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Deutschland

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Postkarte von solid

Muss jeder Nazi werden?
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am 13.3.2006
Wer Deutscher werden will, muss die deutsche Vergangenheit als seine nationale Vergangenheit mit übernehmen.

Gore Vidal (US-Politiker, Cousin von Al Gore) im Stern 36/2000 v. 31. August 2000
Deutschland war schon immer unsere loyalste Provinz. Schröder, Fischer? Treue Untertanen. Ihr seht unsere Filme und denkt, das ist die Realität.

Florian Gerster (SPD), Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Lohndrücker und autoritäres Arschloch in der Zeit Nr. 23, vom 28.05.03 (S. 16)
Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein. Ich finde es fantastisch, wenn ich in Bayreuth Wagner höre. Mir kommen die Tränen in die Augen, wenn ich sehe, was wir alles hervorgebracht haben, was weltweit die Menschheit weitergebracht hat.“

Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 248)
Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.

Volksgemeinschaft

Die Erfindung des und der Deutschen (German(i)en)

Hermannsdenkmal

Besitzer: Landesverband Lippe.
Das Denkmal wird verwaltet von der Hermannsdenkmal-Stiftung, eine unselbständige Stiftung des Landesverbandes Lippe

Das Schwert trägt die Inschrift:

Deutschlands Einigkeit, meine Stärke.
Meine Stärke, Deutschlands Macht.

Auf dem Sockel des Denkmals befindet sich eine Inschrift aus den Annalen des Römers Tacitus:

Arminius - ohne Zweifel der Befreier Germaniens,
er, der nicht wie andere Könige und Heerführer vor ihm,
das römische Volk in seinen schwachen Anfängen herausforderte,
sondern zu einer Zeit, als das Reich in der Blüte seiner Macht stand,
er, in Schlachten wechselnd glücklich, im Kriege unbesiegt,
37 Jahre währte sein Leben, 12 Jahre seine Herrschaft,
und das Heldenlied von ihm erschallt noch heute bei den Völkern der Barbaren.

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Nazis in der BRD

Offiziere der Bundeswehr engagieren sich in Traditionalistenvereinen
Aus Brendle, Frank, "Hintertürchen zur Wehrmacht", in: Junge Welt, 20.7.2006 (S. 10 f.)
In der Bundesrepublik gibt es eine schier unübersehbare Anzahl von Traditionsgemeinschaften der Wehrmacht. Allein der unlängst aufgelöste Dachverband »Ring deutscher Soldatenverbände« vereinigte 37 Kameradschaftsvereinigungen, die ihrerseits wieder in Regional- und Divisionsverbände untergliedert sind. Nicht immer beschränkt sich ihr Wirken darauf, gemeinsame Kaffeetafeln zu organisieren. Manche leisten gezielte politische Arbeit. Einige sind auf den ersten Blick als Vereinigungen von Altnazis erkennbar, wie etwa die Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger oder die HIAG (Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS). Obwohl das Verteidigungsministerium ihnen gegenüber ein Kontaktverbot verfügt hat, steht die Truppe immer wieder Seite an Seite mit ihnen, etwa am Volkstrauertag. Andere Traditionsvereine erfreuen sich bester Kontakte zur Bundeswehr. Organisationen wie der Kyffhäuserbund, der Kameradenkreis der Gebirgstruppe oder der Bayerische Soldatenbund 1874 vereinigen Veteranen, aktive Bundeswehrsoldaten und Reservisten.