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Termine und Veranstaltungen

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Abgelaufene Termine

849 Einträge
Freitag, 17.05.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, .treffpunkt am Kreuzplatz 7
Konsumkritik-Kritik - warum sich die Welt nicht am Ladenregal retten lässt
Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 14.05.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, treff.punkt am Kreuzplatz 7
Küche für Alle (KüfA) mit politischem Vernetzungstreffen für Gießen
Vernetzungstreffen politischer Grupepn für die Stadt Gießen, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu besprechen. Anschließend thematische Arbeitsgruppen möglich für neue Projekte und Aktionen. Kommen lohnt doppelt, denn es gibt zunächst was Leckeres zu essen (KüfA). Mitkochende sind gern gesehen (ab ca. 17.30 Uhr ++Telegramgruppe der KüfA-Crew)
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 10.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Lüneburg, Wolfsburg bis Lüneburg entlang der A39-Trasse
Protest- und Vernetzungsfahrradtour
Vom 10. bis 12. Mai findet eine Protest- und Vernetzungsfahrradtour von Wolfsburg nach Lüneburg statt. Alle sind eingeladen, sich dieser anzuschließen. Die Tour führt entlang der Strecke der geplanten A39. Wenn Du mit dabei sein magst, meld Dich gern per Mail an elbe-heide@vcd.org, damit wir besser planen können. Du kannst aber auch einfach so zu den Stopps dazu kommen und mitfahren. Wie Du magst.
Der Protest richtet sich gegen weiteren Autobahnneu- und -ausbau und für eine sozial- und klimagerechte Verkehrswende. ++ Mehr auf a39-stoppen.de/
FREITAG: Wolfsburg - Knesebeck
- 39km
- Start: 13:00 Hbf Wolfsburg
- 1. Halt: Tappenbeck (km 9) mit Kartoffelsuppe
- 2. Halt: Jembke (km 12)
- 3. Halt: VW Testfeld (km 26)
Übernachtung auf dem Campingplatz in Knesebeck
SAMSTAG: Knesebeck - Uelzen
- 49km
- Start: 10:30 Campingplatz Knesebeck
- Halt Uelzen (km 42)
Übernachtung: Woltersburger Mühle
SONNTAG: Uelzen - Lüneburg
- 54km
- Start: 10:30 Woltersburger Mühle
- Halt: Bad Bevensen (km 17)
- Ende: Gegen 16 Uhr in Lüneburg auf dem Marktplatz
elbe-heide@vcd-mail.org
Mittwoch, 08.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Berlin, Tesla-Gigafactory in Grünheide
Block Tesla
In Grünheide bei Berlin sollen künftig 1 Million neue Teslas pro Jahr vom Band rollen und sich in die Blechlawine auf den Autobahnen einreihen. Durch drei weitere Ausbaustufen soll das Werk vor den Toren Berlins zur größten Autofabrik Europas werden. Das wollen wir verhindern. Schon jetzt sind es mehr als 250.000 Neuwagen, die dort pro Jahr produziert werden und sich zu dem unbrauchbaren Elektro- und Verbrennerschrott gesellen, der unsere Straßen verstopft und in einer Zukunft, in der Mobilität allen gehört, von niemandem gebraucht wird. ++ Block Tesla
kontakt@disrupt-now.org
Mittwoch, 08.05.2024 00:00 bis Sonntag, 12.05.2024 00:00 Uhr
in/bei Berlin, Tesla-Gigafactory in Grünheide
Disrupt Aktionstage gegen Tesla Fabrik
In Grünheide bei Berlin sollen künftig 1 Million neue Teslas pro Jahr vom Band rollen und sich in die Blechlawine auf den Autobahnen einreihen. Durch drei weitere Ausbaustufen soll das Werk zur größten Autofabrik Europas werden.
Der Preis der neokolonialen Lieferketten: Die Gewinnung von Lithium, dem Hauptrohstoff für Batterien, zerstört in den Abbaugebieten Wasservorkommen & Lebensräume.
