Abwehr der Ordnung

WAS IST DER MENSCH?

Entfesselte Autonomie?


1. Warum die Frage?
2. Was prägt den Menschen?
3. Abhängigkeit, Geborgenheit, Losgelöstsein
4. Fluchten: Die Matrix der Geborgenheit
5. Statt Fluchten: Subjekt des eigenen Lebens werden
6. Entfesselte Autonomie?
7. Buchvorstellungen zum Themenbereich

Wenn Metaebene und Reflexionsfähigkeit verlorengehen

Im Original: Menschenverachtung pur
Aus "Chaostage", einem Buch zu Punkkultur (S. 190):
Pedro war in seinem bürgerlichen Leben Krankenpfleger mit Leib und Seele. Er liebte die Menschen und seinen Beruf, aber dieses Ding, das, das vor ihm lag, war für ihn kein Mensch, nicht mal ein Tier. Einem Tier hätte er das, was folgte, niemals antun können. Tierversuche verabscheute er, spendete regelmäßig an ANIMAL PEACE und außerdem war er seit drei Monaten vegan. Nein, dieses Ding war bestenfalls ein Monster, vor welchem man den Rest der Menschheit schützen musste, es fiel weder unter die Genfer Menschenrechts-Konvention noch unter die Tierschutzgesetze.
Es folgt die lüsterne Beschreibung einer Kastration und wie dem bereits schwerverletzten Nazi seine abgeschnittenen Hoden in den Rachen gesteckt werden.

Der Trash-Roman »Chaostage« erzählt ein Stück erlebte Punkgeschichte und ist dabei selbst schon fast Punkgeschichte.
Ex-Szene-König Moses Arndt beschreibt im Buch nicht die berühmt-berüchtigten, medien-gerechten Chaostage von Hannover, sondern die alltäglichen Chaostage im Underground. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe Punks, Skins, Autonomer und einiger Polizeibeamter, irgendwo in Deutschland an einem ganz normalen Wochenende. Als sich die Wege kreuzen, kommt es zur Katastrophe.

Pressestimmen zum Buch
»Bislang ist es der definitive deutsche Punkroman schlechthin.« (Plastic Bomb)
»Vergesst Tarantino, hier kommt das Leben! Die Geschichte ist eine Verkettung all dessen, was unter Punk assoziiert wird, in einer wunderbar direkten Sprache geschrieben mit dem Flair des authentisch nicht Authentischen.« (BiBaBuZe)
»Moses Arndt nimmt in Chaostage kein Blatt vor den Mund. Zynisch und provozierend prangert er die Gesellschaft an. Mit Erfolg.« (taz)

  • Das Märchen vom Mensch als Herdentier ... und die soziale Zurichtung auf Herdenverhalten als Herrschaftstechnik

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