Projektwerkstatt Saasen
Termine und Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

Termine der Projektwerkstatt

2 Einträge
Dienstag, 26.10.2021 14:00 Uhr
-Bundesweit-, Online auf https://public.senfcall.de/pwsaasen
Kreative Aktionsformen - vorgestellt, nachfragen, selbst welche planen
Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. In diesem Workshop habt ihr die Möglichkeit, eure organisatorischen, technischen oder rechtlichen Fragen zu Aktionsformen loszuwerden. Am besten ist, wenn ihr vorher einen der beiden Einführungsvideos zu kreativen Aktionsformen guckt - den allgemeinen unter youtu.be/EOTXAdZnOjw (knapp 2 Stunden) oder speziell zu Verkehrswendeaktionen unter youtu.be/rR0pA_IQK-w (ca. 75min). Dann können wir nämlich konkreter einsteigen in das, was euch interessiert.
Treffpunkt um 14 Uhr auf public.senfcall.de/pwsaasen
Dienstag, 26.10.2021 19:00 Uhr
Gießen, Online auf https://connect.meet.mobilitysuite.de/?room=4177916134
Nächste Sitzung der Agendagruppe Nachhaltige Molibität mit Präsentation eines Vorschlags zur Umgesta
Es war der Aufreger des Kommunalwahlkampfes im Frühjahr dieses Jahres. Per Bürger*innenantrag wurde die Idee von Fahrradstraßen auf den inneren beiden Spuren des Anlagenrings und in der Innenstadt auf die Tagesordnung der Gießener Stadtverordnetenversammlung gehievt. Mehrere Aktionen warben für die mit dem Vorschlag verbundene Idee einer Verkehrswende, der Aufschlag zum konkreten Umsetzen rief aber sofort auch Gegner*innen auf den Plan, die ihre Leidenschaft für eine weiterhin autogerechte Stadt Gießen nur schwer verschleiern konnten.
Am 4. März fiel der Beschluss, zwei Spuren des Anlagenrings sowie die zentralen Straßen der Innenstadt zu Fahrradstraßen zu machen – und zwar innerhalb von drei (Innenstadt) bzw. sechs Monaten (Anlagenring). Beide Zeiträume liefen ab, ohne dass etwas Konkretes geschah. Allerdings gab die Verwaltung ein Gutachten in Auftrag, wie eine solche Veränderung möglich sei. Das Erschreckende: Das Planungsbüro sollte nur eine einzige, und zwar die für alle Verkehrsteilnehmer*innen schlechteste Lösung untersuchen. Der im Bürger*innenantrag enthaltene Vorschlag wurde folglich nicht einmal angeguckt. „Ist das der versprochene ‚neue Stil‘ von Stadtpolitik?“ fragen sich die Aktiven aus den geprellten Verkehrswende-Initiativen – aber wollen nachlegen. Am 26.10. wollen sie einen eigenen Vorschlag präsentieren, wie Fuß, Fahrrad, ÖPNV und Autos auf und um den Anlagenring optimal aufeinander abgestimmt werden können. „Wenn die Büros in der Ferne auftragsgemäß nur Daten liefern, die eine Verkehrswende scheitern lassen würden, müssen wir eben selbst planen!“ Der Vorschlag werde Unfälle deutlich reduzieren und die Innenstadt und den Ring um sie deutlich aufwerten. Zudem könnten durch den Wegfall vieler Ampeln alle schneller vorankommen. Das Überraschende: Der Vorschlag der Verkehrswende-Initiativen braucht weniger Umbauten als die für den Verkehrsfluss sehr ungünstige Planung, die jetzt der Stadt vorliegt. Deshalb würde sie deutlich kostengünstiger umzusetzen sein.
Online auf connect.meet.mobilitysuite.de/?room=4177916134
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