Sand im Getriebe
Termine und Veranstaltungen

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Abgelaufene Termine

699 Einträge
Dienstag, 31.01.2023 20:30 Uhr
in/bei Gießen, AK44/Infoladen, Alter Wetzlarer Weg 44
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Ab 20 Uhr gibt es lecker Essen (KüFA).
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 30.01.2023 00:00 Uhr
in/bei Gießen, Gießen (Näheres folgt)
Globaler Klimastreik (Friday for Future)
Der nächste große Aktionstag - auch in Gießen (Näheres folgt).
alles@fffgi.de
Mittwoch, 25.01.2023 19:00 Uhr
in/bei München, Online
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für die Durchsetzung von Klimaschutz und Verkehrswende
Die Abseilaktionen über Autobahnen rund um München am Eröffnungstag der letzten IAA (7.9.2021) erregten viel Aufmerksamkeit. Und sie polarisierten: Viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpften auf die Aktivist*innen, etliche der Aktivist*innen verbrachten einige Tage im Gefängnis und sehen sich jetzt weitreichenden Anklagen gegenüber.
Doch angesichts der schleppenden bis ausbleibenden Umsetzung einer Verkehrswende und wirksamer Klimaschutzmaßnehmen drängt sich die Frage auf: Braucht politischer Protest nicht genau diese direkte Aktion, also ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Der Referent Jörg Bergstedt ist Aktivist und Publizist, engagiert in überregionalen Projekten zur Verkehrswende sowie in lokalen Projekten in und um Gießen.
Mittwoch, 25. Januar 2023, um 19:00 Uhr als Online-Video-Konferenz. Bitte anmelden! Der Link wird am 24.01. an die Angemeldeten verteilt. ++ Infoseite
christoph.von.gagern@vcd-muenchen.de
Dienstag, 24.01.2023 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende
Wir wollen darüber sprechen, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubringen:
• Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
• Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
• Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege
Das ist das zweite Treffen. Beim ersten waren wir sechs Leute und habe erste Ideen für Aktionen ersonnen, außerdem vereinbart, nach Quellen zu suchen, wo schon Vorschläge für Verkehrswendemaßnahmen ausgearbeitet wurden, um die für unseren Verkehrswendeplan zusammenzufügen.
Mach mit, erzähl es weiter, damit Wolfsburg zur Verkehrswendestadt wird.
verkehrswendestadt.de
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 21.01.2023 13:00-17:00 Uhr
in/bei Rostock, Peter Weiß Haus, Kartenraum
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
AktivistInnen teilen ihre Erfahrungen von direkter Aktion
Die „letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Im zweiten Teil des Workshops nach der Mittagspause wollen wir mit weiteren Aktivist*innen aus MV in dialogischen Austausch treten bzgl. ihrer Erfahrungen und Wirkungen direkter Aktionen.
Dieser Workshop ist Teil einer vom Verein Elements e.V. organisierten Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, Menschen zu vernetzen, um Chancen verstärkter politischer Mitwirkung von jungen Menschen zu verbessern. Um Nachhaltigkeitsziele für eine bessere Gesellschaft für alle umzusetzen. Die Veranstaltung incl. veganen Snacks ist kostenfrei.
Um besser planen zu können, wäre eine Anmeldung schön. Hier können wir dann Sprachmittler*innen organisieren oder weitere Auskünfte geben. ++ Infoseite
youth.sdg.work@gmail.com
Freitag, 20.01.2023 17:00 bis Sonntag, 22.01.2023 16:00 Uhr
in/bei Köln, (wird bei Anmeldung bekanntgegeben)
Training zur Selbstverteidigung vor Gericht
Trotz vielen verweigerten Personalien sind auch immer mal wieder Menschen bekannt oder wurden identifziert- Dann stehen Strafverfahren an und Aktivistis sind erst mal überfordert. Wir wollen dem Selbstermächtigung und Wissen entgegen setzen und laden euch ein, zu lernen, wie ihr euch bei Straf – und Ordnungswidrigkeitenprozessen vor Gericht selbst verteidigen könnt.
