Prozesstipps
Termine und Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

Abgelaufene Termine

842 Einträge
Dienstag, 09.04.2024 09:00-16:00 Uhr
in/bei Köln, Amtsgericht Köln
Strafprozess wegen Aktion bei Shell-Raffinerien in Godorf/Wesseling
In einer Protestaktion gegen shell blockierten am 7. August 2020 etwa 50 Menschen LKW-Zufahrten zur Rheinland Raffinerie in Wesseling mit Tripods und Ankett-Aktionen. Zeitgleich besetzte etwa ein dutzend Kayak-Fahrer*innen die Einfahrt des Godorfer Hafens.Zusätzlich spannten sie ein etwa 80 Meter langes Seil quer über die Hafeneinfahrt, in welches eine Person mit einer Hängematte hineinkletterte.
Im September fand schonmal eine Verhandlung statt, die wurde dann ausgesetzt. Dieses ist der zweite Anlauf.
antirepression@amsel44.de
Montag, 08.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Stuttgart, DieAnstifter, Werastraße 10
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 05.04.2024 16:00 bis Sonntag, 07.04.2024 16:00 Uhr
in/bei Berlin, (wird noch bekanntgegeben)
Gerichtsprozesstraining
Gelbe Briefe flattern ins Haus und ihr wollt euch gegen die Vorwürfe wehren? Kein Problem. Egal ob Blockadeaktion, Diebstahl oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*innen. An diesem Wochenende lernt ihr, wie ihr euch selbst vor Gericht verteidigen könnt. Denn: Repression kann uns alle treffen. In dem Workshop werdet ihr unter Anderem lernen:
• Wie ein Gerichtsverfahren abläuft
• Wo welche Gesetze stehen und wie ihr diese nutzen könnt
• Wie ihr Akteneinsicht durchsetzen könnt
• Wie ihr verschiedenste Anträge schreibt
• Wie ihr Zeug*innen befragt
• Wie das Publikum die Angeklagten unterstützen kann
• Wie ihr euch durch die Instanzen kämpft
• Wie ihr politische Inhalte in den Prozess bringt
• Wie ein Gerichtsverfahren Spaß machen kann
Außerdem ist das Ziel, dass:
• Eure Angst vor Repression kleiner wird
• Ihr euren Freund*innen bei deren Prozessen helfen könnt
• Die Gerichte keine Lust mehr auf euch haben
• Polizist*innen bei stundenlanger Befragung anfangen zu schwitzen
• Eure nächste Aktion zufällig in eine juristische Lücke fällt
Das Training startet Freitag um 16:00 Uhr, geht am Samstag etwa von 10:00 -18:00 Uhr und endet am Sonntag um 16:00 Uhr. Dazwischen wird es Pausen und gemeinsames Mittagessen geben. Nehmt euch bitte die Zeit, vollständig dabei zu sein. Das Training ist kostenlos.
Sagt bei der Anmeldung Bescheid, ob ihr einen Übernachtungsplatz braucht oder anbieten könntet.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, bringt eine Kommentierung der Strafprozessordnung oder/und des Strafgesetzbuches mit. Falls ihr ein Strafverfahren habt oder hattet, nehmt gern eure Akte von dem Verfahren mit, um z.B. gemeinsam daraus zu üben.
Das Training wird in Berlin stattfinden, den genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Bitte meldet euch verbindlich an, die Plätze sind begrenzt. Meldet euch bei Fragen einfach per Mail!
prozesstraining@riseup.net
Freitag, 05.04.2024 17:00 bis Sonntag, 07.04.2024 17:00 Uhr
in/bei Stuttgart, (wird nach Anmeldung bekanntgegeben)
Training zu offensiv geführten Gerichtsverfahren (Prozesstraining)
Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.siehe.website
Freitag, 17 Uhr: Einführungsfilm "Unter Paragraphen" plus Einführung in die relevanten Gesetze (wer erst Samstag kommt, MUSS den Film vorher gesehen haben: youtu.be/C-nWjn6g8zM
Sa 10 bis ca. 20 Uhr, So 10-18 Uhr: Rollenspiele und Übungen quer durch einen kompletten Strafprozess
MindestteilnehmerInnenzahl: 10, besser ab 12 (wegen zu besetzenden Rollen im Gerichtsverfahren, besser sind mehr)
Bitte anmelden und dabei vermerken, ob ihr einen Schlafplatz braucht oder ihr einen anbieten könnt. Falls ihr Strafverfahren habt oder hattet, bringt gern die Akte oder Auszüge mit, um daran zu üben.
