Verkehrswende im Wiesecktal
Termine und Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

Abgelaufene Termine

716 Einträge
Freitag, 17.03.2023 18:00 bis Sonntag, 19.03.2023 18:00 Uhr
in/bei Gießen, Projektwerkstatt in Saasen, Ludwigstr. 11 (vier Bahnstationen von Gießen und am Radweg "R7")
Direct-Action-Training (kreative Protestformen)
Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft dagegen? Dann hilft dieses Direct-Action-Training. Denn so ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. Im Gegenteil: Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges ausprobieren.
Ablauf:
Fr 18-21 Uhr: Einführungsfilm "Direct Action" (wer erst Samstag kommt, muss sich den online angucken: youtu.be/EOTXAdZnOjw) und Kennenlernen
Sa 10-20 Uhr: Kennenlernen und Ausprobieren vieler Aktionsmethoden (mit Stadtspaziergang)
So 10-18 Uhr: Eigene Aktionen planen
Anmeldung nützlich, Übernachtungsplätze möglich.
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 13.03.2023 09:00 Uhr
in/bei Freising, Amtsgericht Freising, Domberg 20 (Saal 1 = Raumnr. 123)
VERSCHOBEN AUF 27.3.! Strafprozess wegen Abseilaktion über der A9 (IAA)
Montag, 06.03.2023 09:00-12:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Landgericht Braunschweig
Berufungsverhandlung wegen Abseilaktion über der A39
Wegen einer Kletteraktion mit Banner aufhängen über der A39 wurden drei Aktivisti letztes Jahr vom Amtsgericht Helmstedt wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verurteilt. Beide Parteien gingen in Berufung, am 6. März wird am Landgericht Braunschweig daüber verhandelt.
Dabei ist klar:
1. Banneraktionen an Autobahnen sind nicht strafbar. Die Verfolgung solcher kreativer Aktionen ist politisch motivierte Justiz und hat mit korrekter Anwendung von Strafrecht nicht zu tun.
2. Gerichte sind zum Essen da. Eine befreite Gesellschaft braucht keine Gesetze und keine Gerichte. Ein gutes Leben für Alle funktioniert nur ohne staatliche Justiz.
3. Die A39 muss endlich weg. Ein sofortiger Planungsstop der Abschnitte zwschen Wolfsburg und Lüneburg, die bestehenden Abschnitte rückbauen!
mobbelu@riseup.net
Freitag, 03.03.2023 13:30 Uhr
in/bei Gießen, Platz der Deutschen Einheit in Gießen (THM-Campus)
Globaler Klimastreik (Friday for Future)
Es ist wieder globaler Klimastreik! Die Zerstörung Lützeraths, eine verpatzte Verkehrswende und die täglich kleiner werdende Chance, das 1,5°C-Ziel noch zu erreichen, entmutigen uns nicht - ganz im Gegenteil! Am 03.03. gehen wir wieder gemeinsam auf die Straße und zwar bunter, lauter und größer als je zuvor.
Helft uns den Termin zu verbreiten!
Ihr wollt direkt mitorganisieren und genauere Infos bekommen, dann kommt in die Vernetzungsgruppe: t.me/+YhU-ss9Hfg82YWM6
alles@fffgi.de
Freitag, 03.03.2023 19:30 Uhr
in/bei Gießen, Raumstation3539, Grünbergerstr. 22
Vortrag von Letzte Generation
Ein Vortrag über die Klimakatastrophe, die Verleugnung der Realität und die
Möglichkeit, an diesem entscheidenden Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte
Verantwortung zu übernehmen. Als erste Sicherheitsmaßnahmen fordern wir ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf Autobahnen und ein 9-Euro Ticket.
Wir haben nur noch zwei bis drei Jahre, um zu verhindern, dass die Klimakatastrophe außer Kontrolle gerät, Kipppunkte überschritten werden, und unsere Gesellschaft unumkehrbar in die Zerstörung rast. ++ Flyer
Donnerstag, 02.03.2023 19:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Projektwerkstatt in Saasen, Ludwigstr. 11 (gute Zug- und Radanbindung)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Anschließend Diskussion, u.a. mit Aktiven von "Letzte Generation".
Hinweise zur An- und Abfahrt: Klappt mit Zug und auch mit dem Fahrrad super!