Für die Erweiterung soll auch die lokale Trinkwasserversorgung aufs Spiel gesetzt werden. Dagegen wehrt sich auch die Wasserbesetzung (t.me/teslastoppen). Die Fabrikerweiterung muss gestoppt werden – we will disrupt Tesla, we will create Solidarity. ++ disrupt-now.org/disrupt-tesla/
kontakt@disrupt-now.org
Sonntag, 05.05.2024 14:30 Uhr
in/bei Gießen, Start am Kirchenplatz
Kidical Mass
Vorankündigung: Fahrraddemo für alle - besonders kinder- und familienfreundlich ++ kidicalmassgiessen.online ++ SharePic
post@kidicalmassgiessen.online
Dienstag, 16.04.2024 09:00-16:00 Uhr
in/bei Köln, Amtsgericht Köln
Strafprozess wegen Aktion bei Shell-Raffinerien in Godorf/Wesseling, zweiter Verhandlungstag
In einer Protestaktion gegen shell blockierten am 7. August 2020 etwa 50 Menschen LKW-Zufahrten zur Rheinland Raffinerie in Wesseling mit Tripods und Ankett-Aktionen. Zeitgleich besetzte etwa ein dutzend Kayak-Fahrer*innen die Einfahrt des Godorfer Hafens.Zusätzlich spannten sie ein etwa 80 Meter langes Seil quer über die Hafeneinfahrt, in welches eine Person mit einer Hängematte hineinkletterte.
Im September fand schonmal eine Verhandlung statt, die wurde dann ausgesetzt. Dieses ist der zweite Anlauf.
antirepression@amsel44.de
Dienstag, 09.04.2024 09:00-16:00 Uhr
in/bei Köln, Amtsgericht Köln
Strafprozess wegen Aktion bei Shell-Raffinerien in Godorf/Wesseling
In einer Protestaktion gegen shell blockierten am 7. August 2020 etwa 50 Menschen LKW-Zufahrten zur Rheinland Raffinerie in Wesseling mit Tripods und Ankett-Aktionen. Zeitgleich besetzte etwa ein dutzend Kayak-Fahrer*innen die Einfahrt des Godorfer Hafens.Zusätzlich spannten sie ein etwa 80 Meter langes Seil quer über die Hafeneinfahrt, in welches eine Person mit einer Hängematte hineinkletterte.
Im September fand schonmal eine Verhandlung statt, die wurde dann ausgesetzt. Dieses ist der zweite Anlauf.
antirepression@amsel44.de
Montag, 08.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Stuttgart, DieAnstifter, Werastraße 10
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 05.04.2024 16:00 bis Sonntag, 07.04.2024 16:00 Uhr
in/bei Berlin, (wird noch bekanntgegeben)
Gerichtsprozesstraining
Gelbe Briefe flattern ins Haus und ihr wollt euch gegen die Vorwürfe wehren? Kein Problem. Egal ob Blockadeaktion, Diebstahl oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*innen. An diesem Wochenende lernt ihr, wie ihr euch selbst vor Gericht verteidigen könnt. Denn: Repression kann uns alle treffen. In dem Workshop werdet ihr unter Anderem lernen:
• Wie ein Gerichtsverfahren abläuft
• Wo welche Gesetze stehen und wie ihr diese nutzen könnt
• Wie ihr Akteneinsicht durchsetzen könnt
• Wie ihr verschiedenste Anträge schreibt
• Wie ihr Zeug*innen befragt
• Wie das Publikum die Angeklagten unterstützen kann
• Wie ihr euch durch die Instanzen kämpft
• Wie ihr politische Inhalte in den Prozess bringt
• Wie ein Gerichtsverfahren Spaß machen kann
Außerdem ist das Ziel, dass:
• Eure Angst vor Repression kleiner wird
• Ihr euren Freund*innen bei deren Prozessen helfen könnt
• Die Gerichte keine Lust mehr auf euch haben
• Polizist*innen bei stundenlanger Befragung anfangen zu schwitzen
• Eure nächste Aktion zufällig in eine juristische Lücke fällt
Das Training startet Freitag um 16:00 Uhr, geht am Samstag etwa von 10:00 -18:00 Uhr und endet am Sonntag um 16:00 Uhr. Dazwischen wird es Pausen und gemeinsames Mittagessen geben. Nehmt euch bitte die Zeit, vollständig dabei zu sein. Das Training ist kostenlos.
Sagt bei der Anmeldung Bescheid, ob ihr einen Übernachtungsplatz braucht oder anbieten könntet.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, bringt eine Kommentierung der Strafprozessordnung oder/und des Strafgesetzbuches mit. Falls ihr ein Strafverfahren habt oder hattet, nehmt gern eure Akte von dem Verfahren mit, um z.B. gemeinsam daraus zu üben.
