Hirnstupser

VERKEHR, UMWELT UND DER KAPITALISMUS

Die sozialen Aspekte der Verkehrswende (gerechte Mobilität)


1. Völlig verfehlte Verkehrspolitik
2. Zahlen, Fakten, Zitate - Material für Eure Flyer, Schautafeln usw.
3. Zahlen aus der Studie „Mobilität in Deutschland“ und dem ADAC-Mobilitätsindex
4. Was nicht hilft: Elektromobilität
5. Gute Gründe gegen Autos (egal, welcher Antrieb)
6. Stimmen gegen das Auto
7. Diesel & Co.: Alte Autos weg, aber keine neuen her!
8. Die sozialen Aspekte der Verkehrswende (gerechte Mobilität)
9. Abschaffung der Verkehrsregelungen senkt Unfallquote
10. Flugverkehr
11. Bahn jahrzehntelang zerlegt - Konzern kümmert sich vor allem um Aktienkurse
12. Politiker*innen-Gequatsche
13. Sprücheklopfer, Lobby & Co.
14. Vergessene Fragen der Mobilität
15. Buchvorstellungen und Textsammlungen zum Themenbereich

Mobilität und Armut
Wer ordentlich Geld verdient, kann seine Mobilitätskosten von der Steuer absetzen. Wer unter den Steuergrenzen seinen Lebensunterhalt zusammenkratzen muss, zahlt für jedes Ticket den vollen Preis.
Wer Geld hat und trotzdem ohne Ticket fährt, zahlt die 60 Euro und seine Strafe - fertig. Wer kein Geld hat und sich kein Ticket leisten kann, wird in die Schufa eingetragen und sitzt die Tagessätze im Knast ab.
Wer ausreichend Geld hat, kann sich zudem die teuren (oft großen) Autos leisten, die mit der Technik ausgestattet sind, die ein Einfahren in Umweltzonen erlaubt. Das schafft eine Art Klassengesellschaft in vielen Innenstädten.

Barrierefreiheit
Breite und hindernisfreie Fußwege und Plätze, schlaue Fahrradkonstruktionen (Inklusionsräder, Kombinationen Rollstuhl/Fahrrad) und der ÖPNV (vor allem Straßen- und Seilbahnen) können Barrierefreiheit schaffen - der PKW-Verkehr nicht. Daher ist eine Antriebswende kein Beitrag zu gerechter Mobilität.

Arbeitsbedingungen
"Ich verkaufe keine Autos, ich verkaufe meine Arbeitskraft." (VW-Mitarbeiterin)
Es fehlen Lokführer*innen und Busfahrer*innen. Die Arbeitsbedingungen sind unattraktiv. Wer kann, heuert bei einem Autokonzern an. Da fließt das Geld hin.

Auf die Frage "stimmt es gar nicht, dass Beschäftigte der Autoindustrie, wenn es ums Klima geht, nur an ihre Arbeitsplätze denken?" antwortete der Betriebsratsvorsitzende des zweitgrößten VW-Werks in Deutschland, Carsten Bätzold (IG Metall, VW-Werk Baunatal) in: Freitag 12/2021
Natürlich müssen die Kolleginnen und Kollegen ihre Familien ernähren. So funktioniert das nun mal im Kapitalismus: Du verkaufst deine Arbeitskraft und kriegst Geld dafür. Aber jeder, der ein bisschen denken kann, weiß, dass die Klimaerwärmung das große Problem unserer Zeit ist. Das ist auch bei uns im Betrieb so. Und die, die sich damit auseinandersetzen, wissen natürlich, was wir für Autos bauen und welche Umweltkosten, aber auch welche sozialen Folgen damit verbunden sind. Klimapolitik ist ein wichtiges Thema in der Belegschaft.

Unter dem Titel "Spurwechsel" haben Mario Candeias und Stephan Krull einen Band voller "Studien zu Mobilitätsindustrien, Beschäftigungspotenzialen und alternativer Produktion" herausgegeben.