Lasst uns den Widerstand auch in die Gerichtssäle bringen!
prozesstrainingsuedwest@proton.me
Donnerstag, 04.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Gießen, Treffpunkt: Berliner Platz
Critical Mass
Radfahren, wie es uns gefällt.
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 27.03.2024 08:30 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben. Am 27.3.2024 geht es gegen eine der Personen, die sich abgeseilt haben sollen.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 22.03.2024 00:00-11:15 Uhr
in/bei Leipzig, Leipziger Buchmesse (Halle 2, E 600)
Ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand
Warum ist Protest notwendig, welche Formen sind sinnvoll?
Protest ist für das Veränderungspotential von Gesellschaften von entscheidender Bedeutung, wird aber häufig kriminalisiert statt anerkannt. Angesichts von sozialer Ungerechtigkeit und ökologischen Ausnahmezuständen ist offensichtlich, dass umfassende politische Veränderungen dringend geboten sind. Aber Gesellschaften transformieren sich nur, wenn Protest dies lautstark einfordert. Somit sind ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand unverzichtbar, diese zentrale Bedeutung wird den Aktionen dennoch meist abgesprochen. Mancher Protest wird gar mit harten Strafen belegt, die Entscheidung darüber meist willkürlich getroffen. Auf dem Podium diskutieren die Aktivist*innen und Autor*innen Hanna Poddig, Jörg Bergstedt und Tim Wihl über Theorie und Praxis von Protest. Welche Formen sind sinnvoll – Demonstrationen, Blockaden, Kundgebungen, Petitionen? Wie könnte Ungehorsam staatlicherseits legitimiert werden (und wäre das überhaupt wünschenswert)?
Mitwirkende:
Jörg Bergstedt ist Umweltaktivist und Publizist. Zuletzt erschien von ihm: Provoziert! Die Bedeutung provokanter Aktionen für den politischen Protest.
Hanna Poddig ist in den aktuellen Klimabewegungen engagiert, daneben auch in der Anti-Atom-Bewegung und im Antimilitarismus aktiv. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, unter anderem von: Kleine Geschichte der Umweltbewegungen.
Tim Wihl ist Politik- und Rechtswissenschaftler und nach einer Vertretungsprofessur für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte nun Fellow am The New Institute in Hamburg. Von ihm erschien: Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest.
Moderation: Lena Luczak (Wagenbach Verlag)
Veranstalter:in: Verlage gegen Rechts (Partner)/Forum Offene Gesellschaft ++ Ankündigung ++ Ankündigung bei Wagenbach
Donnerstag, 21.03.2024 09:00 Uhr
in/bei Verden (Aller), Amtsgericht Achim (bei Bremen)
ABGESAGT: Strafprozesse wegen Autobahnabseilaktionen
Parallel zur Verkehrsminister*innenkonferenz, die in Bremen stattfinden sollte, blockierten Aktivist*innen mehrere Autobahnen, die auf Bremen zuliefen. So sollte gegen die Verkehrspolitik und für eine autofreie Stadt Bremen demonstriert werden. Das findet das autofanatische Staat natürlich nicht geht und so gibt es am 21.3. gleich mehrere Strafverfahren am Amtsgericht Achim - nacheinander. Los gehts um 9 Uhr mit dem ersten Prozess. Interessant: Die Aktionen, die auf Bremer Gebiet stattfanden, waren laut den dortigen Gerichten keine Nötigung - ein paar Kilometer weiter in Niedersachsen sollen es welche gewesen sein. Justiz ist halt auch eine Form von interessengeleiteter Politik - und im Autoland Niedersachsen halt dazu passen.
autofrei.noblogs.org/post/2024/03/09/prozess-um-aktionen-zur-verkehrsministerkonferenz-in-der-naehe-von-bremen/
antirepression@amsel44.de
Donnerstag, 21.03.2024 18:00 Uhr
in/bei Chemnitz, Subbotnik, Vettersstr. 34a
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website ++ SharePic/Flyer
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 09.03.2024 18:00 bis Sonntag, 10.03.2024 16:00 Uhr
in/bei Jena, (wird noch bekanntgegeben)
Training zur Selbst- und gegenseitigen Verteidigung vor Gericht
Vor Gericht stehen klingt schrecklich? Muss es nicht sein!
