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USA ERSTMALS SELBST ATTACKIERT! DER 11.9.2001: URSACHEN, INTERPRETATIONEN, FOLGEN

Zu den Anschlägen in den USA


1. Zivilisation im Vormarsch
2. US-Regierung auf Kreuzzug
3. Stimmen zur US-Politik und dem Wertegemeinschafts-Patriotismus
4. Gedanken zum 11.9.
5. Zu den Anschlägen in den USA
6. Den eigenen Mördern Steuern zahlen
7. Weitere Infos zum Thema

Presseinfo der Gruppe Landfriedensbruch, die offenbar heute an einen Presseverteiler verschickt wurde.

Krieg ist überall! Darum: Gewaltinstitutionen abschaffen!
Die Aufregung über die Anschläge in den USA überdecken den
weltweiten Terror von Ausbeutung, Diskriminierung und Herrschaft

Jede Gewalt, die Herrschaftsverhältnisse schafft oder festigt, ist falsch. Die Selbstbestimmung der Menschen, ihr Recht auf ein freies und schönes Leben sind Werte, die unantastbar sind. Daher sind politische Aktionsformen, die dieses Recht auf Selbstbestimmung angreifen, niemals emanzipatorisch und nur als Akt der persönlichen oder kollektiven Notwehr verständlich.
Diese Bedingungen lagen weder bei den Anschlägen in den USA vor noch liegen sie beim täglichen Terror im Namen des Profit und der Herrschaft von Religionen, Nationen oder Organisationen vor.
Die Anschläge in den USA haben keinen Krieg eröffnet. Vielmehr ist der Krieg als Kampf gegen das Menschliche immer und überall existent. Er reicht von den großen Bombardements im Irak oder in Jugoslawien über die Organisierung von Bürgerkriegen bis zu den Diskriminierungen, Abschiebungen, dem Hungertod, der Folter, dem Entzug der Lebensgrundlagen, der Zerstörung der Umwelt und der Ausbeutung als Arbeits oder Reproduktionskraft im Namen von Kapital und Nation. Dieser Krieg hat US Städte erreicht. Die Grausamkeit von Krieg, nun von AmerikanerInnen am eigenen Leib erfahren, ist nur näher gerückt. Doch sie sich für die meisten Menschen der Welt schon immer existent.
Die Reaktionen der Politik nach den Anschlägen sind Heuchelei. Die Selbsterklärung der NATO zu einem Verteidigungsfall übersieht, daß die NATO längst Krieg führt. Weltweit.
Die Anschläge von New York und Washington bieten nur eine Chance: Zu begreifen, warum Gewalt als Form der Gesellschaftsgestaltung nicht richtig ist. Gesellschaft muß aus dem freien Willen der Menschen in freien Kooperationen entstehen. Organisationen, die Gewalt systematisch organisieren, stehen einer freien Gesellschaft entgegen. Die Menschen selbst müssen das Leben bestimmen. Das Land, die soziale Interaktion, die Kommunikation, die Produktionsmittel - all das muß ihnen selbst gehören.

Weg mit der NATO! Weg mit allen religiösen Organisationen! Weg mit allen Grenzen!
Weg mit dem Markt und den Marktinstitutionen! Kei neues Pentagon und World Trade Center aufbauen!

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