Religionskritik

FILME ZU ÖKOLOGIE, ENERGIE, UMWELTBEWUSSTSEIN UND VIELEM MEHR

Hirnstupser-Beiträge zum Thema


1. Die Hauptvorträge zum Thema (verfilmte Mitschnitte)
2. Mitschnitte von Aktionen, Veranstaltungen, Sendungen und Diskussionen
3. Hirnstupser-Beiträge zum Thema
4. Links und Materialien

Nachhaltigkeit – der verheerende Rückschritt des Umweltgedankens in den 90er Jahren
Der Film auf Youtube ++ der Text dazu auf projektwerkstatt.de und Facebook ++ Podcast (.mp3):

Umweltschutz und Klassenfrage: Raus aus der Bildungsbürger*innenblase!
Menschen aus gebildeten Milieus (nicht = schlau, sondern mit entsprechenden Abschlüssen, Berufen und sozialem Umfeld), mit weißen, attraktiven und handicapfreien Körpern, ausreichenden bis guten finanziellen Ressourcen und glänzenden Aussichten im kapitalistischen Verwertungsprozess dominieren große Teile der politischen Bewegungen in Mittel- und Nordeuropa - verstärkt durch den hohen Anteil an Hauptamtlichen und Apparaten als Folge des hohen Spendenaufkommens und der Verzahnung mit politischen und Wirtschaftseliten. Doch nicht nur das: Auch die politische Agenda passt dazu. Umweltschutzkonzepte sind häufige asozial, belasten vor allem ärmere Menschen und bevorteilen die Besitzis teurer Produkte.
Zu diesem Beitrag gibt es weitergehende Texte unter umwelt-und-macht.siehe.website und konsumkritik-kritik.siehe.website.
Alle Texte, Podcasts und Filme auf fb.com/hirnstupser und www.hirnstupser.tk (= www.projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=42&p=21025).


Soziales und Ökologie verbinden - Rede auf der 1. Mai-Kundgebung in Gießen
"Umwelt muss Geld kosten" lautet das Credo vieler Umweltpolitiken. Das passt zu denen, die sich die ausdenken: Menschen aus gebildeten Milieus (nicht = schlau, sondern mit entsprechenden Abschlüssen, Berufen und sozialem Umfeld), mit weißen, attraktiven und handicapfreien Körpern, ausreichenden bis guten finanziellen Ressourcen und glänzenden Aussichten im kapitalistischen Verwertungsprozess. Sie hängen andere oft ab. Ökoprojekte fördern Gentrifizierung, hohe Preise verschlechtern die Lage der ärmeren Bevölkerung und der "Run" der kaufkraftstarken Ökos entzieht großen Teilen der Welt ihre Nahrungsmittel. In einer Rede auf der 1. Mai-Kundgebung in Gießen plädierte der Ökoaktivist Jörg Bergstedt für eine Verbindung ökologischer und sozialer Frage - und sparte nicht mit Kritik an bisherigen Umweltpolitiken.
Zu diesem Beitrag gibt es weitergehende Texte unter umwelt-und-macht.siehe.website und konsumkritik-kritik.siehe.website.


Umwelt- und Klimabewegung 2021 - Spiegelbild einer kapitalistischen Normalität
In den Augen der Öffentlichkeit und, sogar noch mehr, der in ihnen aktiven Menschen sind Umwelt- und Klimagerechtigkeitsgruppen idealistisch geprägt. Sie wollen die Welt retten und engagieren sich deshalb. Doch die Realität sieht anders aus. Zwar steigen immer wieder Menschen mit solchen Motiven in diese Gruppen ein, aber spätestens dann, wenn eine Gruppe mit Hauptamtlichen agiert und/oder bundesweite bekannt wird, dominieren andere Interesse: Selbstdarstellung, politischer Einfluss sowie, oft am wichtigsten, die Hatz nach immer neuen Geldquellen. Dadurch entstehen korrupte Verhältnisse - nicht im Sinne von direkter Bestechung, sondern als Ausrichtung aller Handlungen (Medienarbeit, Aktionen, Kampagnen, Veröffentlichungen usw.) auf Ziele, die mit den vorgetragenen politischen Zielen nichts oder nur noch wenig zu tun haben. ++ Seite zu NGO-Kritik


Teil 6: Nachhaltigkeit und Agenda 21 - Kampfpapiere des Ökoneoliberalismus
Raider heißt jetzt Twix, doch das Mitte der 90er Jahre mit massiven Werbekampagnen durchgesetzte Neusprech "Nachhaltigkeit" statt "Umweltschutz" verschleierte auch qualitative Verschiebungen. War vorher immer klar (wenn auch praktisch meist missachtet), dass das Überleben von Mensch und Natur wichtiger ist als ökonomische Ziele, so wurde das nun als gleichberechtigt dargestellt. Tatsächlich ging es aber sogar noch weiter: Ökonomie und Ökologie sollen vereint werden. Das aber bedeutet in der Praxis: Umweltschutz wird so organisiert, dass damit Profite gemacht werden. Profite aber wachsen durch Zunahme der Ausbeutung von Mensch und Natur. Nachhaltigkeit simuliert die Vereinigung des Unvereinbaren - und verschleiert damit, dass das eine (Umweltschutz) durch das andere (Profite) aufgefressen wird. Die Idee der Nachhaltigkeit war ein gigantischer Rückschritt in der Umweltdebatte, die aber wegen entsprechender Fördermittelzahlungen auch von den meisten Teilen der Umweltbewegung mit vollzogen wurde. Nachhaltig ausbeuten, nachhaltig Profite machen und nachhaltig korrupte Umweltverbände - das bildete das Rückgrat der Umweltbewegung nach den neoliberalen Umformungen in den 90er Jahren. ++ Seite zum Thema

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