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Termine und Veranstaltungen

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Abgelaufene Termine

831 Einträge
Dienstag, 05.03.2024 10:00 bis Freitag, 01.03.2024 10:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Dritter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website ++ Bisheriger Verlauf
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 01.03.2024 16:00 Uhr
in/bei -Bundesweit-, Bundesweit und auch in Gießen (ab Berliner Platz)
Aktionstag Wir fahren zusammen für einen besseren ÖPNV
Gemeinschaftsaktion von Ver.di, Fridays for Future und anderen für einen besseren ÖPNV und bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV (aus Anlass der Tarifrunden im öffentlichen Dienst) ++ Sternfahrten mit Bus und Bahn aus der Umgebung geplant ++ fffgiessen.de ++ Flyer-Vorderseite ++ Flyer-Rückseite
Dienstag, 27.02.2024 08:00 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße (Saal 100A)
ABGESAGT: Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben - und im ersten Prozess dieser Art hagelte es auch eine hohe Strafe auf Basis einer gefährlichen Neuerung im § 113 StGB (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), nämlich sechs Monate Haft (mit Bewährung), weil die Person nicht allein war. Das kam überraschend, jetzt aber sind Angeklagte und Verteidigung (hoffentlich) vorbereitet.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 16.02.2024 09:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Zweiter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, Rathaus Gießen (Hermann-Levi-Saal)
Wie geht es nach den Demonstrationen weiter?
Was können wir als Zivilgesellschaft gegen den Rechtsruck tun?
Seit Wochen protestieren Hunderttausende Menschen gegen die Deportationspläne von AfD und Werteunion. Doch einmal auf die Straße zu gehen, wird nicht ausreichen, um den Rechtsruck aufzuhalten. Vielmehr müssen wir die Wurzel des Problems verstehen, wir müssen analysieren, was Faschismus eigentlich ausmacht.
Anschließend wollen wir ins Gespräch kommen und über verschiedene Aktionsmöglichkeiten nachdenken, wie Vorträge an Schulen, Stammtische gegen Rechts, Vollversammlung an der Uni und vieles mehr. Wir wollen mit euch Ideen sammeln, wie wir in unserem Alltag Dinge verändern und organisieren können. ++ fffgiessen.de
alles@fffgi.de
Dienstag, 13.02.2024 17:00 bis Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Amselweg 44, 38446 Wolfsburg (Projekthaus Amsel 44)
Gerichtsprozesstraining
Training zur Selbst- und Laienverteidigung im Strafprozess. Einführung zu rechtlichen Grundlagen (Strafrecht und Strafprozessrecht), Aktionsmöglichkeiten, Rollenspiele.
Wir lernen den Ablauf einer Hauptverhandlung im Strafprozess, Umgang mit Gesetzen, Aktionsmöglichkeiten vor Gericht, Verteidigungsansätze und spielen die ganze Hauptverhandlung in verschiedenen Workshop-Blocks in Rollenspielen durch. ++ Bitte anmelden (PGP: pgp.letztegeneration.org/LG_Braunschweig-3139AC00A5003EDD.asc)
braunschweig@letztegeneration.org
Montag, 12.02.2024 13:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel und der damalige Staatsanwalt werden beide selbst dabei sein. Das wird ein Fest!
(Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23) ++ bock-hamel.siehe.website ++ Ankündigung in Braunschweiger Zeitung vom 20.1.2024
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 10.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Kinder- und Jugendzentrum Magni, Hinter der Magnikirche 6B
Filmvorführung
Im Frühjahr 2023 verhandelte die Braunschweiger Richterin Petra Bock-Hamel am Landgericht in einer Berufungsverhandlung gegen drei Angeklagte, die sich von ihrer Verhandlungsführung nicht unterkriegen ließen. Die war nämlich straff: an die rechtlichen Vorgaben der Strafprozessordnung hielt sich Bock-Hamel kaum, während sie die Angeklagten immer wieder über deren vermeintliche Regeln belehrte. Das ging so weit, dass die Angeklagten in ihrer eigenen Hauptverhandlung weder reden noch Anträge stellen durften und am Ende gar für das Stellen eines Antrags in Ordnungshaft landeten.
Doch ganz so einfach kam Bock-Hamel damit nicht durch - ein Journalist fertige (ganz legal) Videoaufnahmen vom Beginn des Verfahrens, und Unbekannte fertigten heimliche Aufnahmen der Hauptverhandlung (und einer weiteren Verhandlung von Bock-Hamel an) und schnitten daraus einen Film (zu finden hier: unterparagraphen.siehe.website).
