief zum Ende hin immer mehr ...

  • Erste Woche: Vor allem Ö-Punkte-Layout, Vorbereitung und dann gelungene Durchführung einer Materialholtour (Metalltreppe, Trittroste, Sanitärteile, T-Träger usw.). Samstag: 30 cbm Heizholz kommen.
  • Zweite Woche: Vor allem Ö-Punkte Layout und Korrekturlesen, Heizholzräumen.
  • Dritte Woche: Belichten und Kleben der Ö-Punkte, Grundrenovierung des neuen Schlafraumes (bisher Werkstatt) an Fußboden, Wänden usw., Ö-Punkte-Verschickung.

Veranstaltungsreihe

Dienstag, 26. Juni in Marburg, 18 Uhr
Hörsaalgebäude

Montag, 2. Juli in Wetzlar, 19 Uhr
Haus der Jugend, Hausergasse 26

Dienstag, 3. Juli in Gießen, 19 Uhr
Cafe Ö, Roonstr. 31 Hinterhaus

Veranstaltungsreihe zu den Themen "Direkte Aktionen, Klimagipfel"

Direkte Aktion: 
Kreativer Widerstand - Erregungskorridor - Positionen&Visionen
„Direkte Aktion“ ist mehr als nur mal hier eine Blockade oder da ein Steinwurf. Es ist eine Idee für eine Politikform, die nicht mehr nur Einzelnes angreift – aber auch mehr will als schwächliche Miniveränderungen innerhalb von umweltzerstörenden und menschenverachtenden Verwertungs- und Herrschaftsstrukturen. Direkte Aktion will die Köpfe erreichen. Und den Kopf benutzen. Das erste Ziel einer direkten Aktion ist die Schaffung eines „Erregungskorridors“ in der Gesellschaft: Aufmerksamkeit, Irritation, Freude oder Wut sind alles solche Formen. Wie das erreicht werden kann, ist vielfältig: Kommunikationsguerilla, verdecktes Theater, Blockade von Castor-Zügen, Sabotage, Internet-Hacken usw. Wo die Erregung entsteht, ist dann Platz für politische Positionen und Visionen. Direkte Aktion ist alles drei: Die kreative, direkte Aktion, der entstehende Erregungskorridor und die politischen Positionen/Visionen. Im Workshop soll über direkte Aktionen geredet und an konkreten Beispielen gezeigt werden, wie Langeweile und Wirkungslosigkeit politischer Arbeit überwunden werden kann.

Ein konkretes Beispiel in der nächsten Zeit soll die Klimakonferenz in Bonn sein, die Mitte Juli ca. 5000 Regierungen, Konzerne, UN-Behörden und NGOs zusammenbringt. Ziel ist die Vermarktwirtschaftlichung der Luft, zudem können z.B. durch neue Atomkraftwerke die CO2-Einsparungen erreicht werden. Die Klimakonferenz und das dahinterstehende Kyoto-Protokoll sind ein typisches Beispiel für ökokapitalistisches Projekt. Gegen dieses soll sich unser Protest richten – wir wollen in Bonn mitmischen und den Gratiszug nach Genua mitorganisieren.
Zur Direct-Action-Gruppe Mittelhessen ...

Weitere Orte und Zeitungen noch in der Diskussion - veranstaltende Gruppen gesucht, auch in weiteren Orten.

23./24.6.

Direct-Action-Wochenende in Saasen. Mehr ...

23.5.

Sitzung des Ortsbeirates Saasen mit einem Tagesordnungspunktes zu den sozialrassistischen Krawallen gegen die Projektwerkstatt am 1.5. Hintergrundinfos ...

18.-20.5.

Entscheidungsfindung von unten
Kreative Ideen für Gruppen und Vernetzungstreffen, um Diskussionen und Entscheidungsfindungen nicht im üblichen zerredenten Plenumsgelaber oder in formalen bzw. verdeckten Dominanzstrukturen zu ersticken. Gesucht sind Formen, die kreative Lösungen, Vielfalt und Prozesse der Weiterentwicklung fördern.  Bekannte Verfahren wie Open Space, Fishbowl usw. werden vorgestellt, neue Ideen gemeinsam entwickelt. Mehr ...
Ein Reader erscheint im Vorfeld. Kontakt: Grüne Liga Thüringen, z.Hd. Thomas, Goetheplatz 9b, 99423 Weimar, thueringen@grueneliga.de

18. Mai, 12.45 Uhr

Sozialrassimus - Presse- und Informationsgespräch
Aufgrund des pogromartigen Angriffs auf die Projektwerkstatt am 1. Mai und die Pöbeleien der geistigen Brandstifter aus SPD, CDU und Umfeld besuch die Europaparlamentsabgeordnete Ilka Schröder die Projektwerkstatt zu einem Gespräch über Sozialrassismus und seine Ursachen. Interessierte sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.
Mehr zum 1. Mai-Vorfall ...

9. Mai

Hausdurchsuchung in der Projektwerkstatt (Landeskriminalamt, Staatsschutz, Polizeistation Grünberg). Mehr ...

1. Mai

Krawumm ... überraschend gab es pogromartige Krawalle gegen die Projektwerkstatt - mit Drohungen, Verletzten usw. Mehr ...

4.-22.2.
und 1.-20.4.

3. und 4. Politische Werkeltage in der Projektwerkstatt:

  • mit Endredaktion der "Ö-Punkte" (Schwerpunkt "Direkte Aktionen")
  • politische Diskussionen, Perspektiven, Planen und mehr
  • Lesen und Sortieren in den Archiven
  • und was sonst noch gefällt ...

Unterkunft frei! Verpflegungskosten werden gemeinsam getragen. Info: 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de

überregional (Aktionen, Seminare, Treffen usw. überall - unter unserer Beteiligung)

Über Silvester

Jugendumweltkongreß in Dresden
Workshops u.a. zu Direkten Aktionen, Freie Menschen in Freien Vereinbarungen, NATO-Tagung in München, Rio plus 10, Alternativen zum Plenum usw.
Mehr ...

Freitag, 30.11. in Göttingen

Veranstaltungen im Rahmen der 48-Stunden-Uni

Fr, 18-20 Uhr, Theologikum Raum 7
Gefahr – noch mehr „Demokratie“ droht
Modernisierung der Macht durch NGOs, Governance usw.
Die Herrschaftsform Demokratie, dieses Regelwerk zur Abwehr von Selbstorganisierung und freier Kooperation ohne Institutionen der Macht und marktförmiger Ökonomie, soll modernisiert werden. Während die tatsächliche gleichberechtige Beteiligung der Menschen an der Gestaltung von Gesellschaft immer mehr zurückgeht (Überwachung, Verwertung, Globalisierung usw.), wird ein neues Element geschaffen, daß den Kreis derer, die Herrschaftssysteme konkret ausfüllen, erweitert: Die „Zivilgesellschaft“. Doch es werden nicht die Menschen sein, sondern moderne Bürokratien, die sich selbst als Sprachrohre der Menschen ausgeben – allen voran zentralistische NGOs, die als neue Eliteorganisationen neben Parteien und Wirtschaft treten. Sie zusammen bilden die „Governance“, die erweiterte, modernisierte und noch machtvollere Variante des „Government“. In dieser Veranstattung geht es um eine klare Kritik an diesem Konzept.
Menschen, die in NGOs agieren oder sonst diese Organisierungsform verteidigen wollen, sind besonders herzlich eingeladen – denn emanzipatorische Politik lebt von der Streitkultur. Wenn möglich, sollen auch besondere Form der Streitdebatte verwirklicht werden (z.B. Fish Bowl).