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 01.03.2023 09:00-15:16 Uhr
in/bei Frankfurt (Main), Amtsgericht Frankfurt am Main, Hammelsgasse 1 (Saal 22 im Gebäude E)
Prozess wegen Abseilaktion am 26.10.2020 über A5
Am 1.3. findet in Frankfurt am Main der vermutlich letzte Prozesstag wegen einer Abseilaktion am 26.10.2020 übder der A5 bei Frankfurt Zeppelinheim statt, wo gegen den Bau der A49 und für eine fundamentale Verklehrswende demonstriert wurde. Der Grüne Staatsanwalt Gerrit Rippen sieht einen schweren Fall der Nötigung und möchte eine mehrmonatige Haftstrafe, wir sehen kein Tatsbestandsmerkmal der Nötigung als erfüllt an und gehen von einem Freispruch aus. Solidarische Prozessbegleitung ist erwünscht, gerne auch Aktionen drum herum.
vanti_1000@riseup.net
Dienstag, 28.02.2023 20:30 Uhr
in/bei Gießen, AK44/Infoladen, Alter Wetzlarer Weg 44
Vortrag von Letzte Generation
Ein Vortrag über die Klimakatastrophe, die Verleugnung der Realität und die
Möglichkeit, an diesem entscheidenden Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte
Verantwortung zu übernehmen. Als erste Sicherheitsmaßnahmen fordern wir ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf Autobahnen und ein 9-Euro Ticket.
Wir haben nur noch zwei bis drei Jahre, um zu verhindern, dass die Klimakatastrophe außer Kontrolle gerät, Kipppunkte überschritten werden, und unsere Gesellschaft unumkehrbar in die Zerstörung rast.
Ab 20 Uhr lecker Essen: KüfA ++ Flyer
Samstag, 25.02.2023 15:00 Uhr
in/bei Schwerin, Pirateninsel und online auf meet.jit.si (Raum Protest2023)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Hinweis: Vom 31.3.-2.4. findet in Schwerin ein Direct-Action-Training statt, um kreative bis provokante Aktionen kennenzulernen und zu üben.
saasen@projektwerkstatt.de
Donnerstag, 23.02.2023 20:30 Uhr
in/bei Gießen, Online
How to – #Schulstraße & #Fahrradbus #BikeBus #Bicibús
Zur kostenlosen Anmeldung
Mittwoch, 22.02.2023 18:00 Uhr
in/bei Lumdatal, Neu (wegen Coronafall): Online auf public.senfcall.de/lumdatal
Verkehrswendetreffen Lumdatal
Nächstes Treffen der Verkehrswende-Initiative im (oberen) Lumdatal ... wir wollen unsere nächsten Aktionen planen. Dazu gibt es Berichte von den Besprechungen mit den Bürgermeister-Kandidaten. ++ Einladung (noch mit altem Ort)
martinl@riseup.net
Dienstag, 21.02.2023 09:00 Uhr
in/bei Kassel, Amtsgericht, Frankfurter Str. 9
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A7
Am 27.11.2020 trugen mehrere Gruppen von Aktivist*innen den Protest aus dem Danni, gegen den Aus- und Neubau von klima- und umweltzerstörenden Autobahnen, auf die Straßen der Bundesrepublik zu tragen. Denn bis 2030 soll die A49 nur eine von mehr als 900 geplanten Fernstraßenaus- und Neubauprojekten darstellen. Dazu seilten sich in fünf Bundesländern Gruppen mit Spruchbändern von insgesamt acht Brücken ab, die oberhalb von Autobahnen verlaufen. Diese Aktionen trafen den Nerv des Autolandes Deutschland.
Nun, mehr als zwei Jahre später, am 21. und 28.2, soll die Aktion, die über der A 7 in Lohfelden lief, vor dem Amtsgericht Kassel (Frankfurter Str. 9, Beginn 9 Uhr) verhandelt werden. Den Aktivist*innen wird Nötigung vorgeworfen. Zu dem Prozess ist eine solidarische Begleitung erwünscht.