Das Training wird in Berlin stattfinden, den genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Bitte meldet euch verbindlich an, die Plätze sind begrenzt. Meldet euch bei Fragen einfach per Mail!
prozesstraining@riseup.net
Freitag, 05.04.2024 17:00 bis Sonntag, 07.04.2024 17:00 Uhr
in/bei Stuttgart, (wird nach Anmeldung bekanntgegeben)
Training zu offensiv geführten Gerichtsverfahren (Prozesstraining)
Einführung zu rechtlichen Grundlagen der Repression (vor allem Straf- und Strafprozessrecht, aber auch Hinweise auf relevante Spezialgesetze). Schilderung des Ablaufs eines Gerichtsverfahrens. Dann Training in Form eines Rollenspiels zu einem kompletten Gerichtsprozess mit der Möglichkeit, mal verschiedene Rollen auszuprobieren (ZeugIn, AngeklagteR, Publikum, Wachmensch). ++ www.prozesstipps.siehe.website
Freitag, 17 Uhr: Einführungsfilm "Unter Paragraphen" plus Einführung in die relevanten Gesetze (wer erst Samstag kommt, MUSS den Film vorher gesehen haben: youtu.be/C-nWjn6g8zM
Sa 10 bis ca. 20 Uhr, So 10-18 Uhr: Rollenspiele und Übungen quer durch einen kompletten Strafprozess
MindestteilnehmerInnenzahl: 10, besser ab 12 (wegen zu besetzenden Rollen im Gerichtsverfahren, besser sind mehr)
Bitte anmelden und dabei vermerken, ob ihr einen Schlafplatz braucht oder ihr einen anbieten könnt. Falls ihr Strafverfahren habt oder hattet, bringt gern die Akte oder Auszüge mit, um daran zu üben.
Lasst uns den Widerstand auch in die Gerichtssäle bringen!
prozesstrainingsuedwest@proton.me
Donnerstag, 04.04.2024 19:00 Uhr
in/bei Gießen, Treffpunkt: Berliner Platz
Critical Mass
Radfahren, wie es uns gefällt.
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 27.03.2024 08:30 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben. Am 27.3.2024 geht es gegen eine der Personen, die sich abgeseilt haben sollen.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 22.03.2024 00:00-11:15 Uhr
in/bei Leipzig, Leipziger Buchmesse (Halle 2, E 600)
Ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand
Warum ist Protest notwendig, welche Formen sind sinnvoll?
Protest ist für das Veränderungspotential von Gesellschaften von entscheidender Bedeutung, wird aber häufig kriminalisiert statt anerkannt. Angesichts von sozialer Ungerechtigkeit und ökologischen Ausnahmezuständen ist offensichtlich, dass umfassende politische Veränderungen dringend geboten sind. Aber Gesellschaften transformieren sich nur, wenn Protest dies lautstark einfordert. Somit sind ziviler Ungehorsam und kreativer Widerstand unverzichtbar, diese zentrale Bedeutung wird den Aktionen dennoch meist abgesprochen. Mancher Protest wird gar mit harten Strafen belegt, die Entscheidung darüber meist willkürlich getroffen. Auf dem Podium diskutieren die Aktivist*innen und Autor*innen Hanna Poddig, Jörg Bergstedt und Tim Wihl über Theorie und Praxis von Protest. Welche Formen sind sinnvoll – Demonstrationen, Blockaden, Kundgebungen, Petitionen? Wie könnte Ungehorsam staatlicherseits legitimiert werden (und wäre das überhaupt wünschenswert)?
Mitwirkende:
Jörg Bergstedt ist Umweltaktivist und Publizist. Zuletzt erschien von ihm: Provoziert! Die Bedeutung provokanter Aktionen für den politischen Protest.
Hanna Poddig ist in den aktuellen Klimabewegungen engagiert, daneben auch in der Anti-Atom-Bewegung und im Antimilitarismus aktiv. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, unter anderem von: Kleine Geschichte der Umweltbewegungen.
Tim Wihl ist Politik- und Rechtswissenschaftler und nach einer Vertretungsprofessur für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte nun Fellow am The New Institute in Hamburg. Von ihm erschien: Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest.