Wir können auch an diesem Ort unseren Spaß haben, wenn wir uns gegen deren Anschuldigungen wehren.
Wie das geht, wie wir uns selbst Gerichtssäle ein klein bisschen aneignen können, uns weniger ohnmächtig fühlen, ... darum soll es in dem Training gehen.
Als Übungsbeispiel wird auf einen aktuellen Fall von Hausfriedensbruch tiefer eingegangen, aber das Ganze ist für Strafverfahren und Ordnungswiedrigkeiten-Verfahren wegen verschiedener Vorwürfe anwendbar.
Im dreitägigen Workshop zeigen wir euch, wie so Prozesse ablaufen, wie wir uns vorbereiten können, erklären die Idee der Selbstverteidigung/gegenseitigen Verteidigung vor Gericht, spielen Prozesse durch und üben ganz praktisch kreative Möglichkeiten, der Repression in Ordnungswidrgikeit- und Strafprozessen solidarisch entgegenzutreten.
Das Training geht von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag. Das Training ist nur dann sinnvoll wenn alle drei Tage eingeplant werden!
Wir starten am Freitag den 08.03. nach der 8März.-Demo und werden vorraussichtlich Sonntag 10.03 bis 16 Uhr fertig sein.
Stattfinden wird das Ganze in Jena, Infos zum genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Wenn ihr Bedürfnisse an den Ort bezüglich beispielsweise Barrierefreiheit habt, meldet euch gern, dann versuchen wir das hinzubekommen oder können zurück melden, ob das klappt oder nicht.
Damit das Training aufgrund der Rollenspiele funktioniert müssen mindestens 10 Personen teilnehmen. Also meldet euch bitte verbindlich so bald wie möglich vorher bei uns an!
Der Workshop wird öffentlich beworben und ist kostenfrei. Wenn ihr Geld überhabt, freuen wir uns über eine Spende für unsere eigene Repressionskasse und die Kopier-Kosten. Für Verpflegung sorgen wir gemeinsam, da braucht es dann vielleicht ein bisschen Geld oder vorheriges Containern gehen. Meldet euch vorab, wenn ihr irgendwelche Allergien o.ä. habt.
Das Training wird in doitscher Lautsprache durchgeführt.
Kriminalisierung geht uns auf den Keks ... Gerichte sind zum Essen da
klimagerechtigkeit_jena@systemli.org
Donnerstag, 07.03.2024 19:00 Uhr
in/bei Gießen, Treffpunkt: Berliner Platz
Critical Mass
Radfahren, wie es uns gefällt. Flyer Vorderseite
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 05.03.2024 10:00 bis Freitag, 01.03.2024 10:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Dritter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website ++ Bisheriger Verlauf
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 01.03.2024 16:00 Uhr
in/bei -Bundesweit-, Bundesweit und auch in Gießen (ab Berliner Platz)
Aktionstag Wir fahren zusammen für einen besseren ÖPNV
Gemeinschaftsaktion von Ver.di, Fridays for Future und anderen für einen besseren ÖPNV und bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV (aus Anlass der Tarifrunden im öffentlichen Dienst) ++ Sternfahrten mit Bus und Bahn aus der Umgebung geplant ++ fffgiessen.de ++ Flyer-Vorderseite ++ Flyer-Rückseite
Dienstag, 27.02.2024 08:00 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße (Saal 100A)
ABGESAGT: Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben - und im ersten Prozess dieser Art hagelte es auch eine hohe Strafe auf Basis einer gefährlichen Neuerung im § 113 StGB (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), nämlich sechs Monate Haft (mit Bewährung), weil die Person nicht allein war. Das kam überraschend, jetzt aber sind Angeklagte und Verteidigung (hoffentlich) vorbereitet.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 16.02.2024 09:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Zweiter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, Rathaus Gießen (Hermann-Levi-Saal)
Wie geht es nach den Demonstrationen weiter?