Wie läuft ein Gerichtsprozess ab? Wie kann er politisch und offensiv geführt werden? Im dreitägigen Workshop stellen wir die Idee der Selbstverteidigung/gegenseitigen Verteidigung vor Gericht vor, spielen Prozesse durch und üben ganz praktisch kreative Möglichkeiten der Repression in Strafprozessen solidarisch entgegenzutreten.
Das Training geht von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag. Das Training ist nur dann sinnvoll wenn alle drei Tage eingeplant werden! Wir planen mit folgenden Zeiten: Fr, 20.1. 17-22 Uhr, Sa, 21.1 10-21 Uhr und So, 22.1. 10-16 Uhr.
Stattfinden wird das Ganze in Köln, Infos zum genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Der Ort ist barrierefrei zugänglich. Es gibt die Möglichkeit vor Ort oder in Köln zu übernachten.
Es gibt etwa 20 Plätze für das Training. Wenn sich weniger als 10 Menschen anmelden, fällt das Training aus, deshalb meldet euch frühzeitig an. Bitte meldet euch per Mail vorher an. Anmeldungen sind verbindlich, sobald sie durch uns bestätigt wurden. Der Workshop wird öffentlich beworben und ist kostenfrei, wahrscheinlich sammeln wir für die gemeinsame Verpflegung. Meldet euch vorab, wenn ihr Bedürfnisse was Schlafplatz und Essen (Allergien etc) habt.
legalteam@castor-stoppen.de
Freitag, 20.01.2023 20:00 Uhr
in/bei Schwerin, Komplex, Pfaffenstraße 4
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte?
In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen.
„Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Lasst uns gemeinsam darüber diskutieren, in den Austausch kommen und vielleicht entsteht ja sogar die ein oder andere Aktionsidee!
20 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei. ++ Infoseite
booking@komplex-schwerin.de
Mittwoch, 18.01.2023 08:30-13:16 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstr. 1 Gießen
Strafprozess wg. Blockade d. Tierversuchslabor Gießen
am 23.04.21 fand in Gießen vor einem tierversuchslabor eine straßenblockade statt. ebenfalls wurde der haupteingang des labors während der protestaktion gegen die tierversuche an der justus-liebig-uni besetzt.
nun folgt von seiten der repressionsorgane der prozess gegen eins der aktivistis. hausfriedenbruch und widerstand gegen - "wen eigentlich"- wird mensch vorgeworfen.
zeigt euch solidarisch und kommt vorbei. sowohl im gerichtssaal, als auch vor dem amtsgericht freuen wir uns auf solidarische unterstützung.
TERMIN: 18.01.23 Amtsgericht Gießen, ab 8.30 Uhr, Prozessbeginn 9.30 Uhr
ADRESSE: Gutfleischstr.1 (toller name) Gießen
eins ist angeklagt, gemeint sind wir alle.
until all cages are empty
vielleicht habt ihr die möglichkeit , die veranstaltung weiter publik zu machen, damit wir an dem tag möglichst viele menschen sind.
vor dem amtsgericht wird es eine protestaktion gegen tierversuche und den prozess geben.
sandra-lein@web.de
Dienstag, 17.01.2023 17:00-20:00 Uhr
in/bei Frankfurt (Main), Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9
Die Evangelische Kirche und die Letzte Generation
Die Einladung einer Vertreterin der Aktionsgruppe „Letzte Generation“ auf die Synodentagung der EKD und der darauffolgende Synodenbeschluss eines freiwilligen Tempolimits bei Dienstfahrten haben bundesweit für heiße Diskussionen gesorgt. Wir wollen einen differenzierenden Blick auf das komplexe Verhältnis von Kirche zum zeitgenössischen Umweltaktivismus werfen. Die Aktionsformen der Letzten Generation wollen wir uns im Zusammenhang des Aktivismus der letzten Jahrzehnte anschauen und mehr über Wesen und Wirkung provokanter Aktionen einschließlich des Umgangs mit Repressionen erfahren. Gemeinsam suchen wir nach Wegen zu einem solidarischen Miteinander der Generationen im Angesicht der Klimakrise. ++ Einladung ++ Anmeldung bis 14.1.2023
u.reinhart@zgv.info
Montag, 16.01.2023 09:00 Uhr
in/bei Freising, Amtsgericht Freising
ABGESAGT: Strafprozess wegen Abseilaktion über der A9 (IAA)
Den Angeklagten wird Nötigung im Zuge einer Abseilaktion über der A9 am Wegweiser zum Kreuz Neufahrn am Eröffnungstag der IAA vorgeworfen.
