Verkehrswende

UMWELT- UND MENSCHENFREUNDLICHE MOBILITÄT

Die Autokonzerne und ihre Seilschaften


1. Was nicht hilft: Elektroautos (E-Autos)
2. Eine Antriebswende bringt nicht viel - Verkehrswende ist nötig!
3. Manches wird sogar schlimmer: Negative Effekte der Antriebswende
4. Reboundeffekte: Die kleinen Vorteile werden wieder aufgefressen
5. Antriebssysteme im Vergleich
6. Ressourcen für Antriebswende fehlen der Verkehrswende
7. Jubelgruppen pro E-Autos
8. Die Autokonzerne und ihre Seilschaften

Hirnstupser - politische Analyse und Nachdenktexte
Hirnstupser am 5.3.2020: Wer eine neue Autofabrik baut, betreibt keinen Umbau, sondern einen Ausbau
300 Hektar groß soll sie werden, die neue Autofabrik des Elektroautobauers Tesla in Grünheide nahe Berlin. Elektromobilitätsfans frohlockten, Weltretter*innen erkletterten einige Bäume im plantagenartig angelegten Holzacker. Dass die Bäume mit der Massenvernichtungswaffe Harvester in wenigen Tagen umgelegt waren, war angesichts der nicht gerade naturnahen Gestaltung des Geländes das geringste Problem. Einige andere Fragen stellen sich dringender. Zum einen wäre da die Frage der Flächenversiegelung, allein hier satte 300 Hektar. Trotz vieler Versprechen werden immer noch jeden Tag viele, viele Hektar Boden zerstört – bebaut, asphaltiert, betoniert, eingezäunt, der Natur und der Landwirtschaft entzogen. Deutschland kann sich das leisten. Das Land ist mächtig genug auf dieser Welt, die fehlenden Nahrungsmittel den Menschen in fernen Ländern zu rauben. Selbst die Natur lässt deutsches Spendengeld lieber im globalen Süden schützen als hierzulande. Für die Menschen dort ist das ebenfalls nicht gut. Die offensichtlichste Frage, die der Autofabrikbau in Grünheide aufwirft, lautet aber noch anders: Wenn, wie Tesla und andere beteuern, die Produktion von E-Autos dem Umbau der Mobilität dienen soll, wieso braucht es dann eine zusätzliche, riesige Produktionsstätte? Dadurch steigen die Kapazitäten zum Autobau. Genau darum dürfte es auch gehen. Erste Statistiken zeigen, dass Menschen, die ein E-Auto besitzen, dieses häufiger nutzen als ihren vorherigen Verbrenner. Vor allem die Nutzung des ÖPNV geht zurück. Die Antriebswende hin zu Stromautos ist also ein Traum für die Autolobby: Noch mehr Autos verkaufen, noch mehr Verkehr, noch mehr Rohstoffverbrauch. Die Regierenden werden sich nicht lumpen lassen und ihren Beitrag zu allem leisten: Noch mehr Straßen, Parkhäuser – zuzüglich der Ladeinfrastruktur.



Aktionen gegen VW und die neue E-Autofabrik Trinity ++ stop-trinity.de

Dreist ... der Tesla-Konzern


Klimaschutz praktisch: Riesen-Kahlschlag für die Tesla-Autofabrik in Grünheide bei Berlin

Christian Endt in der SZ am 25.4.2019 zu Tesla
Die Kalifornier haben dafür gesorgt, dass es wieder als avantgardistisch gilt, mit großen, schweren und schnellen Autos durch die Innenstadt zu fahren. (…) Der Erfolg von Tesla suggeriert, man müsse nur die Antriebstechnologie tauschen, dann wäre wieder alles gut. (Quelle)

Aus "Das absurdeste Elektro-Auto der Welt – das kann der neue Super-Hummer", in: Welt, 26.9.2021
Der neue Hummer ist das vielleicht absurdeste Strom-Auto der Welt: einst ein Militärfahrzeug, später Amerikas protzigster SUV – und nun grün. Er ist ein Symbol dafür, wie radikal sich GM und die gesamte Branche wandeln.

Elon Musk schikaniert Mitarbeiter*innen, zitiert nach: dpa am 17.11.2022
Elon Musk erhöht den Druck auf die Beschäftigten bei Twitter weiter: Der Konzernchef stellte den nach seiner ersten Entlassungswelle verbliebenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Ultimatum, sich zu Überstunden zu verpflichten oder das Unternehmen zu verlassen.

Greenwashing per E-Auto statt Verkehrswende: VW
Richtig schlecht: VW-Internetseite zu angeblichen Mythen über E-Autos und deren Widerlegung. Peinlich: Die Mythen sind überwiegend von VW selbst ausgedacht oder aufgebauscht. Auf die wirklichen Kritikpunkte an E-Autos geht die Seite gar nicht ein.

Extraseite zu VW und Aktionen dazu ++ stop-trinity.de ++ verkehrswendestadt.de

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