Was können wir als Zivilgesellschaft gegen den Rechtsruck tun?
Seit Wochen protestieren Hunderttausende Menschen gegen die Deportationspläne von AfD und Werteunion. Doch einmal auf die Straße zu gehen, wird nicht ausreichen, um den Rechtsruck aufzuhalten. Vielmehr müssen wir die Wurzel des Problems verstehen, wir müssen analysieren, was Faschismus eigentlich ausmacht.
Anschließend wollen wir ins Gespräch kommen und über verschiedene Aktionsmöglichkeiten nachdenken, wie Vorträge an Schulen, Stammtische gegen Rechts, Vollversammlung an der Uni und vieles mehr. Wir wollen mit euch Ideen sammeln, wie wir in unserem Alltag Dinge verändern und organisieren können. ++ fffgiessen.de
alles@fffgi.de
Dienstag, 13.02.2024 17:00 bis Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Amselweg 44, 38446 Wolfsburg (Projekthaus Amsel 44)
Gerichtsprozesstraining
Training zur Selbst- und Laienverteidigung im Strafprozess. Einführung zu rechtlichen Grundlagen (Strafrecht und Strafprozessrecht), Aktionsmöglichkeiten, Rollenspiele.
Wir lernen den Ablauf einer Hauptverhandlung im Strafprozess, Umgang mit Gesetzen, Aktionsmöglichkeiten vor Gericht, Verteidigungsansätze und spielen die ganze Hauptverhandlung in verschiedenen Workshop-Blocks in Rollenspielen durch. ++ Bitte anmelden (PGP: pgp.letztegeneration.org/LG_Braunschweig-3139AC00A5003EDD.asc)
braunschweig@letztegeneration.org
Montag, 12.02.2024 13:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel und der damalige Staatsanwalt werden beide selbst dabei sein. Das wird ein Fest!
(Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23) ++ bock-hamel.siehe.website ++ Ankündigung in Braunschweiger Zeitung vom 20.1.2024
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 10.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Kinder- und Jugendzentrum Magni, Hinter der Magnikirche 6B
Filmvorführung
Im Frühjahr 2023 verhandelte die Braunschweiger Richterin Petra Bock-Hamel am Landgericht in einer Berufungsverhandlung gegen drei Angeklagte, die sich von ihrer Verhandlungsführung nicht unterkriegen ließen. Die war nämlich straff: an die rechtlichen Vorgaben der Strafprozessordnung hielt sich Bock-Hamel kaum, während sie die Angeklagten immer wieder über deren vermeintliche Regeln belehrte. Das ging so weit, dass die Angeklagten in ihrer eigenen Hauptverhandlung weder reden noch Anträge stellen durften und am Ende gar für das Stellen eines Antrags in Ordnungshaft landeten.
Doch ganz so einfach kam Bock-Hamel damit nicht durch - ein Journalist fertige (ganz legal) Videoaufnahmen vom Beginn des Verfahrens, und Unbekannte fertigten heimliche Aufnahmen der Hauptverhandlung (und einer weiteren Verhandlung von Bock-Hamel an) und schnitten daraus einen Film (zu finden hier: unterparagraphen.siehe.website).
Am 12.10.2023 fand ab 17.30 Uhr am Landgericht eine Versammlung statt, deren einzige Ausdruckmittel das Zeigen eines Films mit dem Titel „Unter Paragraphen II“ sein sollte. Von Beginn an war ein erhebliches Polizeiaufgebot mit u.a. anwesender Bereitschaftspolizei in Stärke von knapp 50 Uniformierten sowie von Führungskräften aus Landgericht und Staatsanwaltschaft vor. Fünf Minuten nach Beginn der Filmvorführung wurde diese gewaltsam unterbrochen und die Ausdrucksmittel der Versammlung (Beamer und Laptop) beschlagnahmt. Zudem wurden der Versammlungsleiter und der nur als einfacher Versammlungsteilnehmer anwesende Filmemacher aus der Versammlung ausgeschlossen und, trotz schon vor Ort erfolgter Personalienfeststellung, verhaftet. Sie wurden ca. 4 Stunden festgehalten, ohne dass dafür eine Begründung erkennbar war – außer dem unausgesprochenen Ziel, die Durchführung der unerwünschten, weil justizkritischen Veranstaltung zu verhindern (was auch gelang).
