Umwelt und Macht
Termine und Veranstaltungen

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Abgelaufene Termine

860 Einträge
Freitag, 14.06.2024 07:31 Uhr
in/bei Gießen, Von Weststadt und Wieseck zur Ricarde-Huch-Schule
BiciBus - gemeinsam mit dem Rad zur Schule
Entlang von zwei Routen mit dem Rad an Haltestellen warten und dann von der angemeldeten, gemeinsamen Tour im Pulk mitgenommen werden - sicher durch (Auto-)Gießen und bis zur Schule. ++ Routen und Abfahrzeiten
erik.gress@posteo.de
Freitag, 14.06.2024 18:00 bis Sonntag, 16.06.2024 16:00 Uhr
in/bei Stuttgart, (wird nach Anmeldung bekanntgegeben)
Direct-Action-Training
Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren.
Am Freitagabend wird der Direct-Action-Einführungsfilm geguckt. Wer dort (noch) nicht dabei ist, muss den vorher im Internet:youtu.be/EOTXAdZnOjw gucken ++ SharePic mit Rückseite ++ Bitte anmelden!
prozesstrainingsuedwest@proton.me
Mittwoch, 12.06.2024 19:00 Uhr
in/bei -Bundesweit-, Online per Zoom
Klimakatastrophe und Kommunikationsguerilla
wir laden Euch herzlich zu einem besonderen Vortrag ein, der sich mit zwei äußerst wichtigen Themen unserer Zeit befasst: der Klimakatastrophe und den kreativen Methoden der Kommunikationsguerilla.
In diesem Vortrag werden wir untersuchen, wie kreative und subversive Kommunikationsstrategien dazu beitragen können, das Bewusstsein für die dringende Klimakrise zu schärfen. Wir zeigen Beispiele, wie Aktivisten weltweit durch unkonventionelle Aktionen Aufmerksamkeit erregen und Druck auf Entscheidungsträger:innen ausüben. Ihr werdet inspirierende Methoden kennenlernen, die jede und jeden von uns motivieren können, aktiv zu werden und einen positiven Einfluss auf unseren Planeten zu haben.
Kommt vorbei, bringt Eure Freund:innen mit und lasst Euch von neuen Ideen begeistern! Gemeinsam können wir etwas bewegen. ++ SharePic
Wir freuen uns auf Euch!
Mittwoch, 29.05.2024 08:30 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße (Saal 100A)
Strafprozess wegen Anklebeaktionen von Letzte Generation in Gießen
Auf der Konrad-Adenauer-Brücke und an der Kreuzung Grünberger Straße/Moltkestraße demonstrieren Aktivistis der Letzten Generation in ihrer bekannten Art und Weise für mehr Klimaschutz. Gießener Verkehrswende-Aktive beteiligten mit Transpis und mehr zu Forderungen der Reduzierung des Autoverkehrs - ein eine Autostadt wie Gießen ja besonders nötig. Während die Politik aber bei Klimaschutz und Verkehrswende versagt, stellt ihre Hilfstruppe Justiz den Protest vor Gericht. Ziel: Einschüchterung! Dem gilt es, entschlossen entgegenzutreten.
Sonntag, 26.05.2024 11:00-16:00 Uhr
in/bei Gießen, Brandplatz
Fahrrad-Aktionstag
Auftakt zum Stadtradeln - einer Veranstaltung, die zwar Mneschen zum Mitmachen motiviert, aber weder die Stadt Gießen noch umliegende Orte dazu bringt, die Situation für Fahrräder zu verbessern. Im Gegenteil: Gießen hat gerade Monate des Abrisses von Fahrradstruktur hinter sich - und setzt wieder voll aufs Auto. ++ Infoseite der Stadt
Demo von Großen Buseck zum Fahrradtag: 10.15 Uhr ab Anger
Sonntag, 26.05.2024 18:00-20:00 Uhr
in/bei Gießen, treff.punkt am Kreuzplatz 7
Fishbowl: Mit Nazis reden? AfD einladen oder ausgrenzen? Was ist sinnvoll?