Um auf die Klimakatastrophe und das Weiter-so plus Greenwashing im Verkehrssektor aufmerksam zu machen und ein deutliches Zeichen gegen die Werbeshow IAA zu setzen, entrollten damals zahlreiche Klimaaktivisti Transparente an Autobahn- und Schlderbrücken. Drei sind hier angeklagt - sie hatten die fotogenen Umgestaltungen der Schilderbrücke am Kreuz Neufahrn gemacht.
Kommt zum Prozess und seid bei begleitenden Aktionen dabei! Zeigt euch solidarisch und lasst uns gemeinsam klar stellen, dass Klimaschützen kein Verbrechen ist und die Verkehrswende kommen muss! ++ Zeitrafferfilm der Aktion ++ Bericht im Spiegel ++ Pressemitteilung zu Prozess und Aktionen
Die Absage war sehr kurzfristig und vorab mit der Polizei abgesprochen - eventuell wegen wegen der Aktion am 15.1. und den geplanten Räumungen von Lützi, Fechi, Heibo usw., wo die Polizei ihre Kletter-Cops alle braucht.
mobbelu@riseup.net
Sonntag, 15.01.2023 14:00-16:00 Uhr
in/bei München, Fußgänger_innenbrücke zwischen Walter-Gropius- und Grünecker Straße
ABGESAGT: Abseilaktion 'Verkehrswende jetzt!' über der A9
Am Sonntag, 15.1., soll es eine als Versammlung angemeldete Abseilaktion unter dem Motto "Verkehrswende jetzt!" über der A9 geben - und zwar von der Fußgänger*innenbrücke zwischen Walter-Gropius- und Grünecker Straße. Treffpunkt ist um 14 Uhr (pünklich!!!) auf der Westseite der Brücke (Walter-Gropius-Straße, Koordinaten: 48.17962782057856, 11.596030847821794). Anfahrt mit dem Fahrrad oder per U3/6 "Alte Heide" oder Tram 23 "Anni-Albers-Straße".
Zu der Aktion kann und soll es eine Fahrraddemo geben - am liebsten irgendwo aus der City von München heraus (zentraler Platz oder Bahnhof), die dann direkt zu der Auffahrt auf die A9 fährt und sich mit den Leuten, die schon vorher an der Brücke sind. Diese Raddemo können wir als kleine Angeklagten- und Unterstützer*innenrunde aber nicht organisieren. Wer aus München oder Umgebung hat Lust, das in die Hand zu nehmen? Also Route festlegen, anmelden und dafür mobilisieren???
Anlass: 1. Am Folgetag findet ein Strafprozess gegen drei Menschen statt, die am 7.9.2021 bei der Eröffnung der IAA über der A9 eine Schilderbrücke umgestalteten, was die Polizei zur Sperrung der A9 veranlasste.
SharePic ++ Rückseite
Grund der Absage: Der Prozess am Folgetag ist abgesagt worden!
kobra@projektwerkstatt.de
Dienstag, 10.01.2023 18:00 Uhr
in/bei Gießen, Online
Vernetzungstreffen der Verkehrswende-Inis in Stadt und Kreis GIeßen
Immer am zweiten Dienstag im Monat treffen sich die Verkehrswende-Initiativen und der Kreisverkehrsdezernent zum Austausch über gemeinsame Verkehrswendeprojekte (vor allem Radverkehr) und gegenseitge Unterstützung. Kurz vorher wird der Link als Mail verschickt. Wer dabei sein will, deshalb bitte melden.