Fr, 22-24 Uhr, Theologikum Raum 2
Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft!
Herrschaft ist allgegenwärtig – von den Institutionen des Staates über die Zwänge der Verwertung im Markt bis zu den Kategorien und Wertungen in Sprache und Wahrnehmung. Wie aber sieht herrschaftsfreie Gesellschaft aus? Welche Wege können dahin führen?
Der Inhalt in Schlagworten:

  • Was ist Herrschaft und wie wirkt sie?
  • Konzept der „Freien Menschen in Freien Vereinbarungen“ (Gruppe Gegenbilder u.a.), „Freie Kooperationen“ (Christoph Spehr u.a.), „Freie Gesellschaft“ (Ökonux)
  • Emanzipation – Wege aus der Herrschaft

ab 25.11. rund um Berlin

Veranstaltungsreihe

zu Themen wie Direkte Aktion, Freie Menschen in Freien Vereinbarungen, Umweltschutz von unten usw. (Referent: Jörg Bergstedt), u.a.

  • 26.11. in Magdeburg: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
  • 27.11. in Halle: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen (kurzes Eingangsstatement, Diskussion zum Thema sowie zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen anarchistischer und sozialistischer Herrschaftsanalyse (Diskutanten u.a. Jörg Schindler, Jörg Bergstedt)
  • 28.11. in Leipzig: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen

Inhalt in Leipzig (noch in der Diskussion): Nach momentanem Diskussionsstand vielleicht in der Art und Weise, das du das Grundkonzept erläuterst und wir (die Anwesenden) anschließend darüber diskutieren, was sich davon konkret an der Uni umsetzen ließe. Weiß nicht, ob das für dich interessant ist, aber für uns wäre es, auch angesichts des angedachten Streiks, ziemlich wichtig.
Noch eine Idee: Wir wäre es, wenn zunächst die Idee vorgestellt wird - und zwar so, daß es auf konkrete Situation bezogen werden kann  (eben u.a. die Uni). Und dann erfolgt im zweiten Teil eine Aufteilung in Kleingruppen nach Umsetzungspunkten:

  • Uni
  • Stadt(teil)
  • allgemein/Gesamtgesellschaft
  • Alternativprojekt?
  • Gemeinsame-Ökonomie-Verbund aufbauen?
  • was sich halt ergibt ... vor allem die Wünsche der Anwesenden berücksichtigen - ein bißchen Open-Space-Flair könnten wir herstellen.

Dann könnten noch mehr Leute aus Leipzig eingeladen werden und es könnte ein sehr produktiver Abend werden - ist ja auch von der Form her besser. Eventuell am Ende noch ein gemeinsames Forum, wo die ersten Ergebnisse gegenseitig vorgestellt werden.

Kontakt: 06401/903283 und saasen@projektwerkstatt.de.

23.-25. November
in Leipzig

Anti-Atom-Herbstkonferenz

Mehr ...

21.-25. November
in Berlin (HU)

Bundes-Ökologie-Treffen

Einladungs-Faltblatt als Kopiervorlage (PDF-Download). Mehr ...

Donnerstag, 29.11., 18 Uhr
in Marburg, Uni-Hörsaalgebäude

Vortrag und Diskussion "Politik von unten statt Pseudobeteiligung - Alternativen zu Agenda 21 & Co. (Ref. Jörg Bergstedt)

Dienstag, 30. Oktober
in Gießen (Infoladen, Neuer Wetzlarer Weg 44)

Achtung: Am Tag danach wahrscheinlich in Marburg!
Jawoll - hat doch noch geklappt: 31.10., 20 Uhr im DGB-Haus

Berichte aus Genua, Diskussionen zu Perspektiven

mit ...

  • Video des AK Kraak
  • Jens Herrmann, Redaktion "Ö-Punkte" und mit dabei im Prügel-Inferno in der Diaz-Schule in Genua

Infoveranstaltung „Genua und danach“
Der europäische Polizeistaat konstituiert sich

Was geschah in Genau?
Mit den Postesten gegen den G8-Gipfel in Genua vom 20-22 Juli diesen Jahres wurde einerseits gezeigt, dass die GegnerInnen neoliberaler kapitalistischer Globalisierung keinesfalls mehr nur ein kleiner Haufen „radikaler“ sind, sondern die Bewegung eine breite gesellschaftliche Verankerung hat. Doch auf der anderen Seite wurde damit eben auch ein vielen älteren „Linken“ aus ihrer Vergangenheit wohl bekannter Mechanismus angestossen - staatliche Repression.
Nach den Anschlägen des 11. September in New York und Washington hat sich diese Situation noch weiter zugespitzt - „law and order“ gehören nun wieder zum „Grundkonsens“ und das zunehmend auch in der Linken.  Doch was sich zunächst scheinbar vor allem gegen den „islamistischen Terror“  richtete wird sich vielleicht schon bald auch gegen die innere Opposition wenden.

Und was folgt aus Genua?
Wir befinden uns in einer gross angelegten staatlichen Repressionskampagne. Die Kampagne wird von staatlichen Stellen in internationaler Kooperation geplant und nach taktischen Erwägungen umgesetzt. Ziel ist es, den internationalen Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung in innere Widersprüche zu verwickeln und somit eine Spaltung der Bewegung zu bewirken. Ein altes Mittel aus der Mottenkiste der Repression der 70er und 80er Jahre erfährt dabei neue Konjunktur: die Gewaltdebatte. Ähnlich wie vor 25 Jahren wird 
sie und die Massen-Hysterie in Folge der Terroranschläge zum Anlass für Gesetzesverschärfungen und für den Abbau von Grundrechten genutzt.
Gleichzeitig lehrt dies aber auch, dass die Bewegung das politische System, wie bereits in den 60er, 70er und frühen 80er Jahren an einem äusserst sensiblen und angreifbaren Punkt erwischt hat. Unser Protest ist also auch erfolgreich und das sollte uns Mut zum Weitermachen geben - trotz oder gerade wegen der Repression.

Ende September

Veranstaltungsreihe durch den Westen, u.a. zu Direkte Aktion. Fest stehen:

  • Montag, 24.9. in Kamen (GAL-Zentrum?): Entscheidungsfindung von unten
  • Dienstag, 25.9., Iserlohn: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen (Utopien). Mehr ...
  • Mittwoch, 26.9., JUZ Menden: Kritik am Ökokapitalismus (Agenda, Kyoto-Protokoll usw.). Mehr ...
  • Donnerstag, 27.9., Bochum (19 Uhr, Bahnhof Langendreer): Diskussion zu Zielen und Aktionsformen der sog. "GlobalisierungsgegnerInnen"
  • Freitag, 28.9., Trier, 20 Uhr, MKZ: Agenda 21

7.-9. September
Dresden

Bundestreffen der Lebensmittelkooperativen (Food-Coops). Mehr ...

2.-6. September

Veranstaltungsreihe durch Sachsen und Halle, u.a. Thema "Direkte Aktion/Kreativer Widerstand"

Fest stehen:

  • Mittwoch, 5.9., Chemnitz (Bunter Bauernhof, Bornaer Str. 176)
  • Donnerstag, 6.9., Plauen (Schuldenberg, Tiergartenstr. 4), 19 Uhr.
  • Text zu Mittwoch und Donnerstag:
    Globalisierund und Widerstand – wer steckt hinter den 300.000 AktivistInnen von Genua und was wollen sie?