In vielen politischen Gruppen existiert der Konsens: Mit Nazis wird nicht geredet. Und die AfD wird nie eingeladen - und wenn Nazis oder AfDlerinnen kommen, fliegen sie raus. Daran gibt es aber auch Kritik: Lebt die AfD nicht genau davon, überall ausgegrenzt zu werden, weil sie sich dann als einzige Systemopposition inszenieren kann (was sie nicht ist) und vom Wutbürgerinnentum über Verwirrte bis zu Protestwähler*innen alle auf sich ziehen kann? Und wie wollen wir Menschen von faschistoiden, rassistischen oder sexistischen Gedanken abbringen, wenn wir mit ihnen nicht reden? Was ist der richtige Umgang - darüber wollen wir uns in einer Fishbowl austauschen. Fishbowl ist eine Diskussionsform, die bei Streitfragen eine achtsame, an Argumenten geleitete Debatte ermöglicht - und das ohne eine Hierarchie zwischen denen, die debattieren, und dem Publikum.
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 25.05.2024 12:00 bis Sonntag, 26.05.2024 20:00 Uhr
in/bei Gießen, .treffpunkt am Kreuzplatz 7
Direct-Action-Training
Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren.
Übernachtung in der Projektwerkstatt Saasen und Anreise am Freitag möglich. Alle Teilnehmenden müssen den Direct-Action-Einführungsfilm vorher geguckt haben ... entweder auf Leinwand am Donnerstag im .treffpunkt oder einfach im Internet:youtu.be/EOTXAdZnOjw ++ Einladungsflyer
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 23.05.2024 09:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Amtsgericht Wolfsburg
Strafverfahren gegen VW-Kritiker*innen
Wolfgang Porsche, der Patriarch des VW-Konzerns, hat Strafantrag gegen zwei Freund:innen der Amsel44 gestellt. Einmal in München, wo sie fanden, dass Autokritik nichts auf ihrem Werbespektakel zu suchen hat und einmal in Wolfsburg, wo sie sich irgendwie gestört fühlen.
Bei Hauptverhandlungen sind passenderweise vor der VW-Hauptversammlung. Wir freuen uns über Ideen zur Gestaltung des Rahmenprogramms und über geneigte Anwesende im Gerichtssaaal. Die Hauptverhandlung vorm AG München ist am 21. Mai, die vorm AG Wolfsburg am 23. Mai, beide ab 9 Uhr.
post@amsel44.de
Donnerstag, 23.05.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, .treffpunkt am Kreuzplatz 7
Direct-Action-Film
Einführung in kreative Protestformen mit vielen Beispielen (am Wochenende danach findet dann ein Aktionstrainings statt, um all das zu üben und konkrete Pläne zu schmieden.
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 20.05.2024 17:00-20:00 Uhr
in/bei Gießen, .treffpunkt am Kreuzplatz 7
30 Jahre kreative Aktionen in Gießen - ein lustig-spannender Rückblick
Verstecktes Theater, Kommunikationsguerilla, Ankleben und Abseilen, große und kleine Demos, listige Selbstverteidigung vor Gericht - mit Fotos und Filmchen auf der Leinwand, Anekdoten und Live-Einlagen führt der Abend durch die spannendsten und lustigsten Momente aus politischen Auseinandersetzungen in Gießen. Mit dabei auch die mitunter tolpatschigen bia absurd aufwändigen Reaktionen der Staatsmacht. Lasst Euch berieseln - und animieren!
(Hinweis: Die Terminankündigung für den 26.5. war ein Fehler!)
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 17.05.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, .treffpunkt am Kreuzplatz 7
Konsumkritik-Kritik - warum sich die Welt nicht am Ladenregal retten lässt
Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 14.05.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, treff.punkt am Kreuzplatz 7
Küche für Alle (KüfA) mit politischem Vernetzungstreffen für Gießen
Vernetzungstreffen politischer Grupepn für die Stadt Gießen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu besprechen. Anschließend thematische Arbeitsgruppen möglich für neue Projekte und Aktionen. Kommen lohnt doppelt, denn es gibt zunächst was Leckeres zu essen (KüfA). Mitkochende sind gern gesehen (ab ca. 17.30 Uhr ++Telegramgruppe der KüfA-Crew)
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 10.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Lüneburg, Wolfsburg bis Lüneburg entlang der A39-Trasse
Protest- und Vernetzungsfahrradtour
Vom 10. bis 12. Mai findet eine Protest- und Vernetzungsfahrradtour von Wolfsburg nach Lüneburg statt. Alle sind eingeladen, sich dieser anzuschließen. Die Tour führt entlang der Strecke der geplanten A39. Wenn Du mit dabei sein magst, meld Dich gern per Mail an elbe-heide@vcd.org, damit wir besser planen können. Du kannst aber auch einfach so zu den Stopps dazu kommen und mitfahren. Wie Du magst.