Kurz danach kam die nächste Attacke: Eine Behörde ordnete das Verbot des Films in Deutschland an, was zur Folge hat, dass der Film für Deutsche IP-Adressen auf youtube blokckiert ist. Die Gründe dafür sind ebenso unbekannt wie die Behörde, die hier gehandelt hat. Youtube verweigert jede Auskunft über den Vorgang.
Wir lassen uns nicht beirren und zeigen den Film nochmal: Dazu laden wir herzlich ein!
Am folgenden Montag, den 12.02. findet um 13:00 am Amtsgericht Braunschweig eine Verhandlung in derselben Sache statt - einer der Angeklagten soll Richterin Bock-Hamel während der Hauptverhandlung als "elendige Rechtsbeugerin" beleidigt haben. Ob es sich dabei um eine Beleidigung oder um eine Behauptung wahrer Tatsachen (das wäre dann straffrei) handelt, wird sich zeigen... auch hierzu herzlich eingeladen.
antirepression@amsel44.de
Dienstag, 06.02.2024 18:30 Uhr
in/bei Gießen, Kerkrade-Zimmer der Kongresshalle (Zugang von der Wieseck gegenüber Berliner Platz)
42. Gruppentreffen der Agenda-Gruppe Nachhaltige Mobilität
Aus der Einladung: Wir werden dort schwerpunktmäßig über die beiden offenen Anträge zur fahrradfreundlichen Umgestaltung des Anlagenrings diskutieren.
Als Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung, Tagesordnung, kurzer Rückblick auf die vergangene Sitzung vom 19.12.2023
2. Diskussion über die beiden Anträge zur fahrradfreundlichen Umgestaltung des Gießener Anlagenrings
3. Schwerpunktthemen 2024
4. Verschiedenes
LokaleAgenda21@giessen.de
Freitag, 02.02.2024 18:30 bis Sonntag, 04.02.2024 16:00 Uhr
in/bei Koblenz, Projektladen, Rathauspassage 9, 56068 Koblenz
Theorie der Herrschaftsfreiheit (Seminar)
Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt Philosoph*innen, manch zukunftsorientierten Politiker*innen oder Aktivist*nnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie.
Der Autor des im Frühjahr 2012 erschienenen Buches "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" stellt im dreitägigen Seminar nach einer Definition von Herrschaft zunächst alle Formen vor, in denen Herrschaft auftritt. Die Analyse und alle Begriffe können ausgiebig diskutiert und an Praxisbeispielen überprüft werden.
Danach werden über 20 Thesen vorgestellt, die die Bausteine einer herrschaftsfreien Welt umreißen und das bisherige (Zwischen-)Ergebnis solcher Theorietage (wie dieses Seminar) sind. Es geht um Aspekte, wie eine herrschaftsfreie Welt organisiert sein müsste. Die Thesen werden je nach Interesse in kleinen Gruppen diskutiert, hinterfragt, weiterentwickelt und ergänzt. Ein Wechsel zwischen kleinen Runden und der Gesamtrunde bildet die Hauptphase des Seminars.
Abschließend wird die Frage aufgeworfen, wie der Weg in eine herrschaftsfreie Welt aussieht - auch hier wieder im Wechsel zwischen Kleingruppen und Gesamtrunde. Bei Interesse kann zudem das zusätzliche Thema "Warum ist Herrschaft eigentlich blöd?" angegangen werden nach dem Motto: Eine gute Theorie kennt keine Axiome (Annahmen, dass etwas zutrifft, ohne es irgendwo hergeleitet zu haben). Anspruchsvoll.