AKTUELL: Freispruch schon am ersten Verhandlungstag, d.h. der 28.2. findet nicht statt!
finn.Becker6699@googlemail.com
Sonntag, 19.02.2023 18:00 Uhr
in/bei Kassel, WH22, Werner-Hilpert-Straße 22
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Hinweis: Am 21.2. findet ein Strafprozess wegen der Abseilaktion über der A7 am 27.11.2020 (während Danni-Räumung) statt.
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 13.02.2023 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Naturschutzzentrum, Lönsstraße 5a
Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende
Wir wollen darüber sprechen, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubringen:
• Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
• Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
• Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege
Schweprunkt ist das Erstellen eines Verkehrswendeplans. Wir wollen alle vorhandenen und viele neue Ideen für Fahrradstraßen/-achsen, Bus- und Tramlinien, autofreie Zonen usw. zusammentragen und auf Plänen einmalen.
Mach mit, erzähl es weiter, damit Wolfsburg zur Verkehrswendestadt wird.
verkehrswendestadt.de
post@amsel44.de
Freitag, 10.02.2023 09:30-18:00 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Saal 100
Strafprozess wegen „Aktionsschwarzfahren“
Der Nulltarif im ÖPNV, also ein kostenfreies öffentliches Verkehrswesen ist DIE sozial und ökologisch sinnvolle Maßnahme im Verkehrssektor. Das 9 Euro Ticket letzten Sommer hat gezeigt, wie attraktiv der ÖPNV ist, wenn er denn für eine breite Masse bezahlbar ist. Folgerichtig wäre gewesen, auf den 9-Euro-Ticket-Versuch hin eine massive Investitionskampage in den Ausbau des Öffentlichen Schienenverkehrs zu starten und einen Nulltarif einzuführen. Stattdessen erwarten wir im Mai ein 49-Euro-Ticket. Zumindest mal billiger als aktuelle Fahrpreise, aber 49 Euro sind schon höher als der Mobilitäts-Anteil im Bürger*innengeld-Satz. Auch den Staat wird das 49-Euro Ticket mehr kosten als ein Nulltarif.
Während der Staat weiter an einer Bloß-nichts-verändern-Verkehrspolitik festhält ist auch die Staatsanwaltschaft Gießen weiterhin fleißig darauf erpicht, den Status quo zu bewahren und Menschen, die ohne Ticket Bahn fahren hinter Gitter zu bringen.
Wegen acht Fahrten in Zügen der Deutschen Bahn, die er ohne gültiges Ticket antrat, wird am Freitag, den 10.02.2023 am Amtsgericht Gießen (Saal 100) gegen ein Aktivist aus Gießen verhandelt. Und das, obwohl er jeweils deutlich kenntlich gemacht hatte, dass er ohne Ticket fuhr.
Bei einer der am 10.02. verhandelten Fahrten wurde der Angeklagte sogar von der Polizei verhaftet, die kurzerhand das Demoschild, mit dem der Angeklagte groß und gut sichtbar kundtat, dass er ohne Fahrschein fuhr, beschlagnahmte und als Anlage zur Akte legte.
Deutlicher gehts nicht – trotzdem will die Staatsanwaltschaft Gießen verhandeln.
Wir laden dazu ein, den Prozess öffentlich, kreativ, offensiv zu begleiten.
Demo vor dem Amtsgericht ab 9.30 Uhr
mobbelu@riseup.net
Freitag, 10.02.2023 17:00 bis Sonntag, 12.02.2023 18:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Amselweg 44, 38446 Wolfsburg
Gerichtsprozesstraining
Training zur Selbst- und Laienverteidigung im Strafprozess. Einführung zu rechtlichen Grundlagen (Strafrecht und Strafprozessrecht), Aktionsmöglichkeiten, Rollenspiele.
Wir lernen den Ablauf einer Hauptverhandlung im Strafprozess, Umgang mit Gesetzen, Aktionsmöglichkeiten vor Gericht, Verteidigungsansätze und spielen die ganze Hauptverhandlung in verschiedenen Workshop-Blocks in Rollenspielen durch.
antirepression@amsel44.de
Freitag, 03.02.2023 09:00 bis Mittwoch, 08.02.2023 09:00 Uhr
in/bei Frankfurt (Main), Amtsgericht Frankfurt, Gerichtsstraße 2
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A5 (Kundgebung vor dem Gericht ab 8 Uhr)
Dritter Versuch (erster und zweiter Termin am 1.2. bzw. 14.9.2022 wurde abgesagt): Am 3.2.2023. startet nun im Amtsgericht Frankfurt a.M. der Prozess gegen 5 der #Danni11, denen Nötigung im Zuge einer Abseilaktion über der A5 (Zeppelinheim) am 26.10.2020 vorgeworfen wird. Angesetzt sind bisher fünf Prozesstage: 3., 7. und 8.2.
