Termine und Veranstaltungen
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Vergangene Termine
976 EinträgeFilmabend zur Psychiatrie 17 Uhr den Klassiker "Einer flog über das Kuckucksnest" danach (ca. 19 Uhr) für alle, die sich das geben wollen: "Alltag in der Psychiatrie" (ein arte-Film, der die Abläufe in einer realen Psychatrie in Paris zeigt ... erschreckend ähnlich dem Klassiker) Gerne mit Diskussion über Alternativen zu Zwangsanstalten. saasen@projektwerkstatt.de |
Training zum Verfassung von Revisionen (Strafrecht) Revisionen sind die komplizierteste Form eines Schriftsatzes im Strafverfahren und können deshalb auch nur von offiziellen Anwältis oder in den Instanzen davor schon genehmigten Laienverteidigis unterzeichnet werden. Revision bedeutet eine Rechtsfehlerüberprüfung, d.h. ein höheres Gericht überprüft, ob das urteilende Gericht sich an die Strafprozessordnung oder andere Gesetze, z.B. das Versammlungsrecht, gehalten hat. Werden Fehler festgestellt, kann eine Wiederholung angeordnet werden. Revisionen können daher ein scharfes Schwert der Verteidigung sein. Aber sie erfordern eine ganz bestimmte Form. Das zu können, setzt Grundkenntnisse im Verfahrensablauf voraus. Das zweitägige Seminar erklärt den Sinn von Revisionen und vermittelt das Wissen, wie sie aussehen müssen. In Übungen wird das Revisionsschreiben geübt. Teilnehmen können alle Menschen, die schon mal ein Strafverfahren vollständig (als Angeklagte oder Unterstützi) mitgemacht und entweder das Grund-Prozesstraining besucht oder sich auf andere Art und Weise das Wissen um Strafverfahren angeeignet haben. Übernachtung in der Projektwerkstatt möglich. Saasen ist per Zug gut erreichbar.. Termin steht jetzt fest. Wer noch Lust hat, Zeit dranzuhängen: Über Weihnachten und Neujahr sortiere ich die Archive und Bibliotheken - eine gute Gelegenheit, deren Schätze mal näher kennenzulernen ... mit Zeit drumherum zum Austausch und Quatschen. Außerdem am Dienstag, 30.12., ab 17 Uhr (also direkt nach dem Revisionstraining): Filmabend zur Psychiatrie (siehe 30.12.) kobra@projektwerkstatt.de |
Archivieren und Sortieren im kabrack!archiv der Projektwerkstatt plus Seminare und Workshops Traditionell über Weihnachten und Neujahr wird in Saasen sortiert: Die über das Jahr gesammelten Bücher, Zeitschriften und Einzeltexte werden in die thematisch gegliederten Regale und Ordner eingefügt. Wer macht mit? Immer wieder, vor allem nach dem Dunkelwerden, ist zudem Zeit für Diskussion, Filmabende und mehr. Der Zeitraum ist nur der Rahmen - mensch kann kommen und gehen nach eigener Entscheidung. Während der Tage kann es Workshops oder auch mehrtägige Seminare geben, ebenso Filmabende, Diskussionen und Aktionen. Wer hat Idee oder Wünsche? Einfach melden. Mögliche Themen könnten die sein, die auch im letzten Winter liefen: Herrschaftstheorie (war mehrere Tage Anfang Januar), Selbstlernworkshop Lithium-Akkus bauen als alten Zellen und Einführung in die Filmwerkstatt/-software der Projektwerkstatt. Passend wären auch Treffen zur Vorbereitung der Aktionen gegen den B49-Neubau, z.B. Trassenerkundung tagsüber oder Planen von Aktionen (jederzeit möglich, aber am besten ein bisschen koordiniert, damit lauter Fahrten oder Besprechungen mit 1 oder 2 Menschen stattfinden). Macht gerne Vorschläge für Themen, sonstige Angebote oder solche Spaziergänge - dann können wir schon vorab einen Termin festlegen! saasen@projektwerkstatt.de |
Aktionsschwarzfahr-Prozess Bei der angeklagten Fahrt wurde ein Schild getragen, auf dem Stand "Ich fahre ohne gültigen Fahrschein" und damit wurde die Leistung nicht erschlichen. Der Wert der nicht gekauften Fahrkarte beträgt 2,40€. Wir laden ein zu solidarischer Prozessbegleitung! ruben@obscuro.cc |