    Bilder, Namen, Ziele, Diskussionen und Streit vor und nach dem G8-Gipfel in Genua

    1 Toter, Hunderte Verletzte, Folter, Vermißte, willkürliche Verhaftungen, Drohgebärden neofaschistischer Politiker (u.a. aus Italien und Deutschland) ... was geht da ab? Ist es nur die dumpfe Angst vor der Unübersichtlichkeit internationaler Märkte und die romantische Liebe zu Niederbayern, Südtirol oder indianischem Leben? Oder ist es die Hoffnung auf eine Bewegung, die zur Revolution als ständigem Prozeß anstiftet? Wer war der „schwarze Block“? Und warum ist diese neue Organisation mit dem aggressiv klingenden Namen ATTAC zum Star aller (Regierungs-)Medien geworden?

    Der Infoabend soll Hintergründe durchleuchten. Die Bewegung, der nachgesagt wird, sie sei gegen Globalisierung, ist ein bunter Haufen. Nur sehr wenige kommen aus Deutschland, aber auch hier ist es ein Gegen- und Neben-, nur selten ein Miteinander sozialistischer, anarchistischer, sozialdemokratischer bis konservativer Gruppen und Personen. Die Medien machen die zu den Stars, über deren Führung sie sich freuen würden. Wer aber hinter was wirklich steckt, ist selten bekannt. Darum soll es gehen: Ziele des Widerstand, der Streit um Anti- und Pro-Kapitalismus, um Militanz und Gewaltfreiheit, um die Gunst der Herrschenden oder das Ende von Herrschaft.

    Wer und was gibt’s?
    Zuerst einen Video mit den Aktionsbildern aus Genua ... dann eine Inforunde zu den Hintergründen – mit dabei als Referent ist Jörg Bergstedt, aktiv im Hoppetosse – Netzwerk für kreativen Widerstand und der Zeitschrift „Ö-Punkte“. Wenn noch genug Lust besteht, ist auch ein zweiter Film zu Genua im Gepäck – zum Abschluß des Abends. Mit mehr Interviews, um Ziele und Strategien zu beleuchten.

1.+2. September
Dresden

“Entscheidungsfindung in Gruppen” 
auf dem Weg in ein hierarchiefreies Agieren in Basisgruppen, Plena und Vernetzungen

Einladung zum Seminar 

1. "Entscheidungsfindung in großen Gruppen" 
Eine demokratische Entscheidungsfindung, welche möglichst die Zustimmung bzw. Toleranz aller Teilnehmerinnen trifft, wird in größeren Gruppen immer schwerer. Je größer eine Gruppe ist, desto eher setzen sich nur wenige Kraft ihre rhetorischen Fähigkeiten, Sachzwangsargumentation oder ihrer scheinbaren Kompetenz durch. Ohne besondere Methoden, ist ab einer gewissen Personenanzahl (z.B. ab 20) ein gleichberechtigter Meinungsaustausch bzw. eine gleichberechtigte Diskussion nicht mehr möglich. Eine einfache Moderation kann das sogar noch verstärken. 

Fast jeder kennt die Probleme: Zeiten quälender Plena, intransparenter Machtzirkel, der Neigung zu zentralen Strukturen oder Entscheidungen, der Stellvertretungspolitik, dominanzbildenden Gegeneinanders. Stattdessen wollen wir ein horizontales, gleichberechtigtes Miteinander, die Dezentralisierung von Entscheidungen, das konsequente Ringen um Transparenz und gleichberechtigten Zugang zu Wissen und Ressourcen in politischen Zusammenhängen, aber auch die Effizienz von "Bewegung von unten". 
wichtige Punkte des Seminars:

  • wie wir agieren (Umgang untereinander, Diskussionsverhalten ...) 
  • Dominanz allgemein, nicht dominante Entscheidung: in Gruppen, bei Aktionen und in Plena 
  • Umgang mit Widersprüchen oder Störungen 

Das Ziel ist es, eine Umgebung für eine gleichberechtigte Diskussion, Kreativität und Effizienz in Gruppen-Entscheidungsprozessen zu schaffen. Hier können Methoden wie OpenSpace oder FishBowl erörtert und weiter entwickelt werden. Dabei soll nicht nur von einem theoretische Hintergrund ausgegangen werden, sondern auch konkrete, erlebte oder geplante Situationen durchgespielt werden.

2. "Entscheidungsfindung in kleinen Gruppen" 
Im ersten Seminarteil werden die “Spielregeln” und die Methoden basisdemokratischer Entscheidungsprozesse besprochen. Dies sind Voraussetzungen für erfolgreiches Arbeiten in großen Gruppen. 
Auch für kleine Arbeitsgruppen, die regelmäßig verschiedene Themen oder Projekte bearbeiten, gelten die gleichen Spielregeln. Alleine sind dies aber noch keine Erfolgsgaranten. Ein gewisses Management ist nötig, um zeitnah die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. 

Im zweiten Teil des Seminars sollen verschiedene Arbeitsmethoden vorgestellt werden:

  • Methoden zur effektiven Gestaltung von Teamsitzungen (Tagesordnung, Protokolle etc.) 
  • Visualisierungstechniken 
  • Arbeitstechniken zur persönlichen Zeitplanung und der von Projekten 
  • Methoden zur Prioritätenerstellung 

Zeitpunkt: 31.08. bis 02.09.2001 
Ort: Umweltzentrum Dresden (Schützengasse 16) 
Informationen: 0171-1202131 (Stephan)
Wegbeschreibung bzw. Lageplan sowie weitere Infos hier ...

Sind noch Fragen offen geblieben ? Wenn ja, dann meldet Euch bei: 

Die Umweltzer
c/o Grüne Liga
Schützengasse 16 
01067 Dresden 
Tel: 0172-3443718 Jens 
mail: info@umweltzer.de

27.7.-5.8.

Grenzcamp ... am Frankfurter (Abschiebe)Flughafen

27.7.-5.8.

Wendlandcamp ... mit Workshops zu Ökostrom und Direct-Action

ca. 20.-29.7.
Burg Lutter am Barenberge

anarchistisches sommercamp

A-CAMP INFO 3.7.01
hier ist die erste übersicht über die uns bis jetzt bekannten workshops, vorträge und sonstigen kram, die während des a-camps laufen werden.  unser vorschlag ist es, jeden tag vormittags ein großes gemeinsames plenum zu machen. es soll jeden tag organisatorisches(finanzen, kochen, einkaufen usw) besprochen werden. abenso sollte platz für berichte aus workshops und ankündigen solcher sein. auf jeden fall kann das plenum aber auch der ort sein, sich über sich selbst, das a-camp zu unterhalten. wie läufts, was ist toll und schlecht usw.
wer aufbauen helfen möchte kann gerne schon im laufe des freitags, 19. Juli, nach lutter kommen. abbau ist sonntag, der 29.
a-camp Telefon 05383/8501(ab 19.7)
weiter unten gibt es noch eine anfahrtsplan für bahn und auto
das alles hier steht auch bald unter www.a-camp.de

PROGRAMM
zu dieser liste wird noch einiges dazu kommen (mit ? versehende punkte stehen noch nicht 100%)
Workshops

  • Radio machen
  • Tätowieren
  • Jungen/Mädchen-„Arbeit“/Pädagogik ?
  • (Baum)Klettern
  • Zeitung machen
  • Feuerspucken
  • Siebdruck
  • Ofenbau(Lehmofen auf der Burg wird neu gebaut)
  • Musik machen/Sessions(Bass ,Gitarre, Schlagzeug, Keyboard vorhanden)
  • Sanitäter?
  • Beziehungen+Identitäten
  • Anarchie-Theorien
  • Anarcho-Syndikalismus
  • Trommelbau
  • Veganismus
  • Metallkunst ?
  • angewandter Medienterrorismus ?
  • Taktik der verbrannten Erde ?