Am 12.10.2023 fand ab 17.30 Uhr am Landgericht eine Versammlung statt, deren einzige Ausdruckmittel das Zeigen eines Films mit dem Titel „Unter Paragraphen II“ sein sollte. Von Beginn an war ein erhebliches Polizeiaufgebot mit u.a. anwesender Bereitschaftspolizei in Stärke von knapp 50 Uniformierten sowie von Führungskräften aus Landgericht und Staatsanwaltschaft vor. Fünf Minuten nach Beginn der Filmvorführung wurde diese gewaltsam unterbrochen und die Ausdrucksmittel der Versammlung (Beamer und Laptop) beschlagnahmt. Zudem wurden der Versammlungsleiter und der nur als einfacher Versammlungsteilnehmer anwesende Filmemacher aus der Versammlung ausgeschlossen und, trotz schon vor Ort erfolgter Personalienfeststellung, verhaftet. Sie wurden ca. 4 Stunden festgehalten, ohne dass dafür eine Begründung erkennbar war – außer dem unausgesprochenen Ziel, die Durchführung der unerwünschten, weil justizkritischen Veranstaltung zu verhindern (was auch gelang).
Kurz danach kam die nächste Attacke: Eine Behörde ordnete das Verbot des Films in Deutschland an, was zur Folge hat, dass der Film für Deutsche IP-Adressen auf youtube blokckiert ist. Die Gründe dafür sind ebenso unbekannt wie die Behörde, die hier gehandelt hat. Youtube verweigert jede Auskunft über den Vorgang.
Wir lassen uns nicht beirren und zeigen den Film nochmal: Dazu laden wir herzlich ein!
Am folgenden Montag, den 12.02. findet um 13:00 am Amtsgericht Braunschweig eine Verhandlung in derselben Sache statt - einer der Angeklagten soll Richterin Bock-Hamel während der Hauptverhandlung als "elendige Rechtsbeugerin" beleidigt haben. Ob es sich dabei um eine Beleidigung oder um eine Behauptung wahrer Tatsachen (das wäre dann straffrei) handelt, wird sich zeigen... auch hierzu herzlich eingeladen.
antirepression@amsel44.de
Dienstag, 06.02.2024 18:30 Uhr
in/bei Gießen, Kerkrade-Zimmer der Kongresshalle (Zugang von der Wieseck gegenüber Berliner Platz)
42. Gruppentreffen der Agenda-Gruppe Nachhaltige Mobilität
Aus der Einladung: Wir werden dort schwerpunktmäßig über die beiden offenen Anträge zur fahrradfreundlichen Umgestaltung des Anlagenrings diskutieren.
Als Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Begrüßung, Tagesordnung, kurzer Rückblick auf die vergangene Sitzung vom 19.12.2023
2. Diskussion über die beiden Anträge zur fahrradfreundlichen Umgestaltung des Gießener Anlagenrings
3. Schwerpunktthemen 2024
4. Verschiedenes
LokaleAgenda21@giessen.de
Freitag, 02.02.2024 18:30 bis Sonntag, 04.02.2024 16:00 Uhr
in/bei Koblenz, Projektladen, Rathauspassage 9, 56068 Koblenz
Theorie der Herrschaftsfreiheit (Seminar)
Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Diese Frage beschäftigt Philosoph*innen, manch zukunftsorientierten Politiker*innen oder Aktivist*nnen, Roman- und Sachbuchschreiberlinge. Doch ein kritischer Blick zeigt meist: Zukunftsdebatten sind eher ein Abklatsch heutiger Bedingungen mit netteren Menschen in der Führung. "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" ist radikal anders: Mit scharfem, analytischen Blick werden die Bedingungen seziert, unter denen Herrschaft entsteht, wie sie wirkt und was sich wie ändern muss, damit Menschen aus ihrem Streben nach einem besseren Leben (Eigennutz) sich nicht nur selbst entfalten, sondern genau dafür die Selbstentfaltung aller Anderen brauchen und deshalb mit herbeiführen. Aus Konkurrenz wird Kooperation, das Normale weicht der Autonomie.
Der Autor des im Frühjahr 2012 erschienenen Buches "Freie Menschen in freien Vereinbarungen" stellt im dreitägigen Seminar nach einer Definition von Herrschaft zunächst alle Formen vor, in denen Herrschaft auftritt. Die Analyse und alle Begriffe können ausgiebig diskutiert und an Praxisbeispielen überprüft werden.
