Projektwerkstatt

GRATISZUG ZUM G8: RUHRPOTT - BONN - GENUA ... GESCHEITERT!

Inzwischen ist ein Zug ausgewählt ... hier die wenigen Fakten in Kurzform:


1. Inzwischen ist ein Zug ausgewählt ... hier die wenigen Fakten in Kurzform:
2. Inhaltlicher Aufruf
3. Zu den politischen Zielen des Gratiszuges
4. Mails mit Aktionsideen für den Zug
5. Entwurf für einen Brief an die Fahrgästeim Gratiszug
6. Gratiszug Bonn - Genua
7. Ich packe meinen Koffer
8. Infos
9. Weitere Übersichten, die wir empfehlen
10. Das klappte: Gratiszug Richtung Brüssel im Rahmen der Proteste zum EU-Gipfel Dez. 2001
11. Klappt nicht, hat aber erfolgreichere Nachahmungen!

  • Am Donnerstag, den 19.7., findet ein großer Aktionstag gegen die Klimakonferenz und ihre neoliberalen Ideen in Bonn statt (Aktionswoche davor wahrscheinlich schon ab 14.5.!). Idee ist, daß viele Menschen dorthin kommen, zur Klimakonferenz Aktionen machen und dann gemeinsam nach Genua aufbrechen - per Gratiszug.
  • Ein Gratiszug ist ein fahrplanmäßiger Zug, der ohnehin in die Richtung fährt. Mit den im Zug sitzenden Fahrgästen haben die GratiszüglerInnen ein gemeinsames Ziel: Daß der Zug planmäßig weiterfährt. Eine entsprechende Kooperation mit den Zuggästen ist daher offensiv zu suchen.
  • Nichtsdestotrotz muß durch entsprechendes Verhalten jeweils der Menschen im Zug und der vor dem Zug (die möglicherweise vom Betreten des Zuges, des Gleises oder auch schon des Bahnhofs gehindert werden) durchgesetzt werden, daß alle einsteigen können (Blockaden, Hindern der Abfahrt des Zuges usw.). Dazu ist eine Vorbereitung bei den beteiligten Gruppen notwendig - das "typisch deutsche" Verhalten von Gruppen, planlos zu Aktionen zu fahren, kann die Aktion gefährden.
  • Sinn des Gratiszuges ist nicht nur das Ankommen in Genua, sondern auch die Aktion unterwegs, auf allen Bahnhöfen (wo möglicherweise immer weitere Leute zusteigen, die auch vorher Aktionen in der Stadt machen können), an den Grenzen.

Kurztext nach Vorbereitungstreffen über Pfinsten:

Gratiszug von Bonn nach Genau am 19.7.
Am Donnerstag, den 19.7., startet abends aus den Aktionen gegen die Klimakonferenz heraus der Gratiszug zum G8-Gipfel nach Genua. Die Planungen stehen, die konkreten Aktionen sind Sache von Basisgruppen und regionaler Vernetzung. Der Gratiszug soll Klimakonferenz und G8-Gipfel als Symbole angreifen und selbst Aktionsform gegen die Vermarktwirtschaftlichung der Welt sein.

Die Planungen stehen. Jetzt kommt es drauf an, daß möglichst viele derer, die nicht schon früher nach Genua für Aktionen bzw. deren Vorbereitung zum G8-Gipfel fahren, die Idee Gratiszug mittragen (oder ... auch nicht schlecht ... noch weitere aus anderen Regionen initiieren).

Der ausgewählte Zug
Er startet am Donnerstag, den 19.7. abends, in Bonn Richtung Italien. Dieser Tag ist einer der Aktionstage gegen die Klimakonferenz in Bonn und das dort verhandelte Kyoto-Protokoll, nach dem das Recht auf Luftverschmutzung auf Staaten und Konzerne verteilt werden soll, diese dann handelbar sind und sich so bei den reicheren Ländern und Konzernen sammeln werden - Ungerechtigkeiten und Ausbeutungsverhältnisse steigen. Kyoto wird zudem den Weg freimachen für eine rechtlich abgesicherte Form der Umweltverschmutzung (Atomkonsens läßt grüßen ...) und soll neue Atomkraftwerke als Klimaschutzmaßnahme populär machen. Aus einem druckvollen Aktionstag heraus soll dann der Zug bestiegen werden.
Wer nicht zu den Aktionen kommt, sollte spätestens gegen 20 Uhr in Bonn sein.

Politische Ziele
Der Zug soll mindestens zweierlei bewirken: Die Forderung nach einem Leben ohne den Zwang zur marktwirtschaftlichen Reproduktion, d.h. freie Befriedigung der Grundbedürfnisse nach Essen, Kultur, Wissen, Mobilität usw. Und der Protest gegen Kapitalismus und Herrschaft, symbolisiert durch die Klimakonferenz in Bonn (Abfahrtsort) und den G8-Gipfel in Genua (Ankunftsort ... hoffentlich ...).

Der Zug ist Aktion an sich, also nicht nur Transportvehikel. Diese Aktion gelingt, wenn sich nicht nur viele beteiligen, sondern auch vorbereiten - Blockaden, inhaltliche Beiträge, Transparente, Flugblätter, Pressearbeit, Gespräche mit den Fahrgästen im Zug und auf den Bahnsteigen, Aktionen an den weiteren Zustiegsorten Koblenz, Mainz, Frankfurt-Flughafen (Abschiebe-Flughafen!!!), Mannheim und Karlsruhe. Und vieles mehr. Je bunter, desto besser. Und druckvoll!

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