Der Protest richtet sich gegen weiteren Autobahnneu- und -ausbau und für eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende. ++ Mehr auf a39-stoppen.de/
FREITAG: Wolfsburg - Knesebeck
- 39km
- Start: 13:00 Hbf Wolfsburg
- 1. Halt: Tappenbeck (km 9) mit Kartoffelsuppe
- 2. Halt: Jembke (km 12)
- 3. Halt: VW Testfeld (km 26)
Übernachtung auf dem Campingplatz in Knesebeck
SAMSTAG: Knesebeck - Uelzen
- 49km
- Start: 10:30 Campingplatz Knesebeck
- Halt Uelzen (km 42)
Übernachtung: Woltersburger Mühle
SONNTAG: Uelzen - Lüneburg
- 54km
- Start: 10:30 Woltersburger Mühle
- Halt: Bad Bevensen (km 17)
- Ende: Gegen 16 Uhr in Lüneburg auf dem Marktplatz
elbe-heide@vcd-mail.org
Mittwoch, 08.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Berlin, Tesla-Gigafactory in Grünheide
Block Tesla
In Grünheide bei Berlin sollen künftig 1 Million neue Teslas pro Jahr vom Band rollen und sich in die Blechlawine auf den Autobahnen einreihen. Durch drei weitere Ausbaustufen soll das Werk vor den Toren Berlins zur größten Autofabrik Europas werden. Das wollen wir verhindern. Schon jetzt sind es mehr als 250.000 Neuwagen, die dort pro Jahr produziert werden und sich zu dem unbrauchbaren Elektro- und Verbrennerschrott gesellen, der unsere Straßen verstopft und in einer Zukunft, in der Mobilität allen gehört, von niemandem gebraucht wird. ++ Block Tesla
kontakt@disrupt-now.org
Mittwoch, 08.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Berlin, Tesla-Gigafactory in Grünheide
Disrupt Aktionstage gegen Tesla Fabrik
In Grünheide bei Berlin sollen künftig 1 Million neue Teslas pro Jahr vom Band rollen und sich in die Blechlawine auf den Autobahnen einreihen. Durch drei weitere Ausbaustufen soll das Werk zur größten Autofabrik Europas werden.
Der Preis der neokolonialen Lieferketten: Die Gewinnung von Lithium, dem Hauptrohstoff für Batterien, zerstört in den Abbaugebieten Wasservorkommen & Lebensräume.
Für die Erweiterung soll auch die lokale Trinkwasserversorgung aufs Spiel gesetzt werden. Dagegen wehrt sich auch die Wasserbesetzung (t.me/teslastoppen). Die Fabrikerweiterung muss gestoppt werden – we will disrupt Tesla, we will create Solidarity. ++ disrupt-now.org/disrupt-tesla/
kontakt@disrupt-now.org
Sonntag, 05.05.2024 14:30 Uhr
in/bei Gießen, Start am Kirchenplatz
Kidical Mass
Vorankündigung: Fahrraddemo für alle - besonders kinder- und familienfreundlich ++ kidicalmassgiessen.online ++ SharePic
post@kidicalmassgiessen.online
Samstag, 04.05.2024 00:00 bis Samstag, 01.06.2024 00:00 Uhr
in/bei Gießen, Kreuzplatz 7 (Laden und Fläche davor)
Gemeinschaftszentrum treff.punkt
Für vier Wochen ein leerstehendes Ladenlokal und die Fläche davor mit allem füllen, was die Stadt interessant machen könnte. Ihr habt Lust, unser Programm mitzugestalten? Ihr könnt das Gemeinschaftszentrum nutzen,
um einen Workshop, eine Lesung, eine Podiumsdiskussion, eine Ausstellung, eine Jamsession, einen Stand up, einen Wii-Abend, einen Filmabend, einen Bastelnachmittag
… oder ein anderes Format anzubieten. Schreibt uns gerne eure Ideen!
