Projektwerkstatt

DEMOKRATIE IST EINE HERRSCHAFTSTECHNIK

Demokratische Gesellschaft und ihre Machtverhältnisse


1. Zitate
2. Auch heute noch hier und da klar genannt
3. Einfluss der Menschen gering bis Null
4. Gesteigert: Repräsentative Demokratie
5. Demokratische Gesellschaft und ihre Machtverhältnisse
6. Demokratie, Rechtsstaat und Diktatur
7. Herrschaft ist selbst Grund seiner Ausübung
8. Links zu Alternativen, kreativem Widerstand usw.

Metropole und Peripherie

Aus Hardt, M./Negri, A., 2002: Empire. Campus Verlag Frankfurt (S. 11)
Unverkennbar wurde die räumliche Aufteilung dreier Welten (einer Ersten, Zweiten und Dritten) kräftig durcheinander geworfen. Wir finden fortwährend die Erste Welt in der Dritten wieder, die Dritte in der Zweiten, Die Zweite hingegen fast nirgendwo.

Das Soziale als Organismus

Aus Grosche, Monika (2003): "Anarchismus und Revolution", Syndikat A in Moers (S. 18)
Die anarchistische Gesellschaft baut sich im Räteprinzip basisdemokratisch - "von unten nach oben" - auf. Auf der Grundlage von Gleichberechtigung und Freiwilligkeit bilden Gesellschaft und Individuum einen untrennbaren Organismus.
In diesem Organismus wird sowohl dem natürlichen Freiheitswillen, als auch dem Bedürfnis nach Geselligkeit des Menshen entsprochen, er bildet die einzig wirkliche Form des demokratischen Zusammenlebens.


Aus der Werbung für das Buch "Die globale Verantwortung der USA" der Flensburger Hefte Verlag GmbH:
... Auseinandersetzungen um die Zukunft des globalen sozialen Organismus.

Freiwillige Unterwerfung

Aus Le Gun, Ursula K. (1976), "Planet der Habenichtse", Heyne Verlag in München (S. 156)
Es ist immer leichter, nicht für sich selbst denken zu müssen. Such dir eine hübsche, gesicherte Hierarchie und mach es dir darin gemütlich. Bloß keine Veränderungen machen, bloß keine Mißbilligung herausfordern, bloß nicht die Syndiks verärgern! Der bequemste Weg ist immer noch, sich ganz einfach regieren zu lassen.

Integration von Protest

Aus Johann Bauer, "Direkte gewaltfreie Aktion ...", in: Friedensforum 2/2008 (S. 41)
Politische Institutionen sind nicht neutral, für ein Ziel so geeignet wie für ein anderes. Sie selektieren. Sie belohnen die Anpassung, das Sich-Einlassen auf die vorgeschriebenen Regeln, dafür bilden sie allmählich den Berufspolitiker, in der Regel immer noch ein "großer Mann" und "Hoffnungsträger" heran. Sie stärken "ExpertInnen", Führergestalten und die Verrechtlichung und Bürokratisierung aller Lebensbereiche (das "Gehäuse der Hörigkeit").

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