Anarchietage Gießen - Für eine Welt ohne AfD und alle anderen Parteien Partei- und gewerkschaftsunabhängiges mehrtägiges Protestcamp gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen, Workshops zu Anarchie und Antifaschismus anarchietage_giessen@proton.me |
Demokratie und Freiheit retten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie wir autoritären und faschistischen Tendenzen begegnen können. Denn Rassismus und völkische Kräfte gewinnen an politischem Einfluss, während globale „Polykrisen“ das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit demokratischer Institutionen zusätzlich erschüttern. Wie kann unsere Demokratie diese Herausforderungen meistern? Oder ist sie sogar selbst Teil des Problems? Sprechen wir über Möglichkeiten und Wege, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, abzusichern und weiterzuentwickeln! Neben einem Streitgespräch der beiden Speaker wird es eine offene Diskussion im Fishbowl-Format geben, in der sich alle Anwesenden aktiv ins Gespräch einbringen können. Dazu Getränke auf Spendenbasis. Mit dabei: Jörg Bergstedt (langjähriger Umweltaktivist und Publizist; neues Buch: Die Demokratie überwinden, bevor sie sich selbst abschafft – zum Schlimmeren) und Carl-Bernhard von Heusinger (MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Demokratiepolitik und Stadtrat in Koblenz für Bündnis 90/ Die Grünen) ++ Seite der Veranstalter info@hfgg.de |
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für den politischen Protest Die „Letzte Generation“ hat viele aufgeregt. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem bilderreichen Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website ++ SharePic ulm@widerstands-kollektiv.org |
2. Mobilität für Alle Konferenz Natürlich wieder mit einem tollen Programm und Küche für Alle ++ Terminankündigung info@kesselbambule.de |
Strafprozess wegen des Films Unter Paragraphen II Der Film wurde lange kriminalisiert mit der (erlogenen) Behauptung, er sei illegal. Aufführungen wurden mit Polizeigewalt beendet, Veranstalter*innen bedroht - und auf Youtube verschwand der Film "aufgrund einer Behördenanweisung" (ohne Möglichkeit der Beschwerde und außerhalb der üblichen Verfahren). Dahinter steckt gut erkennbar ein Komplott aus Justiz- und Polizeibehörden, die ihre Region von Gegner*innen des VW-Konzerns säubern wollen. Der Vorwurf ist in diesem Fall banal: Die Behauptung in dem Film, Kokaingenuss sei unter Richter*innen verbreitet, soll eine Beleidigung sein. Vermutlich wird de Film selbst als Beweismittel aber mal wieder gar nicht zugelassen - das kennen wir schon: Urteile vom Hörensagen ... made in VW-Country. kobra@projektwerkstatt.de |
'Überleben in Haft' - im Gespräch mit Thomas Meyer-Falk VORTRAG UND AUSTAUSCH Im Gespräch mit Thomas, der vor zwei Jahren nach fast 27 Jahren Haft entlassen wurde, sprechen wir darüber wie Menschen die vielleicht selbst von Inhaftierung bedroht sind, oder solche Menschen kennen, sich hierauf vorbereiten können. Ebenso soll es um Fragen der Solidarität und Soligruppen-Arbeit gehen. Gedacht ist ein lebendiges Gespräch über das Überleben in Haft aber auch welche Herausforderungen es mit sich bringt dann plötzlich in Freiheit ankommen zu dürfen. Im Anschluss an die Veranstaltung findet wie jeden zweiten Dienstag im Monat die SPRECHSTUNDE ANTIREPRESSION der Antirepressionsplattform Koblenz statt: ... Du bist von Repression betroffen und brauchst Beratung dazu? Oder du möchtest aktiv werden und Solidarität zeigen? Komm vorbei! antirepressionkoblenz@riseup.net |