Vortrag

  • Praktischer Anarchismus – Aktionsformen und -möglichkeiten gestern und heute
  • politische Gedichte und Texte:“Landwehrkanallje“
  • Berichte vom G8 Treffen in Genua
  • Übers Grenzcamp in Frankfurt a.M.
  • Anarchie in Griechenland ?
  • Topf+Söhne. Das Geschäft mit dem Holocaust (Über die Firma, die Gaskammern in KZ gebaut hat und eine Besetzung in Auschwitz)
  • Neue Technologien
  • Punk auf den Phillipienen(Fotos+Musik)


Filme(bringt welche mit, Videobeamer gibt´s)

  • Anti AKW Türkei
  • SOS Etoits (Staudamm Baskenland)
  • Climate Talks/Money Talks
  • Prag, Weltwirtschaftsgipfel
  • Stand up and be vocal, queerfilm ?


Sonstiges

  • Goldene Hakenkralle Ausstellung
  • Burgrundgänge und Vorstellung Projekt Lutter


ANREISE
Lutter am Barenberg, PLZ 38729
Zug(Niedersachsenticket/Wochendticket?!) Der Bahnhof am nächsten dran an Lutter ist Salzgitter-Ringelheim(von da fährt auch ein Linienbus nach Lutter, allerdings recht selten und Sonntags gar nicht)
Deshalb werden wir zweimal am tag den bahnhof mit n bullie abklappern, um leute abzuholen: mittags um 12 uhr, abends um 19 uhr 
Auto: Egal aus werlcher himmelsrichtung ihr kommt, visiert ersteinmal braunschweig, hildesheim und salzgitter an. A7, ausfahrt Bockenem(Nr.65), auf B82, Lutter ist ausgeschildert, die burg liegt an einem hügel am dorfrand, bitte hinter der burg parken
a-camp Telefon 05383/8501(ab 19.7)

Info über www.a-camp.de und  a-camp2001@gmx.net

20.-22.7.
G8-Gipfel in Genua

Global Action Day ... zum G8-Gipfel in Genua. Aktionen dort und dezentral. 
Eine Idee für die Hinfahrt: Per Global Express (Gratiszug) vom Klimagipfel aus Bonn (oder schon aus Amsterdam u.ä.?) nach Genua. Mehr Infos zu Genua ...

19.7. ab Bonn
Gratiszug nach Genua
(und vorher Aktionstag gegen Klimakonferenz)

Zum Gratiszug mehr ... Leider gescheitert!

18.7. in Bonn, 19.30 Uhr (Uni, Hörsaal 17)
 (Englisches Seminar)

Podiumsdiskussion zu Klimaschutz (Veranstalter: PDS)

Thema: Kyoto hin oder her -  wie ist der Klimawandel zu stoppen?
Geladene Referenten:
Eva Bulling-Schröter, MdB, umweltpolitische Sprecherin der 
PDS-Bundestagsfraktion,
Jörg Bergstedt, Herausgeber der Ö-Punkte,
Hanno Raußendorf, Pressesprecher von risingtide - Gerechtigkeit im Klimaschutz.

16.-27.7.
Bonn

Klimagipfel ... und Aktionen dazu! Mehr ...

Samstag, 14. Juli, 20 Uhr in Köln
(Bürgerhaus Stollwerk, Dreikönigenstr.)

Diskussions- und Infoveranstaltung zum Thema Klimaschutz, Pro&Contra Kyoto-Protokoll
(am nächsten Tag dann per Fahrrad nach Bonn, wo die Aktionen zum Klimagipfel beginnen)

Dienstag, 17. Juli 01 um 20 Uhr 
Infoladen Alter Wetzlarer Weg 44

Infoveranstaltung zum Grenzcamp
Vortrag, Diskussion, Vorbereitungstreffen für Leute, die aus der Region Gießen (gemeinsam?) hinfahren wollen. 

Donnerstag, 12. Juli, 19 Uhr
in Göttingen (Zentrales Hörsaalgebäude, Raum 005)

Vortrag zu "Viel heiße Luft um nix? Klimaschutz und Aktionen zur Klimakonferenz" (Ref. Jörg Bergstedt)
Veranstalter: ASTA Uni Göttingen

Montag, 9. Juli, 19.30 Uhr
in dem griech. lokal philoxenia (clemens-august strasse 38, bonn)

Vortrag zum "Klimagipfel in Bonn" (Ref. Jörg Bergstedt)

Im Juli findet in Bonn die Weltklimakonferenz statt. Unter anderem geht es dort um die Umsetzung des Kyoto-Protokolls zur CO2-Reduktion. Zahlreiche Proteste finden in dieser Zeit gegen die zunehmende Umweltzerstörung statt. 
Was beinhaltet eigentlich das Kyoto-Protokoll? Bietet es positive Ansätze oder wirkt es kontraproduktiv, da es die Vermarktungslogik im Interesse der Konzerne bestärkt? Welche ökonomischen Interessen sind mit den unterschiedlichen Positionen von EU und USA verbunden? Wie verschieden sind diese überhaupt?
Diese und andere Fragen wollen wir mit Jörg Bergstedt diskutieren. 
Jörg Bergstedt ist Mitbegründer des Netzwerks "Umweltschutz von unten" und der Umweltzeitung "Ö-Punkte" - dort aktuell Redakteur für "Wirtschaft/Direkte Ökonomie". Autor der Bücher "Agenda, Expo, Sponsoring - Recherchen im Naturschutzfilz" und "Perspektiven radikaler, emanzipatorischer Umweltschutz-arbeit" sowie, als Teil der Gruppe Gegenbilder, von "Freie Menschen in Freien Vereinbarungen". Aktiv in der Projektwerkstatt Saasen und im Direct-Action-Netzwerk.

7./8. Juli, ab 16 Uhr
Bahnhof Bochum-Langendreer

Bundesweites Vorbereitungstreffen zum Gratiszug Bonn - Genua.
Infos: www.projektwerkstatt.de/gratiszug

Mittwoch, 27. Juni
Uni Mannheim

Vortrag und Diskussion zu Klimaschutz und Ökokapitalismus
Info: Ökoreferat im ASTA Uni Mannheim

15.-17. Juni
Stuttgart

Seminar "Selbstorganisation in Alltag und Politik"
Persönliche Reproduktion und Lebensgestaltung jenseits des Marktes (Arbeit, Kaufkonsum usw.). Kritische Bilanz von Kommunen und Kooperativen. Selbstorganisierte Politik (Struktur, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung usw.).

Einladung zum Seminar
Projektarbeit als Job
Wir müssen immer wieder feststellen, 

  • daß Infoläden/Gruppen/Projekte an finanziellen Problemen scheitern oder sich in Abhängigkeit von Zuschüssen, öffentlichen Räumen, Medien begeben
  • Menschen, die politische Arbeit machen, durch ihren Job, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, total eingeschränkt sind
  • eigentlich nur StudentInnen genug Zeit für politische Arbeit haben, aber auch die die Perspektive haben, irgendwann imArbeitsprozeß zu landen

Darum laden wir Euch zum Seminar „Projektarbeit als Job“ ein.  Jörg Bergstedt stellt das aus dem Umfeld der Projektwerkstätten stammende Konzept „Projektarbeit“ vor, das es Menschen ermöglicht, das eigene politische Engagement zum „Hauptberuf“ zu machen. Projektarbeit bedeutet nichts anderes als die Arbeit an politischen Projekten und das Organisieren von allem, was dazu nötig ist: Räume, Gelder... nicht zuletzt geht es auch darum, sich selbst mit über Wasser zu halten und sich Wohnraum, Ernährung etc. zu organisieren. Es geht um ein Leben ohne Beruf, um Organisieren statt Finanzieren, Freiräume aufbauen, eigene Medien, Gemeinschaftseigentum und vieles mehr. Das ist ein unbequemer, steiniger Weg durchs Leben, der viel Selbstorganisationsfähigkeit, Eigeninitiative und Know-How erfordert.
Einen ersten Schritt in Sachen Know-How-Vermittlung wollen wir auf diesem Seminar machen. Einige Leute haben sich bereit erklärt, ihr Wissen weiterzugeben, es wird darum die Möglichkeit geben, sich über die folgenden Themen zu informieren bzw.  auszutauschen:

  • Formen des „Umsonst lebens“: Containern, Zocken, Illegal Wohnen...
  • Computerwissen (html-Einführung, dtp-Programme, pgp...)?
  • echtliches?
  • ???