Mobilität - ein Männerthema
In der Debatte dominieren Fragen der Antriebstechnik, des richtigen Straßenbelags, der Parkraumbewirtschaftung und Parkleitsysteme. Dabei ist Mobilität eine soziale Frage - eine Frage der Gerechtigkeit und der Daseinsvorsorge. Doch das wird ausgeblendet, und so überrascht es nicht, dass vor allem Männer diskutieren. Für sie ist Mobilität so etwas wie eine Maschine, an der mensch repariert.

Zahlen und Fakten (aus: fairkehr 1/21, S. 22f)
4% der Lokführis sind Frauen, ab er 47% der Servicekräfte in Zügen.
5,6% der Vorstände in deutschen Verkehrsunternehmen sind weiblich.
22% der Beschäftigen in der Transportbranche sind Frauen.
20% der Wege von Frauen dienen der Begleitung Anderer. Bei Männern nur 7%.
15% der Bürgermeistis in der EU sind weiblich.
62% aller in Deutschland zugelassen Autos gehören Männern.
Airbags und andere Sicherheitsfunktionen in Autos sind auf die durchschnittliche Größe von Männern ausgelegt.


Ausschnitt aus einer Zeitung zur Pro-A14-Gruppe: Nur Männer!

Kritische Texte
  • Text "Carsharing und mehr E-Autos sind keine Lösung für die Innenstädte: Überallautos kannibalisieren den öffentlichen Nahverkehr ohne zusätzlichen Umweltnutzen", auf: telepolis am 19.1.2014
  • Elektroauto löst Verkehrsprobleme nicht, auf: klimaretter.info am 28. Juni 2014