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für den politischen Protest Die „Letzte Generation“ hat viele aufgeregt. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem bilderreichen Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website WorldPeace4Future@protonmail.com |
ABGESAGT: Prozess wegen Abseilaktion am 26.10.2020 über A5 In der ersten Instanz im Strafprozess wegen einer Abseilaktion am 26.10.2020 über der A5 bei Frankfurt Zeppelinheim wurden drakonische Strafen verhängt - bis zu neun Monaten Haft (auf Bewährung). Die Aktion richtete sich gegen den Bau der A49 und warb für eine fundamentale Verklehrswende. Der Grüne Staatsanwalt Gerrit Rippen sah damals einen schweren Fall der Nötigung und wollte diese mehrmonatige Haftstrafe. Angeklagte und Verteidigung sahen kein Tatsbestandsmerkmal der Nötigung als erfüllt an und wollten einen Freispruch. Das Landgericht zeigte schon vor Beginn der Verhandlung, wie es tickt: Alle Laienverteidiger*innen wurde grundlos rausgeschmissen und die Pflichtverteidigung gestrichen. Letzteres konnte auf der Beschwerdeinstanz revidiert werden. Die Angeklagten wurden bei allen überhaupt nicht informiert oder hatten rechtliches Gehör. Das Recht wird also mit Justizstiefeln getreten - wie so oft. Solidarische Prozessbegleitung ist erwünscht, gerne auch Aktionen drum herum. Weitere Prozesstage: 3. und 6.11., je 8.15 Uhr (gleicher Ort) vanti_1000@riseup.net |
Direct-Action-Training Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren. Freitag ab 18 Uhr mit dem Einführungsfilm (wer dort nicht dabei ist, muss den vorher im Internet:youtu.be/EOTXAdZnOjw gucken) ++ Samstag/Sonntag ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr: Neues lernen, ausprobieren, eigene Aktionen planen ++ Anmeldung erforderlich (vor allem für alle, die einen Übernachtungsplatz brauchen) ++ Wer kann, sollte was zu essen mitbringen, damit wir tagsüber was haben (Brot, Aufstriche, Salat, Eintopf ... an liebsten biovega ;-) hagen.keller@posteo.net |
Direct-Action-Training Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren. Freitag ab 18 Uhr mit dem Einführungsfilm (wer dort nicht dabei ist, muss den vorher im Internet:youtu.be/EOTXAdZnOjw gucken) ++ Samstag/Sonntag ab 10 Uhr: Neues lernen, ausprobieren, eigene Aktionen planen - mit Übungen und Recherche in Gießen. ++ Anmeldung erforderlich ++ Übernachtungsplätze vorhanden saasen@projektwerkstatt.de |
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485 Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Gegen alle, die sich abgeseilt hatten, sind die Verfahren inzwischen eingestellt, in einem Fall nach einer gewonnenen Revision. Aber es gibt immer noch zwei Verfahren gegen Personen, die das Abseilen sicherten, unter anderem gegenüber der heranstürzenden Polizei, die in ähnlichen Fällen schon öfter sehr gefährlich agierte, unter anderem überhastet Funkgeräte auf die Fahrbahn fallen ließ. In einem schon gelaufenen Verfahren gab es ein krasses Urteil: Sechs Monate Haft (auf Bewährung) - das läuft gerade die zwetie Instanz mit voraussichtlich letztem Tag am 24.9. kobra@projektwerkstatt.de |
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485 Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Gegen alle, die sich abgeseilt hatten, sind die Verfahren inzwischen eingestellt, in einem Fall nach einer gewonnenen Revision. Aber es gibt immer noch zwei Verfahren gegen Personen, die das Abseilen sicherten, unter anderem gegenüber der heranstürzenden Polizei, die in ähnlichen Fällen schon öfter gefährlich agierte, unter anderem überhastet Funkgeräte auf die Fahrbahn fallen ließ. Am 22.7. beginnt die zweite Instanz - in der ersten gab es ein krasses Urteil: Sechs Monate Haft (auf Bewährung). Pressebericht über den vergangenen Prozesstag, der nächste wird wohl der letzte sein. kobra@projektwerkstatt.de |