Auch die Diskussion und der Austausch darüber, ob wir den Mut dazu haben, den Lebensweg zu verlassen, der uns immer als der einzig mögliche beschrieben wurde - Ausbildung, Studienabschluß, Job - soll nicht zu kurz kommen. Zuletzt soll das Seminar auch dazu dienen, sich über die zur Zeit in Süddeutschland laufenden Projekte auszutauschen und eine bessere Zusammenarbeit auf die Beine zu stellen.

17.-22. Juni
Südwesten

Reihe von Vorträgen, Veranstaltungen usw. in verschiedenen Städten. Themen u.a.

  • Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
  • Umweltschutz von unten statt ökoneoliberaler Strategien
  • Direkte Aktionen - Warum? Wie? Aktion-Erregungskorridor-Positionen und Visionen

Genauer:

  • 17.6. abends: Noch offen
  • 18.6. in Stuttgart: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
  • 19.6. in Tübingen: Ökostrom von unten
  • 20.6. in Heilbronn (19.30 Uhr, Gststätte Eulenspiegel, Weinsberger Str. 48): Direkte Aktion
  • 21.6. in Freiburg, 19 Uhr, Uni Hörsaal 1131: Agenda 21 - Umweltmamagement auf Kosten der Armen
  • 22.6. In Heidelberg: Diskussion zu Direkter Aktion und Bewegung von unten

Kontakt unterwegs (ab 15. Juni): ... und per Mail ...

8.6., 21 Uhr
in Marburg, Cafe am Grün

Info- und Vorbereitungstreffen zur Mobilisierung zum G8-Gipfel in Genua

Di, 12.6., 20 Uhr
in Marburg, Hörsaalgebäude gegenüber Stadthalle, Raum 109

Vortrag und Diskussion zu "Ökostrom von unten" (Ref. Jörg Bergstedt)

Ökostrom heißt das Zauberwort, mit dem die Welt wieder Ordnung wird.  Doch was steckt hinter diesem Etikett. Viele große Strommonopolisten haben auch ein sogenanntes Ökostromangebot in ihr Sortiment aufgenommen.  Damit lassen sie sich die ohnehin bestehenden - sehr geringen - Öko-Anteile ihres Mischstroms nun teurer bezahlen. Den reinen Atomstrom gibt´s dann zum Billigpreis. Als Global Players mischen sie dann anderswo weiterhin in den umweltzerstörerischen Großprojekten mit. Wem können VerbraucherInnen hier noch trauen, und auf was gilt es zu achten?  Strom-ErzeugerInnen-VerbaucherInnen-Gemeinschaften könnten ein Weg sein, die Energieversorgung lokal selbst zu organisieren, ohne die großen Konzerne. Projekt A hat ein Blockheizkraftwerk im Keller, eine Solaranlage auf dem Dach oder ein Windkraftanlage im Garten stehen und schließt sich direkt mit den Verbrauchern B und C zusammen, um den Strom gemeinsam zu erzeugen und zu verbrauchen.

Veranstalter: Öko-Referat der Uni Marburg.

8.6., 21 Uhr
in Marburg, Cafe am Grün

Info- und Vorbereitungstreffen zur Mobilisierung zum G8-Gipfel in Genua

1.-4. Juni
Pfingsten 2001
in Berlin

Rosa-Luxemburg-Tage
Antikapitalismus: Theorie und Praxis

  • ... unter anderem mit einer Debatte "Horizontale oder vertikale Organisierung"

Mehr Infos: www.rosa-luxemburg-tage.de

1.-4. Juni
Pfingsten 2001
in Bielefeld

Direct-Action-Gathering - das große Treffen zu allen Fragen von direkter Aktion

  • Aktionstechniken und -trainings
  • Diskussion um Sinn und Ziele direkter Aktion
  • Kommunikations- und Spaßguerilla
  • Schutz vor Repression
  • Internationer Widerstand, Berichte von Ya Basta (Italien), RTS (England) und mehr
  • Anti-Atom-Strategietrefen am So-abend bis Montag?

Mehr Infos: www.aktionsinfo.de/dan

23.-27.5. in Buttenhausen
bei Münsingen (Ba-Wü)

Jugendumweltcamp "Aufstand", u.a. mit folgenden AKs:

  • Sa, 16-18 Uhr: Direkte Aktion und Widerstand von unten
  • So, 10-12 Uhr: Agenda 21 - Kritische Blicke
  • So, 10-12 Uhr: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen (Visionen)

Infotel. ... Zu den AKs ...

23.-27.5.
Augsburg

30. BundesÖkologieTreffen (BÖT) in Augsburg 

Motto: Die Bewegung in Bewegung

Das Oeko-Referat der Studierendenvertretung der Universitaet Augsburg und der Arbeitskreis Oekologie der Universitaet Augsburg organisieren das 30.  BundesOekologieTreffen (BOeT) unter dem Motto Die Bewegung in Bewegung.  Dieses findet vom Mittwoch, 23.05. bis Sonntag, 27.05. im S?den statt und zwar in der Bert-Brecht-Stadt Augsburg. 
Das BOeT ist ein bundesweiter Umweltkongress, welcher zweimal im Jahr bzw.  einmal im Semester statt findet. Es wird jeweils von einem Organisations-Team aus einer Stadt betreut. Dies besteht zumeist aus Studierenden vor Ort mit Unterstuetzung der Bundeskoordination Studentischer Oekologiearbeit (BSOe) e.V. 
Eingeladen sind vor allem Studierende, die sich im Umwelt- und Naturschutzbereich engagieren und andere umweltpolitisch aktive junge Erwachsene. Diese koennen in Verbuenden organisiert sein oder als interessierte Einzelperson anreisen.
Das Treffen dient vor allem der Vernetzung der im Umweltbereich engagierten Personen, Initiativen und Organisationen. Durch das Forum BOeT werden Ideen und Meinungen ausgetauscht und diskutiert sowie Themen in Arbeitskreisen erarbeitet und auch Aktionen geplant. Mit diesem Treffen moechten wir fuer die Teilnehmenden neue Impulse und Motivation fuer die Arbeit schaffen, neue interessante Netzwerke gruenden/ausbauen und uns gemeinsam kritisch sowohl mit den gesellschaftlichen und politischen Bedingungen des Umwelt- und Naturschutzes als auch mit der Umweltschutzbewegung auseinandersetzen. 
Das BOeT versteht sich seit langem als Kongress von (studierenden) jungen Menschen fuer junge Menschen. 
Um dieses Selbstverstaendnis umzusetzen, werden wir auf dem 30. Jubilaeum des BOeT etwas neues initiieren. Die inzwischen bekannte Open-Space-Methode fanden wir so spannend, dass wir diese auf dem BOeT ausprobieren wollen. So wird es keine vorher feststehenden Arbeitskreise geben, sondern diese werden sich aus den Interessen der Teilnehmenden heraus bilden. Durch diese Methode zeigt sich, welches die wirklich aktuellen und wichtigen Themen sind. Was uns noch bewogen hat, dieses Experiment zu wagen, ist, dass es uns wichtig ist, das die einzelnen Teilnehmenden sich einbringen und ausprobieren. 
Getagt wird in der Naehe der Universitaet Augsburg in den Gebaeuden der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), welche uns von diesen ueberlassen worden sind.  Verpflegt werden wir von einer Kochgemeinschaft namens Raps und Ruebe mit gewohnt hervorragenden vegetarisches und veganes Essen. 
Fuer weitere Rueckfragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfuegung: 
Kontakt und Anmeldung unter: 
AStA der Uni Augsburg
c/o Oeko-Referat
Raum 2080
Universitaetsstr. 2 
86135 Augsburg 
sigrid.oberer@student.uni-augsburg.de
Tel. / Fax.: 0821 / 598  5169
oeko@asta.uni-augsburg.de

21.5., 10 Uhr
Amtsgericht Dannenberg, Zimmer 103

Prozeß wegen Jagdsabotage gegen Georg Hemprich
Freispruch! Mehr ...