Danach werden über 20 Thesen vorgestellt, die die Bausteine einer herrschaftsfreien Welt umreißen und das bisherige (Zwischen-)Ergebnis solcher Theorietage (wie dieses Seminar) sind. Es geht um Aspekte, wie eine herrschaftsfreie Welt organisiert sein müsste. Die Thesen werden je nach Interesse in kleinen Gruppen diskutiert, hinterfragt, weiterentwickelt und ergänzt. Ein Wechsel zwischen kleinen Runden und der Gesamtrunde bildet die Hauptphase des Seminars.
Abschließend wird die Frage aufgeworfen, wie der Weg in eine herrschaftsfreie Welt aussieht - auch hier wieder im Wechsel zwischen Kleingruppen und Gesamtrunde. Bei Interesse kann zudem das zusätzliche Thema "Warum ist Herrschaft eigentlich blöd?" angegangen werden nach dem Motto: Eine gute Theorie kennt keine Axiome (Annahmen, dass etwas zutrifft, ohne es irgendwo hergeleitet zu haben). Anspruchsvoll.
Wer schon vorher etwas lesen will: www.herrschaft.siehe.website.
Inhalte:
• Was ist Herrschaft? Wo taucht sie überall in welchen Formen auf: Direkte Macht (Hierarchie) ++ Abhängigkeit ++ Normierung ++ Ökonomische Abhängigkeit ++ Diskurse ++ Metaebene und Mitläufertum
• Wie könnte Herrschaftsfreiheit aussehen?
• Die Ideen von Autonomie und Kooperation
Wann: Freitag 2. Februar 2024 18:30 Uhr bis Sonntag 4. Febraur 16 Uhr
Wo: Projektladen, Rathauspassage 9, 56068 Koblenz
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten: Bitte meldet euch per Mail alleine oder mit eurer Gruppe an. Es gibt mehrere WG-Schlafplätze, auch für diese nehmt gerne Kontakt auf.
koblenz@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 01.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Marburg, Pilgrimstein 12 Uni-Gebäude B07, R. 201
Urbane Seilbahnen als Verkehrsmittel
Heiner Monheim wird in einem öffentlichen Vortrag die Eigenschaften des Verkehrsmittels "Urbane Seilbahn" erklären und darin auf spezifische Umstände in Marburg eingehen.
Samstag, 20.01.2024 15:00 Uhr
in/bei Gießen, Gießen ab Berliner Platz
Nie wieder ist jetzt - gemeinsam gegen rechts!
Demo gegen die faschistischen Deportationspläne von AfD und Werteunion
Spätestens seit den Landtagswahlen ist allen der Rechtsruck bewusst. Nach den neusten Correctiv Recherchen werden wir Gießener:innen dem nicht länger schweigend zusehen. Diesen Angriff auf unsere Demokratie lassen wir nicht unbeantwortet.
Lasst uns - die Zivilgesellschaft, Vereine, Parteien, die Kunst-und Gastroszene Gießens, Religionsgemeinschaften und viele mehr - gemeinsam auf die Straße gehen!
Wir sind viele. Zusammen zeigen wir klare Kante gegen Rechts.
Donnerstag, 18.01.2024 19:00-20:30 Uhr
in/bei Gießen, Anschlussverwendung (Grünbergerstr. 22)
Let's become active - Workshop
In unserem Workshop freuen wir uns darauf, mit Menschen aus Gießen zusammenzukommen, die im Bereich Klimagerechtigkeit aktiv werden wollen. Wir geben einen Einblick in unsere bisherige Arbeit und schauen auf die aktuellen Themen.
Gemeinsam mit euch möchten wir herausarbeiten, welche Themen euch bewegen und erste Ideen für die Umsetzung von Aktionen entwickeln.
Unabhängig von deinen Vorkenntnissen oder Fähigkeiten - in der Klimagerechtigkeitsbewegung ist für alle was dabei! Ganz gleich, ob du kreativ, technikinteressiert, organisationstalentiert oder kommunikationsstark bist oder einfach Lust aufs Anpacken mitbringst – alle Stärken sind gefragt!
