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SOZIALE FRAGEN: DIE SCHERE ZWISCHEN ARM UND REICH WIRD GRÖSSER!

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Privatisierungen im Gesundheitswesen, die Schere zwischen arm und reich, Wohnungslosigkeit und vieles mehr - die Liste an fatalen Folgen der einseitig auf Wirtschaftswachstum und Profite ausgerichteten Politik ist lang. Menschlichkeit geht verloren.

Gier der Wenigen - Systemfolge des Kapitalismus
Sie sind nicht die schlechteren Menschen, sondern einfach die, die an die Hebel wirtschaftlicher Macht gelangt sind. Wer da ist, verhält sich gierig. Und nur wer dazu bereit und ausreichend skrupellos ist, gelangt auch auf solche Posten. Die tägliche Konkurrenz und das Ringe um Karrieresprünge, die das kapitalistische System allen Menschen aufzwingt, machen aus Menschen gefräßig-rücksichtslose Wesen. Zahlen gefällig?
Laut Equilar verdienen die Topmanager*innen in den USA das 254fache des Durchschnitt ihrer Beschäftigen (und noch deutlich höherer Faktor gegenüber den schlecht Bezahlten).
Allein in 2021 stieg in den USA das Einkommen der Topverdiener*innen um 31 Prozent.
In der Schweiz lehnte eine Mehrheit der Bevölkerung eine Beschränkung von Manager*innengehältern auf das 12fache ihrer schlecht Bezahlten Arbeitskräfte ab. Der Kapitalismus bestimmt das Denken und kann sich so in der Demokratie optimal und damit besonders brutal entfalten.

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Soziale Schieflage
Die einen haben das Geld bzw. Kapital - erarbeitet, geerbt, gestohlen. Sie lassen arbeiten, müssen selbst nicht mehr viel tun, aber heißen oft trotzdem Arbeit"geber*innen" (obwohl sie vor allem die Arbeit anderer "nehmen", sprich: klauen). Wer viel Geld hat, kann zudem viele Kosten des Alltags (Einkäufe, Fahrten, Unterkünfte ...) von der Steuer absetzen. Wer keine Steuern zahlt bei niedrigem Einkommen oder Arbeitslosigkeit, kann das nicht.

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