Vorbericht im Gießener Anzeiger
treffpunktgiessen@gmail.com
Dienstag, 16.04.2024 09:00-16:00 Uhr
in/bei Köln, Amtsgericht Köln
Strafprozess wegen Aktion bei Shell-Raffinerien in Godorf/Wesseling, zweiter Verhandlungstag
In einer Protestaktion gegen shell blockierten am 7. August 2020 etwa 50 Menschen LKW-Zufahrten zur Rheinland Raffinerie in Wesseling mit Tripods und Ankett-Aktionen. Zeitgleich besetzte etwa ein dutzend Kayak-Fahrer*innen die Einfahrt des Godorfer Hafens.Zusätzlich spannten sie ein etwa 80 Meter langes Seil quer über die Hafeneinfahrt, in welches eine Person mit einer Hängematte hineinkletterte.
Im September fand schonmal eine Verhandlung statt, die wurde dann ausgesetzt. Dieses ist der zweite Anlauf.
antirepression@amsel44.de
Dienstag, 09.04.2024 09:00-16:00 Uhr
in/bei Köln, Amtsgericht Köln
Strafprozess wegen Aktion bei Shell-Raffinerien in Godorf/Wesseling
In einer Protestaktion gegen shell blockierten am 7. August 2020 etwa 50 Menschen LKW-Zufahrten zur Rheinland Raffinerie in Wesseling mit Tripods und Ankett-Aktionen. Zeitgleich besetzte etwa ein dutzend Kayak-Fahrer*innen die Einfahrt des Godorfer Hafens.Zusätzlich spannten sie ein etwa 80 Meter langes Seil quer über die Hafeneinfahrt, in welches eine Person mit einer Hängematte hineinkletterte.
Im September fand schonmal eine Verhandlung statt, die wurde dann ausgesetzt. Dieses ist der zweite Anlauf.
antirepression@amsel44.de
Montag, 08.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Stuttgart, DieAnstifter, Werastraße 10
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 05.04.2024 16:00 bis Sonntag, 07.04.2024 16:00 Uhr
in/bei Berlin, (wird noch bekanntgegeben)
Gerichtsprozesstraining
Gelbe Briefe flattern ins Haus und ihr wollt euch gegen die Vorwürfe wehren? Kein Problem. Egal ob Blockadeaktion, Diebstahl oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*innen. An diesem Wochenende lernt ihr, wie ihr euch selbst vor Gericht verteidigen könnt. Denn: Repression kann uns alle treffen. In dem Workshop werdet ihr unter Anderem lernen:
• Wie ein Gerichtsverfahren abläuft
• Wo welche Gesetze stehen und wie ihr diese nutzen könnt
• Wie ihr Akteneinsicht durchsetzen könnt
• Wie ihr verschiedenste Anträge schreibt
• Wie ihr Zeug*innen befragt
• Wie das Publikum die Angeklagten unterstützen kann
• Wie ihr euch durch die Instanzen kämpft
• Wie ihr politische Inhalte in den Prozess bringt
• Wie ein Gerichtsverfahren Spaß machen kann
Außerdem ist das Ziel, dass:
• Eure Angst vor Repression kleiner wird
• Ihr euren Freund*innen bei deren Prozessen helfen könnt
• Die Gerichte keine Lust mehr auf euch haben
• Polizist*innen bei stundenlanger Befragung anfangen zu schwitzen
• Eure nächste Aktion zufällig in eine juristische Lücke fällt
Das Training startet Freitag um 16:00 Uhr, geht am Samstag etwa von 10:00 -18:00 Uhr und endet am Sonntag um 16:00 Uhr. Dazwischen wird es Pausen und gemeinsames Mittagessen geben. Nehmt euch bitte die Zeit, vollständig dabei zu sein. Das Training ist kostenlos.