Verkehrswendetreffen Buseck Nächstes Busecker Verkehrswendetreffen, u.a. zur Auswertung des Aktionstages am 6.9. und des weiteren Vorgehens in Sachen Qualität der Haltestellen ++ www.wiesecktal.siehe.website verkehrswende-buseck@web.de |
'Bevor ich kaputt gehe' - der 7'te Oktober als Zäsur VORTRAG UND AUSTAUSCH Der 07. Oktober 2023 hat auch hier bei uns in Koblenz für Brüche innerhalb emanzipatorischer Bewegungen geführt. Antisemitismus wurde entweder geleugnet, heruntergespielt oder selbst reproduziert. Bis auf wenige Ausnahmen schafft(e) es die Szene nicht den antisemitischen Kern des 07. Oktobers und die Folgen dessen klar zu benennen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Selbiges fand bundesweit und auch in der anarchistischen Bewegung statt. Deshalb haben wir für den 13.09.2025 Rudolf Mühland eingeladen, welcher schon langjährig in der anarchistischen Bewegung aktiv ist. Er wird in einer autobiographischen Erzählung einige Anmerkungen zu Antisemitismus in der anarchistischen Bewegung sowie die Anbiederung an autoritärkommunistische und antisemitische Gruppen machen. Grundlage hierfür ist sein Artikel „Bevor ich kaputt gehe“ welcher in der „Graswurzelrevolution“ erschienen ist. Außerdem ist Anfang April das Buch „Zum Verhältnis von Anarchismus und Antisemitismus“ erschienen, in dem Rudolf Mühland ebenfalls einen Text geschrieben hat. Es wird die Möglichkeit geben, das Buch bei der Veranstaltung zu erwerben. anarchists_ko@riseup.net |
Infoabend: Zivile Infrastruktur schützen - Militarisierung stoppen! Zeitenwende heißt Säbelrasseln: Über 1000.000.000.000 Euro Kriegskredite sollen in die Aufrüstung fließen, weiteres Geld in Aufmarschwege. Zeitenwende gefährdet das zivile Leben: Aus Krankenhäusern werden Lazarette. Waggon- und Autofabriken bauen künftig Panzer. Hochschulen streichen Zivilklauseln, forschen für den Tod. Wie ist das noch zu verhindern? Eine Chance bleibt: Die Kriegslobby braucht Produktionsstandorte und Menschen, die die Waffen bauen. Werktätige, Anwohner*innen und direkte Aktionen an den geplanten Fabriken, die übernommen werden sollen, können die Todesmaschinerie noch stoppen. Aber wie? Unter anderem wird in Görlitz eine Waggonfabrik (wo diese schicken Doppelstockwagen gebaut werden, die auch durch Gießen fahren) in eine Panzerfabrik umgewandelt: Tod statt Leben (panzerfabrik.siehe.website). An dem Abend werden Menschen vom dortigen Projekt "ÖPNV statt Panzer" dabei sein und berichten. Anbei ein SharePic anbei zum Weiterleiten/-verteilen. Eine Übersicht über uns bislang bekannten Orte, an denen zivile Infrastruktur in militärische verwandelt werden soll, findet sich unter orte-der-aufruestung.siehe.website krieg@nirgendwo.info |
FÄLLT AUS: Prozess wegen (Kletter)Aktionen am 10.9.2025 um 9 Uhr findet vor dem Amtsgericht Wolfsburg ein Prozess gegen eine Umwelt-Kletteraktivistin statt. Hintergrund sind zwei Protestkationen im Jahre 2023. Die Angeklagte ist Rollstuhlfahrerin und soll im Mai 2023 bei einer Protestaktion an/bei einer Brücke für eine barrierefreie soziale Mobilitätwende beteiligt gewesen sein. Die Straße würde sich gut für den Bau einer Straßenbahnstrecke eignen. Die Angeklagte freut sich über solidarische Prozessbegleitung. ++ Infoseite info@eichhoernchen.fr |