Wirtschaftliche Effizienz ist nicht die Lösung, sondern das Problem
Rede zum europaweiten autofreien Tag, 22. September 2001, in Stuttgart.
Von Lothar Galow-Bergemann – autofrei leben, die Initiative der autofreien – 0711/560294 utalothar@z.zgs.de
Liebe Freundinnen und Freunde,
Wer von uns kennt es nicht: da hast du lange und geduldig mit einem Mitmenschen über all die Nachteile und schlimmen Folgen des Automobilismus gesprochen. Dein Gegenüber hat immer nur genickt und widerwillig zustimmend gebrummt. Doch plötzlich holt er zum Befreiungsschlag aus und schleudert Dir das ultimative Argument entgegen: es sind die Sprudelkästen, derentwegen mensch leider, leider und natürlich vollkommen wider bessere Einsicht halt doch mit dem Auto fahren muß.
Nun, wir waren heute unverschämt genug, auch diese letzte Bastion automobiler Phantasielosigkeit zu stürmen. Wir haben für jeden sichtbar demonstriert: es geht auch anders. Transport autofrei. Das ist nicht nur machbar, das macht auch Spaß.
Sogar in Stuttgart, wo wir es mit einer der autogeilsten Stadtverwaltungen überhaupt zu tun haben. Wo sogar noch die lächerlichen 10 Pfennig Parkgebühr für die erste halbe Stunde an den Parkuhren verschwinden sollen, wo erst kürzlich die Erweiterung eines Spielplatzes mit dem Argument verhindert wurde, dadurch gingen ganze drei Parkplätze verloren. Von einem Herrn übrigens, der die Frechheit besitzt, sich allen Ernstes Umweltbürgermeister zu nennen! Wo Radfahrer, die sich das Recht nehmen - genauso wie die Autofahrer - in größerer Zahl gemeinsam durch die Stadt zu fahren, von der Polizei drangsaliert werden wie in keiner anderen Stadt, ja sogar eingekesselt. Nun, es wurde gerade verschiedentlich die Frage gestellt, ob unser Ochse jetzt wieder ins Rathaus zurückgebracht wird. Das weiß ich nicht. Aber was ich weiß, ist dies: er würde sich dort auf jeden Fall sehr wohl fühlen.
Dabei könnte, wer lesen kann, zur Genüge Bescheid wissen, wenn er es denn wollte: „Wachsende Blechlawine sorgt für immer mehr Abgase“ so die St.Z. vom 14.8.: „Stuttgart hat seine selbstgesteckten Ziele beim Klimaschutz nicht erreicht. Statt zu sinken, ist der Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid von 1995 bis 2000 um knapp zwei Prozent gestiegen. Eindeutiger Grund: der Zuwachs des Autoverkehrs.“ „Wer in der Stuttgarter Innenstadt wohnt, trägt ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Grund ist die Belastung vieler Straßenzüge durch Rußpartikel aus Lastwagen- und Automotoren.“ (ST.Z.19.7.00) Genug der Zitate.
Nun, während die Experten darüber rätseln, wie dieser verhängnisvolle Trend wieder umgekehrt werden kann, haben wir einfach angefangen, was zu tun. Denn wer sich so wie wir durch die Stadt bewegt, und das nicht nur heute, der leistet einen wichtigen Beitrag für eine gesündere und lebenswertere Stadt. Noch dazu übrigens, um hier einmal das Zauberwort aller Manager und Politiker zu gebrauchen, vollkommen kostenneutral. Und auch wenn wir mit unseren Anhängern und Lastenrädern von manchen Mitmenschen angestarrt werden, als seien wir geradewegs vom Mars eingeflogen. Nehmen wir einmal an, wir würden wirklich Besuch von einem anderen Stern erhalten. Was würde der über eine sogenannte Zivilisation denken, deren Einwohner freiwillig jahraus jahrein ihre eigenen Städte und Wohngebiete vergiften, sich gegenseitig mit Lärm terrorisieren, sich im sogenannten Straßenverkehr reihenweise gegenseitig nerven, schwer verletzen, zu Krüppeln machen, ja sich gegenseitig in großer Zahl umbringen? Und die das alles nicht nur als vollkommen unveränderlich und „normal“ hinnehmen, sondern sogar allen Ernstes darauf pochen, es habe ganz viel mit „Lebensstandard“ zu tun? Der Besucher könnte nur zu dem Schluß kommen, daß er auf einem vollkommen verrückten Planeten gelandet ist. Zumal es doch so einfach wäre, sich anders zu verhalten. Denn zumindest alle Gesunden und nicht Gehbehinderten bis 60 Jahre, also die übergroße Mehrheit, könnte sich problemlos so bewegen, wie wir das tun.
Warum tun sie es nicht?