Sagt bei der Anmeldung Bescheid, ob ihr einen Übernachtungsplatz braucht oder anbieten könntet.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, bringt eine Kommentierung der Strafprozessordnung oder/und des Strafgesetzbuches mit. Falls ihr ein Strafverfahren habt oder hattet, nehmt gern eure Akte von dem Verfahren mit, um z.B. gemeinsam daraus zu üben.
Das Training wird in Berlin stattfinden, den genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Bitte meldet euch verbindlich an, die Plätze sind begrenzt. Meldet euch bei Fragen einfach per Mail!
prozesstraining@riseup.net
Freitag, 05.04.2024 17:00 bis Sonntag, 07.04.2024 17:00 Uhr
in/bei Stuttgart, (wird nach Anmeldung bekanntgegeben)
Training zu offensiv geführten Gerichtsverfahren (Prozesstraining)
Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.siehe.website
Freitag, 17 Uhr: Einführungsfilm "Unter Paragraphen" plus Einführung in die relevanten Gesetze (wer erst Samstag kommt, MUSS den Film vorher gesehen haben: youtu.be/C-nWjn6g8zM
Sa 10 bis ca. 20 Uhr, So 10-18 Uhr: Rollenspiele und Übungen quer durch einen kompletten Strafprozess
MindestteilnehmerInnenzahl: 10, besser ab 12 (wegen zu besetzenden Rollen im Gerichtsverfahren, besser sind mehr)
Bitte anmelden und dabei vermerken, ob ihr einen Schlafplatz braucht oder ihr einen anbieten könnt. Falls ihr Strafverfahren habt oder hattet, bringt gern die Akte oder Auszüge mit, um daran zu üben.
Lasst uns den Widerstand auch in die Gerichtssäle bringen!
prozesstrainingsuedwest@proton.me
Donnerstag, 04.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Gießen, Treffpunkt: Berliner Platz
Critical Mass
Radfahren, wie es uns gefällt.
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 27.03.2024 08:30 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben. Am 27.3.2024 geht es gegen eine der Personen, die sich abgeseilt haben sollen.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 22.03.2024 00:00-11:15 Uhr
in/bei Leipzig, Leipziger Buchmesse (Halle 2, E 600)
Ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand
Warum ist Protest notwendig, welche Formen sind sinnvoll?
Protest ist für das Veränderungspotential von Gesellschaften von entscheidender Bedeutung, wird aber häufig kriminalisiert statt anerkannt. Angesichts von sozialer Ungerechtigkeit und ökologischen Ausnahmezuständen ist offensichtlich, dass umfassende politische Veränderungen dringend geboten sind. Aber Gesellschaften transformieren sich nur, wenn Protest dies lautstark einfordert. Somit sind ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand unverzichtbar, diese zentrale Bedeutung wird den Aktionen dennoch meist abgesprochen. Mancher Protest wird gar mit harten Strafen belegt, die Entscheidung darüber meist willkürlich getroffen. Auf dem Podium diskutieren die Aktivist*innen und Autor*innen Hanna Poddig, Jörg Bergstedt und Tim Wihl über Theorie und Praxis von Protest. Welche Formen sind sinnvoll – Demonstrationen, Blockaden, Kundgebungen, Petitionen? Wie könnte Ungehorsam staatlicherseits legitimiert werden (und wäre das überhaupt wünschenswert)?
Mitwirkende:
Jörg Bergstedt ist Umweltaktivist und Publizist. Zuletzt erschien von ihm: Provoziert! Die Bedeutung provokanter Aktionen für den politischen Protest.
Hanna Poddig ist in den aktuellen Klimabewegungen engagiert, daneben auch in der Anti-Atom-Bewegung und im Antimilitarismus aktiv. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, unter anderem von: Kleine Geschichte der Umweltbewegungen.
Tim Wihl ist Politik- und Rechtswissenschaftler und nach einer Vertretungsprofessur für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte nun Fellow am The New Institute in Hamburg. Von ihm erschien: Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest.
Moderation: Lena Luczak (Wagenbach Verlag)
Veranstalter:in: Verlage gegen Rechts (Partner)/Forum Offene Gesellschaft ++ Ankündigung ++ Ankündigung bei Wagenbach
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