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 10.01.2023 20:00 Uhr
in/bei Gießen, AK44/Infoladen, Alter Wetzlarer Weg 44
Politisches Vernetzungs- und Verkehrwendetreffen für Gießen
Vernetzungstreffen politischer Grupepn für die Stadt Gießen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu besprechen. Anschließend thematische Arbeitsgruppen, dabei eine zur Planung weiterer Verkehrswendeaktivitäten, vor allem dem Aktionstag im Oktober und der Kampagne für eine Straßenbahn. Kommen lohnt doppelt, denn es gibt auch was leckeres zu essen (KüfA).
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 06.01.2023 17:30 bis Sonntag, 08.01.2023 17:00 Uhr
in/bei Flensburg, (wird bei Anmeldung bekanntgegeben)
Training zur Selbstverteidigung vor Gericht
Wir werden uns mit einem offensiven Repressionsumgang vom ersten Polizeikontakt bis hin zur Gerichtsverhandlung beschäftigen. Dabei geht es uns auch darum, die eigene Handlungsfähigkeit der Betroffenen zu erhöhen und den Teilnehmer*Innen Wissen zur Verfügung zu stellen, mit dem sie Repression offensiv begegnen können.
Am Freitag beginnen wir damit uns langsam in die Landschaft staatlicher Repression vorzutasten und uns einen groben Gesammtüberblick zu verschaffen. Wer sind die Akteure? Wie ist das deutsche Rechtssystem aufgebaut? Wie ist der Ablauf vom ersten Polizeikontakt bis hin zum von uns erkämpften Frei- spruch / der Einstellung des Verfahrens?
Am Samstag nehmen wir uns zunächst Zeit gemeinsam daran zu arbeiten was uns an Repression emotional fordert und versuchen einen Umgang damit zu finden. Dannach geht es stärker in Juristische Details. Wir klären warum Aussagen eine ziemlich doofe Idee sind und wie die rechtliche Situation dazu im Detail aussieht. Wie kommen wir an Akten ran und wie arbeiten wir damit? Wie können wir eine Zeugenvernehmung für uns ausnutzen? Wie können wir eine Gerichtsverhandlung so beeinflussen, dass Gericht und Staatsanwaltschaft das Verfahren lieber einstellen wollen? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Nicht-Betroffene in und um das Verfahren herum? Wie können wir uns selbst zur Wehr setzen und welche Möglichkeiten gibt es für Freund*- Innen auch direkt im Verfahren tätig zu werden und zum Beispiel zu verteidigen?
Am Sonntag gehen wir dann in mehreren Rollenspielen auf das bisher Gelernte ein und fangen an das Gelernte praktisch anzuwenden. Dabei können von den Teilnehmer*Innen die verschiedenen Möglichkeiten
Repression zu begegnen ausprobiert werden.
Anmeldung bitte verbindlich. Der Ort ist leider nicht barrierefrei, Übernachtung vor Ort möglich. Bitte gebt gebt Pennplatzbedarf in der Anmeldung mit an. Kost nix.
Bitte beachtet, dass die Workshoptage sehr vollgestopft sein werden. Es ist also nicht sinnvoll an den Tagen noch andere Aktivitäten zu planen, da wir mit dem Workshop gut beschäftigt sein werden. Wenn ihr noch Fragen zum Seminar habt, schreibt uns einfach.
abc-flensburg@systemli.org
Mittwoch, 04.01.2023 09:00 Uhr
in/bei Heidelberg, Amtsgericht Heidelberg, Sitzungssaal siehe Aushang
Strafprozess wegen Blockadeaktion vor HeidelbergCement
Vierter Verhandlungstag um die Blockadeaktion vor HeidelbergCement, Es war eine friedliche Sitzblockade, um gegen das Weiter-so bei Herstellung und Nutzung von Zement und Beton zu protestieren. Bei der Herstellung wird viel CO2 freigesetzt.