Moderation: Lena Luczak (Wagenbach Verlag)
Veranstalter:in: Verlage gegen Rechts (Partner)/Forum Offene Gesellschaft ++ Ankündigung ++ Ankündigung bei Wagenbach
Donnerstag, 21.03.2024 09:00 Uhr
in/bei Verden (Aller), Amtsgericht Achim (bei Bremen)
ABGESAGT: Strafprozesse wegen Autobahnabseilaktionen
Parallel zur Verkehrsminister*innenkonferenz, die in Bremen stattfinden sollte, blockierten Aktivist*innen mehrere Autobahnen, die auf Bremen zuliefen. So sollte gegen die Verkehrspolitik und für eine autofreie Stadt Bremen demonstriert werden. Das findet das autofanatische Staat natürlich nicht geht und so gibt es am 21.3. gleich mehrere Strafverfahren am Amtsgericht Achim - nacheinander. Los gehts um 9 Uhr mit dem ersten Prozess. Interessant: Die Aktionen, die auf Bremer Gebiet stattfanden, waren laut den dortigen Gerichten keine Nötigung - ein paar Kilometer weiter in Niedersachsen sollen es welche gewesen sein. Justiz ist halt auch eine Form von interessengeleiteter Politik - und im Autoland Niedersachsen halt dazu passen.
autofrei.noblogs.org/post/2024/03/09/prozess-um-aktionen-zur-verkehrsministerkonferenz-in-der-naehe-von-bremen/
antirepression@amsel44.de
Donnerstag, 21.03.2024 18:00 Uhr
in/bei Chemnitz, Subbotnik, Vettersstr. 34a
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „Letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, seit 45 Jahren bei solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor unter anderem des aktuellen Buches "Provoziert!" (Büchner-Verlag) und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden. ++ provokante-aktionen.siehe.website ++ SharePic/Flyer
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 09.03.2024 18:00 bis Sonntag, 10.03.2024 16:00 Uhr
in/bei Jena, (wird noch bekanntgegeben)
Training zur Selbst- und gegenseitigen Verteidigung vor Gericht
Vor Gericht stehen klingt schrecklich? Muss es nicht sein!
Wir können auch an diesem Ort unseren Spaß haben, wenn wir uns gegen deren Anschuldigungen wehren.
Wie das geht, wie wir uns selbst Gerichtssäle ein klein bisschen aneignen können, uns weniger ohnmächtig fühlen, ... darum soll es in dem Training gehen.
Als Übungsbeispiel wird auf einen aktuellen Fall von Hausfriedensbruch tiefer eingegangen, aber das Ganze ist für Strafverfahren und Ordnungswiedrigkeiten-Verfahren wegen verschiedener Vorwürfe anwendbar.
Im dreitägigen Workshop zeigen wir euch, wie so Prozesse ablaufen, wie wir uns vorbereiten können, erklären die Idee der Selbstverteidigung/gegenseitigen Verteidigung vor Gericht, spielen Prozesse durch und üben ganz praktisch kreative Möglichkeiten, der Repression in Ordnungswidrgikeit- und Strafprozessen solidarisch entgegenzutreten.
Das Training geht von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag. Das Training ist nur dann sinnvoll wenn alle drei Tage eingeplant werden!
Wir starten am Freitag den 08.03. nach der 8März.-Demo und werden vorraussichtlich Sonntag 10.03 bis 16 Uhr fertig sein.
Stattfinden wird das Ganze in Jena, Infos zum genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Wenn ihr Bedürfnisse an den Ort bezüglich beispielsweise Barrierefreiheit habt, meldet euch gern, dann versuchen wir das hinzubekommen oder können zurück melden, ob das klappt oder nicht.
Damit das Training aufgrund der Rollenspiele funktioniert müssen mindestens 10 Personen teilnehmen. Also meldet euch bitte verbindlich so bald wie möglich vorher bei uns an!
Der Workshop wird öffentlich beworben und ist kostenfrei. Wenn ihr Geld überhabt, freuen wir uns über eine Spende für unsere eigene Repressionskasse und die Kopier-Kosten. Für Verpflegung sorgen wir gemeinsam, da braucht es dann vielleicht ein bisschen Geld oder vorheriges Containern gehen. Meldet euch vorab, wenn ihr irgendwelche Allergien o.ä. habt.
Das Training wird in doitscher Lautsprache durchgeführt.
