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Aquarien

Aus "Warum wir uns endgültig von Aquarien verabschieden sollten", auf Utopia, 13.7.2017
Wie der SWR online berichtet, werden 99 Prozent der Meeresfische wild gefangen. Der Großteil der gefangenen Fische erreiche jedoch das Aquarium gar nicht, sondern sterbe während des Transports.
Ein Teil der Fische werde bereits im Fangnetz verletzt und noch auf dem Fangboot aussortiert. Die überlebenden Fische werden verladen und weiter transportiert. Die Meeresfische kommen dabei laut SWR oft in Plastiksäcke, die mit Wasser befüllt sind – Bakterien vermehren sich dort besonders gut.
Auf dem Weg in die neue „Heimat“ seien die Fische eng zusammengepfercht, oft bekommen sie nicht ausreichend Nahrung und der Transportweg setze sie starkem Stress aus. Die Welternährungsorganisation FAO und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) schätzen, dass bis zu 80 Prozent der wild gefangenen Fische beim Fang und Transport bis ins Aquarium sterben.
Trotz allem werden die Fische aus dem Meer geholt und nicht gezüchtet. Nicht weil Züchten nicht möglich wäre – bei den meisten Fischsorten ist es einfach zu teuer. Viele Meeresfische haben eine lange Brutzeit oder produzieren wenige Nachkommen. Es ist also billiger und einfacher, wilde Fische aus dem Meer zu fangen.


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