Wir heißen ebenso auch bereits aktive Menschen willkommen, die Lust auf neue  Aktionen haben!
alles@fffgi.de
Samstag, 13.01.2024 13:05 Uhr
in/bei Reiskirchen, Radrundfahrt (ca. 10km) ab Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, Saasen)
Kleine Radrundfahrt zur geplanten B49-Trasse
Ein paar Leute haben Lust, mal die aktuelle Lage vor Ort in Sachen B49-Neubau anzugucken und nochmal Kontakt zum hauptbetroffenen Pferdehof zu besuchen bzw. die Stelle kennenzulernen, wo der Biber seine Bauwerke errichtet.
Haben Menschen Lust, mitzukommen? Das sind ein paar Kilometer per Fahrrad von Saasen aus, wo es losgehen soll (Rundkurs Saasen - Harbach - Flugplatzsiedlung - Biberdamm - Hattenrod - Lindenstruth - zurück nach Saasen).
Treffpunkt: ca. 13 Uhr in der Projektwerkstatt (Ludwigstr. 11, Saasen) - Zug von GI kommt 13.04 Uhr in Saasen an.
b49.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 08.01.2024 00:00 bis Dienstag, 09.01.2024 15:00 Uhr
in/bei Dortmund, Black Pigeon (Scharnhorststraße 50)
Revisionsschreibtraining
Es wird ein weiteres Training im Revisionsschreiben geben (Rechtsfehlerüberprüfung = in der Regel die dritte Instanz). Voraussetzung zur Teilnahme ist der Besuch des Gerichtsprozesstrainings (oder vergleichbarer Grundkenntnisse) und das direkte Erleben eines vollständigen Strafprozesses (als Angeklagte*r, Verteidigi oder Zuschaui mit direkter Einbindung in Vorbereitung usw.). Diese Voraussetzung ist wichtig, da wir auf dem Training nicht erläutern wollen, was ein Beweisantrag ist, was ein Gerichtsbeschluss usw. - das lernt mensch im Prozesstraining.
Ort ist voraussichtlich irgendwo im Ruhrpott. Beginn ca. mittag am 8.1., Ende nachmittags am 9.1. Genaueres folgt hier oder nach Anmeldung.
kobra@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 21.12.2023 00:00 bis Sonntag, 14.01.2024 00:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11 in Saasen
Archivieren und Sortieren im kabrack!archiv der Projektwerkstatt
Traditionell über Weihnachten und Neujahr wird in Saasen sortiert: Die über das Jahr gesammelten Bücher, Zeitschriften und Einzeltexte werden in die thematisch gegliederten Regale und Ordner eingefügt. Wer macht mit? Immmer wieder, vor allem nach dem Dunkelwerden, ist zudem Zeit für Diskussion, Filmabende und mehr.
Der Zeitraum ist nur ein grober Rahmen - mensch kann kommen und gehen nach eigener Entscheidung.
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 18.12.2023 13:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Verwaltungsgericht Braunschweig, Saal 1
Verfahren wegen Polizeiaktionen gegen zwei Journalist*innen beim Wolfsburger Polizeikessel
2020 fand die eine angemeldete Versammlung in Solidarität mit Angeklagten der VW-Zugblockade im August 2019 vor dem Amtsgericht Wolfsburg statt. Es war verboten, die Straße für Demozwecke zu nutzen. Als eine Spontandemo folgte und diese die Straße betrat, endete alles im "Wolfsburger Kessel" (Dokufilm unter youtu.be/D9LwE6-0MJw). Die beiden begleitenden Journalist*innen wurden mit Platzverweisen für die ganze Stadt belegt, einer sogar festgenommen, um ihm Kamera und Datenträger wegzunehmen. Fast alle Polizeimaßnahmen wurden inzwischen als rechtswidrig festgestellt - nur die Platzverweise und Kontrollen der beiden Journalist*innen sind noch im Verfahren. Am 18.12.2023 wird es darum gehen.
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 18.12.2023 19:00 Uhr
in/bei Braunschweig, KufA Haus, Westbahnhof 13, 38118 Braunschweig
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 15.12.2023 18:00 bis Sonntag, 17.12.2023 18:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Projektwerkstatt. Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen (Bahnstation Saasen direkt am Ort)
Training zu offensiv geführten Gerichtsverfahren (Prozesstraining)
Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.siehe.website
Ablauf der Veranstaltung:
Freitag ab 18 Uhr mit dem Einführungsfilm "Unter Paragraphen" (wer Freitag noch nicht kommt, MUSS sich den Film dann vorher im Internet ansehen: youtu.be/C-nWjn6g8zM)
Samstag/Sonntag jeweils ganztags ab 10 Uhr (So bis 18 Uhr) die Hauptseminarphase mit Einführungen, Rollenspielen und Übungen
Mindestteilnehmer*innenzahl: 10, besser ab 12 (wegen zu besetzenden Rollen im Gerichtsverfahren, besser sind mehr), daher Anmeldung erforderlich
Bitte seid pünktlich, damit wir entspannt in ein volles Wochenende starten können
Nehmt bitte einen Schlafsack mit wenn ihr habt (dann haben wir weniger Arbeit). Und natürlich was ihr sonst noch so braucht um gut da sein zu können wie z.B. Schreibzeug und warme Kleidung. Genug Betten sind da..