11.-13.5.
AZ Conni, Dresden

Bildet Widerstandskollektive! Menschen statt Profite!
Treffen von Basisgruppen, Widerstandskollektiven, allen Interessierten, Direct-Action-Gruppen usw. zu folgenden und mehr Themen:

  • Bildung von Widerstandskollektiven überall
  • Gemeinsame Aktionen in Zukunft (Klimakonfrenz, G8 in Genua)
  • Horizontale Vernetzung zwischen Städten und Regionen - Bewegung von unten

Vorschlag zum Vorgehen und mehr Infos über www.menschenstattprofite.de. Kontakte über 06401/903283, 030/63225610, in Dresden 0351/8029923.

10.5., 18 Uhr, Halle
Info- und Lesecafe

Veranstaltung "Umweltschutz von unten statt ökoneoliberaler Konzepte"
Es gibt viele Gründe, warum Umweltschutz "out" ist. Viele davon sind: Vereinsmeierei, Konkurrenzdenken, kommerzielle Ziele, Bürokratie und Hierarchie sowie Filz mit Politik und Konzernen stehen einer druckvollen Arbeit im Wege. Der wichtigste Punkt aber war und ist: Umweltschutz organisiert sich immer vor oben, d.h. die Menschen werden zur Zielgruppe von Strafandrohung, Bildungsarbeit, Appellen und finanziellen Steuerungen. Niemals sind sie AkteurInnen. Bei der Frage, wie Innenhöfe, Straßen, Stadtteile oder Landschaften gestaltet werden sollen, wenden sich UmweltschützerInnen an den Staat, neuerdings auch immer öfter an die Firmen als zunehmender Machtfaktor. Die Konzepte aus der Öko-Ecke stützen die Machtsysteme, zur Zeit begleiten sie die neoliberale Weltordnung. Das ökonomisches Diktat wird nicht in Frage gestellt, sondern begrünt: Ökosteuer, Ökoaudit oder Selbstverpflichtung. Die Folgen: Umweltschutz verliert an Akzeptanz in der Bevölkerung, weil die bevormundet wird. Und er ist nicht mehr bündnisfähig mit sozialen Bewegungen, die Selbst- und Mitbestimmung zum Ziel haben.
Emanzipatorischer Umweltschutz will etwas ganz anderes: Die Menschen werden zu AkteurInnen. Die Straßen, Häuserblöcke und Landschaften müssen den Menschen gehören, die in ihnen leben. Niemand kann über Flächen und Orte bestimmen, ohne selbst betroffen zu sein. "Demokratisierung von Flächen- und Rohstoffverbrauch" heißt das Gegenkonzept zu Ordnungsrecht oder dem kapitalistischen Instrument Ökosteuer. Vision ist eine Welt von unten. Die kleinen Schritte dahin bestehen aus konkreten Projekte, die die Menschen zu den EntscheiderInnen machen: Windanlagen, die den Menschen drumherum gehören (statt teurer Großanlagen ohne örtliche Akzeptanz), Stromnetze im Besitz der BürgerInnen, ökologische Bauernhöfe im Gemeinschaftsbesitz, lokale Ökonomien ohne Apparate und vieles mehr.

28.-30.4.
Dortmund

Oekonux-Konferenz
Freie Software und die Übertragbarkeit ihrer Prinzipien auf Wirtschaft und Gesellschaft im allgemeinen. Mehr unter www.oekonux-konferenz.de.

  • Geplant ist ein Arbeitskreis unter Beteiligung u.a. von AkteurInnen aus der Projektwerkstatt:

Reibung erzeugt Wärme - Von der Verknüpfung des Widerständigen mit dem Perspektivischen (So, 10 Uhr)
Arbeitskreis-Beschreibung von Annette Schlemm
Ich möchte Euch hiermit einen weiteren Workshop für die Oekonux-Konferenz in Dortmund ankündigen. Wir haben ja schön öfter die Frage gestreigt, inwieweit die Organisationsprinzipien der Freien Software auch für politisch-emanzipative Bewegungen allgemein von Interesse sein könnten. 
Wir diskutieren dies z.T. in den politischen Bewegungen selbst (z.B. auf dem Januartreffen: http://Ex-Anti-Expo-Seite "www.projektwerkstatt.de/hoppetosse/expo"/widerstand/jantre oder go.to/januartreffen). Auch bei unserer Konferenz möchten wir weiter darüber diskutieren. 
Mit dabei sind u.a. Jörg Bergstedt (z.B. in Netzwerk „Umweltschutz von unten“ und der Anti-Expo-Bewegung) und Christoph Spehr (Autor von alaska und interessanten Büchern).
Hier die Workshopskizze:

Reibung erzeugt Wärme
Von der Verknüpfung des Widerständigen mit dem Perspektivischen
- Arbeitskreis auf der Oekonux-Konferenz - 
Perspektivendiskussion - in der Nische. Widerstandsaktionen - kurzfristige Erregungsknaller ohne erkennbare Ziele. Soweit die Lage.  Veränderungen? Die Erfahrungen sind bisher schlecht. Oft geradezu diffamierend reden AktivistInnen aktionsorientierter Gruppen und DiskutantInnen in Theoriegruppen übereinander. Versuche der Verknüpfung enden meist fruchtlos, kleine Ansätze werden kaum wahrgenommen. Zu den meisten Anlässen (IWF/Weltbank in Prag, EU in Nizza, Castor, Anti-Naziaktivitäten usw.) bleibt jeglicher Versuch der Verknüpfung von Widerstand und Perspektive aus. Aber sie wäre wichtig: Widerstand schafft Erregungskorridore, in denen die Diskussion dann stattfinden kann. Widerstand ohne die Diskussion schafft nur Erregung ohne Inhalt und kontinuierliche Prozesse. Der Diskussion aber fehlt ohne Widerstand auch etwas Grundlegendes - nämlich die Chance breiter öffentlicher Wahrnehmung und die Durchsetzbarkeit ihrer Visionen.  In der Freien Softwarebewegung entwickeln sich in der Praxis neue Formen produktiver Selbstorganisierung. Sie ist „frei“, weil sie sich - anders als die bekannten alternativ-ökonomischen Projekte - von der ökonomischen Kapitalverwertung abgekoppelt hat (und dies durch die General Public License - GPL - absichert) und weil sie selbst eine freie Organisierungsform darstellt, wie sie in politischen Kreisen schon immer gesucht wurde. Sie ersetzt nicht andere politische Bewegungen. Sie trägt in sich auch Widerstand - beispielsweise gegen die Patentierung von Software. 
Deshalb wollen wir die Gemeinsamkeiten und die Differenzen zwischen aktuellen politischen Bewegungen und Widerstandsgruppen sowie der Freien Softwarebewegung thematisieren und die Frage stellen:
Was kann die Freie Software vom Widerstand lernen, was kann der Widerstand von der Freien Software lernen. 
Wir können uns keine perfekten „Freie Kooperationen“ ausdenken, aber wir können über die Voraussetzungen nachdenken unter denen alle Beteiligten ihre eigenen Vereinbarungen und Regeln selbst verhandeln können. Der Workshop bietet keine Lösungen, sondern soll dem Denken darüber dienen, ob und welche Strategien der Verknüpfung von Theorie und Praxis, des Widerstands gegen das Alte und des Schaffens von prinzipiell Neuem, bestehen. 
Literatur: Gruppe Gegenbilder: „Freie Menschen in freien Vereinbarungen - Gegenbilder zur EXPO 2000“, besonders Kapitel: 2.3. und 4. (siehe http://www.opentheory.org/proj/gegenbilder)
Christoph Spehr: Die Aliens sind unter uns ! (siehe http://www.thur.de/philo/uvu57.html)
Referenten: Jörg Bergstedt, Christoph Spehr, Stefan Meretz, Annette Schlemm, Heinz Weinhausen)