Wer schon vorher etwas lesen will: www.herrschaft.siehe.website.
Inhalte:
• Was ist Herrschaft? Wo taucht sie überall in welchen Formen auf: Direkte Macht (Hierarchie) ++ Abhängigkeit ++ Normierung ++ Ökonomische Abhängigkeit ++ Diskurse ++ Metaebene und Mitläufertum
• Wie könnte Herrschaftsfreiheit aussehen?
• Die Ideen von Autonomie und Kooperation
Wann: Freitag 2. Februar 2024 18:30 Uhr bis Sonntag 4. Febraur 16 Uhr
Wo: Projektladen, Rathauspassage 9, 56068 Koblenz
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten: Bitte meldet euch per Mail alleine oder mit eurer Gruppe an. Es gibt mehrere WG-Schlafplätze, auch für diese nehmt gerne Kontakt auf.
koblenz@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 01.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Marburg, Pilgrimstein 12 Uni-Gebäude B07, R. 201
Urbane Seilbahnen als Verkehrsmittel
Heiner Monheim wird in einem öffentlichen Vortrag die Eigenschaften des Verkehrsmittels "Urbane Seilbahn" erklären und darin auf spezifische Umstände in Marburg eingehen.
Samstag, 20.01.2024 15:00 Uhr
in/bei Gießen, Gießen ab Berliner Platz
Nie wieder ist jetzt - gemeinsam gegen rechts!
Demo gegen die faschistischen Deportationspläne von AfD und Werteunion
Spätestens seit den Landtagswahlen ist allen der Rechtsruck bewusst. Nach den neusten Correctiv Recherchen werden wir Gießener:innen dem nicht länger schweigend zusehen. Diesen Angriff auf unsere Demokratie lassen wir nicht unbeantwortet.
Lasst uns - die Zivilgesellschaft, Vereine, Parteien, die Kunst-und Gastroszene Gießens, Religionsgemeinschaften und viele mehr - gemeinsam auf die Straße gehen!
Wir sind viele. Zusammen zeigen wir klare Kante gegen Rechts.
Donnerstag, 18.01.2024 19:00-20:30 Uhr
in/bei Gießen, Anschlussverwendung (Grünbergerstr. 22)
Let's become active - Workshop
In unserem Workshop freuen wir uns darauf, mit Menschen aus Gießen zusammenzukommen, die im Bereich Klimagerechtigkeit aktiv werden wollen. Wir geben einen Einblick in unsere bisherige Arbeit und schauen auf die aktuellen Themen.
Gemeinsam mit euch möchten wir herausarbeiten, welche Themen euch bewegen und erste Ideen für die Umsetzung von Aktionen entwickeln.
Unabhängig von deinen Vorkenntnissen oder Fähigkeiten - in der Klimagerechtigkeitsbewegung ist für alle was dabei! Ganz gleich, ob du kreativ, technikinteressiert, organisationstalentiert oder kommunikationsstark bist oder einfach Lust aufs Anpacken mitbringst – alle Stärken sind gefragt!
Wir heißen ebenso auch bereits aktive Menschen willkommen, die Lust auf neue  Aktionen haben!
alles@fffgi.de
Samstag, 13.01.2024 13:05 Uhr
in/bei Reiskirchen, Radrundfahrt (ca. 10km) ab Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, Saasen)
Kleine Radrundfahrt zur geplanten B49-Trasse
Ein paar Leute haben Lust, mal die aktuelle Lage vor Ort in Sachen B49-Neubau anzugucken und nochmal Kontakt zum hauptbetroffenen Pferdehof zu besuchen bzw. die Stelle kennenzulernen, wo der Biber seine Bauwerke errichtet.
Haben Menschen Lust, mitzukommen? Das sind ein paar Kilometer per Fahrrad von Saasen aus, wo es losgehen soll (Rundkurs Saasen - Harbach - Flugplatzsiedlung - Biberdamm - Hattenrod - Lindenstruth - zurück nach Saasen).
Treffpunkt: ca. 13 Uhr in der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, Saasen) - Zug von GI kommt 13.04 Uhr in Saasen an.
b49.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
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