Der erste Verhandlungstag lief 9 Stunden und war ein heftiges Ringen mit der Staatsanwaltschaft, die unbedingt verurteilt will - und das auch mit Hilfe immer neuer Begründungen, die zum Teil glatt gelogen waren. Die Verteidigung aus Angeklagten, Laienverteidigis und Pflichtverteidigis führt den Prozess sehr offensiv.
Am zweiten Verhandlungstag kam es zu einem Eklat. Eigentlich sollte die Gerichtsverhandlung vormittags am und auf (!) dem Gelände von HeidelbergCement (neu: HeidelbergMaterials ... die haben wohl was zu verbergen) stattfinden. Doch offensichtlich sollte etwas vertuscht werden - und das Gericht spielte dabei eine seltsame Rolle und versuchte, das vor den Angeklagten und der Verteidigung zu vertuschen. Daraufhin folgte ein Befangenheitsantrag. ++ Bilder der damaligen Aktion
mannheim@extinctionrebellion.de
Mittwoch, 21.12.2022 00:00 bis Sonntag, 08.01.2023 00:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11 in Saasen
Archivieren und Sortieren im kabrack!archiv der Projektwerkstatt
Traditionell über Weihnachten und Neujahr wird in Saasen sortiert: Die über das Jahr gesammelten Bücher, Zeitschriften und Einzeltexte werden in die thematisch gegliederten Regale und Ordner eingefügt. Wer macht mit? Immmer wieder, vor allem nach dem Dunkelwerden, ist zudem Zeit für Diskussion, Filmabende und mehr.
Der Zeitraum ist nur ein grober Rahmen - mensch kann kommen und gehen nach eigener Entscheidung.
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 20.12.2022 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende
Wir wollen darüber sprechen, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubrin-gen:
• Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
• Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
• Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege
Wie gehen wir vor, um das zu erreichen? Verkehrswendeplan für Wolfsburg und Umgebung erstellen, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen draußen und politische Kontakte knüpfen … all das wollen wir überlegen – am 20. im Projekthaus „Amsel44“ (Am-selweg 44, Wolfsburg).
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 19.12.2022 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Kritik an vereinfachten Welterklärungen
Warum glauben Menschen an Verschwörungen – und was ist davon zu halten? Hilfen für das alltägliche Argumentieren!
kopfentlastung.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Sonntag, 18.12.2022 15:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
saasen@projektwerkstatt.de
Sonntag, 18.12.2022 16:00 Uhr
in/bei Gießen, Start am Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23
Critical Mass und Mahnwache wegen Tod eines Radfahrers
Die Raddemo beginnt am Uni-Hauptgebäude, ab 17 Uhr gibt es eine Mahnwache an der Unfallkreuzung Marburger Straße/Sudetenlandstraße (Zeitungsbericht zum Unfall
Sonntag, 18.12.2022 20:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Film Aufstieg und Fall einer Patentlösung
Widerstand gegen die Gentechnik – Mutmacher für den Kampf um die Verkehrswende (danach Filmgespräch)
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 15.12.2022 14:00 bis Mittwoch, 28.09.2022 14:00 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Saal A 100
Schwarzfahr-Prozess
Mal wieder ein Strafprozess wegen "Aktions-Schwarzfahren", d.h. Fahren ohne einen gezahlten Fahrschein, aber mit offener Kenntlichmachung (mit Schild, Flyer, mündlich) ab 14 Uhr am Amtsgericht Gießen.