Kreative Nutzung von Versammlungsrecht Rumstehen oder latschen, Reden anhören, ab und zu ein Sprechgesang oder der Stillstand an einer Polizeikette. Ist das alles, was das Demorecht zu bieten hat? Keineswegs. Nach Versammlungsrecht ist jeder öffentliche Beitrag zur Meinungsbildung geschützt. Wie wir das kreativer und wirksamer nutzen können, soll dieser Workshop zeigen, aber auch wo die Grenzen des Demorechts liegen, wo es ohne Versammlung besser geht und was die Vorteile von Spontandemos sein können. ++ demotipps.siehe.website Im Rahmen des Widerstand-Quell-Camps (siehe Programm, Anreise usw. dort) baumbesetzung.ravensburg@gmail.com |
Ideen gegen die Militarisierung Es ist die größte und teuerste Umgestaltung der Gesellschaft durch einen politischen Beschluss in der Geschichte der Bundesrepublik, doch ein Proteststurm ist bislang ausgeblieben. Dabei wird die Aufrüstung nicht nur überall zu einer Militarisierung des Alltags und der bisher zivilen Infrastruktur führen, sondern auf der anderen Seite auch viele soziale Einrichtungen und Angebote schreddern. Im Workshop sollen Ideen gesammelt werden, wie dem Kriegswahn entgegengetreten werden kann. Ein konkreter Vorschlag ist, die Orte der Konversion rückwärts zu den Auseinandersetzungsorten zu machen – von den großen Umwandlungen wie der Waggonfirma in Görlitz, die gerade zur Panzerfabrik wird, bis zu den kleinen Firmen, Krankenhäusern und Schulen, die alle mitwirken sollen an der Vorbereitung der nächsten großen Kriege. ++ Schon mal gucken? krieg.siehe.website und panzerfabrik.siehe.website. Im Rahmen des Widerstand-Quell-Camps (siehe Programm, Anreise usw. dort) baumbesetzung.ravensburg@gmail.com |
Fishbowldiskussion zu Demokratie retten oder überwinden? Ist die Demokratie zu retten? Und wäre das überhaupt gut? Gerne wird ja Winston Churchill zitiert, der 1947 sagte: „Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – außer all den anderen Formen“. Damit war der Satz aber noch nicht beendet, sondern er hängte an: „die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ Jörg Bergstedt, Aktivist und Autor des gerade erschienenen Buches „Die Demokratie überwinden, bevor sie sich selbst abschafft – zum Schlimmeren“ sieht die Demokratie unrettbar im Übergang in autoritäre Systeme. Der Grund dafür liegt überwiegend in der Demokratie selbst, deren inneren Strukturen Populismus, Hierarchien und Ausgrenzungen fördern. Auf dem Camp möchte Jörg mit allen Interessierten, gerade aber auch mit den Fans der Demokratie diskutieren. Er wird seinen Aufruf, die Grenzen des Demokratischen hinter sich zu lassen, begründen und dann zu einer Diskussion einladen. Die Fishbowl-Methode garantiert eine besonders gleichberechtigte Teilnahme aller an der Debatte. ++ demokratie-ueberwinden.siehe.website Im Rahmen des Widerstand-Quell-Camps (siehe Programm, Anreise usw. dort) baumbesetzung.ravensburg@gmail.com |
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für den politischen Protest Die „Letzte Generation“ hat viele aufgeregt. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem bilderreichen Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website Im Rahmen des Widerstand-Quell-Camps (siehe Programm, Anreise usw. dort) baumbesetzung.ravensburg@gmail.com |
Widerstands-Quell-Camp mit vielen Workshops Das Widerstands-Quell-Camp findet vom 29.8. bis 7.9. Statt. Neben interessanten Vorträgen wird das Highlight ein Konzert von Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN feat. Birte Volta sein! ++ ravensburg.klimacamp.eu/blog/widerstands-quell-camp/ baumbesetzung.ravensburg@gmail.com |
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