Download Vorbereitungspapier

Fr, 27.4.
Dortmund

Treffen der Stiftung "FreiRäume"
Gegründet werden soll eine Stiftung, die das Eigentum an politischen/öffentlichen Räumen übernehmen, neutralisieren und über sog. Autonomieverträge den nutzenden Gruppen sowie von denen bestimmten basisdemokratischen Entscheidungsstrukturen eine selbstorganisierte Arbeit sichern soll.
Kontakt: Stiftung FreiRäume, Turmstr. 14A, 23843 Bad Oldesloe, freiraeume@inihaus.de. Ort auf Anfrage ...

23.-27.4. 
in Nordrhein-Westfalen

Vortragsreihe zu verschiedenen Themen (Referent: Jörg Bergstedt):

  • Mo 23.4., 18 Uhr in Aachen (AZ, Vereinsstr. 25): Freie Menschen in Freien Vereinbarungen (Visionen herrschafts- und verwertungsfreier Gesellschaft)
  • Di 24.4., 19 Uhr in Bonn
    Kann der Markt das Klima schützen? Eine kritische Debatte um Ökologie und Ökonomie am Beispiel der geplanten CO2-Zertifikate
    Diskussion über die ökokapitalistischen Regelungen im Klimaschutz/Kyoto-Protokoll. Warum haben Markt und Macht immer eine zerstörende Wirkung auf die Umwelt - und welche Alternativen für ökologische Politik jenseits von Markt und Macht gibt es? Veranstalter: Rising Tide, Bonn.
  • Mi 25.4., 20 Uhr in Witten (trotz allem, nähe Hauptbahnhof)
    Thema "Ökostrom von unten" (Infos: Trotz-Allem)
    Ökostrom von unten will eine Gegenbewegung zu dem Mogelpaket aufbauen, welches die großen Stromkonzerne unter dem Ökolabel verkaufen. Wo diese lediglich für den ohnehin schon vorhandenen Anteil von Ökostrom zusätzliches Geld abzocken, geht es bei Ökostrom von Unten darum, eigene Kreisläufe aufzubauen und die Stromversorgung und -erzeugung durch die Menschen in den Regionen direkt zu regeln. Der Umstieg auf wirklichen Ökostrom von Firmen, die in rein regenerative Stromerzeugung investieren ist da nur ein erster Schritt. Im zweiten geht es darum, selber Strom zu erzeugen, Genossenschaften zu bilden, Umweltschutz selber in die Hand zu nehmen, die Profitlogik zu verlassen und eine emanzipatorische Alternative zur bestehenden Marktlogik aufzubauen. 
  • Do, 26.4.: 19 Uhr in Mülheim (AZ, Auerstr.)
    Thema "Direct-Action: Was ist das - Ziele, Methoden, Grundsätze? Dreiklang von Aktion - Erregungskorridor - Positionen&Visionen. Informationen zu Widerstandskollektiven, Menschenstattprofite und Direct-Aktion-Netzwerk.
    Wichtig: Diese Infoveranstaltung dient auch einer möglichen Vernetzung von Widerstandskollektiven und Direct-Action-Gruppen im Ruhrgebiet. Achtung: Zum Teil wurde der 24.4. als Termin fälschlicherweise verbreitet. Donnerstag 26.4. ist richtig!!!

Kontakt während der Woche: ..., sonst 06401/903283, Mail ...

20.-22.4.
in Düsseldorf

Libertäre Tage. Mehr ...
U.a. Workshops am Sonntag um 12 Uhr: Visionen/Anarchie, Umweltschutz und Selbstbestimmung ...

12.-14. April
Gründonnerstag, 18 Uhr bis Ostersamstag vormittag

Diskussions- und Trainingstage der Direct-Action-Gruppe (offen auch für neue Menschen!)
Genaue Inhalte werden am 10.4. beim nächsten Treffen festgelegt ... in Aussicht: Filmnacht am Do-Abend mit Direct-Action-Dokumentarfilmen (z.B. "Im Herbst der Bestie" (IWF Berlin 1988), "Love and Peace and Petrolbombs (IWF Prag 2000) und andere nach Auswahl. Training zu konkreten Aktionen. Diskussion um Inhalte und Visionen einer besseren Welt ...!
Infos zur Direct-Action-Gruppe ...

19.3., 19 Uhr
Marburg

Radiosendung (live auf Radio Unerhört Marburg) zu Ökokapitalismus, ethische Geldanlagen. In Studio des BUNDfunks als Interviewpartner: Jörg Bergstedt, Institut für Ökologie

10.3., 13 Uhr
in Stuttgart

Kundgebung vor dem Grünen-Parteitag (Halle 4, Messe Killesberg). Mehr ...

Bündnis zum Protest beim Grünen Parteitag
Postfach 44 03 46, 12003 Berlin

Berlin, 8. März 2001

Presseerklärung zum Protest vor dem Grünen Parteitag in Stuttgart
Vom 9. – 11. März 2001 werden Bündnis 90/Die Grünen in Stuttgart ihren Bundesparteitag abhalten. Wenige Wochen darauf erwarten Atomkraftgegner den ersten CASTOR-Transport einer rot-grünen Bundesregierung.
„Der sogenannte Atomkonsens der rot-grünen Regierung ist kein Ausstieg“, so Yaak Pabst von der Organisation Linksruck, „der Atomkonsens garantiert den AKW-Betreibern den Weiterbetrieb ihrer Anlagen unter komfortablen Bedingungen.“
Jürgen Trittin argumentiert, dass der Atommüll aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague aus nationaler Verantwortung zurückgenommen werden muss und der Transport damit notwendig sei.
„Der Transport ist nur notwendig, um den Weiterbetrieb der schmutzigen Wiederaufarbeitung fortzusetzen“, so Hanno Böck, ehemaliges Mitglied im Landesvorstand der Grünen in Baden-Württemberg, „nach dem Transport werden eine Vielzahl weiterer Atommülltransporte Müll aus Deutschland nach Frankreich und England verfrachten. Dieser Rücktransport dient nur als Türöffner, da Frankreich sich momentan weigert, neuen Atommüll anzunehmen.“
„Aktionen und Blockaden gegen die CASTOR-Transporten sind notwendig, um klarzumachen, dass dieser Atomkonsens eine Mogelpackung ist und ein Ausstieg nur erfolgt, wenn ihn die Menschen selbst durchsetzen“, so Jörg Bergstedt vom Institut für Ökologie, Fachbereich Politik und Wirtschaft.
Das Bündnis ruft dazu auf,  am Samstag, den 10. März um 13 Uhr vor der Halle 4, Killesberg Messe, sich an der Kundgebung zum Grünen Parteitag zu beteiligen. Ebenso wird dazu aufgerufen, sich am 24. März an der Auftaktdemo in Lüneburg oder Kehl zu beteiligen und gegen den bevorstehenden CASTOR-Transport Widerstand zu leisten.