Schlaue Leute haben sich darüber Gedanken gemacht. Viel wäre aus psychologischer Sicht zu erzählen. Und nicht nur die Geschichte vom Fuchs, der dem Porsche-fahrenden Hasen mit mitleidigem Blick auf dessen Stummelschwänzchen erklärt, warum er so etwas nicht nötig hat. Ich möchte auf einen anderen Aspekt eingehen. Noch viel gewichtiger als das Argument mit den Sprudelkisten ist doch das mit der Wirtschaft. „Was wäre Stuttgart ohne das Auto?“ fragte erst kürzlich die St. Z. in einer groß aufgemachten Sonderbeilage und sie hat natürlich nicht darauf geantwortet: „eine liebens- und lebenswerte Stadt“, sondern sie hat selbstredend das oberste Dogma der Autogesellschaft nachgebetet, das da lautet: „Unsere Wirtschaft geht ohne das Auto kaputt.“ Nun, nehmen wir einmal an, dieser Satz würde stimmen. Dann müßten wir uns doch eigentlich auch einmal ganz unvoreingenommen fragen dürfen, ob sie es überhaupt wert ist, diese Wirtschaft, die nun ausgerechnet von der hundertmillionenfachen Produktion mörderischer Dreckschleudern abhängt. Von der immer weiter fortschreitenden Zubetonierung unserer Städte und Landschaften. Von 50 000 jährlich auf den Straßen Getöteten alleine in der EU. Von der Erwärmung des Erdklimas, deren katastrophale Folgen nicht nur die Menschen in der sogenannten Dritten Welt, sondern auch wir hier immer deutlicher zu spüren bekommen. Die Hälfte des weltweit geförderten Öls schlucken die Autos. Für sie wurden und werden schmutzige Kriege geführt. Tschetschenien und Nigeria sind Beispiele dafür, wie für die Gier der wenigen reichen Staaten nach Öl hunderttausende Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt, verfolgt, vertrieben und gemordet werden. Und wenn wir gerade in diesen Tagen jede Menge Gründe haben, über die Ursachen des Terrorismus in der Welt nachzudenken, dann müssen wir auch über den Terror reden, den die reichen Länder des Nordens im Namen ihrer vermeintlichen automobilen Freiheit seit Jahrzehnten über die Länder des Südens gebracht haben und bringen.
Wie würden wir einen Menschen beschreiben, der einfach nicht aufhört zu wachsen? Als todkrank. Was ist das für eine Wirtschaft, deren Wohl und Wehe davon abhängt, daß sie ohne Ende wächst? Es ist offensichtlich, daß der innere Zwang der Marktwirtschaft zu ewigem Wirtschaftswachstum und unendlicher Geldvermehrung die Natur, unser aller Lebensgrundlage, zugrunde richtet. Jeder weiß: Wenn in China, Indien und Lateinamerika genauso viel Auto gefahren würde, wie in den wenigen reichen Ländern, die sich arroganterweise als „die zivilisierte Welt“ bezeichnen, dann würde das Ökosystem der Erde zusammenbrechen. Und trotzdem glauben wir, von einer Wirtschaft, die genau auf diese Katastrophe zusteuert, auf Dauer leben zu können. Der ehemalige Chef von BMW hat die ganze Hirnrissigkeit der Marktwirtschaft mit dem Satz auf den Punkt gebracht:
„Wir wissen zwar, daß es viel zu viele Autos auf der Welt gibt, aber unser Problem ist, daß es zu wenige BMWs gibt.“
Und wenn von verschiedenen Seiten, auch in der Umweltbewegung, zu hören ist, ein „zukunftsfähiger Verkehr“ müsse auch „wirtschaftlich effizient“ sein, so ist das ein folgenschwerer Irrtum: Denn gerade die wirtschaftliche Effizienz ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Es ist eben wirtschaftlich effizient, Zwiebeln vom anderen Ende der Welt, aus Neuseeland in die europäischen Supermärkte zu transportieren. Es ist wirtschaftlich effizient, die Lagerhaltung in den Großbetrieben aufzugeben und auf die Autobahn zu verlegen. Es ist wirtschaftlich effizient, ein Kartenlesegerät, das von Stuttgart nach Esslingen gelangen soll, den Umweg über Flensburg nehmen zu lassen, weil es dort billiger verpackt wird. Und es ist wirtschaftlich effizient, wenn von den Menschen verlangt wird, heute hier und morgen da zu arbeiten, unter dem Stichwort „Flexibilität“ ihre Lebenszusammenhänge zu zerreißen, was uns dann beschönigend als „Mobilität“ verkauft wird. Erst kürzlich konnten wir über eine Studie „Familien und Mobilität“ lesen, die unmißverständlich zu dem Schluß kommt, „daß beim Thema Mobilität die menschlichen Bedürfnisse hinter den wirtschaftlichen Erfordernissen zurückstehen. 67 Prozent aller mobilen Personen, aber nur vier Prozent der Ortsfesten, berichten von Belastungen, die mit ihrer Lebensform zusammenhängen...Zeitmangel, weniger Kontakte, Entfremdung von der Familie sind die häufigsten Probleme...Beruflich mobile Frauen bleiben fast immer kinderlos...“ (St.Z.30.8.01)