Startzeit jeweils voraussichtlich 9 Uhr.
Um auf die Klimakatastrophe aufmerksam zu machen und ein deutliches Zeichen gegen den Ausbau der KeineA49 und der damit verbundenen Rodung des Dannenröder Forsts zu setzen, entrollten damals zahlreiche Klimaaktivisti Transparente an etlichen Autobahnbrücken. Fünf von ihnen sind nun angeklagt.
Kommt zum Prozess nach Frankfurt und seid bei begleitenden Aktionen dabei! Zeigt euch solidarisch und lasst uns gemeinsam klar stellen, dass Klimaschützen kein Verbrechen ist und die Verkehrswende kommen muss! ++ Flyer/Sharepic
mobbelu@riseup.net
Dienstag, 31.01.2023 20:30 Uhr
in/bei Gießen, AK44/Infoladen, Alter Wetzlarer Weg 44
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Ab 20 Uhr gibt es lecker Essen (KüFA).
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 30.01.2023 00:00 Uhr
in/bei Gießen, Gießen (Näheres folgt)
Globaler Klimastreik (Friday for Future)
Der nächste große Aktionstag - auch in Gießen (Näheres folgt).
alles@fffgi.de
Mittwoch, 25.01.2023 19:00 Uhr
in/bei München, Online
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für die Durchsetzung von Klimaschutz und Verkehrswende
Die Abseilaktionen über Autobahnen rund um München am Eröffnungstag der letzten IAA (7.9.2021) erregten viel Aufmerksamkeit. Und sie polarisierten: Viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpften auf die Aktivist*innen, etliche der Aktivist*innen verbrachten einige Tage im Gefängnis und sehen sich jetzt weitreichenden Anklagen gegenüber.
Doch angesichts der schleppenden bis ausbleibenden Umsetzung einer Verkehrswende und wirksamer Klimaschutzmaßnehmen drängt sich die Frage auf: Braucht politischer Protest nicht genau diese direkte Aktion, also ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Der Referent Jörg Bergstedt ist Aktivist und Publizist, engagiert in überregionalen Projekten zur Verkehrswende sowie in lokalen Projekten in und um Gießen.
Mittwoch, 25. Januar 2023, um 19:00 Uhr als Online-Video-Konferenz. Bitte anmelden! Der Link wird am 24.01. an die Angemeldeten verteilt. ++ Infoseite
christoph.von.gagern@vcd-muenchen.de
Dienstag, 24.01.2023 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende
Wir wollen darüber sprechen, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubringen:
• Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
• Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
• Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege
Das ist das zweite Treffen. Beim ersten waren wir sechs Leute und habe erste Ideen für Aktionen ersonnen, außerdem vereinbart, nach Quellen zu suchen, wo schon Vorschläge für Verkehrswendemaßnahmen ausgearbeitet wurden, um die für unseren Verkehrswendeplan zusammenzufügen.
Mach mit, erzähl es weiter, damit Wolfsburg zur Verkehrswendestadt wird.
verkehrswendestadt.de
saasen@projektwerkstatt.de
Samstag, 21.01.2023 13:00-17:00 Uhr
in/bei Rostock, Peter Weiß Haus, Kartenraum
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
AktivistInnen teilen ihre Erfahrungen von direkter Aktion
Die „letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Im zweiten Teil des Workshops nach der Mittagspause wollen wir mit weiteren Aktivist*innen aus MV in dialogischen Austausch treten bzgl. ihrer Erfahrungen und Wirkungen direkter Aktionen.
Dieser Workshop ist Teil einer vom Verein Elements e.V. organisierten Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, Menschen zu vernetzen, um Chancen verstärkter politischer Mitwirkung von jungen Menschen zu verbessern. Um Nachhaltigkeitsziele für eine bessere Gesellschaft für alle umzusetzen. Die Veranstaltung incl. veganen Snacks ist kostenfrei.
