Verkehrswende

VERKEHRSWENDE DURCHSETZEN ... AKTIONEN, GRUPPEN, NETZWERKE USW.

Sich vernetzen, gegenseitig unterstützen, gemeinsame Aktionen planen


1. Gedanken zu Aktionskonzepten und -zielen
2. Neue Straßen verhindern - alte rückbauen!
3. Besetzt: Geschichte der Wald- und Wiesenbesetzungen gegen neue Verkehrsprojekte
4. Der Überblick: Wo werden neue Straßen geplant/gebaut
5. Autokonzerne angreifen!
6. Sich vernetzen, gegenseitig unterstützen, gemeinsame Aktionen planen
8. Materialien (Broschüren, Ausstellungen, Flyer ...)

Der Kampf gegen die Fällungen im und um den Danni ist vorbei, doch der Kampf gegen neue und alte Straßen hat erst begonnen. Die Bäume sind tot, doch die Debatte lebt. Auch wenn die Räumung am Ende in Folge einer erheblichen technischen und personellen Aufrüstung der Polizei schneller ging als erhofft - das Thema ist weiter gestärkt worden. Jetzt braucht es Aktion überall. Denn es gibt überall bereits viel zu viele Straßen, die in Fahrradstraßen gewandelt oder rückgebaut werden können. Es sollen aber noch mehr Straßen werden. Wir haben eine Übersicht einiger ausgewählter Straßen auf autobahn.siehe.website zusammengestellt mit Links und jeweils ein paar Infos. Außerdem gibt es dort eine Sammlung von Aktionsideen. Beides kann gerne ergänzt werden.

Wir rufen auf:
  • Wir brauchen 1, 2, 3 ... viele Besetzungen und andere Aktionen dort, wo noch weiter asphaltiert werden soll.
  • Ein sofortiger Baustopp ist überall nötig - aber viel zu wenig. Deshalb brauchen wir Aktionen, die die Verkehrswendeforderungen in die Öffentlichkeit bringen - und zwar als Ausstieg aus dem Auto, nicht als Einstieg in neue Antriebstechniken, die nur zu einer Neukaufwelle von Autos führen würden, sonst zu nichts. Flächen- und Rohstoffverbrauch, Tote und Verletzte bleiben.
  • Vernetzt Euch, unterstützt Euch, damit wir gemeinsame Aktionstage hinbekommen und die jeweiligen Einzelaktionen in den Regionen, an den Baustellen usw. stärken können!

Das Spektrum der direkten Aktionen kann breit sein - von gemeinsamen Aktionstagen mit zeitgleich vielen Aktivitäten auf, an oder über Straßen und dazugehöriger Infrastruktur, Einrichtungen, Institutionen usw. bis zu sehr spektakulären Einzelaktionen. Durch diese Aktionen wird ein öffentlicher Druck erzeugt, der dann auch andere Aktionen wirksam werden lässt, die einzeln eher untergehen und viel Kraft verschlingen würden: Klagen, Petitionen usw. Idee ist ja immer, durch Aktionen den Wind zu erzeugen, in den Institutionen und die Funktions- und Deutungseliten dann ihre Fahne hängen.

Die aktuellen Vernetzungsformate, die schon länger bestehen oder jetzt in der Folge der Danni-Aufmerksamkeit entstanden sind, folgen zur Zeit anderen Zielen oder lassen gar keine konkrete Handlungskonzeption erkennen. Immer wieder wird deutlich, dass einzelne (meist schon große) Player die Aufmerksamkeit für sich nutzen und Leute für ihre Organisation gewinnen wollen. Ich finde, dass der Gentechnik-Widerstand vor zehn Jahren da eher als Vorbild taugt. Dort gab es viele direkte Kontakte zwischen Initiativen und Einzelpersonen (vor allem Aktivistis). Eine Zentrale fehlte - und das war gut so. Auch Einzelne aus den großen Verbänden waren dabei, während die meisten Apparate draußen blieben, weil sie sich mit direkten Aktionen nicht dreckig machen wollten. Das Ergebnis: Seit 2012 gibt es keine Felder mit gv-Pflanzen mehr in diesem Land (Dokus über den Widerstandsverlauf: Film "Aufstieg und Fall einer Patentlösung" oder gendreck.siehe.website).
Die Vernetzung und die Aktionen kamen ohne zentrale Steuerung aus. Größere Player waren eingebunden wie kleine Gruppen und Einzelpersonen auch. Die Label spielten ohnehin keine Rolle. Aktionen dienten dazu, die Agrogentechnik zu verjagen und nicht für Parteien oder Verbände zu werben. Das war seeeeeehr angenehm.

Statt zentraler Steuerung und Dominanz der Apparate und Label wäre es für sie Sache schlicht gut, wenn zur Verhinderung weiterer Straßenbauten und zur Durchsetzung von Verkehrswende überall eine solche gegenseitige Unterstützung entstehen würde.


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