Zum rechtlichen und politischen Hintergrund: schwarzstrafen.siehe.website
Mittwoch, 14.12.2022 11:00 Uhr
in/bei Kiel, Amtsgericht Schleswig
Gerichtsprozess Abseilaktion (11 Uhr Demo vor Gericht, 12 Uhr Proezssbeginn)
Wütend über die Räumung des Dannenröder Walds koordinierten am 27.11.2020 Aktivisti bundesweit Protestaktionen. In Deutschland kam es an diesem Tag zu 7 Abseilaktionen über Autobahnen, darunter auch über der A7 nahe Schleswig. Im Fall der Verteidigung des Dannenröder Forsts gegen den Bau einer Autobahn wurden erneut Verkehrskonzepte aus vergangener Zeit mit aller Gewalt durchgeboxt. Die Abseilaktionen treffen nun auf eine Antwort der Repressionsbehörden: Mehreren Aktivisti wird vorgeworfen, durch ihre Aktion in Schleswig den Stillstand des Verkehrs verursacht zu haben.
„Angeklagt sind wir wegen Nötigung, vor Gericht stehen wir aber wegen unserer Haltung und unserem Einsatz für eine klimagerechte nachhaltige Welt.“ ++ Mehr Infos
tkkg@systemli.org
Donnerstag, 24.11.2022 09:30 Uhr
in/bei Heidelberg, Start bei HeidelbergCement in Leimen, dann Amtsgericht Heidelberg
Strafprozess wegen Blockadeaktion vor HeidelbergCement
Zweiter Verhandlungstag umd die Blockadeaktion vor HeidelbergCement, Es war eine friedliche Sitzblockade, um gegen das Weiter-so bei Herstellung und Nutzung von Zement und Beton zu protestieren. Bei der Herstellung wird viel CO2 freigesetzt.
Der erste Verhandlungstag lief 9 Stunden und war ein heftiges Ringen mit der Staatsanwaltschaft, die unbedingt verurteilt will - und das auch mit Hilfe immer neuer Begründungen, die zum Teil glatt gelogen waren. Die Verteidigung aus Angeklagten, Laienverteidigis und Pflichtverteidigis führt den Prozess sehr offensiv.
Am zweiten Verhandlungstag kommt es nun zu einem echten Highlight: Die Gerichtsverhandlung findet vormittags am und auf (!) dem Gelände von HeidelbergCement (neu: HeidelbergMaterials ... die haben wohl was zu verbergen) statt. Diese Begehung ist öffentlich - weil eine "normale" Gerichtsverhandlung, nur eben draußen!!! ++ Bilder der damaligen Aktion
mannheim@extinctionrebellion.de
Sonntag, 20.11.2022 14:00-16:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Reiskirchen (Start an der Feuerwehr, Freiherr-vom-Stein-Straße neben Bahnübergang)
Sonntagsspaziergang auf der Trasse der B49-Südumgehung
Die B49 soll weiter ausgebaut werden. Das geschieht schon seit Jahren im Westen von Gießen, erhöht dort massiv die Verkehrsmenge und die Zahl der Unfälle. Jetzt soll auch der Osten dran glauben. Vom A5-Anschluss Reiskirchen bis hinter Lindenstruth soll sich eine neue Trasse am Hang des wunderschönen Jossollertals entlangziehen.
Der Spaziergang soll zum einen dazu dienen, allen Interessierten die Dimension dieser neuen Betonierung wertvoller landwirtschaftlicher Böden, Erholungs- und Naturgebiete direkt vor Augen zu führen. Zum anderen hoffen wir, dass sich durch das Zusammentreffen und den 4,9km langen Gang entlang der geplanten Trassen Menschen (vor allem aus Reiskirchen) zusammenfinden, die sich dem Projekt entgegenstemmen und für eine wirksame Verkehrswende in Reiskirchen kämpfen. Wenn entlang des Wiesecktales bis hinein in den Vogelsberg, also auch in Gießen, Buseck, Grünberg, Mücke usw., statt des Autos künftig Fuß, Rad und ÖPNV gefördert werden, bräuchte es solcher Wahnsinnsprojekte nicht.
b49.siehe.website ++ Flyer mit Lageplan ++ Facebook-Event ++ Pressetext zu Argumenten gegen B49 ++ Termin beim VCD
saasen@projektwerkstatt.de
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