Und wir sind davon abhängig, Arbeitsplätze in einer Wirtschaft zu finden, die all das anrichtet. Das ist der eigentliche Skandal. Von der Politik ist nicht viel zu erwarten. Ihre Rolle ist es im wesentlichen, Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft zu sein, wer auch immer sie macht. Dies verdeutlicht anschaulich eine Regierung, der der Kanzler aller Autos vorsteht und deren angeblich ökologischer Koalitionspartner sich von einem Ferrari-Fan im Bundestag anführen läßt.
Vielleicht sollten wir uns alle mehr als bisher fragen, was es eigentlich ist, an dem „unsere Wirtschaft“ jeden Tag arbeitet. Und das nicht nur im Hinblick auf das Auto, sondern beispielsweise auch mit Blick auf Rüstung, Atomkraft, Gentechnologie und vieles andere. „Wir arbeiten zwar alle an unserem gemeinsamen Untergang, aber ohne diese Arbeit gehen wir unter.“ Das kann doch wohl nicht der Weisheit letzter Schluß des Menschen sein.
Und die Arbeit an einer Zukunft mit zwölfspurigen Autobahnen voller Waserstoffautos kann’s ja wohl auch nicht sein, abgesehen davon, daß auch die dafür nötige riesige Wasserstoffproduktion und – verteilung größte Umweltbelastungen nach sich ziehen würde.
Liebe Leute, ich bin jahrelang ziemlich blöd gewesen. Ich habe eineinhalb Tage die Woche nur für mein Auto gearbeitet. Seitdem ich auf den Trichter gekommen bin, kann ich es mir – auch als Kleinverdiener –leisten, nur noch drei Tage die Woche zu arbeiten. Während ich mich auf der Decke räkele oder beim Vögeln bin, lassen sich andere von ihrem Chef anscheißen und zu Überstunden verdonnern.
Für die Wirtschaft ist das, was ich mache, nicht gut. Aber für mich. Und für meine Kinder. Und für meine Partnerin. Und für die Natur sowieso.
Das Problem ist nicht, daß es zuwenig Arbeit gibt. Im Gegenteil, es wird viel zu viel gearbeitet. Wenn es gar nicht so viele Autos gäbe, müßte gar nicht so viel gearbeitet werden. Und es ginge uns allen besser. Weltweit.
Ja, es gibt sie, die Fertigen, deren einziger armseliger Lebensinhalt das Auto ist. Der Berufszweig der Therapeuten würde eben auch in einer sinnvoll eingerichteten Welt vermutlich noch lange nicht aussterben. Aber für die meisten gilt: Ihr seid doch selbst nicht glücklich mit Euren Autos. Ihr wähnt Euch mobil und leidet unter Bewegungsmangel und Haltungsschäden. Ihr rast durch die Welt und habt keine Muße, sie zu entdecken. Ihr macht Euch vor, Eure sogenannte Mobilität spare Euch Zeit und doch habt Ihr nie welche. Ihr sehnt Euch nach Langsamkeit, nach Ruhe und Entspannung und seid gefangen im Hamsterrad der Jagd nach dem Geld. 60 Prozent aller StuttgarterInnen antworten auf die Frage, was sie in Stuttgart am meisten belastet: Der Autoverkehr.. Und auf die Frage, was sie sich am meisten wünschen, antworten genau so viele: Mehr Parkplätze.
Ich erlaube mir, in aller ungeschminkten Direktheit darauf hinzuweisen:
Leute, bei Euch tickt’s wirklich nicht richtig. Ihr seid bekloppt. Tja, diese Beschimpfung der Mehrheit kann ich mir leisten, denn ich habe den großen Vorteil gegenüber jedem Politiker und Parteimenschen, daß ich mich in kein Parlament wählen lassen will.
Leute, Ihr müßt Euch schon entscheiden. Wenn schon zwei Herzen, ach, in Eurer Brust schlagen, so kann ich Euch aus eigener Erfahrung nur den Rat geben: Laßt sie miteinander kämpfen, Eure beiden Herzen, denn es ist wie beim Rauchen: Voraussetzung fürs Aufhören ist allemal, daß der innere Kampf so richtig in einem entbrennt...
Weniger ist mehr.
Weniger Zigaretten. Weniger Autos. Weniger Arbeit. Weniger Wachstum.
Mehr Leben. Mehr Genuß. Mehr Liebe.

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