Um besser planen zu können, wäre eine Anmeldung schön. Hier können wir dann Sprachmittler*innen organisieren oder weitere Auskünfte geben. ++ Infoseite
youth.sdg.work@gmail.com
Freitag, 20.01.2023 17:00 bis Sonntag, 22.01.2023 16:00 Uhr
in/bei Köln, (wird bei Anmeldung bekanntgegeben)
Training zur Selbstverteidigung vor Gericht
Trotz vielen verweigerten Personalien sind auch immer mal wieder Menschen bekannt oder wurden identifziert- Dann stehen Strafverfahren an und Aktivistis sind erst mal überfordert. Wir wollen dem Selbstermächtigung und Wissen entgegen setzen und laden euch ein, zu lernen, wie ihr euch bei Straf – und Ordnungswidrigkeitenprozessen vor Gericht selbst verteidigen könnt.
Wie läuft ein Gerichtsprozess ab? Wie kann er politisch und offensiv geführt werden? Im dreitägigen Workshop stellen wir die Idee der Selbstverteidigung/gegenseitigen Verteidigung vor Gericht vor, spielen Prozesse durch und üben ganz praktisch kreative Möglichkeiten der Repression in Strafprozessen solidarisch entgegenzutreten.
Das Training geht von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag. Das Training ist nur dann sinnvoll wenn alle drei Tage eingeplant werden! Wir planen mit folgenden Zeiten: Fr, 20.1. 17-22 Uhr, Sa, 21.1 10-21 Uhr und So, 22.1. 10-16 Uhr.
Stattfinden wird das Ganze in Köln, Infos zum genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Der Ort ist barrierefrei zugänglich. Es gibt die Möglichkeit vor Ort oder in Köln zu übernachten.
Es gibt etwa 20 Plätze für das Training. Wenn sich weniger als 10 Menschen anmelden, fällt das Training aus, deshalb meldet euch frühzeitig an. Bitte meldet euch per Mail vorher an. Anmeldungen sind verbindlich, sobald sie durch uns bestätigt wurden. Der Workshop wird öffentlich beworben und ist kostenfrei, wahrscheinlich sammeln wir für die gemeinsame Verpflegung. Meldet euch vorab, wenn ihr Bedürfnisse was Schlafplatz und Essen (Allergien etc) habt.
legalteam@castor-stoppen.de
Freitag, 20.01.2023 20:00 Uhr
in/bei Schwerin, Komplex, Pfaffenstraße 4
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Die „letzte Generation“ ist in aller Munde. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte?
In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen.
„Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
Lasst uns gemeinsam darüber diskutieren, in den Austausch kommen und vielleicht entsteht ja sogar die ein oder andere Aktionsidee!
20 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei. ++ Infoseite
booking@komplex-schwerin.de
Mittwoch, 18.01.2023 08:30-13:16 Uhr
in/bei Gießen, Amtsgericht Gießen, Gutfleischstr. 1 Gießen
Strafprozess wg. Blockade d. Tierversuchslabor Gießen
am 23.04.21 fand in Gießen vor einem tierversuchslabor eine straßenblockade statt. ebenfalls wurde der haupteingang des labors während der protestaktion gegen die tierversuche an der justus-liebig-uni besetzt.
nun folgt von seiten der repressionsorgane der prozess gegen eins der aktivistis. hausfriedenbruch und widerstand gegen - "wen eigentlich"- wird mensch vorgeworfen.
zeigt euch solidarisch und kommt vorbei. sowohl im gerichtssaal, als auch vor dem amtsgericht freuen wir uns auf solidarische unterstützung.
TERMIN: 18.01.23 Amtsgericht Gießen, ab 8.30 Uhr, Prozessbeginn 9.30 Uhr
ADRESSE: Gutfleischstr.1 (toller name) Gießen
eins ist angeklagt, gemeint sind wir alle.
until all cages are empty
vielleicht habt ihr die möglichkeit , die veranstaltung weiter publik zu machen, damit wir an dem tag möglichst viele menschen sind.
vor dem amtsgericht wird es eine protestaktion gegen tierversuche und den prozess geben.
sandra-lein@web.de
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