Für Rückfragen:
Hanno Böck (ehemaliges Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg)
... oder ..., hanno@gmx.de
Jörg Bergstedt (Institut für Ökologie, Fachbereich Politik und Wirtschaft)
06401/903283, ..., saasen@projektwerkstatt.de
Yaak Pabst (Linksruck)
030/632256-21 oder 0177/7738801, lrhg@linksruck.de

Sa, 17.2., 14 Uhr
in Marburg

Antikapitalistische Tagung "Das Elend der Globalisierung" (Veranstalter: Linksruck)
u.a. Referat und Diskussion zu "Umweltschutz gegen Kapitalismus" (Ref. Jörg Bergstedt)
Ort: DGB-Haus. Mehr ...

Fr, 16.2., 17.30 Uhr
in Frankfurt

Antikapitalistische Tagung "Das Elend der Globalisierung" (Veranstalter: Linksruck)
u.a. Referat und Diskussion zu "Umweltschutz gegen Kapitalismus" (Ref. Jörg Bergstedt)
Ort: Studierendenhaus, StuPa-Raum. Mehr ...

4.2. in Berlin
Waldorfschule Kreuzberg

Proteste gegen die geplante Veranstaltung zu Neuen Wegen in der Umweltpolitik
An der "offiziellen" Diskussion (organisiert von den Bundes-GRÜNEN) sollen Vertreter von Grünen (Trittin, Loske & Co.) sowie Daimler Chrysler und Deutsche Bank teilnehmen. Hinzukommen einige Bosse von etablierten Umweltverbänden (z.B. Jochen Flasbarth, NABU). Im Mittelpunkt steht die Vereinigung von Wirtschaft und Umwelt. Bericht ...
Infos zu Ökoneoliberalismus und Umweltschutz von unten als Gegenentworf: http://go.to/umwelt.

2.-4.2. in Berlin

Seminar zu Ökostrom von unten, regeneriative Energieanlagen usw. Mehr zum Seminar und zur Vortragsreise insgesamt.
Mehr zum Projekt "Ökostrom von unten" unter http://move.to/oekostrom!
Veranstalter: BAOBAB-Infoladen, Christburger Str. 38, 10405 Berlin, 030/4426174

Vorträge in Berlin

30.1. im Kommunecafe: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen
31.1.: Ökostrom, Energiepolitik von unten (Diskussion)

25.-28.1.
Berlin

Messe und Seminar "Grünes Geld" (im Rahmen der Grünen Woche). Workshops, Aktionen, Debatten aus dem Umweltschutz-von-unten-Netz geplant - im oder neben dem offiziellen Programm. Eventuell anschließend (Samstag/Sonntag) Seminar zu Umweltschutz von unten, Ökologie & Ökonomie usw. Bericht ...
Info: Projektwerkstatt, Tel. 06401/903283, saasen@projektwerkstatt.de. Vor Ort: ...

19.-21.1.
in Düsseldorf

2. Treffen "Widerstand organisieren! Bewegung von unten aufbauen!"

  • u.a. mit Themensträngen: Visionäre Politik, Hierarchielose Gruppenprozesse, Aktionskunst/Straßentheater, internationaler Widerstand, Umgang mit reformistischen und autoritären Organsiationen, event. Antisexismus in linken Gruppen. Mehr ...

Infos: "Hoppetosse" - Netzwerk für kreativen Widerstand, bfmr@gmx.net, Ex-Anti-Expo-Seite "www.projektwerkstatt.de/hoppetosse/expo"/widerstand

19.1., 20.30 Uhr
Infoladen Gießen,
Südanlage 20

Unheimliche Allianzen
Rechte Ideologen und ihre Rolle in der Dark Wave Szene
Vortrag von Christian Dornbusch ("Rechter Rand") zu rechter Musikkultur

Di, 16.1., 18 Uhr
in Marburg

Vorbereitungstreffen zur Gründung einer Direct-Action-Gruppe in Mittelhessen. Mehr ...

12.1., 20.30 Uhr
Infoladen Gießen
Südanlage 20

Genosse Vergewaltiger
FeministInnen im Visier der Linken
Referent: Georg Klauda, Zeitschrift „Gigi“
Diskussionsseiten zum Thema im Internet: www.projektwerkstatt.de/debatte

27.12.-2.1.
in Nürnberg

Jugendumweltkongreß mit vielen Arbeitskreisen usw.
Arbeitskreisangebote aus der Projektwerkstatt:

  • 29.12., 15.45-18.30 Uhr: Umweltschutz-von-unten-Vernetzungstreffen
    Leider nur 8 Leute redeten über Ökoneoliberalismus, Aktionen zur Messe "Grünes Geld", das nächste Bundes-Ökologie-Treffen usw.
  • 30.12., 9.30-12.15 Uhr: Ökostrom von unten
    Ausgefallen, da null (!) TeilnehmerInnen.
  • 30.12., 15.45-18.30 Uhr: Ö-Punkte vorgestellt, Mitmachmöglichkeiten usw.
    Ausgefallen, da nur eine Teilnehmerin.
  • 31.12., 9.30-12.15 und 15.45-18.30 Uhr: Freie Menschen in Freien Vereinbarungen - Visionen herrschaftsloser Gesellschaft
    Richtig spannende Veranstaltung mit ca. 30 TeilnehmerInnen, Schwerpunkte zu Lebenstile und Herrschaftsformen.

Rückblick auf das Jahr 2000 (Auszüge):

in der Projektwerkstatt (Aktionen, Seminare, Treffen usw. in Saasen)

6.-18.11.2000

2. Politische Tage in der Projektwerkstatt:

  • Endredaktion der "Ö-Punkte" (Schwerpunkt: Netzwerke)
  • politische Diskussionen, Perspektiven, Planen und mehr
  • Einrichten des Direct-Action-Archivs
  • Entscheidung für den Namen "KABRACK!-Archiv"

13.-15.10.2000

Gründungstreffen von "Hoppetosse - Netzwerk für kreativen Widerstand" (Mehr ...)

überregional (Aktionen, Seminare, Treffen usw. überall - unter unserer Beteiligung)

versch. Termine

Vorträge im Infoladen Gießen, u.a.:

  • Direct Action
  • Expo No
  • Antisemitismus
  • Neurechte Strömungen
  • Rechte Kultur
  • Umweltschutz von unten

22.-26.11.
Clausthal-Zellerfeld

Bundes-Ökologie-Treffen (http://jump.to/boet)
und Gründungstreffen "Direct-Action-Netzwerk" (Mehr ...)

Aktuelle Termine und Mitmachmöglichkeiten usw. Sonstige Terminübersichten:

ACHTUNG

Wer regelmäßig Infos haben möchte, kann verschiedene Wege gehen:

  • Ab und zu hier vorbeigucken ...
  • Die Mailinglisten "Umweltschutz von unten" (Diskussionen, Aktionen planen usw.) und Hoppetosse
  • Regelmäßig über Termine und Projekte informiert werden durch Eintrag in Ö-Aktuell-Liste.

Zu Hoppetosse +++ projektwerkstatt.de +++ Direct Action. Zum Anfang.