Kriminalisierung geht uns auf den Keks ... Gerichte sind zum Essen da
klimagerechtigkeit_jena@systemli.org
Donnerstag, 07.03.2024 19:00 Uhr
in/bei Gießen, Treffpunkt: Berliner Platz
Critical Mass
Radfahren, wie es uns gefällt. Flyer Vorderseite
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 05.03.2024 10:00 bis Freitag, 01.03.2024 10:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Dritter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website ++ Bisheriger Verlauf
saasen@projektwerkstatt.de
Freitag, 01.03.2024 16:00 Uhr
in/bei -Bundesweit-, Bundesweit und auch in Gießen (ab Berliner Platz)
Aktionstag Wir fahren zusammen für einen besseren ÖPNV
Gemeinschaftsaktion von Ver.di, Fridays for Future und anderen für einen besseren ÖPNV und bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV (aus Anlass der Tarifrunden im öffentlichen Dienst) ++ Sternfahrten mit Bus und Bahn aus der Umgebung geplant ++ fffgiessen.de ++ Flyer-Vorderseite ++ Flyer-Rückseite
Dienstag, 27.02.2024 08:00 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstraße (Saal 100A)
ABGESAGT: Strafprozess wegen Abseilaktion über der A485
Am 27.11.2020, auf dem Höhepunkt der Räumungen im Dannenröder Wald (Bau der A49) fanden zeitgleich neun Blockaden großer Fernstraßen, darunter acht Autobahnen statt. Eine Aktion lief an der Brücke der Grünberger Straße über die A485. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft verkündet, solche Aktionen seien keine Straftaten, sondern Versammlungen. Jetzt hat sie aber doch Anklagen erhoben - und im ersten Prozess dieser Art hagelte es auch eine hohe Strafe auf Basis einer gefährlichen Neuerung im § 113 StGB (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte), nämlich sechs Monate Haft (mit Bewährung), weil die Person nicht allein war. Das kam überraschend, jetzt aber sind Angeklagte und Verteidigung (hoffentlich) vorbereitet.
kobra@projektwerkstatt.de
Freitag, 16.02.2024 09:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Zweiter Verhandlungstag im Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel (am 1.3.) und der damalige Staatsanwalt Londa (am 16.2.) werden jeweils als Zeugis dabei sein. ++ Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23 ++ bock-hamel.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Gießen, Rathaus Gießen (Hermann-Levi-Saal)
Wie geht es nach den Demonstrationen weiter?
Was können wir als Zivilgesellschaft gegen den Rechtsruck tun?
Seit Wochen protestieren Hunderttausende Menschen gegen die Deportationspläne von AfD und Werteunion. Doch einmal auf die Straße zu gehen, wird nicht ausreichen, um den Rechtsruck aufzuhalten. Vielmehr müssen wir die Wurzel des Problems verstehen, wir müssen analysieren, was Faschismus eigentlich ausmacht.
Anschließend wollen wir ins Gespräch kommen und über verschiedene Aktionsmöglichkeiten nachdenken, wie Vorträge an Schulen, Stammtische gegen Rechts, Vollversammlung an der Uni und vieles mehr. Wir wollen mit euch Ideen sammeln, wie wir in unserem Alltag Dinge verändern und organisieren können. ++ fffgiessen.de
alles@fffgi.de
Dienstag, 13.02.2024 17:00 bis Donnerstag, 15.02.2024 18:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Amselweg 44, 38446 Wolfsburg (Projekthaus Amsel 44)
Gerichtsprozesstraining
Training zur Selbst- und Laienverteidigung im Strafprozess. Einführung zu rechtlichen Grundlagen (Strafrecht und Strafprozessrecht), Aktionsmöglichkeiten, Rollenspiele.
Wir lernen den Ablauf einer Hauptverhandlung im Strafprozess, Umgang mit Gesetzen, Aktionsmöglichkeiten vor Gericht, Verteidigungsansätze und spielen die ganze Hauptverhandlung in verschiedenen Workshop-Blocks in Rollenspielen durch. ++ Bitte anmelden (PGP: pgp.letztegeneration.org/LG_Braunschweig-3139AC00A5003EDD.asc)
braunschweig@letztegeneration.org
Montag, 12.02.2024 13:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Amtsgericht Braunschweig
Gerichtsprozess wegen Bezeichnung der Richterin Bock-Hamel als Rechtsbeugerin
Prozess gegen ein Opfer der rechtsbeugerischen Rauswürfe und Inhaftierungen von Angeklagten im Autobahnabseilprozess am Landgericht Braunschweig (siehe Film Unter Paragraphen II). Der Angeklagte soll die Richterin als "elendige Rechtsbeugerin" bezeichnet haben. Vielleicht stimmt diese Bezeichnung einfach? Dann wäre sie erlaubt ... die Richterin Bock-Hamel und der damalige Staatsanwalt werden beide selbst dabei sein. Das wird ein Fest!
(Az.: 4 Ds 701 Js 16359/23) ++ bock-hamel.siehe.website ++ Ankündigung in Braunschweiger Zeitung vom 20.1.2024
saasen@projektwerkstatt.de
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