lovepeaceunity@posteo.de
Mittwoch, 13.12.2023 17:00 Uhr
in/bei Gießen, Hörsaal 5 (Licherstr. 68)
Perspektive N für die JLU
Dialog über 2 Themenbereiche der Nachhaltigkeitsstrategie der JLU ++ Einladung
Dienstag, 12.12.2023 19:00 Uhr
in/bei Gießen, AK44/Infoladen, Alter Wetzlarer Weg 44
Küche für Alle (KüfA) mit politischem Vernetzungstreffen für Gießen
Vernetzungstreffen politischer Grupepn für die Stadt Gießen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu besprechen. Anschließend thematische Arbeitsgruppen möglich für neue Projekte und Aktionen. Kommen lohnt doppelt, denn es gibt zunächst was Leckeres zu essen (KüfA). Mitkochende sind gern gesehen (ab ca. 17.30 Uhr ++Telegramgruppe der KüfA-Crew)
Davor um 18 Uhr online: Vernetzungstreffen der Verkehrswende-Inis in Stadt und Kreis Gießen ++ Link auf Anfrage
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 01.12.2023 18:00 bis Sonntag, 03.12.2023 16:00 Uhr
in/bei Flensburg, AZ Hafermarkt (Heinrichstr. 8)
Direct-Action-Training
„Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen?
Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren.“
Für Wen? Politische Gruppen & Initiativen, sowie interessierte Einzelpersonen ++ Bitte anmelden (Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden).
Das Training startet mit dem Direct-Action-Einführungsfilm. Wer am Freitag noch nicht kommen kann, sollte den vorher online anschauen: youtu.be/EOTXAdZnOjw (bitte wirklich machen!).
az-hafermarkt@systemli.org
Donnerstag, 30.11.2023 19:00 Uhr
in/bei Flensburg, AZ Hafermarkt (Heinrichstr. 8)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website ++ Am Folge-Wochenende findet passend ein Aktionstraining statt am gleichen Ort!
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 29.11.2023 11:00 Uhr
in/bei Hamburg, Tiny House im Campus Melle-Park
Macht macht Umwelt kaputt - über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung
Herrschaft bedeutet die Möglichkeit, Abläufe und Verhältnisse so regeln zu können, dass andere die negativen Folgen erleiden müssen. Umweltzerstörung basiert regelmäßig auf diesem Prinzip: Industrie und ihre Staaten graben in armen Regionen nach Energiequellen und Rohstoffen, transportieren schiffeweise Nahrungsmittel oder Holz zu sich und kippen den Müll wieder in die Peripherien zurück. Städte nutzen das Umland für Bauflächen, Straßentrassen und Müllhalden. Die Natur zählt nichts, weil die Menschen in ihr still sind oder still gehalten werden. Wer Umwelt dauerhaft schützen will, muss daher die Machtfrage stellen. Doch was geschieht tatsächlich? Selbst Umweltverbände setzen auf Staat, Umweltpolizei, Gesetze und Firmen, um die Welt grün zu halten. Diese Schüsse gehen nach hinten los - schon seit Jahrzehnten. Nötig ist eine Umweltschutzstrategie, die die Menschen ermächtigt, ihr Leben wieder selbst zu organisieren – ohne Hierarchien und Privilegien. Nur ein Umweltschutz von unten ist grundlegend und dauerhaft wirksam.
Mit Brunch und viel Gelegenheit zur Diskussion (auch über den Vortrag am Abend davor im Audimax)
sustainability@uni-hamburg.de
Mittwoch, 29.11.2023 18:00 Uhr
in/bei Lüneburg, Leuphana-Universität Campus, geänderter Raum: jetzt C3.120 im Gebäude 3 (neben Mensa)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ Infoseite der Einladenden ++ provokante-aktionen.siehe.website ++ Am Folge-Wochenende findet in Flensburg ein Aktionstraining statt!
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